[Cupra] Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall

Diskutiere Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall im 5F - Wartung Forum im Bereich Der Leon 3; Na dann viel spass bei heißen firstSommer(urlaubs)touren bei 35-40 Grad mit einer Viskosität bei 100°: ~8,2 mm²/s & einem HTHS Wert von 2,6 🤭
Pyro

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Audi kippt schon länger als 2 Jahre 0W20 ab Werk in Ihre 2.0er TFSI, das hat also bei Seat nichts mit dem WLPT vom letzten Jahr zu tun, sondern weil der Leon jetzt den 2.0er hat und nicht mehr den 1.8er! Wenn wir schon bei anderen Herstellerin sind. Toyota, Honda, Volvo verwenden auch schon länger 0W20...

Aber die Hersteller wissen ja nicht was sie tun... 🙄 @ChrisEngel hat es ja bereits wunderbar zusammengefasst: Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall
Na dann viel spass bei heißen
Sommer(urlaubs)touren bei 35-40 Grad mit einer Viskosität bei 100°: ~8,2 mm²/s & einem HTHS Wert von 2,6 🤭
 

Black_8_ball

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@Pyro: Diese Seite habe ich mir selbstredend vor meiner Frage durchgelesen. Aber wie kommst du bitte bei warmem Motor/Öl auf einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen Außentemperatur und der notwendigen bzw. hinreichenden Heißviskosität?

Kalt gar keine Frage, da ist die Umgebungstemperatur ausschlaggebend wegen der Grenzpumptemperatur.
Aber sobald Betriebstemperatur erreicht ist gilt das meiner Ansicht nach nicht mehr oder nur noch eingeschränkt.
Bedenke der Motorölkühler ist Kühlmittel-gekühlt. Dieser Ölkühler wird über das Ventil N493 im Kühlmitteldurchfluss und damit in der Kühlleistung geregelt.
Somit ergibt sich meiner Meinung nach eher ein Zusammenhang zwischen Kühlmitteltemperatur und Öltemperatur. Die Kühlmitteltemperatur ist zwar wiederum abhängig von der Umgebungstemperatur, aber diese wird durch verschiedene Maßnahmen ganz ordentlich im gewünschten Bereich gehalten und bei hohen Lasten wohl eher runtergeregelt (siehe Anhang).
Das Bild gilt zwar bei 20°C aber ich unterstelle mal, dass im Kühlsystem ein paar Reserven eingerechnet sind, damit die Regelbarkeit überhaupt gewährleistet werden kann, sonst bräuchte es den Aufwand ja nicht.

Und der Vollständigkeit halber noch ein Zitat aus dem von dir verlinkten Artikel:

"* Die Umgebungstemperaturen (also die Außentemperaturen) in denen das jeweilige Öl eingesetzt werden kann, die Sie in dieser Viskositätstabelle ablesen, sind Näherungswerte. Warum? Weil die Spezifikation SAE J300 zwar beschreibt, welche „Zähflüssigkeit“ das Öl bei bestimmten Temperaturen nicht überschreiten darf, aber Automotoren unterschiedlich konstruiert sind. Deswegen geben Autohersteller ja auch für jedes Auto die genauen Motoröl-Spezifikationen an."
[Motoröl Viskosität - AUTO MOTOR ÖL]


Gruß
B_8_B
 

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zahm

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Ob die 50200 Öle bei deinem Cupra freigegeben sind musst Du Dir selbst erlesen. Baujahr vorm Sep 2018 ja, danach nein. Hängt davon ab ob mit oder ohne Partikelfilter, an den Motorinnereien hat sich meines Erachtens nix geändert.

Sind beides Top Öle & unterscheiden sich eher vom Preis:

RAVENOL VST SAE 5W-40
Viskosität bei 100°: ~14,3 mm²/s
HTHS=3,90

ADDINOL SUPER LIGHT 0540
Viskosität bei 100°: ~14,42 mm²/s
HTHS=3,80
Gibt es den Leon Cupra 300 5d auch mit OPF? Danke für die Antwort.
 

gt3rs

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@zahm
Nein. Der aktuelle 5d ist kein 300 mehr, sondern ein 290!
 
