Tesla Model S - Erfahrungsbericht

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  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #101
So.... ab jetzt wird es interessant. Die Garantie ist abgelaufen, aber jetzt kostet alles was dran ist Geld. Mal sehen wie wirtschaftlich dass das in Zukunft noch ist.
 
  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #102
So. Mal ein kurzes Update. Der Service entwickelt sich leider nach wie vor in die gleiche Richtung wie seit 2 Jahren.. nach unten 😔
Ich hatte ja via App alle Defekte eingegeben die am Auto noch waren:
- TFL im Scheinwerfer
- klapperndes Fahrwerk
- Ausgeschlagene Antriebswellen
- Motoraufhängung sollte neu
- herunterhängende Dichtungen an den Türen hinten

Gemacht wurden am Ende das Tagfahrlicht und die Dichtungen wurden neu gemacht. Bei allen anderen Dingen hiess es leider nur: Das ist noch nicht kaputt genug, das lassen wir erst mal so. Sie könnes es später dann ja gegen Geld reparieren lassen. Dass die Gummilager unter den Domstreben quasi komplett weg gebröselt waren hat die genauso wenig interessiert wie alles andere... Naja. Seit das Model 3 da is gehts halt abwärts... mal sehen wie diese Kunden sich dann nach 4 bis 5 Jahren Haltedauer abspeisen lassen.

Ich für mich bin derzeit ernsthaft am Überlegen ob ich den Wagen aus dem Leasing raus kaufen soll oder wieder zurück geben. Die Option gratis zu laden bringt mir sehr wenig, die Vorteile der Supercharger Netzwerkes sind nach der Öffnung auch nicht mehr wirklich sooo gross.
Daher sehe ich eigentlich relativ wenig Grund warum ich mich wieder für einen Tesla entscheiden sollte. Dafür sind die Modelle die mir gefallen zu teuer und der Service zu schlecht.
Ja ich weiss es gibt noch das Model 3/Y.. aber die sind optisch ne Zumutung und auch die Ausstattung ist für das Geld das die nehmen einfach zu billig/einfach :(
 
  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #103
Das sind leider so viele Dinge die ich immer öfters höre. Der Service ist eine Katastrophe. Ich schaue gerade den Roadtrip nach Norwegen von dem einen Youtuber und wenn ich dann sehe was da so alles nicht funktioniert und der Service dann auch für macken hat.....also damit würde ich nicht warm werden.
Dein Glück ist, dass es immer mehr Alternativen zu Tesla gibt, gegenüber zu dem Zeitpunkt wo du dir das Model S geholt hast
 
  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #104
So, wenn alles klappt, wird heute Auto bestellt...hätte nicht gedacht, dass ich jetzt doch so schnell es machen werde. (aber alternativen, Preise plus Lieferzeiten haben mich jetzt umschwenken lassen. So habe ich dann wenigstens nächstes Jahr irgendwann ein E-Auto)
 
  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #105
Das steht ja in starkem Kontrast zu deinem letzten Post von vor 4 Monaten, wo du den Tesla ja eigentlich noch ausgeschlossen hast. Polestar oder sowas ist keine Option zum Tesla für dich? Zumal die Lieferzeiten bei Tesla ja inzwischen auch sehr hoch sind, wenn man nicht gerade das M3P bestellt (Anfang 2023), also damit genau gleich wie beim Polestar.
 
  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #106
Ups...falschem Thread gelandet🙈
 
  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #107
😁 Sowas passiert....
Hab jetzt übrigens von der Leasingfirma den Abschlussbrief bekommen. Letzte Rate am 1.12.2022 fällig, wenn ich das Auto haben will soll ich bis 20.12.2022 die Schlussrate von 56.000CHF überweisen, ansonsten soll ich den Wagen am 3.1.2023 wieder nach Möhlin zu Telsa bringen.
 
