Es mag gut sein, das bei einer Alufelge mit wenig Speichen mehr Wasser oder Schneematsch von außen in Richtung Bremsanlage kommt, die Stahlfelge ist da ja geschlossener. Auf der anderen Seite bleibt grad durch die geschlossener Felge der Schneematsch von innen schön in der Felge hängen wenn der weiße Schreck draußen schön hoch liegt. Man kann das also drehen oder wenden wie man will, Pro oder Kontra Alufelge/Stahlfelge. Das Grundsätzliche Problem das die Bremse hinten Fest geht liegt aber nun wirklich nicht an der Felge. Das ist Sache der Bremsanlage und des Fahrverhaltens. Die Bremsverteilung liegt bei vielen Autos vorne bei 70 und hinten bei 30 %. Das ist aber von Hersteller und Model unterschiedlich, etwas mehr etwas weniger. Bedenkt man jetzt noch die Fahrweise, eines Vorrausschenden Fahrers der nicht auf letzte Rille Bremst und immer Zeitig an Ampeln etc. ausrollen lässt und immer schön sachte, dieser Fahrer fördert das die Bremsscheibe hinten anfängt zu Rosten. Da kommen dann selten überhaupt die 30% an. Bedenkt man dann mal mit das der Bremssattel so selten die volle Bremskraft abbekommt, wird dieser natürlich schwergängiger, womit du wieder Bremskraft verlierst die deine Backen auf die Scheiben drücken lässt. Noch weniger Reibung, gleich noch weniger Rost. Irgendwann passiert es dir dann mal wie mir, oder vielen meiner Kunden früher. Die Bremse schön Rostig weil gut geschohnt, die Sattel schwergängig weil selten richtig strapaziert, dann die Handbremse angezogen und beim lösen machen deine Sättel nicht mehr auf, weil FEST!!! Fazit: Bremse kaputt durch nicht gebraucht. Unsere Kunden hatten große Augen gemacht den Feste Bremse hinten = neue Klötze, Scheiben und Sättel, meist teurer Spaß. Passiert übrigens bei Trommelbremse auch gerne, da ist es das selbe spiel und da kann man sicher die Punkte mit Stahl/Alufelge ausschließen, denn da ist das Bremssystem geschlossen in der Trommel. Möchte also hier wirklich anmerken, die Stahl oder Alufelge wird zu 100 % nicht der Grund für den Niedergang einer Bremse sein!