DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung

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  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #821
purzelpurzel

Passiert das alles mit ausgeschaltetem Auto Hold und auf der Ebene?

Mögliche Erklärungen wären:
- Rückwärtsgang ist kürzer übersetzt als der erste Gang (kaum vorstellbar)
- Vorwärts kriecht das Getriebe mit einem geringeren Kupplungsdruck.

Wenn du von R nach D umschaltest und sofort Gas gibst, reagiert das Getriebe zunächst träge, weil es dann im zweiten Gang anfährt. Daran wird es aber eher nicht liegen, oder?
 
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  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #822
Gast58809
Auto Hold benutze ich nie.
Ich lasse das Auto immer mehr oder weniger von selbst anfahren und gebe dann erst Gas wenn es angerollt ist.
Und ja es passiert alles auf der Ebene.
Das oben beschriebene Verhalten macht das DSG auch nicht immer. Überwiegend aber dann wenn ich meist Kurzstrecken fahre. Hab ich Tags zuvor eine längere Strecke absolviert ist dieses Verhalten nicht so ausgeprägt. Es ist jetzt für mich auch nicht störend weil sonst ja alles funktioniert aber es wundert mich halt. Bisher konnte mir auch noch niemand dieses Verhalten an seinem DSG bestätigen.
Meine eigene Theorie ist, daß die erstmalige Adaption der Kupplung etwas straffer ist und dann nach erneuter Adaption ( Wechsel von R auf D ) Lernwerte vorhanden sind und die Kupplung sachter ran geht. Ich parke die nächsten Tage mal rückwärts ein und probiere mal, wenn die erste Adaption auf D passiert, ob ebenfalls diese starke Kriechneigung zu spüren ist.
Kurzstrecke heißt etwa 12 km
 
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  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #823
Hi,
auf den Schaltknüppel eines manuellen Getriebes soll man die Hand ja nicht dauerhaft ablegen. Gilt das eigentlich auch für die DSG Getriebe?
Audi hat bei den neueren Modellen den Schaltknauf der Automatik Getriebe ja sogar explizit so designt, dass man das Handgelenk drauf ablegen kann, wenn man die Klima bedient.
Der Schaltknauf vom DSG im Leon ist zwar nicht bequem, aber ich frag mich trotzdem, ob das ablegen/festhalten des Wahlhebels problematisch ist, oder nicht (weil es vielleicht gar keine mechanische Verbindung zwischen Getriebe und Wahlhebel gibt?).
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #824
Der DSG Wahlhebel ist lediglich ein großer "Schalter", somit stellt das ablegen vom Arm kein Problem dar.
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #825
Die Aussage, dass die Hand nicht auf dem Schaltknüppel ruhen sollte, ist IMHO nicht MEHR berechtigt, da meines Wissens nach die meisten modernen Handschalter über Schaltseile mit dem Getriebe verbunden sind, nicht mehr über Gestänge.
Somit ist es egal, wenn die Hand auf dem Schalthebel bleibt, da werden keine Vibration übertragen.
Beim Automatikgetriebe ist es erst recht egal...
Mal abgesehen davon wäre es idealer, wenn beide Hände am Lenkrad wären, aber da möcht ich jetzt nicht den peniblen Oberlehrer aufführen, wer frei ist von Schuld, werfe den ersten Stein ;)
 
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  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #826
Danke wiesel_ & silverR1racer
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #827
Eine Anmerkung dazu noch: Die Positionen R, N und D sind ausschließlich Shift-by-wire, generieren als nur ein elektronisches Signal, welches die Getriebesteuerung interpretiert, doch die Parksperre wird tatsächlich noch per Seilzug betätigt. Wenn man es schafft diese während der Fahrt gewaltsam einzulegen, steht das Fahrzeug, wobei mechanische Schäden nicht auszuschließen sind. Nur der Vollständigkeit halber. ;)
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #828
Sollte man mal neben einem während der Fahrt kollabierten Fahrer(in) sitzen denke ich mal, Parkbremse hochziehen und halten und dann mit Lenkrad korrigieren, hoffe ja mal das ABS auch bei Parkbremse greift. DSG auch auf N oder egal, da Bremse immer gewinnen muss?

BTW: Parkbremse wirkt nur auf HA oder auch VA+HA?

