Ölwechsel

Diskutiere Ölwechsel im 5F - Wartung Forum im Bereich Der Leon 3; Genau das macht auch Sinn. Die Öle sind besser und günstiger geworden. Das 0W30 hat nur Vorteile zum 5W30. Man bekommt von Mannol mittlerweile den...
  • Ölwechsel Beitrag #1.801
Also Öl mischen... das werd ich mit Sicherheit sein lassen 🤔 Auf solch ein "Experiment" lass ich mich nicht ein 😅
Hab ihm PETKA grad nachgeschaut. Unter "Bemerkung" steht 5w30. Seit 01.04.2017 ist 0w30 "hinterlegt". Teilenummer GS55545M4, falls es wem interessiert.
Genau das macht auch Sinn. Die Öle sind besser und günstiger geworden. Das 0W30 hat nur Vorteile zum 5W30.
Man bekommt von Mannol mittlerweile den Liter 507.00 0W30 Öl für 6,13 EUR pro Liter.
Deshalb werde ich auch beim nächsten Ölwechsel vom 5W30 auf ein 0W30 umstellen.
 
  • Ölwechsel Beitrag #1.802
@das-markus
Darf man fagen, warum Du unbedingt auf ein 0w30 umsteigen willst?
 
  • Ölwechsel Beitrag #1.803
@das-markus
Darf man fagen, warum Du unbedingt auf ein 0w30 umsteigen willst?
Wie aus der Grafik zu entnehmen ist, hat es nur Vorteile gegenüber dem 5W30. Es ist fließfähiger bei sehr kalten Temperaturen, und temperaturstabiler bei sehr heißen Temperaturen. Der Preis ist nur unwesentlich höher als bei einem 5W30.

Natürlich benutze ich in jedem Falle die VW Freigabe 507.00
 
  • Ölwechsel Beitrag #1.804
Ok, wer hat die Grafik, die das aussagt, denn erstellt und wie wurde das mit welchen Fahrzeugen bemessen?

Wurde denn die Öltemperatur, die Viskosität, Scherstabilität , bei genau gleichen Verhältnissen gemessen, bei verschiedenen Motoren und Fahrzeugen ,usw. und dann einwandfrei in relevanten Zahlen im Alltag bei realer Nutzung belegt?Das das 0W30 bei hohen Temperaturen grundsätzlich stabiler ist, halte ich für ein Gerücht, da beide Öle 30er sind.

Und ich muß Dich enttäuschen: Es hat nicht "nur Vorteile"

Bei zwei befreundeten Skodafahrern (Scala, Octavia) waren Undichtigkeiten am Motorblock (KWE, meine ich) die Folge, der Ölverbrauch stieg an , von 0,1 auf 0,3 Liter auf 1000km , weil das Öl wohl an den Kolben vorbei gedrückt wurde. Beide Fahrer sind wieder auf das 5W30 bzw. 5W40 umgestiegen und beide Probleme waren wieder eleminiert.

Es muß aber jeder wissen, was er macht.
 
  • Ölwechsel Beitrag #1.805
Du interpretierst abermals falsche Dinge in eine Viskositätsangabe.
Die Zahl vor dem W ist die Fließfähigkeit bei 0 Grad, die Zahl nach dem W definiert die Fließfähigkeit bei 100 Grad.

Die Scherstabilität kannst du da nicht ablesen. Auch andere von Dir genannte Dinge musst du aus der Glaskugel haben.
Deswegen ist die Fließfähigkeit eines 0W30 in allen Temperaturbereichen dem 5W30 überlegen.
 
  • Ölwechsel Beitrag #1.806
Was du alles aus einer Viskositätsangabe herauslesen kannst. Ich bin erstaunt.

Messmethoden für Flüssigkeiten (Fluide):

Viskosimeter:
Rotationsviskosimeter (z.B. Brookfield): Misst das Drehmoment, das benötigt wird, um eine Spindel bei einer bestimmten Drehzahl zu bewegen.
Kapillarviskosimeter: Misst die Zeit, die eine Flüssigkeit benötigt, um eine enge Kapillare zu durchfließen.

