Kat raushauen/ wieviel mehrleistung?

Diskutiere Kat raushauen/ wieviel mehrleistung? im 1M - Tuning Forum im Bereich Der Leon 1; Ich habe nicht gesagt, dass der Kat nichts bringt, aber: Es ist umweltpolitisch besser, wenn Fahrzeuge, immer vorausgesetzt, sie sind technisch...
  • Kat raushauen/ wieviel mehrleistung? Beitrag #61
Ich habe nicht gesagt, dass der Kat nichts bringt, aber: Es ist umweltpolitisch besser, wenn Fahrzeuge, immer vorausgesetzt, sie sind technisch io, bis zum Zeitpunkt Ihrer technischen Lebensdauer gefahren werden. Denn bei der produktion von Neuwagen fallen auch Umweltgifte an. Und in Zeiten von "Lean Production" und "Just in Time" fahren Tatsächlich Kleintransporter mit 10 Kat's durch halb Deutschland, wenn mal ein Lieferung nicht geklappt hat. Passiert sehr Häufig. Genauso wie PKW's statt auf der schiene von München nach Zeebrugge via LKW rollen (ist billiger)-absolut unökologisch. Ausserdem sind im Kat auch Schwermetalle verbaut-welche Später abgebaut werden müssen. Mal sehen, was uns die Politiker in 20 Jahren erzählen. Angeblich ist ja BIO-Diesel auch ökologisch. Frage mal Berufskraftfahrer, wie oft die Filter wechseln und wie schlapp diese Trucks sind. Mittlerweile gibts ja auch offizielle Aussagen über diesen schlechten Bio-Diesel, diese sind sehr Negativ. Ich Denke, wenn man Vorteile des Kats im Betrieb und Nachteile durch den Produktionsaufwand gegenüberstellt (Vorurteilsfrei) und dazu die Entsorgung in Betracht zieht, sieht der Erfolg des Kat's sehr sehr Nüchtern aus...
 
  • Kat raushauen/ wieviel mehrleistung? Beitrag #62
hoho, Zum Thema Strasse kann ich was sagen.

Fräsgut (Also der alte Asphalt) wird heute nicht mehr als Sondermüll entsorgt sondern wiederaufbereitet und WIEDER an der selben stelle eingebaut. Zum Thema umweltverschmutzung:
WIr haben in der Firma ein neues verfahren entwickelt welche mit ca. 200bar und 100°C Wasser auf die Fahrbahn spritzt und direkt wieder absaugt. Das ganze dann mit sehr langsamer Fahrweise. So kann man ohne Probleme Öle ect. von der Fahrbahndecke entfernen. Mehr Infos darüber gibts bei Bedarf bei mir.


THUNEON
 
  • Kat raushauen/ wieviel mehrleistung? Beitrag #63
Also zum Thema Kat kann ich nur sagen, sofern er nicht Kaputt gemacht bzw. durch Treibstoff im Kat zerstört wird muss man auch ein Kat, nach dem ein Auto Verschrottet wird nicht entsorgen. Da der Katalysator rein auf eine Rekationsbeschleunigung ausgelegt ist und sich nicht Verbraucht.
Von daher muss man auch den Kat nicht entsorgen, allerhöchstens aufarbeiten, welches rein chemisch gesehen eine Kleinigkeit ist.
Also für was entsorgen, wenn es noch zu gebaruchen ist. Verstehe Seat - Hennings Aussage nicht ganz.
 
  • Kat raushauen/ wieviel mehrleistung? Beitrag #64
Original von Eric
Wie ist das mit dem KAT wird da nicht mit einer Sonde nach dem KAT gemessen? Wenn ich den KAT raushaue dann werden doch schlechte Werte gemessen und somit weniger Benzin eingespritzt oder? Also ich habe null Ahnung von KFZ-Technik. Also seit bitte so gut und erklärt das in einfachen Worten! Danke! Gruß Eric

Wenn du 2 Lambda Sonden hast kannst du den Kat nicht rausnehmen weil das SG in den Notlauf geht. Die neuen 1.8Ts haben z.b. 2 Sonden, eine nach den Kat und eine davor.
 