Bei der Frage kam ja DSG vor, also nicht ganz Off-Topic. :-}
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #829
ABS greift bei Parkbremse. Schon getestet.
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #830
Gast58809

Bei mir steht bei knapp 120.000 Km der DSG-Ölwechsel an und wie siehst du die Sinnhaftigkeit den Wechselintervall auf 30k zu reduzieren. Sinnvoll oder reine Geldverschwendung?
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #831
Mal ne dumme Frage: Wie verhält es sich beim Anfahren auf Eis/Schnee.
Kommt man da besser los, bzw. kann man das Drehmoment besser dosieren als manuell?

Musste heute ganz schön arbeiten, um auf verschneitem gefrorenem Kopfsteinpflaster los zu kommen.
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #832
darksun

Das ist mit dem DSG aus meiner Sicht relativ unproblematisch. Man nimmt einfach den Fuß von der Bremse und lässt das Auto ganz behutsam anrollen. Kurz darauf wird in der Ganganzeige D2 angezeigt. Durch den länger übersetzten zweiten Gang und die nicht kraftschlüssige Kupplung hat man dann wesentlich mehr Kontrolle mit dem Gasfuß und die Räder drehen aufgrund der reduzierten Radzukraft nicht so leicht durch wie im ersten Gang. Rückwärts macht man es genauso, Auto anrollen lassen und dann ggf. behutsam Gas geben. Bei sehr schwierigen Verhältnissen bietet es sich an das Auto einfach kriechen zu lassen und die Geschwindigkeit alleine mit der Bremse zu regulieren.

Ich würde sagen das Anfahren auf glattem Untergrund ist mit dem DSG tendenziell idiotensicher, meinem Gefühl nach leichter als bei einem Handschalter.
 
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  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #833
Gast58809 Danke Dir. Mich würde noch interessieren wie es vor dem anrollen ist.
Also bis man zum ersten mal vom Fleck kommt.

Bei mir ist der 1. Gang sehr kräftig (logisch), der 2. aber zum Anfahren nahezu nutzlos.
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #834
darksun

Was meinst du genau mit "vor dem Anrollen"?
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #835
Naja, quasi bevor sich das Fahrzeug auch nur nen Millimeter vom Fleck bewegt.
Bei manuell kommt man nur über Kupplung nicht los, gibt man leicht Gas drehen die Räder durch.

Ist mir in den letzten 10 Jahren Mittelgebirge aber auch nur 3 Mal passiert.
 
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  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #836
Also ich bin mir immer noch nicht ganz sicher was du genau wissen willst, aber ich versuche das Anfahr- bzw. Kriechverhalten des DSG mal genau zu beschreiben. Meine Beschreibung gilt jetzt vor allem für die nassen DSGs. Beim DQ200 gibt es einen kleinen Unterschied, auf den ich dann am Ende nochmal zurückkommen werde.

Das Fahrzeug steht. Sobald eine Fahrstufe (D oder ) eingelegt ist, erhöht das DSG bereits geringfügig den Kupplungsdruck. Dadurch wird im Stand bei getretener Bremse schon ein kleines Drehmoment übertragen, d. h. der Motor zieht bereits ganz leicht an den Rädern. Beim Lösen der Fußbremse steigt der Kupplungsdruck umgekehrt proportional zum Bremsdruck. VW nennt dieses Verhalten "Kriechregelung". Das Fahrzeug verhält sich genau wie eine Wandlerautomatik und beginnt von selbst, also ohne Gas, anzurollen. Dies Geschieht zunächst im 1. Gang, doch unmittelbar nachdem das Fahrzeug losgerollt ist wechselt das Getriebe auf den bereits vorgewählten 2. Gang und rollt dann mit ca. 5-6 km/h. Beim weiteren Beschleunigen mit dem Gaspedal wird die Kupplung weiter geschlossen. Ab dem Punkt, wo sie (fast) kraftschlüssig ist, wird über die Motordrehzahl weiter beschleunigt. Bremst man das Fahrzeug von der Kriechgeschwindigkeit mit der Bremse herunter wird die Kupplung weiter geöffnet und beim Lösen der Bremse wieder geschlossen. Erst kurz vor Stillstand wechselt das Getriebe wieder das andere Teilgetriebe mit dem 1. Gang. Wenn man beispielsweise an eine Kreuzung heranrollt und beim wieder Anfahren noch nicht komplett gestanden hat, erfolgt der Anfahrvorgang im 2. Gang.