Pyro

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@Pyro: Diese Seite habe ich mir selbstredend vor meiner Frage durchgelesen. Aber wie kommst du bitte bei warmem Motor/Öl auf einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen Außentemperatur und der notwendigen bzw. hinreichenden Heißviskosität?

Kalt gar keine Frage, da ist die Umgebungstemperatur ausschlaggebend wegen der Grenzpumptemperatur.
Aber sobald Betriebstemperatur erreicht ist gilt das meiner Ansicht nach nicht mehr oder nur noch eingeschränkt.
Bedenke der Motorölkühler ist Kühlmittel-gekühlt. Dieser Ölkühler wird über das Ventil N493 im Kühlmitteldurchfluss und damit in der Kühlleistung geregelt.
Somit ergibt sich meiner Meinung nach eher ein Zusammenhang zwischen Kühlmitteltemperatur und Öltemperatur. Die Kühlmitteltemperatur ist zwar wiederum abhängig von der Umgebungstemperatur, aber diese wird durch verschiedene Maßnahmen ganz ordentlich im gewünschten Bereich gehalten und bei hohen Lasten wohl eher runtergeregelt (siehe Anhang).
Das Bild gilt zwar bei 20°C aber ich unterstelle mal, dass im Kühlsystem ein paar Reserven eingerechnet sind, damit die Regelbarkeit überhaupt gewährleistet werden kann, sonst bräuchte es den Aufwand ja nicht.

Und der Vollständigkeit halber noch ein Zitat aus dem von dir verlinkten Artikel:

"* Die Umgebungstemperaturen (also die Außentemperaturen) in denen das jeweilige Öl eingesetzt werden kann, die Sie in dieser Viskositätstabelle ablesen, sind Näherungswerte. Warum? Weil die Spezifikation SAE J300 zwar beschreibt, welche „Zähflüssigkeit“ das Öl bei bestimmten Temperaturen nicht überschreiten darf, aber Automotoren unterschiedlich konstruiert sind. Deswegen geben Autohersteller ja auch für jedes Auto die genauen Motoröl-Spezifikationen an."
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B_8_B
Da hast Du natürlich absolut recht. Die Tabelle sind Näherungswerte & wichtiger z.B. bei alten (gechipten) Saugern ohne Ölkühler, wo es im Sommer schon mal heißer zu ging.
Jetzt haben wir alle so einen Wärmetauscher der LL Öle überhaupt möglich macht. & für getunte Cupras gibts auch einen Ölkühler mit einem noch höheren Wirkungsgrad, 50er oder 60er Öle werden trotzdem empfohlen.
Klar sollen angeblich auch 20er & 30er Öle durch deren Additive hohe Temps ertragen, aber wie lange? Aber der Temperatursensor misst nun mal in der Wanne. Im Brennraum an den Kolben sind nun mal höhere Temperaturen über 200 Grad, wo sich LL mit den sehr guten Kriecheigenschaften, noch dünner mit späteren Benzol & Wasseranteilen, im schlimmsten Fall in der Kolbennut sammelt & dort verkokt, & verhindert das der Kolbenring spannen kann. Ich verzichte gerne auf einen späteren Ölverbrauch, Kettenlängung & Co, & verbrauche lieber durch die höheren Wiederstand des etwas dickeren Öls 0,2 Liter mehr Sprit.
Schon lustig das in TOTAL oder MOBIL Foren von deren Support immer ein 5W-30 empfohlen wird. Aber dann bei Ölverbrauch vorm umswitchen auf ein 5W-40 immer eine vorige Motorspülung hingewiesen wird, um die Ablagerungen......
 
