Getriebehaltbarkeit

Diskutiere Getriebehaltbarkeit im 1M - Antrieb Forum im Bereich 1M - Tuning; ich habe noch einige infos mehr, darf aber damit nicht rausrücken. wie ich schon sagte, schreib majesty mal an und frag ihn wie er jetzt dazu...
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #41
ich habe noch einige infos mehr, darf aber damit nicht rausrücken.

wie ich schon sagte, schreib majesty mal an und frag ihn wie er jetzt dazu steht.

Kannst ihn auch gleich fragen warum seine vom vorherigen tuner 420NM eigentlich nur 370NM waren...
 
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #42
Versteh mich ned falsch ;)... ist das echt so Geheim, dass man sich für die Weitergabe eine Erlaubnis einholen muss?:rolleyes:

Nun, wenn wir von Nm sprechen, dann sollte auch klar sein, ob an der Kupplung oder an der VA/HA gemessen wurde. Daher sollte jeder der in diesem Kontext Nm-Angaben macht auch erwähnen an welcher Stelle gemessen (oder berechnet) wurde.

Für die Abstimmung einer passenden Kupplung (evtl. auch Getriebe) sind mir die Nm an der VA/HA erstmal egal, da will ich die an der Kupplung anliegenden Nm wissen.
 
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #43
Kannst ihn auch gleich fragen warum seine vom vorherigen tuner 420NM eigentlich nur 370NM waren...
Wie gesagt, ich kenne ihn nicht. Und um ihn anzuschreiben, muss ich mich erst wieder anmelden.
Vielleicht komme ich auch anders an die interessanten Fakten. :)

Was die Leistungsmessung angeht, hab ich schon eine Ahnung wie man mit dem Prüfstand tricksen kann.
Ich habe viel darüber gelesen und unabhängig davon hat mir Tobias (DTH) seinen Prüfstand und die möglichen und nötigen Einstellungen ausführlich erklärt (und auch die Möglichkeiten was die Erhöhung des "Grinsefaktor" angeht).
Er hat es nicht nötig, mir etwas aufzuzeigen, was nicht da ist.
Ganz davon abgesehen kennt er die Diskussionen um die Genauigkeit der Prüfstände.
Sie steht und fällt eben mit dem Bediener.
 
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #44
AW: ARL-Tuning: Was ist möglich?

Der Beitrag stammt aus dem .
Der Betroffene hat auch ein MQ350 in einem Polo mit ASZ-Motor.

Was auch sehr interessant da ist, der Betroffene scheint Kaufmann-SW zu haben.
Das würde bedeuten, er kann auch weit mehr als 400Nm mit Serienkupplung und ZMS übertragen, ohne Probleme zu bekommen :totlach:
 
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #45
AW: ARL-Tuning: Was ist möglich?

Was auch sehr interessant da ist, der Betroffene scheint Kaufmann-SW zu haben.
Aber meinst du wirklich, dass Rainer Kaufmann das bei jedem so handhabt, wie bei dir?
Dann wäre das ja vorsätzlicher Betrug. :rolleyes:
Ich hab nicht nach der Hardware des Fragenden geschaut.
Mir ging es dort eher um die Anwort.

Wie auch immer. Hab gestern gesehen, dass "majesty" auch im Cupra-Forum ist.
Da werde ich ihn vielleicht mal anschreiben. Wissen kann man nie genug. :D
 
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #46
Hab ihn auch schonmal angeschrieben, wegen passendem Turbolader.
Er kann Dir auch bißchen was zu Düsen und deren Einstellung erzählen, was eventuell neu sein könnte und bei meinem "Umbau" auch noch einiges erklärt hat :D

Was den lieben Rainer angeht, vermute ich mal, dass er bei seinen "Umbauten" einfach einen vorhandenen Datensatz aufspielt ohne größere Log-Fahrten zu machen,
weil man da sonst zuviel arbeiten müßte für das bißchen Geld :rolleyes:
 
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #47
ich kenne alex auch, du hast dir allerdings ein zitat rausgesucht welches schon älter ist, schreib ihn mal an und frag ihn jetzt an wie es mit standfestigkeit bei 400NM aussieht.
Ich hab ihn also im Cupra-Forum nach seiner aktuellen Meinung zum Thema befragt.

