Hallo Leute!
das heutige von Herstellern empfohlene Einfahren finde ich in sich als völlig widersprüchlich sofern dies auf Abrieb durch Bauteileeinspielung begründet wird.
Begründung:
Früher war es so dass sich die Teile aufeinander einspielen/einlaufen. Folglich wurde nach ca. 1000 km ein Ölwechsel auf Grund möglichen Abriebs vorgeschrieben. Also Öl mit Abrieb raus!
In aktuellen Zeiten enger Fertigungstoleranzen streiten sich die Geister ob realer Abrieb entstehen kann oder nicht.
Seit einigen Jahren wird einerseits das Einfahren gefordert/empfohlen
ABER
- Weshalb gibt es keinen Einfahrölwechsel mehr ????????
- Erster Ölwechsel nach ca. 20.000 km oder Longlife 30.000 km und das alles unter
Herstellergarantie.
Die Hersteller müssen dann doch kalkulierbar sicher sein ab Werk "laufen die Motoren problemlos".
Wo ist hier bitte die Logik ????

Also: Abrieb/Späne kann nicht nennenswert sein sonst wäre Einfahrölwechsel die einzig logische Konsequenz.
Einzige vielleicht-Erklärung, reine Vermutung/Spekulation als Nicht-Experte: Gibt es anfängliche Oberflächenveränderungen der Bauteilwerkstoffe welche durch Einfahren sich günstig entwickeln ????? Oder was sonst ????
Ich habe nicht den ersten Wagen aus einer Mietflotte und fahre seit 34 Jahren Auto. Hier kann spekuliert werden wie diese eingefahren oder gescheucht werden.
Fakt ist: Ich hatte noch nie ein einziges Motorenproblem !
Gruss Schweik