  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #108
Also nach 5 Jahren noch und ca. 70.000km (geschätzt?) noch 56.000 Franken? Nach "klassischer" Restwertrechnung wären das um die 130.000-140.000CHF Neuwert, das haut aber ja nicht hin.
Aber so ist halt der Markt momentan.

Ich weiß noch, wie ich bei meinem GTE vor der Krise gesagt hab: "VW wird auf all den GTEs sitzen bleiben, weil sie sie zu dem Preis nicht mehr loskriegen" - Junge hab ich mich geirrt. Alles, was irgendwie elektrisch fährt, aber besonders Teslas, werden dir einfach gerade komplett aus der Hand gerissen - egal zu welchem Preis.

Weißt du schon, ob du ihn übernimmst bzw. gibt es schon Pläne für einen Nachfolger? Evtl. lohnt sich ja auch übernehmen und dann später verkaufen :)
 
  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #109
Nene, Ausgemacht waren 5 Jahre und 125.000km, aber Corona hat mir da halt ganz nett die Suppe versalzen. Neupreis waren 116.000CHF.
Aber Tesla musste 2017 halt Autos verkaufen, am Preis selber konnte man nix machen, und nachdem ich auch beim 2. Termin noch nicht bestellt hatte kamen sie halt mit dem Leasingangebot.. Nicht ganz 24k Anzahlung, 60 Raten zu 620 und 56k Schlussrate. Das alles bei 0% Zins :D Da hab ich dann zugeschlagen. Wenn ich alles Zahlungen genau nehme bezahle ich genau die 116.000CHF die er im September 2017 Liste gekostet hat.

Nachfolger ist definitiv in Planung. Ob ich das Auto dann aber raus kaufe und später in Zahlung gebe, oder direkt zurück gebe etc ist alles noch offen. So wie es derzeit aussieht wird es wohl der EQE werden. Eigentlich reicht mir der 350er von der Leistung schon, eventuell wirds ne Stufe höher, aber das wird sich dann zeigen. Hab jedenfalls schon erste Gespräche mitm Mercedes-Händler gemacht. Es würde wenn aber kein Neuwagen werden, sondern quasi ein Geschäftsauto. Ich konfiguriere, unser Mercedesverkäufer fährt den dann 3 Monate und dann bekomm ich ihn. Mit relativ attraktiven Konditionen :D Hat halt Vorteile wenn man Flottenpreise bekommt und die Firma derzeit fast ne Million pro Jahr in neue LKW investiert :D
 
  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #110
Ein richtiger Schnapper.
 
  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #111
Achso, ja gut dann ist das was anderes, wenn es vorher bekannt war :) Da hatten sie wohl damals schon eine ganz gute Vorstellung vom Automarkt heute. Wobei 1020CHF im Monat schon ne Menge Geld ist für so ein Auto.

Was mich beim EQE stört, gerade wenn man vom Hatchback (also schlussendlich auch Model S) kommt, ist der furchtbare Kofferraum bzw. die Klappe. Wenn ich so an meine Einsatzgebiete denke, dann würde ich beim EQE (genauso wie beim Model 3) definitiv ausrasten. Mehrere Klappboxen (gerade mit Hund), Sachen, die man unterwegs immer wieder braucht, etc.
Beim Hatchback / Kombi lade ich ich alles ein und komme bei jeder Pause dran, bei der Limo ist da nichts mit rankommen, wenn die Klappbox jetzt zuerst eingeladen wurde.
Habe aber selbst den Zweck von echten Limousinen als Privatfahrzeuge nie verstanden. Aber ja, bei guten Konditionen ist so ein EQE natürlich was tolles, gerade mit der enormen Reichweite. Ein EQS kam für dich nicht in Frage? Liegt preislich ja auch (inflationsbereinigt) nur knapp über dem Model S, oder?
 
  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #112
Ne, nur 620 im Monat. Für 5 Jahre und 25.000km im Jahr. Ich zahle die Schlussrate von 56.000CHF. Über die 5 Jahre hab ich an Leasingraten 37.200 CHF gezahlt, und die Anzahlung damals waren knapp 22.800. Macht am Ende genau die 116.000CHF die Listenpreis waren.