DIe Angabe vor dem W ist die Viskosität bei 0 Grad.

Die Angabe nach dem W ist die Viskosität bei 100 Grad.

Wenn du die Klassen linearisierst, siehst du, dass das 0W30 in allen Temperaturbereichen dem 5W30 überlegen ist.

Alle anderen Eigenschaften hast du aus einer Glaskugel.
 
  • Ölwechsel Beitrag #1.807
@das-markus "Wie aus der Grafik zu entnehmen ist, hat es nur Vorteile gegenüber dem 5W30. Es ist fließfähiger bei sehr kalten Temperaturen, und temperaturstabiler bei sehr heißen Temperaturen"

OK, Du bist laut Deiner Äußerung (s. o.) überzeugt, daß ein 0W30 Öl grundsätzlich "temparaturbeständiger bei sehr heißen Temepraturen " sein , soll als ein 5W30?

Das teile ich nicht im Entferntesten und bezweifele, daß auch nur ein einziger Fachmann dieser Aussage zustimmt. Aber OK, dann viel Gück!
 
  • Ölwechsel Beitrag #1.808
"Die Angabe nach dem W ist die Viskosität bei 100 Grad.

Und die ist bei beiden Ölen 30. Wünsche einen schönen Abend!
 
  • Ölwechsel Beitrag #1.809
"Die Angabe nach dem W ist die Viskosität bei 100 Grad.

Und die ist bei beiden Ölen 30. Wünsche einen schönen Abend!

Was machst du denn nun bei 130 Grad Öltemperatur?

Noch eine Frage: was machst du bei - 15 Grad wie es diese Woche bei uns war?

In beiden Szenarien hat das 0W30 die Nase vorn.
 
  • Ölwechsel Beitrag #1.810
Frage 1: Ich mache gar nichts, da ich ein 5W30 habe, was auch bei 130 Grad ÖLtemperatur kein unmittelbares Problem hat. Sollte das doch der Fall sein, wäre das beim 0W30 genauso. Eher würde ich überprüfen, was am Thermomanagemnet nicht OK ist.

Frage 2: Dasgleiche, weil das 5W30 völlig ausreichend ist. Außerdem kommt es alle XXXX Tage einmal vor, daß ich - 15 habe, zumindest bei mir. Die Winter sind meist "milde Herbste" bei uns.

"In beiden Szenarien hat das 0W30 die Nase vorn."

Ich verstehe nicht warum aus "technischer Sicht" das 0W30 bei 130 Grad die "Nase vorn haben sollte", aber OK. Es reicht, wenn Du es weißt.

Nebenbei: Ein Thermomanagement , was richtig funktioniert ,würde bei 130 Grad bereits eingreifen. Nicht wegen des Öles, aber wegen dem Motor, der bei weiterer Temparaturerhöhung Schaden nehmen könnte. Ich habe auf der NS mit meinem S3 bereits kurzfristig 130 Grad gehabt. Die Temperatur pendelte sich von starker Beanspruchung im Sommer auf 120-125 Grad ein. Das 5W30 hatte kein Problem damit.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ölwechsel Beitrag #1.811
Ich beleuchte hier nur das Thema Viskosität. Der Viskositätsverlauf über das Temperaturband veranschaulicht ja genau das Diagramm.
Wenn du denkst, du erreichst keine 130°C des Öls dann liegst du falsch. In den feinen Kanälen des Turboladers sowie in den Kanälen des Zylinderblockes durchläuft das Öl die Hölle. Da werden Temperatur-Peaks weit darüber erreicht. Wenn das Öl zurück in die Ölwann fließt, ist es bereits wieder abgekühlt.

Ich verstehe nicht warum du nur die Temperaturen 0°C und 100°C betrachtest. Darunter, dazwischen, und darüber, gibt es einen ziemlich homogenen Verlauf der Fließfähigkeit. Und deshalb ist das 0W30 in allen Temperaturbereichen ausnahmslos besser.

Andere Faktoren sind hierbei völlig vernachlässigt.

Nun kann man bei 0W30er Ölen schauen, welches Öl die besten Spezifikationen erfüllt.
 
