Also als erstes würde ich den Sitz prüfen, bei mir saßen beide relativ locker, besonders die linke. Wenn dem so ist, dann fällt die quasi ausgangsseitig schon nach unten, zwar nicht viel, aber schon spürbar beim Sprühbild. Ich habe dann am Blech von innen zwei Lagen Gewebeklebeband an die Kante und eine Lage von innen nach außen darüber geklebt. Eingangsseitig lohnt das nicht wirklich, da der Anschluss dann im Weg ist und diese beim Hochdrehen wieder nach unten drückt.
An der Düse selbst kann man entweder den Ausschnitt vergrößern oder die Düse selbst nach oben hin abfeilen. Dabei wird aber eine kleine Abtragung am Anschluss (schlauchseitig) notwendig, um auch hinten Platz zu schaffen, da das ganze wie eine Wippe aufgebaut ist. Ist aber auch von der Mechanik abhängig, denn irgendwann liegt die Nase um die Einstellschraube am Anschlag, da kann man auch die Feile ansetzen. Aber viel holt man damit insgesamt nicht heraus! Da ich grad unterwegs bin, kann ich nicht mit Bildern der bearbeiteten Düse dienen.
Ich habe auch gedacht, dass ein optimales Standsprühbild erreicht wäre und dann sah es bei Schnellfahrten etwas schlechter aus als gehofft. Nun scheint das Standsprühbild etwas schlechter, aber dafür ist das bei Schnellfahrten besser. Habe jetzt zwei unbearbeitete drin und nur den Sitz optimiert. Ich würde also erstmal nur dieses und dann ein paar andere Einstellungen empfehlen. Einfach immer mal eine Umdrehung zurückdrehen und schauen, was sich wirklich verändert. Zu hoch kann auch bedeuten, dass aufgrund der Luftströmung der "Wasserstrahl" scharf abknickt und damit weiter unten ankommt.