[Cupra] Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall

Diskutiere Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall im 5F - Wartung Forum im Bereich Der Leon 3; Darf man fragen warum? Also was ist so schlecht daran auf Festintervall umzustellen/umzucodieren?
  • Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall Beitrag #441
...weil man für ein 502er zuerst auf Festintervall umcodieren müsste, was ich ebenfalls nicht allgemein rate.

Darf man fragen warum? Also was ist so schlecht daran auf Festintervall umzustellen/umzucodieren?
 
  • Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall Beitrag #442
Darf man fragen warum? Also was ist so schlecht daran auf Festintervall umzustellen/umzucodieren?
Daran ist nichts schlecht, überhaupt nicht. Es war vielleicht missverständlich ausgedrückt.
Wer Festintervall fahren möchte, der soll das gerne tun. Er ist dann allerdings an den jährlichen Besuch (bzw. nach 15.000 km) beim Seat-Partner gebunden, sofern er noch auf Garantie oder Kulanz wert legt. Ein Vorteil kann sein, dass man dann die Wahl hat zwischen einem Öl nach VW 502 00 und einem 504 00 (gilt nur für Benziner, die TDI bleiben auch im FI bei 507 00). Da die 504er ja nicht schlecht sind kann man sie auch sehr gut in kürzeren Intervallen einsetzen. Es spricht sogar einiges dafür. Gleichzeitig eröffnet einem die Möglichkeit, auch 502er zu nutzen, aber noch mehr Auswahl, bspw. um auch etwas speziellere Wünsche umzusetzen (deshalb hatte ich das RUP genannt). Das geht halt nur mit festem Intervall.

Ich versuche es mal so zu sagen, ich bleibe bis auf weiteres beim flexiblen Intervall, und zwar aus folgenden Beweggründen:

- ich muss nur etwa alle 25.000 km zum (teureren) offiziellen Ölwechsel
- ich kann zwischendurch selbst einen ÖW durchführen, und das ist erheblich preiswerter
- ich habe kein Problem damit, ein Öl nach VW 504 00 einzusetzen
- ich muss keine Diskussionen mit dem Serviceberater führen
- keine Diskussionen bei einem späteren Verkauf
- es bleiben auch die Inspektionsintervalle wie gehabt
- ein ÖW-Intervall von etwa 12.500 km ist mir sympathisch

Tja, Vertagswerkstätten. Ich stehe nicht auf Kriegsfuß mit unserem Serviceberater, ganz im Gegenteil. Aber das soll auch so bleiben, und ich habe anderswo auch schon weniger gute Erfahrungen gemacht. Ich will da halt nicht öfter als unbedingt nötig hin. Meine Erfahrung ist, dass ein Auto durch häufigere Aufenthalte in Werkstätten nicht unbedingt besser wird. Gar nicht zu reden vom Zeitaufwand; machmal muss man zwei Wochen vorher einen Termin machen; mal kurz vorbeifahren ist nicht. Auf eine Hebebühne kann ich dagegen spontan. Ich muss auch mein Altöl nicht selbst entsorgen, das bleibt da. Total easy. Und bei dieser Gelegenheit kann ich gleich den saisonalen Radwechsel erledigen oder vo/hi durchwechseln, eine Sichtkontrolle von Unterboden, Fahrwerk, Bremse und Reifen durchführen und so weiter und so fort. Das trifft sicherlich nicht auf jeden zu, zugegeben.



Die Seite mit dem Normenvergleich geht ja schon mal in die richtige Richtung.
Es freut mich ungemein, dafür deinen Segen erteilt zu bekommen.



Die Zeigt aber auch gleich das die 50200 "schlechter" als die 50400 ist und das PSA Öl sehr nahe an der 50400 :)
Das war aber eigentlich nie die Frage. Selbstverständlich ist die 504 00 strenger als die 502 00, und auch als die 502 00 in Kombination mit 505 01 (PD!). Ich sage genau das die ganze Zeit.
Allerdings sagt die Norm nichts über die Unterschiede zwischen den hunderten (!!) Ölen mit diesen Freigaben aus, denn - wie auch schon festgestellt - legt eine Norm lediglich ein Mindestmaß an Qualität fest. Glücklicherweise gibt es durchaus genug Öle, die alle diese VW-Normen übertreffen.



