DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung

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  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #801
Eine Anschlussgarantie habe ich nicht. gab es bei Tageszulassungen damals angeblich nicht. Das Autohaus hat aber so eine eigene Garantie für Kulanz- und Garantiefälle. Muss das wohl mal genau lesen.

Reklamiert habe ich bei dem Händler, der mir das Auto verkauft hat. Gerne kann ich nächste Woche mal berichten, falls Interesse besteht.


Interesse ist immer vorhanden ;) ... Kannst Du mir sagen bei welchem Händler du gekauft hast? Sonst auch gerne via PN.
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung

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  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #802
cx19

Dann versuche am besten einen Reparaturauftrag zu bekommen auf dem der Begriff "Gewährleistung" auftaucht.
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #803
Hallo Gast58809
Ich habe da eine Frage bezüglich Reparaturauftrages.
Ich habe jetzt einen Termin bei der Werkstatt für den Austausch der Mechatronik bekommen. Die Werkstatt hat mit dem Autohaus kommunizier und die Fragen der Bezahlung geklärt. Ich weiß nur, dass die Kostenübernahme von dem Autohaus vorliegt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Reparatur im Rahmen der Gewährleistung abgewickelt werden wird, da das Problem mit dem Getriebe in dem Kaufvertrag unter sonstige Vereinbarungen beschrieben ist. Die Kostenübernahme ist aber kein Reparaturauftrag, oder? Muss es unbedingt ein Reparaturauftrag sein? Wo ist da der Unterschied für mich als Verbraucher?
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #804
Hi amiko, warum wird denn die Mechatronik getauscht? Ich dachte bei deinem DSG ist alles in Ordnung?

Beim Reparaturauftrag geht es zunächst einmal darum, dass man zum Zeitpunkt X eine Fehlerreklamation nachweisen kann. In manchen Fällen ist es wichtig wann der Fehler erstmalig auftrat. Wenn das Wort "Gewährleistung" auftaucht, können sich im weiteren Verlauf Vorteile für den Käufer ergeben, z. B. wenn der Fehler wiederholt auftritt und Fristen ablaufen.

Beispiel:
Drei Wochen vor Ablauf der Gewährleistung wird das Getriebe repariert. Drei Monate nach Ablauf der Gewährleistung ist das Getriebe schon wieder defekt. Nun gibt es Streit ob der Verkäufer nochmal auf seine Kosten nachbessern muss, denn die Gewährleistung ist eigentlich abgelaufen. Der Verkäufer wird versuchen dies abzulehnen und z. B. darauf verweisen, dass er nur aus Kulanz und nicht unter Anerkennung eine Reparaturpflicht gehandelt hat. Der Käufer steht dann dumm da. Könnte der er einen Reparaturauftrag mit dem Wort "Gewährleistung" nachweisen, hätte der Verkäufer damit die Reparaturpflicht eindeutig anerkannt. In diesem Fall würde die Verjährungsfrist neu anlaufen und wieder 24 Monate (oder 12 Monate bei gebrauchten Sachen, sofern der Verkäufer dies im Kaufvertrag entsprechend einschränkt) betragen. Der Verkäufer müsste dann auch die zweite Reparatur bezahlen.

Mündliche Vereinbarungen sind in dieser Branche nichts wert, das zeigt meine Erfahrung leider immer wieder. Ich habe mir daher angewöhnt auf gewisse Dinge zu bestehen, auch wenn mein Gegenüber darauf mit Unverständnis reagiert. Für ihre eigene Dokumentation und Sicherheit verlangen die Werkstätten schließlich auch für alles eine Unterschrift.
 
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  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #805
Hallo Gast58809

Villen Dank für die Erklärung.
Wie ich schon geschrieben habe (Post 767), die Kupplung rutscht bei mir nicht durch aber beim Schalten ruckelt ab und zu, vor allem wenn draußen kalt ist. Deswegen sollte die Mechatronik ausgetauscht werden.
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #806
Beispiel:
Drei Wochen vor Ablauf der Gewährleistung wird das Getriebe repariert. ...