Heißt: Das Getriebe hat eine komplizierte Kriech- und Geschwindigkeitsregelung in einem Geschwindigkeitsbereich von ca. 0-18 km/h, in dem die Geschwindigkeit hauptsächlich durch ein definiertes regulieren des Kupplungsschlupfes beeinflusst wird. Dabei ist feststellbar, dass die Fahrzeugeschwindigkeit sich ändert, die Motodrehzahl aber konstant bleibt. Das Verhalten gleicht aus Fahrersicht dem einer gewöhnlichen Wandlerautomatik, welche bei eingelegter Fahrstufe permanent an den Rädern zieht. Beim DSG wird allerdings bei vollständig getretener Bremse das Kupplungsmoment auf ein Minimum reduziert. Durch diese Standabkopplung wird Last vom Motor genommen, wodurch das Geräusch- und Vibrationsverhalten des Motors verbessert und der Krafstoffverbrauch reduziert wird. Es gibt Wandler-Getriebe, die das ebenfalls beherrschen, und zwar indem sie ganz ähnlich wie das DSG eine Lamellenkupplung im Getriebe (teilweise) öffnen.

Beim DQ200 wird im Stand überhaupt kein Drehmoment übertragen, da ein Schleifen der trockenen Doppelkupplung zu verschleißintensiv wäre und die Trockenkupplung davon abgesehen auch kein Schleppmoment hat. Hier beginnt die Drehmomentübertragung tatsächlich erst mit dem Lösen der Bremse.

Um nochmal den Bogen zu deiner ursprünglichen Frage zu Spannen: Das Anrollen beim Lösen der Bremse erfolgt sehr weich und sanft, wodurch es auf glatter Fahrbahn kaum zu durchdrehenden Rädern kommt.

Ergänzung zu deinem Nachtrag:
Bei manuell kommt man nur über Kupplung nicht los, gibt man leicht Gas drehen die Räder durch.
Man kann natürlich beim DSG auch nicht pauschal sagen, dass ein Anfahren ohne Gas bei jeder Steigung und jeder Antriebskonfiguration möglich ist, da dies immer von der Übersetzung des 1. Ganges und dem Motordrehmoment abhängt. Auch gibt es sicherlich je nach Softwarestand geringfügige Unterschiede beim Kriechverhalten des DSGs. Selbst die beiden 2.0 TDI verhalten sich nicht identisch.

Ich kann jetzt auch hauptsächlich für den 2.0 TDI mit DQ250 sprechen. Hier verhält es sich so, dass aufgrund des relativ hohen Motordrehmoments und des im Vergleich zum Handschalter kürzer übersetzten 1. Ganges selbst an steileren Hängen ein Anrollen ohne Gas möglich ist. Ab einer gewissen Steigung ist aber Schluss, das fühlt sich dann auch nicht besonders gesund an den Motor unter solch hoher Last eine Steigung hinauf zu quälen. In solchen Situationen muss man daher auch beim DSG Gas geben, und dann verhält sich das Getriebe auch anders als beim Anfahren auf der Ebene. Der 1. Gang wird beispielsweise deutlich länger hochgezogen bevor in den 2. Gang geschaltet wird. Allerdings kuppelt das Getriebe immer noch sanft und behutsam ein, zumindest solange man es versteht das Gaspedal nicht nur digital zu bedienen.

Wenn es beim DSG beim Anfahren oder Lösen der Bremse einen Ruck gibt (Auto Hold oder Berganfahrassistent ausgenommen), funktioniert es nicht einwandfrei. Die meisten Berichte über ruppiges Anfahren betreffen das DQ200.
 
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  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #837
Man könnte also davon ausgehen, dass bei der Kriechregelung die Kraft langsamer/dosierbarer übertragen wird, als mit Kupplung/Gas.
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #838
Man könnte also davon ausgehen das bei der Kriechregelung die Kraft langsamer/dosierbarer übertragen wird, als mit Kupplung/Gas.
Ja, das würde ich behaupten. Ich bin aber auch das Automatikfahren gewöhnt und kein besonders großer Freund von Handschaltern. :D
 
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  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #839
Mein DSG (DQ250) hat es vorletzte Woche tatsächlich geschafft abzuwürgen. Ich stand mit der Vorderachse in einer kleinen Vertiefung vor unserem Haus und habe direkt nach dem Anlassen relativ abrupt die Bremse gelöst. Motor und Getriebe waren warm. Vor einiger Zeit hatte ich bereits etwas Ähnliches, nur ist der Motor damals nicht komplett ausgegangen. Das war allerdings auch bei -5 Grad und anständigem Gefälle.
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #840
FL224

Das habe ich beim DQ250 auch schon geschafft. :totlach:
 
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