Zum erreichen der VW Norm sind zweifelsfrei Prüfstände erforderlich: z.B. VW PV 5106 Nocken- und Stößelverschleißtest.
Das mag durchaus so sein, nur wissen wir noch nicht, ob es auch teure Dauererprobungen auf richtigen Motorenprüfständen sein müssen. Außerdem ist es eigentlich auch ziemlich egal. Ich verkaufe kein Öl und ersuche VW nicht um eine Freigabe. Frag doch bei VW an, wenn es dich brennend interessiert.



Wieviel besser nun ein Öl im Vergleich zur VW Norm ist lässt sich anhand von ein paar wenigen Kennwerten nicht sagen.Dazu müssen die teuren Prüfstandstest durchgeführt werden.
Sein wir doch mal ehrlich. Bislang weiß du doch gar nicht, welche Daten sich aus Ölanalysen herauslesen lassen, weil du schlichtweg noch nie auch nur eine einzige Analyse gelesen hast. Ich liege damit richtig, oder nicht? Es ist überhaupt nicht böse gemeint, aber irgendwie werden wir niemals weiterkommen, wenn du gar nicht weißt, worum es überhaupt geht.
Du behauptest, niemand, selbst ein Maschinenbauer nicht, könne aus Datenblättern + Sicherheitsdatenböättern + Frischölanalysen + Gebrauchtölanalysen etwas Wertvolles ableiten. Ich behaupte, das kann er sehr wohl. So kommen wir nie weiter. Nur habe ich das studiert und mich mit Tribologie befasst, auch etwas Plan von Chemie und habe damit auch beruflich zu tun. Und dann frage ich mich, was ist das Problem? Und wo ist der Wert für mich, gegen eine Wand anzureden? Ja, ich weiß, mit Wänden kennst du dich viel besser aus.



Es kann sein das z.B. die Scherbelastung bei hoher Temperatur verbessert werden kann. Das allein reicht nicht damit der Verschleiß geringer wird
(VW PV 1481 Test zur Bewertung von Einlassventilablagerungen bei direkteinspritzenden Ottomotoren.)
Welche Herstellernormen abgedeckt werden ist deshalb ein entscheidender Faktor in einem jeden Datenblatt. Lies doch mal eins.
 
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  • Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall Beitrag #443
the bruce meine Autos haben nie eine markenbezogene (Fach)Werkstatt von innen gesehen, da ich noch nie einen Neuwagen hatte. Naja bis auf eine Ausnahme: Steuerkette bei einen freien dieses Jahr. Dieses Jahr steht jedenfalls sehr wahrscheinlich noch ein Neuwagen Kauf an, daher meine Frage.

Ich kenne den Luxus von einer privaten Werkstatt mit Hebebühne somit sehr gut :) ...ich hatte in meinen 15 Jahren mit Führenschein aber auch immer sehr viel Glück mit meinen gebrauchten Autos, dort gab es nie große Mängel. Alle Kleinigekeiten, Wartung/Service, Radwechsel und diverse Blecharbeiten(wenn ich so an meinen Ford Baujahr 94 denke) konnte ich zum Glück immer kostenfrei bei meinem Vater erlediger...der eigentlich im Metallbau arbeitet.
 
  • Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall Beitrag #444
Ja, etwas selbst erledigen zu können ist schon was feines. Dann weiß man jedenfalls, dass es ordentlich gemacht ist. Mein Vertrauen in Werkstätten ist mittlerweile sehr begrenzt, und das sage ich, obwohl oder gerade weil ich einige davon deutlich näher kenne als der normale Kunde.
 
  • Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall Beitrag #445
Der letzte Ölwechsel hat mir bei dem Seat-Fritzen endgültig gereicht.
Bereits beim ersten Ölwechsel hatte man damals zu viel Öl eingefüllt, was ich bemängelt habe und man mir dort dann auch bestätigt hatte.
Der darauf folgende Ölwechsel war zwar von der Füllmenge ok, nur hatte man statt Festintervall wieder Longlife eingestellt. (wieder 5W40)
Jetzt vor kurzem war ich wieder dort. Es stand mal wieder der ÖW an und was war ? Obwohl ich diesmal ausdrücklich gesagt hatte dass Festintervall eingestellt werden muss, war der Mist wieder auf Longlife und auf dem Zettel am Kühlwasserausgleichbehälter stand 0W40 obwohl 5W40 eingefüllt wurde. Bis Oberkante Unterlippe. Das sind die größten Vollpfosten. Richtige Nichtskönner. Ich lach mich immer schlapp wenn ich in irgendwelchen Diskussionen lese " Ich muss es wissen, ich arbeite bei Seat ".
 
  • Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall Beitrag #446
Festintervall / Ölwechsel wegen Tuning alle 15tkm

Zuerst Rowe 0W40
Jetzt Mobil 1 0W40

Der Wechsel aufgrund der Aussage eines Porsche-Ingenieurs - die Additivketten würden beim Mobil 1 am längsten stabil halten nach den Porsche-Tests ... (kann man halt glauben oder bleiben lassen)
 
  • Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall Beitrag #447
Von Rowe und Mobil gibt es tolle Öle. Allerdings ist das neue M1 0W-40 FS oder wie es heißt ziemlich umstritten, es soll einen Rückschritt darstellen im Vergleich zum bisherigen NL. Ich habe das aber auch nur so nebenbei aufgeschnappt, da ich denke, dass es anderswo noch besseres gibt und mich deshalb nicht weiter dafür interessiert habe. Wundern würde es mich aber nicht. Ähnliches haben wir in den letzten Jahren schon bei vielen Herstellern gesehen, u.a. bei Castrol. Zunehmende Kostenzwänge, und dann gibt es bspw. sinkende PAO- und dafür steigende HC-Anteile. Je nachdem wie mal "vollsynthetisch" definiert, ist das dann irgendwann nicht mehr.
 
  • Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall Beitrag #448
Aber um beim Thema zu bleiben: Eine Norm definiert ein Mindestmaß an Qualität, in diesem Fall sogar ein durchaus hohes Mindestmaß. Aber darüber hinaus gibt es Spielraum für, nennen wir es mal, "gut" und "noch etwas besser". Ohne Werbung machen zu wollen, ich stehe keiner Firma nahe, ich nenne mal drei, vier Öle mit offizieller Freigabe nach VW 504 00/507 00, die ich für besonders empfehlenswert halte. Meines Erachtens - ich weiß, man muss da ganz ganz vorsichtig sein - sind es die besten mit dieser Freigabe. Die Reihenfolge ist ohne Wertung rein alphabetisch:

Mobil 1 ESP Formula 5W-30
Ravenol VMP 5W-30
Shell Helix Ultra Professional AV-L 0W-30
Shell Helix Ultra ECT C2/C3 0W-30 (vermutlich identisch mit AV-L)
Ich kann jetzt zum Glück bei meinem Garagisten auch mein Öl mitnehmen.
Habe mir nun das 0W30 Shell Helix Professional im 5 Liter Kanister bestellt, da ich noch 2 oder 3 1 Liter Flaschen vom letzten Jahr rumstehen habe (natürlich noch verschlossen!).
Bin dann mal gespannt, ob ich einen Unterschied bemerke ;)
Nein, im Ernst, mir geht’s wirklich nur um die Ersparnis, der 5 Liter Kanister hat grade mal 32€ gekostet, etwas mehr als ansonsten 1 Liter beim Händler kostet !
 
  • Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall Beitrag #449
Stimmt, das Shell HUP AV-L ist fast schon verstörend billig. In dem Sinne, dass man da kaum glauben mag, dass es auch was taugt. Aber das tut es, keine Sorge. Ich habe den Eindruck, dass sich Shell erst auf dem deutschen Ölmakrt etablieren wollte. Das scheint auch gut zu gelingen. VW verwendet das AVL wie gesagt auch - ab Werk. Man sieht er schön an den Gebrauchtölanalysen von VW-Motoren nach dem allerersten Ölwechsel. Das ebenfalls von VW genutzte Castrol enthält im zweistelligen ppm-Bereich Titan , das Shell enthält ein paar hundert ppm Bor, umgekehrt ist das andere jeweils nicht enthalten. Wie auch immer, ich hatte das Shell von km-Stand 1.600 bis etwa 13.000 im Motor. Ohne Auffälligkeiten.
 