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kiter

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@Pyro die Löscher in den zu kleinen Kolbenringen setzen sich zu (bis MJ2018) und lassen so den Motor sehr früh sterben.
Mit Öl läst sich hier nichts ausrichten. Dazu gibt es ein Video von den Autodoktoren und noch besser unzählige vom Motoreninstandsetzer Redhead.

Einhellige Meinung: Motoröl jährlich / 15000km wechseln und Werksnorm beachten. Ein Öl was beim TSI Verkoken verhindert gibt es nicht.
 
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Black_8_ball

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@Pyro: ich habe weiß Gott nichts dagegen, dass du und viele andere auf dickere Öle (W40 aufwärts) setzen und sich davon geringeren Verschleiß versprechen. Es wird aber bei vielen Mitlesern die Angst geschürt, dass alles andere den Motor eher auf kurz, denn auf Lang töten wird. Das genau glaube ich allerdings nicht. Alles unter der Annahme, dass am Motor keine leistungssteigernden Veränderungen gemacht wurden.
Zudem kennt keiner von uns die Auslegung der Motorinnereien auf die innere Reibung. Vielleicht ist der Motor so konstruiert, dass er mit geringem HTHS ohne unzulässigen Verschleiß auskommt.

Mir ist auch völlig klar, dass die angezeigte Temperatur irgendwo gemessen wird, wo nicht die maximale Temperatur herrscht. Aber das Öl ist bei 100°C auch nicht an seiner Leistungsgrenze, nur weil dort ein Datenblattwert ermittelt wird.
Das Thema Verkokung an den Kolbenringen ist aber beim derzeitigen Modell kein großes Thema mehr, da die Konstruktion wieder auf das uralt Design zurückgestellt wurde (meanderförmiger Ring, anstatt kleinste Löcher).

Die Spülung ist vermutlich nur dazu da, abgrenzen zu können, wo der Ölverbrauch herkommt. Zu dünnes Öl, oder versiffter Motor. Nicht alles hat immer direkt technischen Background. Manchmal steckt auch "Save my ass" dahinter.

Btw.: Ihr würdet meinem Motor sicher den baldigen Tod prophezeien, denn ich halte die vom Hersteller vorgesehenen Intervalle ein, verkürze sie aber auch nicht. Letzter Wechsel nach ~24tkm mit 5W30.

Schauen wir mal, wann ich einen Motorschaden berichten kann...

Gruß
B_8_B
 
Pyro

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@Pyro: ich habe weiß Gott nichts dagegen, dass du und viele andere auf dickere Öle (W40 aufwärts) setzen und sich davon geringeren Verschleiß versprechen. Es wird aber bei vielen Mitlesern die Angst geschürt, dass alles andere den Motor eher auf kurz, denn auf Lang töten wird. Das genau glaube ich allerdings nicht. Alles unter der Annahme, dass am Motor keine leistungssteigernden Veränderungen gemacht wurden.
Zudem kennt keiner von uns die Auslegung der Motorinnereien auf die innere Reibung. Vielleicht ist der Motor so konstruiert, dass er mit geringem HTHS ohne unzulässigen Verschleiß auskommt.

Mir ist auch völlig klar, dass die angezeigte Temperatur irgendwo gemessen wird, wo nicht die maximale Temperatur herrscht. Aber das Öl ist bei 100°C auch nicht an seiner Leistungsgrenze, nur weil dort ein Datenblattwert ermittelt wird.
Das Thema Verkokung an den Kolbenringen ist aber beim derzeitigen Modell kein großes Thema mehr, da die Konstruktion wieder auf das uralt Design zurückgestellt wurde (meanderförmiger Ring, anstatt kleinste Löcher).

Die Spülung ist vermutlich nur dazu da, abgrenzen zu können, wo der Ölverbrauch herkommt. Zu dünnes Öl, oder versiffter Motor. Nicht alles hat immer direkt technischen Background. Manchmal steckt auch "Save my ass" dahinter.