EQS ist mir einfach zu gross und zu teuer. Das ist effektiv zu viel Auto für mich. Man muss ja dazu sagen, ich fahre zu 99% alleine, ganz selten mal zu 2. Keine Kinder, keine Tiere, nie was Grösseres zu transportieren. Hab das nur ein einziges Mal im Jahr wenn ich an meine LAN Party fahre. Da muss halt der ganze PC rein und ein Fernseher. Von daher is mir die Klappe egal. Dass es keinen Frunk gibt stärt mich genauso wenig. Hab ich nie benutzt und wenn hatte ich danach dreckige Pfoten. Idee gut, Umsetzung bei Tesla eher.. naja, Tesla eben.
Jetzt da der EQS 350 auch eingestellt ist und es erst beim 450er los geht...Und der EQS ist Welten über dem Model S. Ich würde nie auf die Idee kommen Model S mit der S-Klasse zu vergleichen. E-Klasse is schon ein grosser Brocken wenn man sich damit messen will. Daher würde ich S und EQE etwa gleich sehen.
Wenn ich dann bedenke dass ein neues Model S Long Range wohl nicht unter 140.000 zu bekommen sein wird, ich den EQE 350 mit quasi Komplettausstattung für einiges unter 100.000 aber bekomme, und da Zeugs drin ist das bei Tesla weder für Geld noch gute Worte zu bekommen sind, dann sehe ich keinen Vorteil so viel Geld auszugeben.
Auch Leistung ist mir egal. Ich fahre das Model S seit ich es habe im Modus "lässig" gefahren.. maximal 150kW also... von daher :D
 
  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #113
Die 1020 waren, wenn man die Anzahlung mit reinrechnet. 24k Anzahlung wären dann eben 400€ pro Monat zusätzlich ;) Der Vergleichbarkeit halber einfach ... Leasingfaktor von <1 ist ja trotzdem in Ordnung und momentan sogar günstig.

Ja klar, EQS ist eine andere Liga als das Model S. Schlussendlich ist das Model S eben eine Klasse über dem Model 3, und damit E-Klasse bzw. 5er-Niveau. Habe gar nicht mitbekommen, dass der EQS350 wieder weg ist, wird halt die Marge zu gering sein nehme ich an. Ich hatte mir ja auch den EQE angeschaut als Alternative zum i4. Aber er ist halt nunmal eine Klasse darüber, vor Allem auch in Bezug auf den Preis. Schlussendlich sehe ich es wie du: Niemand braucht >500PS. Ist sicher ganz cool, das zu haben, aber deswegen das Auto auszusuchen weiß ich nicht ... Für mich waren so um die 300PS als Ziel gesetzt, da ist die Auswahl dann deutlich größer. Und selbst die 340PS vom i4 werde ich sicher nur selten wirklich ausreizen, denn das ist einfach schon zu krass. Habe nun schon von mehreren aus den Foren gelesen, dass sie von ihrer besseren Hälfte "Vollgasverbot" erteilt bekommen haben 😂🤣 Und ein Auto nur für Ampelstarts wenn man alleine ist? Nein danke. Da nehm ich doch lieber mehr Reichweite und mehr Ausstattung zum geringeren Preis.
 
  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #114
Haham vollgasverbot. Ich bin mal gespannt ob das mir jemand beim Enyaq RS gibt oder ob da das eher gleichmäßig ist und weniger Punch
 
  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #115
Ich denke wir werden uns an noch ganz andere Leistungen gewöhnen.
Auf Arbeit fahre ich das Modell 3 mit 500PS das nächste Fahrzfug wird sicher mehr Reichsdite und Leistung haben.
 
