Ich bin jetzt verwirrt, schau mal hier:
Das ist mir schon klar.
Aber das Werk baut ja viel mehr als Du z.B. in der deutschen Preisliste finden kannst.
Es picken sich die Importeure (z.B. SEAT DE) eben die Möglichkeiten so raus, wie sie es für den jeweiligen Markt im Land brauchen.
Zum Beispiel sind in DE wohl beim 1P immer ein Radio und ESP "serienmäßig" gewesen. Aber nur deswegen, weil es SEAT DE im Hintergrund "mitbestellt" hat, und quasi so tat, als sei es Serie (im Hintergrund muß das natürlich trotzdem irgendwie in den Preis eingerechnet werden).
In anderen Ländern dagegen, bei denen ein günstiger Einstiegspreis wichtiger ist, gab es den 1P sowohl ganz ohne Radio und ohne ESP zu bestellen.
In DE halt nicht möglich, weil bei fehlendem ESP die Auto-Bild einen Aufstand machen, vor dem jeder Importeuer Angst hat.
In einem anderen Land interessiert das ESP - etwas überspitzt gesagt - keinen Menschen. Daher stellt man in anderen Ländern den Kunden ganz einfach vor die Wahl ob er es überhaupt mitbestellen möchte.
Wenn z.B. ein Großabnehmer, der - sagen wir mal - 100 idente Autos kaufen will ,und bestimmte Ausstattungswünsche hat, die zwar das Werk erfüllen könnte, der Importeur aber nicht in seiner Standard-Preisliste hat, ist es nicht unwahrscheinlich dass ihm seine Wünsche trotzdem erfüllt werden.
Zum Beispiel kann man - auf Anfrage - auch außerhalb Großbritanniens - Rechtslenkerfahrzeuge ordern. Da üblicherweise nutzlos, sind diese natürlich nicht in der Standardpreiseliste enthalten, aber das Werk baut welche, und ggf. wird dem Kunden das auch auf Sonderwunsch bestellt.
Das ganze soll den Aufwand (Lagerhaltung, EDV-Pflege, Prospekte/Preislisten ...) vermindern.