Btw.: Ihr würdet meinem Motor sicher den baldigen Tod prophezeien, denn ich halte die vom Hersteller vorgesehenen Intervalle ein, verkürze sie aber auch nicht. Letzter Wechsel nach ~24tkm mit 5W30.

Schauen wir mal, wann ich einen Motorschaden berichten kann...

Gruß
B_8_B
Mit den Ölabstreifringen ist ein alter Hut, denn ich meine vom Kolbenring die Nut. Hatte ich aber auf der vorigen Seite geschrieben.
Wie dem auch sei, eben die xte Meinung eines anderen Meisters geholt. LL fürn Winter weil dünna top, aber nur fürn Sommer flop. & ebenfalls 15t km wechsel, & zeigte mir den Octavia von seinem Sohn der nicht hören wollte.
Tsi bei 26t km LL Motorschaden.
So, ich bin raus.
 

Black_8_ball

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72tkm mit LL und eingehaltenem Intervall (etwa alle ~24tkm und 1Jahr). Es wird sicher Fälle geben, aber eben auch den Gegenbeweis...

Jeder wie er mag ist ja ein freies Land. :)
 

Schanny

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Montag geht mein Öl zur Analyse. 10900km mit Ravenol VST 5w40. Alles andere was hier diskutiert wird ist rein theoretisch, aber ich will wissen wie es tatsächlich gearbeitet hat. Das geht nur mit Analyse.
 
DerStrauch

DerStrauch

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Meiner geht morgen auch zum ersten Ölwechsel, mit 2500km und dann wechsel ich sofort auf das Ravenol VST 5W40! Meint Ihr ich soll ne Analyse vom Werksöl machen? Würde eigentlich doch schon gerne wissen ob man Abriet sieht!
 
DAS_B.

DAS_B.

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Also welches Öl soll ich jetzt nehmen, wenn ich einen Cupra mit OPF habe und Festintervall fahren will? 5W40 geht ja anscheinend nicht.
 

venice-64

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Mit OPF geht wohl nur 0w 30 oder 5w 30 also LL Öl nach 50400
 

Schanny

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@DerStrauch Werksöl analysieren bringt nichts. Die Werte werden entsprechend hoch ausfallen. Das war bis jetzt bei allen Analysen nach den ersten 10tkm so. Hol den Saft nach paar tausend KM raus und fahr dann einen vollen Intervall. Dann kannst du eine Analyse machen. Selbst dann werden sich über die Zeit die Werte noch verbessern, weil auch wenn es hier keine glauben mag: Der Einlaufprozess dauert mehrere 10.000 km!!! Der Abrieb ist aber erstmal gar nicht so interessant, die mesiten Turbos verrecken wegen Mangelschmierung und die kommt eher durch Ölverdünnung. Meine Analyse ist daher eigentlich auch nur für mich interessant, weil sie eben genau mein Fahrprofil widerspiegelt. Manche werden vielleicht denken: es fahren auch ausreichend Autos ohne Analyse. Stimmt! Die Probleme kommen dann dann auch eher später und ich will den Wagen lange fahren und mich in 10 Jahren auch noch an dem Tiebwerk erfreuen. Ein Raucher stellt auch erst nach vielen Jahren fest, dass er es besser hätte sein gelassen ;)
 
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Schanny

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Also meine Werte laut Analysen sehen top aus. Mein Wagen ist model 2018 und wurde nicht wie vermutet mit einem 0w30 Öl sondern mit einem 0w20 ausgeliefert. Das kann mann an dem Viskositätabfall von 5w40 auf 5w30 erkennen durch das restöl und zum anderen wurde zirkonium gefunden, was bei VW ölen als marker für die 50800 Freigabe verwendet wird. Trotz viel kurzstrecke zur Arbeit (5km) nur 0.5% Kraftstoffeintrag. Start stop habe ich immer aus. Das Öl könnte locker noch 5000km so weiter machen, aber morgen habe ich die Inspektion dann kommt es raus und frische Ravenol VST rein. Gesamtlaufzeit des Öl 10800km.
 
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Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall

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