  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #116
Wozu? Ich hab mich bewusst gegen die 544 PS-Variante des i4 entschieden, obwohl der Aufpreis im zweistelligen Bereich pro Monat ist. Ich will gar nicht so viel Leistung, manchmal macht mir sogar der GTE schon Angst … auf der Rennstrecke: OK, aber im Straßenverkehr?

Seit wir den Born haben, gabs unverhältnismäßig viele Strafzettel, weil es einfach schwer ist, das einzuschätzen und man immer wieder überrascht wird.
 
  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #117
Es ist vollbracht. Ich hab die letzte grosse Leasingrate überwiesen und bin damit Schuldenfrei 😎

Ich konnte mein „Edel-Weiss“ ab 23.12.2017 im SeC Möhlin übernehmen. Nach einigen lustigen Fahrzeugen (Mitsubishi EVO VI RS Tommi Mäkkinen Edition, SEAT Leon Cupra, 2 x als TDI und 1 x VR6, Mazda 6 MPS und zuletzt einem Opel Ampera) war der Tesla mein Einstieg in die BEV Welt.
Erst mal einige Details zum Fahrzeug selber. Es ist ein Model S 100D, bestellt Ende September 2017, in der CH angekommen und angemeldet am 17.12. und an mich übergeben am 23.12.2017. Ausgestattet mit quasi allem was es so gab. Leider gab es damals schon keine Auswahl, sonst hätte das Auto jetzt kein Luftfahrwerk und kein Glasdach, sondern Blech. Wurde aber leider einige Tage vor Bestellung gestrichen. Als Farbe aussen hab ich das Weiss Multicoat genommen (das Uni-Weiss wurde ebenfalls gestrichen…), Innenraum ebenfalls Weiss. Wenn schon, denn schon 😁
Was gibt es nach den ersten 5 Jahren also zu berichten. Das Model S war zuverlässig, es ist nie komplett liegen geblieben. Ebenfalls sehr positiv überrascht bin ich vom weissen Innenraum. Die Sitze sind zwar vor allem auf dem Fahrersitz etwas dunkler, aber lassen sich immer 1A reinigen. Sie sind zwar nach längeren Fahrten im Sommer nicht mehr wirklich angenehm (Plastik ohne Belüftung ist halt nicht perfekt) aber von Verarbeitung und so kann man bis jetzt nichts beanstanden.
Ebenfalls toll sind Batterie und der Antrieb. 👍 Reichweite bietet das Auto mehr als genug, mein Rekord lag bei 508km am 3.7. 2020 und am Ziel hatte ich immer noch 14% Akku übrig. 😏 Und das ohne die effizienteren Raven-Motoren, sondern noch mit den alten. Auch die Leistung ist mehr als ausreichend. Obwohl ich das relativ schlecht beurteilen kann. Als ich das Auto übernommen habe ging die Leistung erst mal gleich auf „Lässig“ und ist seit dem auch dort geblieben. In „Normal“ bin ich vielleicht 5km gefahren oder so… Vmax kann ich nicht sagen, da ich das nie gemacht hab. 200+ schafft das Auto, Spass macht es dort aber keinen mehr. Aber im Normalfall sieht der Wagen nie mehr als 120, egal wohin ich fahre.

Der EAP war super, wurde aber leider ziemlich kastriert im Laufe der Zeit. 2018 hab ich ihm dann noch FSD gegönnt, aus heutiger Sicht leider rausgeworfenes Geld. Viel versprochen, nichts gehalten. Was das System gut kann ist die Spur auf der AB zu halten, auch wenn ich nur sehr schwer ne Position für mich finde in der er erkennt dass ich die Hand am Lenkrad habe und mir dabei nicht der Arm einschläft oder ich mit zu viel Druck das System permanent deaktiviere. Stand Heute würde ich mir sogar überlegen ob ich den EAP mit dazu bestellen würde…

Ebenfalls gut ist das Platzangebot. Vor allem für mich als jemand der 95 % aller Fahrten allein hat. Ich brauche zwar Platz nur ein einziges Mal pro Jahr, aber da is es klasse dass mein gesamter PC inkl. 43" TV in den Kofferraum passt. 😎 Frunk ist vorhanden, wird aber quasi gar nicht genutzt. Im Winter hat man permanent dreckige Hände vom Zumachen und da das Blech vorne dort extrem dünn ist hab ich auch schon einige Dellen drin 😵‍💫 Nette Spielerei, aber für mich eigentlich nicht relevant.