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  • Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall Beitrag #450
Hallo,

ich war gestern nach mittlerweile über 1700 KM beim Service und habe auf das selbst mitgebrachte Addinol Super Light 5W40 mit Festintervall wechseln lassen.
Über das Addinol konnte ich in den Foren und den Rezensionen nur positives lesen. Außerdem ist es auch noch recht günstig.
 
  • Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall Beitrag #451
Schaden wird es deinem Motor bestimmt nicht, und der Wechsel nach der Einfahrzeit ist auf alle Fälle eine gute Idee. Versteh es bitte nicht als Kritik, wenn ich deinen Beitrag zum Anlass nehme, mal was loszuwerden. Wie gesagt, du bist lediglich der Anlass, nicht der Addressat. ;-)

Mir war der Forenhype um dieses Öl aus dem ehemaligen VEB schon immer mehr als suspekt, besonders im A3-Quattro-Forum, wo der ganze Hype seinen Anfang nahm, befördert durch die zahlreichen Kettenprobleme. Nicht weil es aus dem Osten kommt, sondern weil ich Hype nicht mag. Er hindert den Menschen an einer nüchtern-sachlichen Urteilsfindung. Im A3-Quattro spielen offensichtlich wirtschaftliche Gründe eine Rolle, d.h. es gibt eine gewisse Nähe zu diesem Hersteller oder wenn man so will, es mangelt gravierend an Unabhängigkeit. Ein Mangel herrscht dort auch nicht nur an Objektivität, sondern vor allem an Fachkenntnis. Stattdessen liest man da über Jahre immer wieder hanebüchene Statements, die nur so von Halbwissen strotzen. Nichts gegen Rettungssanitäter, aber was der eine da so loslässt, da stehen jedem technikaffinen Zeitgenossen die Haare zu Berge. Es kann auch kaum verwundern, weder im genannten Forum, noch auf MT, das für qualifiziertere Beiträge auch nicht eben gerade bekannt ist.
Dazu gibt es außerdem genug frei zugängliche Ölanalysen, die zeigen, dass die Öle dieses Herstellers zwar nicht wirklich schlecht, aber eben auch nichts besonderes sind. Mit den von mir beispielhaft genannten Ölen kann keines der Produkte dieses Herstellers mithalten. Verwenden kann man sie, sie sind auch günstig, aber sie wie es oft geschieht als "die" Lösung für Motoren mit Kettenproblemchen und Ablagerungen anzupreisen, das entbehrt jeder Grundlage.
 
  • Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall Beitrag #452
the bruce Wenn du mit dem letzen Kommentar das Addinol meinst, dann gebe ich dir recht. Ist wird häufig als der Heilsbringer deklariert, aber im Detail verlässt sich dieses Öl nur auf sein ordentliches Grundöl und bietet bei weitem nicht die modernen Additivpakete wie z.B Ravenol oder Shell. Ich persöhnlich würde mitlerweile sogar im Low Cost Sektor eher zum Total Quartz 9000 Energy greifen. Bei Shell muss man aktuell nur aufpassen auch wikrlich ein GTL Öl zu bekommen. Die mussten / müssen auf HC-Öle ausweichen, da das GTL Werk in Katar Probleme hat / hatte. Zu erkennen am I hinter der Viskosität auf dem Kanister. Also Shell Helix Ultra 5W40 = GTL Shell Helix Ultra 5W40 I = HC-Öl. Mein nächstes Öl wird das Ravenol VST Turbo. Preis / Leistung passen und ich habe die Hoffunung der geringe NOACK hilft etwas die Verkokung zu verzögern.

PS: Sorry wenn ich dir nicht auf Augenhöhe begegnen kann, aber ich habe versucht mich etwas einzulesen und komme halt auf die obige Schlussfolgerung.
 
  • Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall Beitrag #453
Schanny wie kontrolliert man die Verkokung und kann so sagen das Öl X ist besser als Öl Y ist?
 
  • Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall Beitrag #454
Schanny, danke für deinen Hinweis. Ich werde zwar wahrscheinlich zum ersten offiziellen Wechsel (ich bleibe auf LL codiert) entweder das M1 ESP oder das VMP verwenden, weil ich irgendwie Lust habe auch mal was anderes zu nehmen, also aus rein subjektiven Gründen. Aber falls ich doch wieder zu Shell greifen sollte, dann werde ich darauf achten. Sowie ggf. auch andere darauf hinweisen. Irgendetwas mit der GTL-Geschichte hatte ich zwar am Rande aufgeschnappt, aber da das AVL vermutlich nicht betroffen ist, hab ich's nicht weiter verfolgt. Deshalb kannte ich das mit dem 'I' auch noch nicht. Es scheint dann wohl nicht für "improved" zu stehen, sondern eher für "irgendwie anders" oder "immer noch recht brauchbar".


