Stellts doch einfach selber ein. Ebene Landstraße suchen, und dann die Höhe einstellen bis es passt. Dabei jeweils einen Scheinwerfer abdecken, dann sieht man genau was man tut. Die ganze Einmesserei hängt halt leider viel zu viel von demjenigen ab, der das Gerät bedient - schon ein paar mm Fehler haben "riesige" Auswirkungen, weil nur eine kurze Strecke gemessen wird. Dazu kommen mögliche Fehler wenn man viele Lichtquellen hat (LEDs...). Und dass man da in den Werkstätten nicht immer auf die hellsten Birnen trifft sollte klar sein. Vorteil beim selbst Einstellen ist dass man auch gleich noch eine Abnahmefahrt machen kann, das kann die Werkstatt einfach nicht. Ob man blendet sieht man sehr schnell... Wenn man in der Stadt einen normalen Abstand zum Vordermann einhält, dann sollte der Lichtkegel noch ein klein wenig auf dessen Stoßstange zu sehen sein. Sieht man zu viel, ist es zu hoch. Am Kennzeichen sieht man es am besten.
Ich denk mir mittlerweile übrigens dass die "schlechte" Ausleuchtung des Leon daher kommt, dass er zu wenig blendet. Klingt komisch, ist aber so. Der Leon macht kaum Streulicht, blendet daher sehr wenig in den Gegenverkehr. Im Gegenzug bleibt halt alles außerhalb des Lichtkegels dunkel... Im Nebel äußerst angenehm das Ganze!
mfg
Und bevor jetzt wieder die Kommentare von wegen "darf man nicht", "sieht man nicht" und so weiter kommen... Bei Halogenscheinwerfern überlässt es einem der Gesetzgeber sogar, das Beladungsabhängig selbst zu machen. Warum sollte man dort plötzlich weniger blenden? Klar, der höchste Zustand wird von der Werkstätte gemacht, aber sobald auf der Rückbank jemand sitzt würde man blenden. Bei einem Fahrzeug mit Niveauregulierung (und eine solche haben die LED-SW im Leon) ist das Blendrisiko also viel geringer als bei Halogen, weil mans nur einmal einstellen musss und nicht auf ein leeres Fahrzeug achten muss.