Bei den Supersportwagen aller Ferrarie und Bentli und Co. wird jeder Motor nach der ersten Montage auf den Prüfstand gepracht und im nagelneuen Zustand an seine Leistungsgrenzen gebracht und dann wir dieser gequälte motor erst eingebebaut. Und denen passiert auch nichts.
Vielleicht lieg ich ja falsch - aber ich würd ne Serienfertigung à la Seat nicht mit einer, sagen wir mal eher, Handfertigung à la Ferrari oder Bentley vergleichen.
Wenn ich meinen nächsten Bentley bzw. Ferrari hole, will ich ja mal schwer hoffen, dass der Motor da nicht muckt - sonst steig ich dann aber gaaanz schnell zu Aston Martin und Lamborghini um.

Die Kisten sind ja primär da um Gas zu geben. Hab bisher noch keinen Ferrari Ecomotive gesehen. Also sollte das ja dann auch so gemacht sein, dass des immer funzt.
Ausserdem:
Wenn Otto-Normal-Verbraucher sich einen Leon kauft, dann wirds wohl eher so sein, dass er das auto mal ne längere Zeit fahren muss - also wird er eher auf den Rat des Herstellers hören.
Wenn der Seppl-Ich-hab-zu-Viel-Kohle-Meier sich einen Ferrari kauft, dann wirds eher so sein, dass er den zum Spass holt - und wenn die Kiste hinüber ist oder nicht funzt, dann geht die zurück - und das nächste mal wirds halt ein Lambo oder was weiss ich. Kunde ist also für immer tschüss...
Und: Irgendwo kommt ja auch noch der Preisunterschied zwischen Seat und Ferrari her - oder hast du gedacht eine Motorenprüfung jedes Motors kostet nix? Arbeitsstunden und so...
Du verstehst?
Und...sag mal einem Ferrari-Neubesitzer, er müsse die ersten 1500 km eher im tieferen Tourenbereich fahren...
Leon-Besitzer tun sich ja schon mit 160 PS damit schwer.
Was denkst du wies einem ergeht, wenn er 600PS unterm Hintern hat?