"Getriebe ist ein MQ350, dieses ist, wie der Name ja schon sagt ab Werk für 350Nm freigegeben, bei weit über 400Nm( ab 430Nm ca. ) wird dann die Lagerung im Gehäuse im Bereich des 4ten Ganges zu weich, soll heißen das die Spreizkräfte so groß werden können, das diese bricht.
Vermutlich nicht wenns einmal überlastet wird, oder 10 mal, aber bei dauernder Überlast wäre das in meinen Augen nicht mahr als "Dauerfest" zu bezeichnen."


Mit der Aussage kann ich leben, da ich ja zum Glück in meiner "Alltags-Version" nur etwa 410 Nm fahre. :D
 
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #48
Du rufst das Drehmoment doch ohnehin nicht andauernd voll ab.
Ich werds bei mir auf maximal 400Nm begrenzen lassen.
Das ist materialschonend und mehr als ausreichend.
 
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #49
Ja, da hast du Recht. Über eine Begrenzung hab ich auch schon nachgedacht.
Aber ich sehe da bei mir keine Notwendigkeit, weil ich mein max. Moment sowieso erst bei 2.500 u/min hab (oder hatte).
Ich muss jetzt erstmal sehen wie die Werte und der Verlauf sind, nachdem die Hardware ja schon recht umfangreich geändert wurde.
 
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #50
Das ist materialschonend und mehr als ausreichend.

Wenn du dann noch 30 NM weg machst, und dafür ne brauchbare Drehmomentkurve mti nem kleinen Plateau hin bringst, biste auch noch schneller als einer mit nem irrsinnigen Spitzenwert für 200 u/min :D
 
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #51
Nunja, das Plateau sollte so groß wie möglich sein :D
 
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #52
Ich kann mich an nen gemachten 1,8T erinnern, der nach dem Tuning "nur" 270 NM hatte. Die dafür aber von 2.100 u/min bis gut über 5.000 :D Der ging deutlich besser weg als der gechipte R ;) Dieser hat dann zwar kurzzeitig gezogen wie Sau, aber fuhr sich eher wie nen TDI. Einmal grosser Bums und davor und danach nix mehr. :rolleyes: Wobei, kann man je eh nedd vergleichen, weil die TDI gewaltig viel Drehmoment im Getriebe liegen lassen, am Rad kommt da meist weniger an als beim Benziner.

Muss da mal ne Rechnung suchen, irgendwer hat das mal ausgerechnet zwischen V6, 1,8T und 150er TDI, was da am Rad ankommt. Der TDI war glaub in etwa gleich auf mit dem 1,8T, der V6 etwas drüber.
 
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #53
Weißt Du das zufällig, warum die Verluste beim TDI so groß sein sollen?
 
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #54
Berechnung Eingangsmoment x Übersetzung und diese ist beim Diesel ebend anders, da ein Diesel deutlich länger übesetzt ist und somit die Übersetzung geringer ist, daraus folgt wiederrum das bei gleichen Eingangsmoment ein geringeres Radmoment anliegt. Da ein Diesel meist ein ein recht hohes ansteigendes Moment hat fällt dies meist nicht auf, weil der subjektive Eindruck was anderes vorspielt.

stark vereinfachtes Bsp.:
Benziner:
100Nm*4 = 400Nm
Diesel:
100Nm*2,5=250Nm

Noch zum Thema Verluste, da ein Dieselgetriebe im Schnitt mehr Moment aushalten muss als bei einen vergleichbaren Benziner, ist das Getriebe des Diesel für ein höheres Eingangsmoment ausgelegt, deswegen ist dieses simpel ausgerückt massiver ausgelegt, was meistens auch ein höheres Schleppmoment zur Folge hat und dies führt zu einem höheren Verlust im Getriebe...

