[Cupra] Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall

Diskutiere Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall im 5F - Wartung Forum im Bereich Der Leon 3; the bruce was sagst du dem Ölhersteller der schreibt das der NOACK Wert keinen Einfluß auf die Verkokung beim firstDirekteinspritzer hat? Hast du...
kiter

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the bruce was sagst du dem Ölhersteller der schreibt das der NOACK Wert keinen Einfluß auf die Verkokung beim
Direkteinspritzer hat?
Hast du Nachweise oder Tests das der Motor weniger Verkokt bei 3% besserem NOACK Wert? Den Ölherstellern traue ich zu das sie bei den Prüfstandstests sehen wie sich die Verkokung bei unterschiedlichen z.b. NOACK Werten verhält.
Dem Forumuser traue ich das nicht mal im Ansatz zu weil Ihm die technischen Möglichkeiten komplett fehlen.
 
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the bruce

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Wer sagt denn, dass alle Ölhersteller "Prüfstandstests" durchführen?

Nachweise? Selbstverständlich gibt es die, zuhauf sogar. Wie wäre es, wenn du endlich mal ein paar Fachbücher über Motorentechnik, Tribologie und organische Chemie in die Hand nimmst, anstatt Marketingbullshit von Herstellern wiederzukäuen? Einiges findet man sogar gratis im Netz, auch viele Fach- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen. Alles schön in deutscher Sprache an deutschen Hochschulen verfasst. Viel Spaß damit für die nächsten Monate und Jahre.

Wenn du nicht mal langsam mit deinen beknackten "Prüfständen" aufhörst, dann muss ich dich leider doch noch auf die Ignorierliste setzen. Ich versuche es bislang zu vermeiden. Aber das Ausmaß an Beratungsresistenz ist einfach unfassbar.

Erwartest du ernsthaft, dass ich mir für einen erkennbar ignoranten Mitforisten die Mühe mache, mehrere Stunden Fachliteratur nur dafür zu durchforsten, um für dich die passenden Ausschnitte zu finden und herauszukopieren? Warum sollte ich? Ich habe den Kram längst gelesen, verstanden, und das Resummee in eigenen Worten gebe ich hier wieder. Davon kannst du entweder profitieren oder du beginnst endlich, dich selbst schlau zu machen und kannst dann mehr beitragen als immer nur "Prüfstandstests" zu brabbeln.
 
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kiter

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@ the bruce jeder Ölhersteller der eine Werksnorm auf die Flasche schreibt MUSS viele Tests durchführen oder durchführen lassen.
Ich möchte keinen Text aus der Fachliteratur. Dieser Fachartikel würden sich wenn es um Verkokung und z.b. Noack Wert geht doch nur wieder beim Prüfstand enden um die Theorie zu prüfen. Anders ist ein Nachweis leider nicht zuführen. Das wird auch in der Fachliteratur so stehen.
Ist im Bauwesen nicht viel anders es gibt eine Theorie die durch umfangreiche Prüfstände begleitet, überprüft und angepasst wird.
Bitte setze mich auf deine Ignorierliste.

PS: schon allein daraus das die Werknormen viele Ölkennwerte auf Prüfständen fordert, läßt erkennen das ein rein theoretischer Öl Vergleich wie hier im Forum nicht funktionieren kann. Es wäre doch viel günstiger für die Ölhersteller alles theoretisch ohne Versuche zu erfüllen.
 
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the bruce

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@ the bruce jeder Ölhersteller der eine Werksnorm auf die Flasche schreibt MUSS viele Tests durchführen oder durchführen lassen.
Eben. Durchführen lassen. Das machen die Autohersteller. Motul hätte wahrscheinlich gar nicht die Mittel. Und es wurde auf den vergangenen Seiten auch nie ein Öl auch nur erwähnt, geschweige denn empfohlen, das nicht die relevanten VW-Freigaben besitzt. Ergo hat jedes diskutierte Öl all das im Freigabeverfahren auch durchlaufen.



Ich möchte keinen Text aus der Fachliteratur. Dieser Fachartikel würden sich wenn es um Verkokung und z.b. Noack Wert geht doch nur wieder beim Prüfstand enden um die Theorie zu prüfen. Anders ist ein Nachweis leider nicht zuführen. Das wird auch in der Fachliteratur so stehen.
Es ist toll, dass du weißt, was drin steht, ohne jemals was gelesen zu haben. Die Fähigkeit zum Hellsehen erspart einem viel Zeit.