Kiter, für die Qualität von Unterhaltungen ist es durchaus förderlich, wenn wir genau lesen, was unser Gegenüber schreibt, und wir nichts hineininterpretieren, was er oder sie nicht gesagt hat.
Wo hat denn Schanny behauptet, mir nichts dir nichts über das Ausmaß von Verkokungen urteilen zu können? Fakt ist, das hat er nicht gesagt. Und wo hat er die Beurteilung über ein Öl in einen direkten Zusammenhang dazu gestellt? Du schreibst "und kann so sagen". Damit stellst du ja einen direkten Bezug her. Auch das hat er nicht getan. Du verstehst vielleicht, was ich damit sagen will.

Verkokungen im Einlassbereich und im Brennraum, von denen DI bekanntlich vermehrt betroffen sind, erkennt man mittels eines Endoskops, sofern man nicht den Motor zerlegen will. Endoskope kennt du sicherlich vom Bau. Und ein Öl mit niedrigen Verdampfungsverlusten, wofür Noack und Flammpunkt die wichtigsten Indizien sind, bietet die besten Chancen, die Bildung solcher Ablagerungen zu vermindern. Das sind gesicherte und deshalb vollauf etablierte Zusammenhänge, wirklich kein Voodoo. Nur falls du das gedacht haben solltest. Ich möchte nämlich meinerseits nichts unterstellen.

:D
 
  • Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall Beitrag #455
Ihr seid der Meinung das ein NOACK Wert (Verdampfungstest) von 7,4% statt 10% einen Unterschied bei der Verkokung macht?
Ich würde gleich mal behaupten das die Direkteinspritzung beim Verkoken zu 99,9% das Problem ist :)

von Motul:
"Uns ist die oben beschriebene Problematik (Anm: Verkokungen) durchaus bekannt, jedoch müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass dieses konstruktiven Probleme des Motors (Direkteinspritzer) sich leider nicht durch eine bestimmte Motorölauswahl beeinflussen oder verbessern lässt,"
 
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  • Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall Beitrag #457
Ja das hat die VW Freigabe und kann genommen werden :)
Im Ibiza fahre ich zu 80% ein Valvoline (VW 50501). Nach nun 240000km ohne Probleme am Motor kann ich sagen das ist gut. Wenn ich die 300000km schaffe war es sehr gut!
Alles andere außer den Herstellerfreigaben sind für mich ohne Testa auf Prüfständen mehr als kalter Kaffee.
 
  • Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall Beitrag #458
the bruce Leider macht Shell die GTL Themaktik nicht wirklich transparent. Diverse Amzazon Bewertung und zahlreiche Foreneinträge deuten aber daraufhin, dass es sich nicht mehr um GTL-Öle handelt. Besonders betroffen scheinen 5W30 und 5W40. Warum das ETC C2/C3 und AV-L nicht betroffen sind kann ich mir nur so erklären, dass die Vorgaben an das Öl einfach nicht ohne weiteres mit HC-Ölen einzuhalten sind. Hier stehen immerhin große Verträge auf dem Spiel mit Werksfüllungen bei VW.
kiter es gibt einfach gewisse Kausalitäten. Verdampfungen von Ölen werden über die Kurbelgehäuseentlüfung dem Verbrennungsprozess zugeführt. Diese führen zu Ablagerungen an den Einlassventilen. Wie the bruce schon erläutert hat, ist eine Kontrolle ohne großen Aufwand nicht möglich. Da diese Kausalität vorliegt, ist es nicht verkehrt das bei der Auswahl des Öls zu berücksichtigen. Wie du selber sagst, liegt es an der Direkteinspritzung, wobei viel mehr an der fehlenden Umspühlung der Einlassventile. Daher ist es ja gerade wichtig dafür zu sorgen, dass möglichst wenig Dämpfe dorthin gelangen. Ich gebe mich natürlich nicht der Illusion hin, dass konstruktionsbedinge Mängel damit beseitigt werden, aber wenn Ursache / Wirkung bekannt sind, dann kann man auch entsprechendes Öl auswählen und das Risko der ölbedingten Verkokug reduzieren.
 
  • Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall Beitrag #459
Schanny hast du gelesen was Motul zum Verkoken und dem NOACK Wert sagt? --> es besteht kein Zusammenhang.
 
  • Welches Öl fahrt ihr mit Festintervall Beitrag #460
Ihr seid der Meinung das ein NOACK Wert (Verdampfungstest) von 7,4% statt 10% einen Unterschied bei der Verkokung macht?
Ich würde gleich mal behaupten das die Direkteinspritzung beim Verkoken zu 99,9% das Problem ist
Ich habe keinen Einfluss auf die Konstruktion meines Motors. Allerdings sehr wohl auf die Wahl des Öls. Was also bleibt mir anderes übrig?

Übrigens liegen viele Öle deutlich deutlich über den von dir genannten 10 %, das mal so nebenbei, weil du mit den von dir genannten Beispielwerten zu suggerieren versuchst, dass die Unterschiede nur sehr gering wären. Sind sie aber nicht. Selbst unter den für unsere Motoren freigegebenen Ölen liegt die Bandbreite mehr als beim Doppelten!
Desweiteren frage ich mich, ob du die hiesige Diskussion der vergangenen Tage zum Anlass genommen hast, im Öl-Club herumzustöbern, und dabei zu viele Beiträge des dortigen in technischen Dingen völlig ahnungsfreien Moderators gelesen hast. Die Schreibweise von "Noack" in Großbuchstaben spricht dafür, denn das macht der Typ auch so. Verstehe ich nicht, was soll das Anschreien? Der Namesgeber des Verfahrens heißt mit Nachnamen Noack. Warum sollte man das groß schreiben? Aber dieser Depp da drüben schrieb ja auch bis vor kurzem "Boron" statt Bor, weil er dachte, das wäre jeweils was anderes. Dabei ist "Boron" lediglich englisch für Bor.


von Motul:
"Uns ist die oben beschriebene Problematik (Anm: Verkokungen) durchaus bekannt, jedoch müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass dieses konstruktiven Probleme des Motors (Direkteinspritzer) sich leider nicht durch eine bestimmte Motorölauswahl beeinflussen oder verbessern lässt,"
Und das glaubst du? Fragst du auch Persil welches das beste Waschmittel ist?


Alles andere außer den Herstellerfreigaben sind für mich ohne Testa auf Prüfständen mehr als kalter Kaffee.
Du hast ja auch oft genug bewiesen, dass du zu absolut 100 % ignorant und beratungsresitent bist.


Schanny hast du gelesen was Motul zum Verkoken und dem NOACK Wert sagt? --> es besteht kein Zusammenhang.
Und die Erde ist eine Scheibe!

:bonk:


Was ist vom Meguin Compatible 5W30 zu halten? Ist ja recht günstig.
Klar, das kannst du nehmen. Wie ich jetzt mehrfach rüberzubringen versucht habe, ist die VW 504/507 00 sehr anspruchsvoll, und ein Öl, das diese Freigaben besitzt, kann unmöglich schlecht sein.
Allerdings finde ich es seltsam, mit dem Preis zu argumentieren, wenn die von mir genannten drei bzw. vier LL3-Öle von Mobil, Ravenol und Shell praktisch gar nicht mehr kosten als dieses. Das AV-L sieht man immer mal wieder für rund 30 €/5 l, das M1 für Mitte 30, und das VMP liegt ähnlich. Wenn, einfach mal angenommen, ich damit richtig liege, dass sie besser sind, welcher Grund spräche dann noch für das Meguin? Ich bin ja offen für Argumente, sollte es sie geben, und ich will hier wirklich keinen Feldzug gegen alles andere führen, aber ich hatte diese 3 oder 4 nicht genannt, weil mir die Namen oder die Verpackungen so gut gefallen. Alternativen gibt es zwar wie ich bereits sagte so gut wie immer, und wenn es dafür ein Argument gibt, warum nicht. Der Preis dürfte in diesem Fall aber kaum eines sein.
 
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