Zur Lackqualität kann ich nichts Negatives sagen. Ich hab kaum Steinschläge und auch sonst ist das Ding im Grunde gut lackiert. Im Grunde ein solides Fahrzeug.

OTA ist jetzt ein 2schneidiges Schwert. In den 5 Jahren hat das Auto 80 Updates erhalten, einige Funktionen kamen hinzu, andere wieder weg. Muss dazu sagen, Spiele, Netflix und so weiter sind das letzte das ich in einem Auto brauche, Nutzwert davon daher für mich 0. Neue Funktionen waren relativ wenige, schade fand ich dass die bunte Karte im Navi gegen ne Karte in Graustufen ausgetauscht wurde… wozu man nen riesen 17" Farbbildschirm da einbaut und dann ne schwarz/weiss Kartendarstellung macht… keinen Plan 😀
Ansonsten… naja, OTA hat aus meiner Sicht bei Tesla den Vorteil dass sie viel weniger testen müssen und alles so bearbeiten können wie es zu ihrem Vorteil grad gut passt.

Was weniger Toll ist war in den letzten 5 Jahren eigentlich 2 Dinge… einerseits die Fehleranfälligkeit und die Art und Weise wie Tesla seinen Service bzw. die Kunden behandelt. Vielleicht hatte ich einfach nur Pech, war auf ner Schwarzen Liste oder was weiss ich 😔
Jedenfalls hatte das Model S in den jetzt 5 Jahren mehr defekte und Werkstattaufenthalte als alle anderen Autos zusammen inkl. Serviceaufenthalte…
Kurze Übersicht:

  • Türgriff defekt
  • Ladegerät defekt
  • Luftfahrwerk klappert
  • Hauptscreen Gelbe Linien
  • IC gelbe Linien
  • Kühlmittelleck am Mehrkreisventil
  • MCU defekt
  • 12V Batterie tot
  • TFL defekt
  • Ladegerät wieder defekt
  • Windgeräusche überall, Türen falsch eingestellt
  • Antriebswellen klappern
  • Heizung Frontscheibe durchgebrannt
  • Heckklappenmotor defekt
  • Luftfahrwerk undicht
Der erste wirkliche Defekt (das Ladegerät) wurde so wie man es erwartet von Telsa 1A auf Garantie getauscht. Okay, Wartezeiten waren halt „etwas“ länger aber noch überlebbar, da ich DC Laden kaum brauche. Auch der Austausch Fahrwerk war noch gut gelöst. Doch seit dem ging es leider abwärts. Was früher ein „ja, wissen wir, ist nicht wie geplant, das verbessern/tauschen wir“ wurde immer mehr ein „das ist Stand der Technik, das muss so“. Dazu kam dass man via Mail/Telefon niemanden mehr erreicht hat, sondern je nach Situation nur noch via SMS Kontakt hat.
Ein ganz grosser Kritikpunkt war das Verhalten von Tesla bei meinen Problemen mit der MCU1. Das hat am 4.12.2018 damit angefangen dass ein Update von Tesla sich während der Installation auf die V9 zerschossen hat. Ab da hatte ich permanent Abstürze, Texte und Menüs die nicht lesbar waren, ich musste die Heizung etc. während der Fahrt mit der Handyapp bedienen weil beim Fahren sofort zu nem Reset geführt hat… In der Zeit hatte ich 9 Termine in den SeC vor Ort und 14 x nen Onlinetermin. Tesla hatte 0 Bock sich das mal wirklich genauer anzusehen, statt dessen wurde ich halt jedes Mal belogen und mir Besserung beim nächsten Update zugesagt. Was nie passiert ist… Lösung war dann am 11.3.2021 der Einbau der MCU2 auf meine Kosten. Das hat übrigens auch erst beim 3. Versuch geklappt, zuvor stand ich 2 x im SeC und man hatte keine Teile da… 😒 Macht also gut 2 Jahre und 3 Monate in denen man quasi alle 100km oder 1 bis 2 die Woche alles reseten muss weil nix mehr geht… Dass da die Laune sinkt ist verständlich. Un Rechtsschutz für Garantiearbeiten etc. hab ich nie gebraucht und hatte ich daher auch keine.