Bitte setze mich auf deine Ignorierliste.
Darf ich das bitte selbst entscheiden?



schon allein daraus das die Werknormen viele Ölkennwerte auf Prüfständen fordert, läßt erkennen das ein rein theoretischer Öl Vergleich wie hier im Forum nicht funktionieren kann.
Isolierte rein theoretische Vergleiche hat es eigentlich nie gegeben. Ich jedenfalls habe mehrfach betont, dass ich immer auch Analysen von gebrauchtem Öl und all den ganzen Hintergrund aus der Literatur einbezogen habe.
 
kiter

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Ich verlasse mich allein auf die vorgeschriebenen Prüfverfahren.
 
the bruce

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Das hat dir doch niemand streitig machen wollen. Nur bleibt dann ja immer noch die Frage, welches man nimmt.

Im Kern geht es doch um folgendes:

Es gibt hunderte Öle am Markt, die die VW-Normen 502 00 bzw 504/507 00 erfüllen. Knapp 300 Öle finden sich auf der 504/507 00-Freigabeliste von VW, und sogar 400 mit der VW 502 00, dazu etwa 200 Öle mit der Kombination aus VW 502 00 und 505 01, die natürlich ebenfalls in aktuellen Benzinern genutzt werden können. Übrigens nicht die schlechteste Wahl, denn die Anforderungen sind höher als für die 502 00 allein.

Wie auch immer, es ist für die allermeisten Menschen verständlicherweise ungemein verwirrend.
Damit stellt sich doch für jeden, der trotzdem sein Öl selbst aussuchen will (sich also nicht auf seine Werkstatt verlassen möchte), zwangsläufig die Frage, welches davon er nehmen soll.
Was also tun? Würfeln? Vielleicht einfach die Marke nehmen, die den höchsten Bekanntheitsgrad besitzt? Für die allermeisten Menschen wäre das dann wohl Castrol. Einfach zum billigsten Öl mit Freigabe greifen? Oder doch knobeln? Findest du das sinnvoller?

WAS genau spricht dagegen, wenn hier jemand, der ein Bisschen Plan von der Thematik besitzt und sich über Jahre damit auseinander gesetzt hat, ein paar Empfehlungen ausspricht? Oder ganz konkret, welches Risiko genau würdest du eingehen, eines der von mir genannten Öle zu nutzen, wo sie doch alle die 504/507 00 besitzen, und sogar auch noch preiswert sind?

Mit anderen Worten, wo genau ist jetzt eigentlich dein Problem?

Man bekommt den Eindruck, rein aus Langeweile bestreitest du den Zusammenhang zwischen Noack, Flammpunkt und Ablagerungen. Die gesamte Fachliteratur, soweit sie sich damit befasst, ist sich darin aber vollkommen einig. Ähnlich ist es mit Friction Modifiern und Verschleißminderern von Bornitrid über MoDTC/Molydändisulfid bis Wolframdisulfid. Ebenfalls mehr als hinreichend in der Literatur beschrieben, teils seit Jahrzehnten, hoch und runter, sogar ein evtl. Zusammenspiel der genannten (und mit ZDDP) sowie auch die Wechselwirkungen mit LSPI. Alles da, man muss es nur mal gelesen haben. Von nichts kommt nichts.

Es wäre eigentlich schön gewesen, hier über Öle und Motoren zu sprechen. Stattdessen drehen wir uns endlos im Kreis. Dafür zu sorgen, dafür hast du ein ausgesprochenes Talent.
 