mfg schnuf
 
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #55
...bist dir sicher, dass in deiner Formel kein Fehler ist.
Ich hätte erwartet, dass ein Getriebe die Nm reduziert und nicht vervielfacht ;)
100 Nm Eingansgmoment und 400 Nm Radleistung (das Getriebe will ich mal haben :D)

Angenommen ich hätte ab Werk eine Nennleistung von 320 Nm, dann ist das doch die Eingangsleistung und nicht die Radleistung - oder?
Hätte ich nun nach einer Modifikation 350 Nm Radleistung (Messung am Rollenprüfstand), um wieviel Nm hätte sich dann bei einem Diesel die Eingangsleistung erhöht?

Kann diese Formel vlt. jemand konkretisieren, denn diese Leistung Kraft muss meine Kupplung ja verkraften?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #56
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #57
Argh, meine Zehnägel klappen sich hoch! In Nm wird das Drehmoment angegeben und nicht die Leistung! Leistung wird in W gemessen. Ein Getriebe kann nie die Leistung erhöhen, wohl aber ein Drehmoment! Allerdings erhöht sich das Drehmoment nur, wenn die Drehzahl geringer wird.
Der entscheidene Zusammenhang ist

P = M * w

P ist die Leistung, M das Drehmoment und w (Omega) die Winkelgeschwindigkeit (2*Pi*Umdrehungen/s)
 
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #58
²Stefan

nach der Formel ist mehr als die Hälfte der Diskutierer gerade über die Klippe gesprungen :totlach:
 
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #59
:laughing:
Irgendwie schon spannend zu lesen, dass ein TS TDI über 4000 Nm am Rad haben soll ?(

Leider habe ich noch immer keine Aussage erhalten, wie ich von meiner Radkraft (ermittelt durch Rolleprüfstand) die Kupplungskraft ermitteln kann. Mit der angegebenen Formel geht das wohl ehr nicht.

@ phobos
damit du das nicht falsch verstehst. Ich meine:
Radkraft = Nm die vom Rad auf die Straße wirken
Kupplungskraft = Nm die von der Kurbelwelle aus auf die Kupplung (x-Massenschwungrad und Mitnehmerscheibe) einwirken ;)

Um letzteres genau geht es konkret! Die Nm die die Kupplung aushalten muss soll ermittelt werden.
 
  • Getriebehaltbarkeit Beitrag #60
@ phobos
damit du das nicht falsch verstehst. Ich meine:
Radkraft = Nm die vom Rad auf die Straße wirken
Kupplungskraft = Nm die von der Kurbelwelle aus auf die Kupplung (x-Massenschwungrad und Mitnehmerscheibe) einwirken ;)

Wenn du statt von Radkraft und Kupplungskraft noch jeweils vom -drehmoment sprichst, bin ich einverstanden ;). Aber du hast in deinem Beitrag oben immer was von Radleistung etc. geschrieben:

Angenommen ich hätte ab Werk eine Nennleistung von 320 Nm, dann ist das doch die Eingangsleistung und nicht die Radleistung - oder?
Hätte ich nun nach einer Modifikation 350 Nm Radleistung (Messung am Rollenprüfstand), um wieviel Nm hätte sich dann bei einem Diesel die Eingangsleistung erhöht?
Das konnte ich nicht so stehen lassen. Von Kräften redet man nur bei translatorischen Bewegungen, bei rotatorischen Bewegungen wird daraus das Drehmoment.

Zu deiner eigentlichen Frage:
Um aus deinem Raddrehmoment das Kupplungsmoment zu berechnen, musst du die Achs- und Getriebeübersetzung (siehe Link von MikeDC) wissen. Darüber lässt sich dann das Drehmoment bestimmen, das Eingangsseitig am Getriebe und somit auch an der Kupplung anliegt.

@raider:
Fürchte ich auch :rolleyes:
 
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