Gast58809: DANKE DANKE DANKE !!!
Das ist echt genial, dass du das mal so beschrieben hast. Ich hatte mich schon länger gefragt, was konkret in der deutschen Rechtssprechung wie laufen kann - gerade bei dem Thema.
Jetzt profitieren hier ganz viele davon.
Danke !
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #807
Kurzer Zwischenbericht über meine ersten Erfahrungen mit dem SEAT-Service . Ich bin maßlos enttäuscht. Die Werkstatt hat es nicht geschafft, in vier Tagen, bei meinem Auto die Mechatronik auszutauschen. Über Zwei Wochen habe ich auf den Termin gewartet, die Ersatzteile müssen bestellt werden, lange Lieferzeiten, dieses ist alles verständlich. Am Dienstag kurz nach sieben war ich beim freundlichen und da ging es schon los. Die Empfangsdame wusste nicht was mit dem Auto gemacht werden soll. Nach langem hin und her hat sie endlich den richtigen Auftrag gefunden,ausgedruckt und mein Auto in Empfang genommen. ich habe ein Leihauto bekommen und ab zu Arbeit. Abholtermin war am Mittwoch ab 18 Uhr. Gegen 18.30 Uhr war ich da, hab mein Auto genau dort vorgefunden, wo ich es abgestellt habe. Ich rein: "möchte gerne mein Auto abzuholen". Da ging es wieder los, keine Papiere, kein Autoschlüssel. Letztendlich wurde alles in der Werkstatt gefunden, aber wie ich schon vermutet habe, an dem Auto wurde nichts gemacht. Eine Erklärung dafür hatte die Dame am Empfang nicht. Also musste ich mit dem Leihauto nach Hause fahren. Am nächsten Tag, habe ich den Werkstattmeister angerufen und gefragt wo das Problem sei? Die Antwort war, dass wohl ein Mitarbeiter krank sei. Es sollen mehrere Kunden betroffen sein,deren Autos nicht repariert wurden. Alles sehr merkwürdig, da die Empfangsdame von all dem nichts wusste. Ich gehe davon aus, dass die mein Auto einfach vergessen haben. Der Meister hat gesagt, dass mein Auto zwischen 10 und 11 Uhr auf die Bühne kommt und ich mein Auto heute Abend abholen kann. Gegen 17.00 Uhr klingelt mein Telefon, ich habe mich schon gefreut, dass das Auto endlich fertig ist. Aber die Stimme am Telefon sagte: es tut uns Leid, die Mechatronik hat den Stecker auf der falsche Seite, SEAT hat uns die falsche Mechatronik geliefert. Wir haben das richtige Teil jetzt bestellt und vielleicht wird es morgen geliefert. Am Freitag das gleiche Spiel, klingelt das Telefon: es tut uns Leid, die Mechatronik wurde nicht geliefert. Aber holen sie bitte ihr Auto ab. Wir rufen sie an sobald die Mechatronik da ist. Große Fragezeichen bei mir, ist mein Auto Fahrbereit? Ich fühle mich verarscht, haben die überhaupt etwas an dem Auto gemacht?
Die wollten nur ihren Leihwagen zurück, weil die Kosten für den Wagen können sie nicht in Rechnung stellen.
Um an die Mechatronik ran zu kommen, muss man doch erst das Öl ablassen, dann die Plastikabdeckung abschrauben und demontieren? Erst dann kommt man an die Mechatronik um fest zustellen, dass die falsche Mechatronik geliefert wurde. Dann muss man doch alles zusammen bauen, das Getriebe mit dem öl befühlen, und das Öl ist nicht günstig. Der Preis dafür ist bestimmt höher als für den Leihwagen für 2 Tage?
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #808
Hoffe ich bin hier richtig mit meiner Frage, aber welches DSG ist denn genau im neuen 190 PS TSI verbaut (czpb)?
Ist das so wie das alte 7 Gang DSG ein Trocken-gekuppeltes oder diesmal auch ein Nasses wie das 6er DSG?
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #809
Das Nasse dq381 ;)
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #811
Ich hätte da auch mal zwei (ich vermute relativ schnell geklärte) Fragen...