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Schanny

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the bruce Wo du gerade LSPI ansprichst. Nach meiner Recherche neigen die VW Motor da nicht zu, richtig? Opel scheint ja gerade mit 1,4 Turbo damit zu kämpfen zu haben. Hier wurde ja wieder von Dexos 2 zurückgegangen auf Dexos 1 Gen.2. Auch Ravenol bietet bezüglich dieser Problematik spezielle Öle an. Ich muss gestehen, dass ich die Wirkung und den möglichen Schaden verstehe, aber die Ursache im Zusammenhang mit den Inhaltstoffen des Öles nicht ganz kapiere. Kannst du mir das vielleicht erklären? Am besten noch in wie fern auch die Konstruktion des Motors damit zusammenhängt, also warum hat Hersteller A weniger Probleme als Hersteller B. Vielen Dank im Voraus.:bussi:
 
the bruce

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Eigentlich hattest du es doch schon erwähnt, und damit lagst du vollkommen richtig. Es sind die Kurbelgehäuseentlüftung und die Direkteinspritzung mit der Folge der nicht gegebenen Umspülung von Einlassventil und Einlasskanälen, die hier die Hauptrolle spielen. Reinigende Detergentien im Kraftstoff können demzufolge dort nicht wirken. Natürlich spielt auch die Konstruktion der Grob- und Feinölabscheidung eine erhebliche Rolle. Hier wird heute schon gravierend mehr Aufwand getrieben als früher. Und die zusätzliche Saugrohreinspritzung fast aller EA888 3G (Ausnahmen: DLBA sowie NAR-Varianten) ist in diesem Zusammenhang ebenfalls erwähnenswert. Sie hilft, neben ihrem (z.Zt. enorm wichtigen) Beitrag zur Senkung der Partikelemissionen, auch beim Eindämmen der LSPI-Problematik. Bleibt eben letztlich das Öl. Eine geringe Flüchtigkeit ist m.E. der wesentliche Aspekt. Was nicht in Einlasswege und Brennraum gelangt, das kann dort auch keine Rückstände bilden.

ps.
Dieses Thema ist eigentlich einen eigenen Thread wert.

pps:
Guck mal hier rein und lies Hartmuts Beiträge. Sie sind wirklich klasse:

https://oil-club.de/index.php?thread/3347-die-ottomotorische-verbrennung-aus-technischer-sicht/

---------- Beitrag am 29.07.2018 um 12:54 Uhr ergänzt ---------- letzte Änderung am 08.06.2018 um 13:41 Uhr ----------

Ich muss gestehen, dass ich die Wirkung und den möglichen Schaden verstehe, aber die Ursache im Zusammenhang mit den Inhaltstoffen des Öles nicht ganz kapiere. Kannst du mir das vielleicht erklären?
Ich sehe gerade, dass ich auf diese Frage nur ungenügend eingegangen bin.
Dieses Thema ist komplex. Ich kann gerne heute Abend nach passender Literatur suchen. Dazu gibt es durchaus was. Vorab nur, ein Übermaß an bestimmten Additiven begünstigt solche Ablagerungen, vielleicht ist das auch mit ein Grund, weshalb praktisch alle Motorenhersteller von der Zugabe von Ölzusätzen abraten (neben einigen anderen Gründen). Ich gucke mal was ich finden kann, aber überbewerten würde ich es auch nicht. Ich hätte sonst nicht noch ein wenig LM Ceratec dazugegeben (Dosierung weniger als die Hälfte dessen, was LM empfiehlt), und das obwohl das Ravenol RUP bereits ordentlich additiviert ist. Es ist wie bei vielen Dingen, man sollte es nur nicht zu sehr übertreiben.

Und da ich sowieso gerade dabei bin, mittlerweile gibt es ein zweites Öl mit offizieller VW-Freigabe nach 502 00 aus der Motorsportlinie. Neben dem bereits erwähnten Racing Ultra Performance RUP 5W-40 (mit kombinierter 502 00 + 505 01) hat jetzt auch das RSP Racing Super Performance 5W-30 eine offizielle Freigabe nach VW 502 00. Da es heiß wie kalt etwas weniger dick ist dürfte es für den Alltagsgebrauch noch empfehlenswerter sein als das RUP.
Warum "noch empfehlenswerter"? Weil damit die innermotorische Reibung sinkt und damit auch der Kraftstoffverbrauch, und weil die höhere Fließfähigkeit bei niedrigen Temperaturen tendenziell einen geringeren Verschleiß bei einem Kaltstart begünstigt.
Wohlgemerkt, "kalt" ist JEDES Motoröl zu dick, zu dünne Öle (unterhalb der Betriebstemperatur) gibt es gar nicht. Dieser Sachverhalt wird leider viel zu oft völlig falsch dargestellt. Und ein 30er, zumal dieses, ist für die maximalen Öltemperaturen, die in einem serienmäßigen Cupra auftreten, allemal dick genug. Wer Richtung 400 PS unterwegs ist, der darf dann gerne zu 5W-40 greifen.


