Ich habe meine Motoren bisher immer so eingefahren:
Motor grundsätzlich "normal" warmfahren. Man spürt ja wenn der Motor so weit ist.
Dann während der ersten 1500km hohe Dauerdrehzahlen vermeiden.
Ich schone den Motor also nicht übermäßig und drehe beim Beschleunigen auch mal Richtung roten Bereich.
Ein Bekannter arbeitet bei der Quattro GmbH als Motorenentwickler und hat mir das genau so geraten.
Dem Motor ruhig die Sporen geben, nur in der Einfahrzeit NIE mit konstanter hoher Drehzahl fahren.
Das hat wohl auch irgendwas mit Schwingungen und Resonazen zu tun, die bei der Materialgefüge-Veränderung während der Einfahrzeug recht schädlich sind.
Wenn man zu schonend einfährt, ist der Motor später evtl. träge und verbraucht mehr Kraftstoff.
Aber: Wie man es macht, ist es sowieso verkehrt und DIE richtige Lösung gibt es nicht.
Ich habe viele Geschäftskunden (bestimmt 70% unseres Kundenstamms). Viele fahren während der 3 Jahre Leasingzeit 200000km mit Ihrem A4, A6, Passat, ... und mehr und die Motoren laufen perfekt und sind super drehfreudig.
Vermutlich fährt der größte Teil den Motor NICHT ein sondern gibt direkt ALLES. (Zeit ist ja bekanntlich Geld!)
Wenn das Einfahren also SOOO wichtig wäre, gäb es deutlich mehr Motor- oder Getriebeschäden.
Bei allen bisher aufgetretenen Motor- und Getriebeschäden (Serviceberater bei VW/Audi/Seat seit über 10 Jahren) konnte ich jedenfalls keinen Zusammenhang feststellen.