Auto: Leon 2.0 190 PS TSI DSG 7 Gang (1. Automatikauto meiner Fahrzeughistorie; aktuell erst 1000km auf dem Tacho)

Ist es normal dass im 2. Gang (D) relativ viel mit schleifender Kupplung gefahren wird (im Bereich 1200 - 2000 rpm)? Teils bewegt sich die Umdrehungsanzeige nach unten aber man beschleunigt eigentlich. Sonderlich viel Gas gebe ich nicht (1/3).
Meinen zuvor gefahrenen Handschalter habe ich nie so "rentnergekuppelt" wie es das DSG hier macht. Gibt sich diese Verhalten im Laufe der Zeit noch oder ist es sogar gewollt vom DSG wegen Komfort?


Auch dreht mein DSG im kalten Zustand im 2. Gang bis 2700 Umdrehungen trotz sanfter Fahrt. Wenn der Motor warm ist schaltet er deutlich früher. Finde ich eigentlich zu hoch...

Eventuell denke ich auch grundsätzlich falsch mit DSG und meine Fragen sind total überflüssig...dennoch würde ich mich über eine kurze Antwort freuen.

Gruß
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #812
1. Ja ist normal. Ist auf Grund des Komforts so gewollt. Das DSG schaltet unmittelbar nach dem Anrollen in den 2. und lässt die Kupplung schleifen, wenn die Geschwindigkeit sehr gering ist. Im ersten Gang hättest du sonst ein ständiges Hoppeln.

2. Auch normal. Katalysator muss auf Betriebstemperatur gebracht werden.
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #813
Danke für die schnelle Antwort.

Ich hoffe mal, das dadurch die Kupplung nicht nach 80000 km platt ist bei dem Stop-and-Go durch die Stadt. Vertraue einfach mal drauf, dass die Spezialisten wissen was sie tun bei der Entwicklung solcher Logiken. ;)
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #814
cmc

Da das DQ381 über eine ölgekühlte, nasslaufende Lamellenkupplung verfügt, würde ich mir diesbezüglich keine Sorgen machen. Diese ist deutlich robuster als eine Handschalterkupplung.
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #815
Hier passt meine Frage besser rein: ich bekomme ja das „Problemgetriebe“ im 1.5er. Ist es da eher förderlich dauerhaft in S zu fahren oder egal ob D oder S? Hab deinen Tipp schon gespeichert, dass ich meine TG-Auffahrt nur in Manuel 1 hochfahren werde...
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #816
Hier passt meine Frage besser rein: ich bekomme ja das „Problemgetriebe“ im 1.5er. Ist es da eher förderlich dauerhaft in S zu fahren oder egal ob D oder S? Hab deinen Tipp schon gespeichert, dass ich meine TG-Auffahrt nur in Manuel 1 hochfahren werde...

Dauerhaft in S? Kann mir nicht vorstellen, dass das vorteilhaft wäre. Gerade hinsichtlich Lärm, Abgasen und Fahrverhalten ist D eigentlich schon das Mittel der Wahl.
Und ich fahre meine TG Auffahrt auch oft in M hoch, aber wenn es mal D ist, ist auch nicht so schlimm.
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #817
Gresu243

Diese Frage ist schwierig zu beantworten, aber ich würde mittlerweile dazu tendieren einfach durchgängig in D zu fahren.