https://www.ravenol.de/produkte/verwendung/d/Product/show/p/ravenol-rsp-racing-super-performance.html

https://www.ravenol.de/produkte/verwendung/d/Product/show/p/ravenol-rup-racing-ultra-performance-sae-5w-40.html



ps
Jetzt fehlt im Angebot nur noch ein "Racingöl" mit VW-504 00/507 00-Freigabe . . . :D
Ich möchte behaupten, das REP 5W-30 kommt dem zumindest sehr sehr nahe, vielleicht würde es sogar die Voraussetzungen erfüllen, denn immerhin besitzt es die MB-Freigaben 229.51 und 229.52, die man häufig zusammen mit der VW 504 00/507 00 antrifft, aber es ist wie es ist, zumindest zum jetztigen Zeitpunkt besitzt es leider keine Freigabe nach 504 00/507 00. Wer aber auf die Freigabe pfeift, für den ist es eine Überlegung wert und sicher auch eine echte Empfehlung wert insbesondere für TDI-Fahrer.


https://www.ravenol.de/produkte/verwendung/d/Product/show/p/ravenol-rep-racing-extra-performance-sae-5w-30.html
 
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kiter

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Ich bleibe der VW 50700 Norm treu und weis das ich mit so einem Öl 300000km bei regelmäßigem Ölwechsel fahren kann (einige habe das schon erreicht). Ob mit so einem Racing öl tatsächlich 350000km oder doch nur 250000km möglich sind kann ohne Prüfstände keiner sagen.
 
kiter

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Ich sehe hier bei keinem einzigen Post einen Nachweis das der Motor durch dieses oder jenes Öl eine höhere Laufleistung erreicht. Einzig die Werksnormen Fordern Verscheißtests usw.
 
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the bruce

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Durch ständige Wiederholung wird es auch nicht interessanter.

Weder hat jemand behauptet, es gäbe dafür einen Nachweis, noch ist jemand verpflichtet, irgendetwas nachzuweisen.
Da wir hier AUSSCHLIESSLICH von ZUGELASSENEN Ölen sprechen, ist mir ein Rätsel, was du überhaupt willst.

Was ich dich schon öfter gefragt hatte, WO GENAU liegt jetzt dein Problem?
 

matze0411

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Darf ich hier nochmal um eine aktuelle Zusammenfassung bitten? Da hier wirklich auch viel Abseits des eigentlichen Threadtitels besprochen wurde, kann man da mal leicht den Überblick verlieren.
Ich möchte auf LL-Service bleiben, dafür gibt´s aber keinen eigenen Thread, deshalb hioer nochmal die Frage.
Im Moment tendiere ich zum Ravenol VMP SEA 5W30. Hat sich da seit dem letzten Beitrag vor knapp 1 Jahr etwas getan?
Danke schon mal.
 

Schanny

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Nein super Öl, aber auch 60euro für 5l. Das tut nicht Not. Geheimtipp fanfaro 6719. Ich 13€ für 5l mit Freigabe.
 
DerStrauch

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Ich werde bei ca. 2000 Kilometer auf das Ravenol VST 5W40 wechseln und bei 15000 dann offiziell bei Seat auf Festintervall umstellen!

LG Achim
 
ChrisEngel

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Jetzt, wo ich diese Aussage mit einem Ausrufezeichen lese, macht es auf einmal alles Sinn. 🤔
 
Pyro

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Ich werde aufn 5W40 wechseln.
Wusstet Ihr das im Motorsport heißbereich 10w40 gefahren wird?

 
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griwer

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Kannste jetzt nicht unbedingt verallgemeinern. Vor allem nicht im Motorsport. Dafür gibt es i.d.R. keine Herstellervorgaben. Die können nehmen was sie wollen, da Laufleistung auch nicht das Thema ist.
 
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FlipSidE

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Ist leider nur die halbe Wahrheit:

Porsche fährt zb 0W-40
Audi fuhr im R8 im 24 Stunden Rennen 5W-30. Usw usw

Wie griwer schon schrieb kommt es auf das Rennteam an...
 
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Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall

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