VORWEG: Einseitige Änderungen von Verträgen sind grundsätzlich nicht möglich. Andere Farbe? Oh Booooy, SEAT hat danach einen neuen Wagen für ihre "sofort Verfügbaren". Werden die, solange du es nicht annimmst, auch nicht mit durchkommen. Wäre noch schöner, wenn Autoverkäufer die Regenbogenklausel einfügen könnten und Farben würfeln gehen.Klar, Seat hat eine Preisanpassungsklausel und die bewegt sich im Rahmen (5% nur O.K., wenn LZ länger als 4 Monate nach Vertragsabschluss)
Ich kenne Deinen Vertrag nicht, jedoch die in meinem Leasingvertrag relevanten Passagen habe ich als Anhang dargestellt. Ergo, ist die einseitige Änderung schon möglich, weil man der bei Vertragsunterzeichnung in gewissen Grenzen zugestimmt hat. Farben würfeln tut Seat ja gerade nicht. Sie werden im Zweifel Grau durch ein anderes Grau ersetzen. Ob man dies hinnehmen will, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ob man es im Streitfall hinnehmen muss, entscheidet ein Richter. Ob die Lösung in der Mitte liegt, entscheiden Seat und der Käufer.
Stimme ich dir in dem Fall zu. Nur zu der einseitigen Vertragsänderung - ist es das wirklich? Stimmst ja einer gewissen Abweichung zu, womit das dann doch schon deine Einwilligung in die Änderung darstellt. Der Akt der Änderung ist dann natürlich nur Einseitig; übereinstimmende Willenserklärungen bis zu einem Änderungsgrad X bleiben aber bestehen. (Darauf eine PN, wenn du dem widersprichst. Bin offen für sowas

)
Ich hatte nur von "Wegfall" und "Grau" gelesen - darauf folgende Änderungen, Vertrag hin oder her, würden beim Anwalt landen, sollte Seat und K nicht mit der dann "gewürfelten" (Angenommen Seat, was Seat nicht macht, hält keine Rücksprache) Farbe übereinkommen.
Generell ist das halt typisch schwammig formuliert. Erstmal ist davon auszugehen, dass solange etwas nicht unzumutbar ist, es durchkommt. Fraglich sind da eher so Sachen wie Rot -> Orange? Schwarz -> Gelb? und nicht GrauX -> Graux.
(Einzelfall regiert aber auch hier, weshalb ich nichts 100% Verbindliches sagen werde und alle Aussagen als dispositiv angesehen werden dürfen

)
Wir bewegen uns jedoch da schon in einem sehr fiktiven Raum, was deren "bösartiges" Handeln angeht. - fiktiv und Seat, a never ending story.
Gut beraten ist man immer mit dem Gang zum Anwalt, wenn man sich unwohl fühlt. Damit belassen wir es (Möglicherweise etwas Off)? - Wollte auch keinen zu "starren" Eindruck vermitteln.