  • Kat raushauen/ wieviel mehrleistung? Beitrag #65
Auch ein Kat hat keine unbegrenzte Lebensdauer. Und dann muss er doch entsorgt werden.
 
  • Kat raushauen/ wieviel mehrleistung? Beitrag #66
Aus den VDI-Nachrichten (c) VDI
Pkw-Katalysatoren senken die Abgasemissionen. Hat der Kat aber auch als Produkt eine ökologische Bilanz? Eine neue Studie zeigt: Je nach Herkunft der Metalle reduziert sich der ökologische Nutzen eines Katalysators bezogen auf seine Lebensdauer um bis zu 25%.
Rund 43 t beträgt die weltweite Platin-Produktion jährlich. Rund ein Drittel davon wird inzwischen für die Produktion von Pkw-Katalysatoren verwendet. Bis zu 2 g Platin und ca. 0,4 g Rhodium sind in einem herkömmlichen Dreiwegekatalysator auf der Oberfläche eines Keramik-Trägers verteilt. Neue Katalysatoren enthalten weniger Platin, dafür aber bis zu fünf Gramm Palladium. Rund 90% der im Autoabgas vorhandenen umweltschädlichen Stickoxide, Kohlenwassersstoffe und Kohlenmonoxid wandelt der Kat in unschädliche Stoffe um.
Trotz dieser eindeutig positiven Auswirkungen hat Platin für die Umwelt auch seine Schattenseiten. Forscher haben inzwischen festgestellt, dass ein Pkw-Katalysator im laufenden Betrieb Platin emittiert, das sich in Boden- und Luftstaub anreichert (VDI nachrichten 41/99). Auch die Herstellung des Katalysators ist mit Belastungen der Umwelt verbunden, angefangen von Energie- und Rohstoffverbrauch bis hin zu Emissionen, die bei der Gewinnung und Verarbeitung der benötigten Katalysator-Bestandteile entstehen.
Den weitaus größten Anteil an der Umweltbelastung hat dabei die Gewinnung der Edelmetalle Platin, Rhodium und Palladium, meist als Platingruppenelemente (PGE) zusammengefasst. Wissenschaftler des Darmstädter Öku-Institutes haben daher in einer Studie die ökologischen "Kosten" der PGE-Gewinnung mit dem "Nutzen", also der Verminderung schädlicher Emissionen verglichen und in einer sogenannten Ökobilanz zusammengefasst.
Die Platingruppenelemente kommen in geringen Beimengungen von bis zu 20 g pro Tonne in Kupfer- und Nickelerzen vor, die in erster Linie in Russland, Südafrika, Kanada und den USA abgebaut werden. Aus den Erzen – den Sauerstoff- und Schwefelverbindungen der entsprechenden Metalle – werden die Edelmetalle neben den Hauptprodukten Kupfer und Nickel gewonnen. Dabei entsteht außer Schlacke und anderen Nebenprodukten auch Schwefeldioxid SO2, ein Gas, das ebenso wie die Stickoxide zum sauren Regen und zur Versauerung des Bodens beiträgt. Da bei diesen Prozessen mehrere Metalle auf einmal hergestellt werden, müssen alle in die Ökobilanz einbezogenen Parameter, also Rohstoffe, Energie und Emissionen, auf die hergestellten Metalle aufgeteilt werden, um die Umweltauswirkungen eines einzelnen Metalls zu ermitteln. Die Gewichtung der Parameter auf die einzelnen Metalle erfolgte dabei entsprechend den Weltmarktpreisen.
Um den ökologischen Effekt des Kats berechnen zu können, setzen die Forscher das bei der PGE-Herstellung frei werdende SO2 mit dem vom Katalysator verhinderten Stickoxid-Ausstoß in Beziehung, wobei alle Säure bildenden Verbindungen wie Schwefel- und Stickoxide in Säureäquivalente umgerechnet wurden. Nach ihren Ergebnissen entsprechen die bei der Herstellung der Edelmetalle durchschnittlich freiwerdenden Säureäquivalente den während der ersten 4900 km "eingesparten" Säureäquivalent-Emissionen. Dies bedeutet, dass ein mit einem Katalysator ausgerüsteter Pkw während seiner ersten 4900 gefahrenen Kilometer bei der Umwelt im "Soll" steht, also die Herstellung seines Kats mehr Umweltbelastungen verursacht hat, als er bis dahin einspart. Ab 4900 km überwiegt die Schadstoff-Verminderung die bei der Herstellung der Platingruppenelemente entstehenden Emissionen.
Drastisch senken ließe sich dieser sogenannte Break-even-Wert bei der Verwendung von Recycling-Platin aus Altautos. Im Moment liegt dieser Anteil nach Angaben der Branche nur bei wenigen Prozent des insgesamt verarbeiteten Platins, unter anderem weil der Rücklauf alter Platin-Kats noch spärlich ist. "Dieser wird in Deutschland in den nächsten Jahren sicher deutlich zunehmen", schätzt Christian Hochfeld vom Darmstädter Öko-Institut und Hauptautor der Studie.
Auch die Herkunft der Edelmetalle hat einen bedeutenden Einfluss auf seine Umweltverträglichkeit. Wird die Platin- und Rhodium-Herstellung in Russland ausgeklammert, so vermindert sich der Break-even-Wert auf unter 1500 km. Grund dafür ist die Umwelt belastende Platin-Herstellung in Russland, das jährlich etwa 15% des weltweit hergestellten Platins produziert. "Es gibt dort keine Rauchgasentschwefelungsanlagen", betont Hochfeld, "die pusten alle Abgase ungefiltert in die Luft." Der Schwefeldioxid-Ausstoß pro hergestellten Gramm Platin ist dort etwa 18-mal höher als in der übrigen Welt. Dementsprechend liegt der Break-even-Wert für einen aus russischem Platin hergestellten Katalysator erst bei 25 000 km. Eine durchschnittliche Katalysator-Lebensdauer von 100 000 km vorausgesetzt, bedeutet dies, dass der Katalysator das erste Viertel seiner Nutzungsdauer für die Umwelt nicht rentabel ist.
Fragt sich, welcher Herkunft das Platin ist, das sich in den Katalysatoren deutscher Autos findet. "Wir verwenden zum größten Teil Platin aus Südafrika und ein wenig aus Russland", sagt Christina Wilker vom Katalysator-Hersteller Engelhard Technologies in Hannover: Michael Hoffmann, Firmensprecher von Degussa-Hüls in Frankfurt, betont, dass sein Unternehmen "natürlich" auch recyceltes Platin verwendet. Den Anteil an der Gesamtmenge aber mag er ebenso wenig nennen wie die Herkunft des übrigen Edelmetalls. Einzige Auskunft: Es kommt primär aus Südafrika, Russland und den USA."
Unsichere Lieferländer: Edelmetalle am politischen Tropf

