Ich kenne keinen, der 1.000 € / Monat übrig hat und sein Auto finanziert.
Völliger Quatsch, sorry. Es gibt zwar noch das gut situierte Rentnerehepaar, welches die E-Klasse in bar zahlt, aber das ist die Minderheit.
Bei Neuwagen wurden in 2017 64 % finanziert und 17 % geleast. Der kleine Rest ist Barkauf.
Gerade Leute die ein gutes, überdurchschnittliches Einkommen haben, investieren Ihre Ersparnisse nicht in ein Auto, sondern suchen sich ein Invest was eine gescheite Rendite verspricht. Und die Rendite beim Autokauf ist, bis auf Oldtimer zur Wertanlage, in 99,9 % der Fällte negativ.
Ich habe deutlich mehr als 1.000 EUR nach Abzug aller Fixkosten übrig, aber keine 30.000 EUR irgendwo "ungenutzt" rumliegen. Bei nur 5% p.a. müsste ich ja bescheuert sein, für die 30.000 EUR ein Auto zu kaufen, welches ich auch zu 0.99 % finanzieren oder günstig leasen kann.
Klar, wenn ich Einkommensmillionär bin, kaufe ich vielleicht den 718er für die Tochter aus der Portokasse. Aber selbst dann ist er meist geleast und läuft auf das Unternehmen, man will ja schließlich Steuern sparen.
Hinzu kommt noch das derzeit unkalkulierbare Risiko des Restwertes. Stichwort OPF, Fahrverbote für Diesel usw.