Original von Michi_VII
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Wirklich sachliche Aussagen und Argumente, oder tatsächliche Fakten wären wohl etwas hilfreicher.
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- Es gibt mittlerweile zwar eine einheitliche Norm nach der Biodiesel festgelegt wird, problematisch ist aber die Verunreinigung bei der Lagerung in einigen Tankstellentanks
- Einige Automobilhersteller haben Freigaben für Biodiesel gegeben...wie VW, Seat, usw.
- Konträr dazu hat BOSCH niemals seine Einspritzpumpen für den Betrieb mit Biodiesel freigegeben
=> Sollte also etwas schief gehen, hat em Ende der Endverbrauher die Nase auf. Einen Kulanzanspruch geltend zu machen könnte kompliziert werden, BOSCH hat niemals die Freigabe erteilt...also wer haftet, bzw. bei wem Ansprüche geltend machen ? Bei eingen Herstellern ist es sogar so, dass bei einem Einspritzpumpenschaden und evtl. Metalleintrag in das Einspritzsystem sämtliche Bauteile erneuert werden sollenten/müssen, damit erneut Garantie auf die Arbeit gegeben wird. Dazu gehört neben der Einspritzpumpe auch die Einspritzdüsen bzw. PD-Elemente um einmal die teuersten Komponenten zu nennen.
Biodiesel rechnet sich i.d.R nicht:
1.) Die Einspritzsysteme sind nicht in der Lage, bei höheren Lasten die gleichen Einspritzmengen wie mit "regulärem" Tankstellendiesel darzustellen, infolge dessen, hat man weniger Leistung
2.) Ebenso ist Biodiesel energetisch ungünstiger als Tankstellediesel, dadurch ergibt sich ebenfalls deutlich weniger Drehmoemnt und Leistung.
Am Ende ergibt sich ein Verbrauchsnachteil von 10-15%, der sich kaum mit den paar Cents günstiger wieder einsparen lässt - von drohenden Problemen mit dem Einspritzsystem einmal ganz abgesehen.
Ergo...ich würde die Finger davon lassen - die Nachteile überwiegen....
Ein Vorteil noch...ein deutlich geringeres Rauchverhalten und eine ausgeglichenere CO2-Bilanz