Unten noch ein Screenshot wie meine MCU während quasi 2 Jahren fast täglich ausgesehen hat…

Mit der MCU2 gehts aber inzwischen bisher ohne Probleme. Die Defekte (ATW etc.) wurde dann vor Garantieende noch angegeben, aber das SeC in Schlieren hat bis auf das TFL alle Mängel als „klappert zwar, ist aber noch nicht defekt, tauschen wir daher nicht aus“ abgetan. Neue ATW für 2.500…Da ich niemand bin, der schnell mal den Streit sucht hab ich das so für mich abgehakt und bin dann mal gegenüber zu Porsche gelaufen und hab mir den Taycan angesehen 🤣
Jetzt ist wieder knapp ein Jahr rum seit dem und ausser dem Luftfahrwerk und dem Heckklappenmotor war nichts mehr kaputt.
Dazu hab ich noch einige Zahlen aus dem Betrieb bei „normalen“ Fahrdistanzen, also kein Aussendienst und kein Pendler der am Tag 200km fahren muss.

Gesamtkosten bis heute: CHF 130.015,88
Kosten pro km: 1,75CHF
Distanz: 74.295km
Stromkosten: 106,70 😎
Anzahl Ladevorgänge: 659
Geladen DC: 3.731
Geladen AC: 13.522
Ladezyklen: 207
Reichweite real: 508km +
Anzahl Softwareupdates: 80 🤨

Die Aufteilung DC/AC ist bei rund 21/79%. Der Verbrauch nach Auto über die gesamte Distanz liegt bei 172Wh/km. Nach meinen Aufzeichnungen ist der Gesamtverbrauch aber bei 221Wh/km. Also rund 5kWh mehr pro km als was das Auto anzeigt. Dazu gehören halt vor klimatisieren, Wächter etc, was alles nicht erfasst wurde.

Die Excel-Dateil mit allen Details kann ich leider nicht anfügen.. weder als reine Datei, noch als zip oder als rar... :( Wenn jemand Interesse daran hat, muss ich mal gucken wie ich das hin bekomme...
 

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  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #118
So. Gestern mal den ersten Service gemacht nach 63 Monaten. Soweit alles ok. Klimaservice wurde gemacht, von 760g Kältemittel waren nur noch 314g übrig. Wir haben jetzt mal UV Mittel mit dazu gemacht damit man sehen kann in ein paar Wochen ob da was undicht ist.
Ansonsten wurde noch die Bremsflüssigkeit erneuert und alle Luftfilter. Gesamtkosten rund 800€. Wobei da 250€ schon nur auf den HEPA Filter entfallen. Das Teil is echt sauteuer :(
Der nächste Service dann wieder 2027 😁
 
  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #119
Neues von der TÜV Front.. heute das erste Mal nach 5 Jahren und 3 Monaten Termin zum Prüfen gehabt. Mängelfrei alles bestanden :) Auf die nächsten 3 Jahre :D
 
  • Tesla Model S - Erfahrungsbericht Beitrag #120
Super aber nach 5jahren das erste Mal zum TÜV? Ein Neuwagen muss nach drei Jahren und danach alle zwei Jahre. Auch ein E Auto ist da nicht anders. Zum Glück, Tesla ist ja bei ersten Mal nach drei Jahren oft schon auffällig. Zumindest die Modell3
 
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