Die westlichen Industrieländer sind bei der Produktion der Autokatalysatoren von politisch sehr unsicheren Exportländern abhängig: Über 90% der Platingruppenelemente (PGE) werden in Russland und Südafrika abgebaut. Die instabile politische Situation in Russland hat in der Vergangenheit bereits zu Lieferungsschwierigkeiten geführt, vor allem für Palladium, dessen Hauptlieferant Russland mit rund 65% der jährlich geförderten Menge ist. Da edelmetallverarbeitende Unternehmen aus Kostengründen keine Vorratshaltung betreiben, werden PGE, wenn auch teilweise mehrere Jahre im voraus vertraglich vereinbart, dann beschafft, wenn sie benötigt werden. Da der Palladiumbedarf von den anderen PGE-exportierenden Ländern nicht gedeckt werden kann, führen russische Lieferschwierigkeiten zum direkten Anstieg des Weltmarktpreises und damit zu großen Unsicherheiten für die edelmetallverarbeitenden Firmen und ihre Kunden. Marktführer Degussa-Hüls hat bereits erste Konsequenzen gezogen und stellte vor wenigen Monaten einen neuen Kat vor, der anstelle von Palladium Platin enthält. Neben technischen Neuerungen, so das Unternehmen, sei dieser Katalysator durch eine höhere Preisstabilität und Planungssicherheit für die Automobilindustrie gekennzeichnet.
 