  • Ölwechsel Beitrag #1.812
Du bist ja von Allem derart überzeugt, daß Du das schon seit 2023 mit "eigenen Dtagrammen" belegen willst,daß das 0W30 bei "hohen Temperaturen" einem 5W30 "weit überlegen ist" ..und das hat einen Grund: Es gibt keinen Nachweis darüber, da W30 W30 ist.

Du hast aber natürlich völlig Recht! Ich bin raus!
 

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  • Ölwechsel Beitrag #1.813
So verhält sich nunmal die Viskosität in den jeweiligen Klassen.
Das kann ich auch nicht ändern.

W30 ist nur ein Messpunkt.
0W ist der zweite Messpunkt.
Du benötigst 2 Messpunkte um eine Linie zu bilden. Das ist einfache Mathematik (Geometrie)
Mit den beiden Punkten erhältst du die Viskosität über den Temperaturverlauf. Wenn du die Viskositäten der Öle nur bei 0°C und bei 100°C betrachten möchtest, blendest du dabei alle anderen möglichen Temperaturen aus. Doch diese sind entscheidend, da ein Motor in vielen möglichen Temperaturbereichen arbeiten muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ölwechsel Beitrag #1.814
"Doch diese sind entscheidend, da ein Motor in vielen möglichen Temperaturbereichen arbeiten muss."

Deine Äußerungen "zum Vorteil vom 0W30" sind auf Temperaturen von 100 Grad und mehr bezogen, nicht auf einen "gesamten" Temperaturbereich. W30 ist W30 bei beiden Ölen. Punkt.
Du hast jetzt wieder die Tatsachen verdreht:

Ich bleibe dabei: Das 0W30 hat dem 5W30 keinen Vorteil bei warmgefahrenem Motot und Betriebstemperatur.
Ende Gelände.
 
  • Ölwechsel Beitrag #1.815
Der Viskositätsverlauf ist ein ganz anderer der beiden Öle. Die Viskositäten bei 0°C und 100°C sind gleich. Darüber / darunter / und dazwischen sind sie zu Gunsten des 0W30 ohne Ausnahme besser. Warum verstehst du das nicht? Deshalb habe ich das Diagramm erstellt, damit genau das erkennbar ist.

Besser bedeutet hier:
Unter 0°C flüssiger. Über 100°C dicker als das 5W30.
 
  • Ölwechsel Beitrag #1.816
Zitate Skoda Forum (Ingenieur) Ein 30er kann eher an der Untergrenze zum 20er, oder auch an der Obergrenze zum 40er formuliert sein.

Nachteile eines 0W30 findest du über die Suche, das wurde bereits an etlichen Stellen diskutiert. Auszug:

  • Dünnere Basisöle -> Öl kommt durch Ölverdünnung bei Spriteintrag (den man immer hat!) früher an die Belastungsgrenze -> instabiler Schmierfilm -> Schmierfilmabrisse -> unnötig hoher Verschleiß
  • Höhere Spreizung, damit die dünnere Grundölmischung die 30er Heißvisko bei 100 Grad erreicht -> mehr Viskositätsindexverbesserer nötig (die mit der Zeit zerscheren) -> weniger langzeitstabiles Öl -> Heißvisko bricht früher ein -> unnötig hoher Verschleiß.
Zitat KI:
Bei heißen Temperaturen sind
beide Öle gut, da die "30" die Viskosität bei Betriebstemperatur (ca. 100°C) angibt und somit ähnlich dick sind; der Hauptunterschied liegt in der Kälte (0W fließt besser bei Kälte als 5W), aber ein 5W-30 bietet bei hohen Temperaturen oft noch etwas mehr thermische Reserven als ein sehr dünnflüssigeres 0W-30, besonders bei extremer Hitze oder starker Beanspruchung, da dickere Öle (mit höherer Viskosität) mehr Scherstabilität bieten.
 
