@Pyro: Diese Seite habe ich mir selbstredend vor meiner Frage durchgelesen. Aber wie kommst du bitte bei warmem Motor/Öl auf einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen Außentemperatur und der notwendigen bzw. hinreichenden Heißviskosität?
Kalt gar keine Frage, da ist die Umgebungstemperatur ausschlaggebend wegen der Grenzpumptemperatur.
Aber sobald Betriebstemperatur erreicht ist gilt das meiner Ansicht nach nicht mehr oder nur noch eingeschränkt.
Bedenke der Motorölkühler ist Kühlmittel-gekühlt. Dieser Ölkühler wird über das Ventil N493 im Kühlmitteldurchfluss und damit in der Kühlleistung geregelt.
Somit ergibt sich meiner Meinung nach eher ein Zusammenhang zwischen Kühlmitteltemperatur und Öltemperatur. Die Kühlmitteltemperatur ist zwar wiederum abhängig von der Umgebungstemperatur, aber diese wird durch verschiedene Maßnahmen ganz ordentlich im gewünschten Bereich gehalten und bei hohen Lasten wohl eher runtergeregelt (siehe Anhang).
Das Bild gilt zwar bei 20°C aber ich unterstelle mal, dass im Kühlsystem ein paar Reserven eingerechnet sind, damit die Regelbarkeit überhaupt gewährleistet werden kann, sonst bräuchte es den Aufwand ja nicht.
Und der Vollständigkeit halber noch ein Zitat aus dem von dir verlinkten Artikel:
"* Die Umgebungstemperaturen (also die Außentemperaturen) in denen das jeweilige Öl eingesetzt werden kann, die Sie in dieser
Viskositätstabelle ablesen, sind Näherungswerte. Warum? Weil die
Spezifikation SAE J300 zwar beschreibt, welche „Zähflüssigkeit“ das Öl bei bestimmten Temperaturen nicht überschreiten darf, aber Automotoren unterschiedlich konstruiert sind. Deswegen geben Autohersteller ja auch für jedes Auto die genauen
Motoröl-Spezifikationen an."
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Motoröl Viskosität - AUTO MOTOR ÖL]
Gruß
B_8_B