Vielleicht ist genau das aber das Problem: Darf man nicht erwarten, dass eine neuere Technik besseres Licht produziert, mindestens jedoch gleichwertiges? Das Argument "Lichtfarbe" hört man hier zwar oft, aber das ist für mich eigentlich keines. Denn Xenon war anfangs auch so bläulich. Das wurde dann mit der Zeit immer gelblicher. Warum sich die Autohersteller letztendlich wirklich dazu entschieden haben entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls ist gelblicheres Licht besser bei nasser Straße. Einen technischen Grund gibt es dafür aber nicht.
Bei solchen Vergleichen muss man natürlich auch immer beachten, dass das Vergleichsfahrzeug, also in diesem Fall der Astra H, schon etwas älter war, und die Leuchtmittel da längst nicht mehr den vollen Lichtstrom hatten. Auch LEDs altern im Übrigen. Also wenn ein relativ neuer Leon ein geringfügig schlechteres Licht hat als ein mehrere Jahre alter Astra H, dann ist das nicht gerade zufriedenstellend. Die Reichweite des Abblendlichts hat übrigens nur indirekt etwas mit der Lichttechnik zu tun. Vielmehr mit Anbauhöhe der Scheinwerfer, Absenkung (in der Kompakt- und Mittelklasse üblicherweise 1 %), und Einstellung (und genau das ist offenbar ein großes Problem).
Tut zwar nix zur Sache, aber warum bilden denn eigentlich so viele den Plural von LED mit einem Apostroph oder einem Akzent (LED's oder LED´s statt LEDs)? Ist mit nur aufgefallen, und ich bin einfach neugierig.