  • Ölwechsel Beitrag #1.817
Jetzt kommen wir der Sache schon etwas näher. Du hast richtig erkannt dass das Basisöl eines 0W30 Öles dünner sein kann, als das, des 5W30. Das 0W30 ist die eierlegende Wollmilchsau. Es ist im Neuzustand ausnahmslos besser (im eiskalten und extrem heißen Zustand), egal was du über eine KI herausgefunden hast. Denn der Teufel steckt im Detail.
Woher kommen nun diese guten Eigenschaften in beiden Bereichen? Durch Additive. Zur Wahrheit gehört eben auch dass im Laufe des Betriebes die langkettigen Moleküle des Öles, und natürlich der Additive "zerhäckselt" werden.
Deswegen verliert das 0W30 Öl früher die guten Eigenschaften, als das 5W30.

D.h. im Klartext: Wer regelmäßig (am besten jährlich) den Ölwechsel vollzieht und wenig Kurzstrecken hat, ist mit dem 0W30 bestens bedient.
Wer den Longlife Service bis auf das letzte ausreizt, sollte beim 5W30 bleiben.

Ich habe früher beim Golf 4 AJM Motor den Longlife Servie bis auf über 30.000km (Anfangs war die Vorgabe sogar 50.000km, bis VW zurückgerudert ist) ausgereizt. Da war das 5W30 Longlife II das Maß der Dinge. Tja, was soll ich sagen, ich hatte damit einen Motorschaden. (Pleuellagerschaden oder Kurbelwellenlagerschaden)
Deswegen empfehle ich nicht, den LL Service auszureizen.
 
  • Ölwechsel Beitrag #1.818
Gibt noch weitere Unterschiede zwischen Voll- und Teilsynthetisch
Obwohl die nominelle Viskosität gleich ist, bietet die vollsynthetische Variante Vorteile in der Performance:

Eigenschaft Vollsynthetisch (5W-40)Teilsynthetisch (5W-40)
ViskositätsindexHöher; das Öl bleibt bei Hitze stabiler und bei Kälte fließfähiger.Niedriger; stärkere Viskositätsänderung bei Temperaturschwankungen.
KaltstartSchnellere Durchölung des Motors durch besseres Fließverhalten bei extremen Minusgraden.Ausreichend, aber tendenziell etwas träger als die vollsynthetische Basis.
HitzebeständigkeitSehr hoch; geringeres Risiko für Schmierfilmabrisse unter extremer Last.Gut für den Alltag, aber früher an thermischen Grenzen als synthetische Basisöle.
LanglebigkeitBesser geeignet für lange Wechselintervalle (Longlife).Günstigerer Kompromiss aus Preis und Leistung für Standardintervalle.
 
  • Ölwechsel Beitrag #1.819
Ganz Grundsätzlich, bei hohen Öltemperaturen bietet ein 0W-30-Öl gegenüber einem 5W-30-Öl in der Regel keine klaren Vorteile. Beide Öle haben dieselbe Heißviskosität (SAE 30), die für den Schutz bei Betriebstemperaturen entscheidend ist. Die "30" in beiden Angaben bedeutet, dass die kinematische Viskosität bei 100 °C identisch liegt (ca. 9,3–12,5 mm²/s).

Öle können unabhängig davon, immer unterschiedliche Qualität haben.
Bei extrem hohen Temperaturen über 100 °C KANN ein hochwertiges 0W-30 durch bessere Additive (nicht Heißviskosität) oder Basismaterialien (oft PAO) etwas stabiler bleiben und weniger an Viskosität verlieren als ein Standard-5W-30.

Viele 5W-30-Öle zeigen allerdings geringeren Verdampfungsverlust (NOACK) und stabileren Verbrauch über die Ölwechselintervalle, was sie bei Hitzebelastung praktisch gleichwertig oder überlegen macht.

In der Praxis kommt es also nicht nur auf die nackten Zahlen an.

Hier auch mal interessant. Trifft nicht genau den Kern der Diskussion, aber kann auch nochmal Input sein, wie sich verschiedene Öle verhalten.

 
  • Ölwechsel Beitrag #1.820
@Tiba
Mein Englsich ist etwas schlecht, Tiba.
Was meint dieser Test denn, was man nutzen sollte bei dem Fahrprofil, was der Honda hier hat?Gibt es ein 5w40 , was die Norm (50700 ?) beim Seat Leon 5F erfüllt?
 
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