  • Kat raushauen/ wieviel mehrleistung? Beitrag #67
Aus: Umwelt-Technik 2000, Herausgeber: Förderkreis ELSBETT-UMWELT-TECHNIK
Hans-Popp-Str. 13, D-91154 Roth/Mfr., Tel. 09171-3428, Fax: 09171-63324
Der Katalysator für Umwelt und Klima nutzlos
Objektiv gesehen dürfte es schon längst keinen Benzinmotor mehr geben, da dieser
neben seinem schlechten Wirkungsgrad auch noch gewaltige Mengen von CO-, CHund
NOX- Emissionen erzeugt. Das um Größenordnungen mehr, als bei einem
Dieselmotor. Damit diese schlechten Motoren im PKW nicht auffallen, schreibt der
Gesetzgeber vor, die Emissionen der Motoren nicht direkt zu messen, sondern nur
die des Fahrzeugs, weil man dort einen Katalysator einbauen kann. Nicht der
jeweilige Grenzwert ist schlecht, sondern die Favorisierung des Katalysators durch
die Steuergesetzgebung. Beim PKW werden damit Alternativen behindert, die bei
anderen Anwendungsfällen, z.B. bei Lastwagen oder Traktoren selbstverständlich
sind. Niemand käme hier freiwillig auf die Idee, einen Benzinmotor einzubauen.
Katalysator kostet Energie
Der Katalysator gilt als scharfe Waffe im Kampf zur Erhaltung der Umwelt, er ist aber
nur ein "morscher Zahnstocher". Technisch gesehen behindert er den freien Auspuffstrom
und kostet dadurch Energie. Wie jeder andere Katalysator beschleunigt er nur
solche chemischen Vorgänge, die sowieso stattfinden würden. Während die
Reduzierung von CO- und CH-Emissionen aus Autoabgasen auch ohne Katalysator
in der freien Natur in Minuten abläuft, so dauert der Abbau von NO, in Bodennähe
immerhin ca. einen Tag und in den oberen Atmosphärenschichten schlimmstenfalls
ein Jahr.
Dem Katalysator kommt somit zwar eine lokale Wirkung zu, aber die besteht darin,
die vom Gesetzgeber limitierten schädlichen Abgase in andere, genauso schädliche
unlimitierte Abgase zu verwandeln, z.B. in die klimawirksamen Gase C02
(Kohlendioxid) und N20 (Lachgas). Dazu gesellt sich die Feststellung, daß der
Katalysator erheblich zur örtlichen Steigerung des 03 (Ozon) beiträgt, weil er gerade
die Emissionen mindert, durch die 03 (Ozon) vor Ort besonders schnell reduziert
wird.
Der Katalysator ist deshalb aus all diesen Gründen - global gesehen - ohne Nutzen
für die Umwelt und das Klima. Wir müssen uns endlich von der bequemen
Vorstellung verabschieden, den Katalysator als Wundermittel zur Lösung unserer
Probleme anzusehen.
Abriebspartikel von Autoreifen
Auch die Rußemissionen werden schief bewertet. Ein kleines Dieselauto erzeugt weit
weniger Rußpartikel, als ein Auto der schweren Luxusklasse mit Benzinmotor,
Katalysator und allen Steuervergüstigungen allein durch den rußhaltigen Reifen- und
Straßenabrieb. Diese Abriebspartikel sind auch mit größerer Sicherheit
krebserregender, als Dieselruß. An diesen Verhältnissen wird sich nichts ändern,
solange der Dieselmotor gegenüber der staatlich subventionierten, benzinsaufenden
Dreckschleuder benachteiligt wird.
Günter Elsbett
 
  • Kat raushauen/ wieviel mehrleistung? Beitrag #68
Dazu kann ich nur sagen, das ist subjektiv völlig anders. Schon mal hinter nem TDI hinterher geradelt? Und das in einem körperlichen Belastungsbereich, wo man tief einatmet?

Ekelhaft, das ist zum Teil ein echter Russteppich, den man sich feierlich in die Lunge zieht, vom Geruch mal nicht zu sprechen.

An dieser Stelle einen Dank an den PSA-Konzern für die FAP-Technologie, diese Autos stinken NICHT!
 
  • Kat raushauen/ wieviel mehrleistung? Beitrag #69
"PSA-Konzern für die FAP-Technologie"

...gibts im LKW-Bereich schon länger-kauft keiner-zu teuer.....
 
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