Der_vom_See
VW behauptet in der TPI 2049048/X (es gab inzwischen mehrfach aktualisierte Versionen, die durch die letzte Ziffer angezeigt werden), dass aufgrund der hygroskopischen Eigenschaften des Kupplungsbelags ein "Mikroschlupf" (ganz klarer Euphemismus) von bis zu 500 U/min an der Doppelkupplung auftreten kann. Als Test zur Feststellung ob das Fahrzeug betroffen ist, wird im Prinzip genau das von mir weiter vorne angegebene Prozedere genannt. Es ist sogar ein Video enthalten, welches das Verhalten eines betroffenen Getriebes demonstriert.
Wenn es nun nachweislich DQ200 gibt, die trotz hoher Laufleistung dieses Problem augenscheinlich nicht haben, dann stellt sich mir die Frage ob es hier einen Zusammenhang gibt. Ich versuche schon lĂ€nger herauszufinden was die Fahrzeuge von Betroffenen und nicht Betroffenen unterscheidet und ziehe dafĂŒr den Abstellort, das Fahrprofil, den Fahrstil usw. in Betracht. Dass es alleine an Bauteiltoleranzen liegt, kann ich nicht glauben.
In wie fern das Kupplungsschleifen in D2 (mit-)verantwortlich ist, weiĂ ich nicht genau. Bei den frĂŒher bekannten Problemen aus Golf 6-Zeiten bin ich mir relativ sicher, dass das Schleifen einen Einfluss auf die damals bekannten Probleme, wie z. B. das Kupplungsrupfen beim Abbiegen, hatte. Aber das Rutschen betrifft teilweise Fahrer mit 3, 4 oder 5.000 Kilometern auf dem Tacho, die sie praktisch nur ĂŒber Land gefahren sind. Wie soll da das Schleifen ursĂ€chlich sein?