Zu den Gründen:
- ein regelmäßiges Schleifenlassen der Kupplungen kann sogar vorteilhaft im Hinblick auf die Getriebefunktionalität sein, da bei Trockenkupplungen die Oberfläche regelmäßig erneuert werden muss.
- ein Zusammenhang zwischen regelmäßigem D2-Schleifen (z. B. Stop-and-go) und dem Kupplungsrutschen ist kaum herstellbar. Viele haben die Probleme, obwohl sie praktisch nie in der Stadt fahren oder das Schleifen immer durch manuelle Eingriffe verhindert haben. Andere wiederum, die sich darüber nie Gedanken gemacht haben und häufig mit Schleifender Kupplung unterwegs sind, haben keine Probleme.
- VW selbst ist offenbar der Auffassung, dass hygroskopische Eigenschaften des Kupplungsbelages, also das Vermögen Feuchtigkeit zu binden, für das Rutschen verantwortlich ist.

Bei extrem ausgedehnten Schleifphasen, vielleicht noch in Verbindung mit Bergauffahrt, kann man darüber nachdenken das Getriebe auf S zu schalten, denn dann kriecht es im ersten Gang anstatt im schleifenden zweiten. Das müsstet du aber mal testen, denn die Getriebe verhalten sich je nach Softwarestand unterschiedlich. Viele ältere kriechen auch im S-Modus im zweiten Gang. Alternativ kann man natürlich auch in die manuelle Gasse schalten.

Im regulären Betrieb empfehle ich den S-Modus nicht. Er erhöht durch seine scharfe Gaspedalkennlinie den Kupplungsverschleiß beim Anfahren. Dies ist für die Kupplung die kritischste Phase, deshalb hat die Anfahrkupplung K1 auch eine größere Oberfläche als die K2. Das permanent höhere Drehzahlniveau des Motors wirkt ebenfalls verschleißfördernd (mehr Reibung), erhöht die Lautstärke und den Verbrauch bzw. die Emissionen (wie auch mein Vorredner schon sagte). Der Motor wird ständig in einem suboptimalen Lastzustand betrieben (siehe Muscheldiagramm).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #818
Ich hatte heute einen Vorfall, komische Geräusche beim anhalten.
Ich habe die letzten Tage schon immer ein ungutes Gefühl, ich weiß nicht ob ich Geister "fühle" weil ich hier zuviel mitlese :) oder ob es berechtigt ist. Heute hat es selbst meine Tochter gehört.

Beim Anhalten an der Ampel bei ca 15 km/h auf einmal ein metallenes Geräusch was wie eine Spiralfeder klang, die sich entlastet gefolgt von einem klack als ob wa einrastet. Dann ein metallenes Schaben bis zum Stillstand. Habe dann kurz die Bremse gelöst und das Schaben begann wieder. Beim anfahren bis 15 km/h kam es wieder, darüber war es weg. Bei der nächsten Ampel nichts mehr. Wieder weg.

Hätte gesagt das sich was in der Bremse verfangen hatte, aber so was klang früher anders.
Jemand eine Idee, anhand meiner super Beschreibung :)
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #819
Klack- oder Rasselgeräusche beim Langsamfahren sind beim DQ200 an sich nichts Bedenkliches. Das kann einerseits vom Schalten der Gänge kommen, welches man vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten vernehmen kann, andererseits vom berüchtigten Losräderraseln. Woher allerdings das Schleifen kommt, lässt sich schwer sagen.

Weiter beobachten und beim nächsten Mal ggf. versuchen aufzunehmen wäre mein Rat.
 
  • DSG - Erfahrungen / Fragen zur Benutzung Beitrag #820
Gast58809
Bei meinem DQ250 ist mir folgendes aufgefallen. Rückwärts aus meinem Carport hat die Kupplung eine relativ große Kriechneigung. Wenn ich dann auf D wechsle ist die Kriechneigung eher lau. Geht eigentlich erst vorwärts wenn ich Gas gebe. Anfänglich dachte ich es liegt einfach daran das eine Kupplung mehr Schleppmoment erzeugt als die andere. Aber in einem anderen Fred erwähntest Du das 1und R auf dem gleichen Getriebezweig sitzen. Welche andere Erklärung gibt es für dieses Verhalten?
 
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