- offener Luftfilter im V6 Beitrag #41
@lex
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@Dragon V6
Deine Erklärung des Saugmotorprinzips ist imho falsch.
Die Drosselklappe ist mit dem Gaspedal verbunden (mechanisch oder elektronisch), und regelt darüber, wieviel Luft dem Motor zur Verfügung gestellt wird. Die Menge der zur Verfügung gestellten Luft wird aber nicht an eine konstante Einspritzung angepasst.
Dieses Prinzip würde ausserdem nur über E-Gas funktionieren. Richtig ist, dass das Steuergerät misst, wieviel Luft angesaugt wird, und zwar über den Luftmassenmesser. Heute elektrisch, früher über Stauscheibe. Dementsprechend wird die Menge eingspritzten Kraftstoffs variiert. Ziel ist es möglich nahe ans Ideale Mischungsverhältnis Kraftstoff / Luft zu kommen (Anpassungen wg. Temperatur, Luftfeuchtigkeit etc. mal außer Betracht gelassen.
Wenn jetzt für eine bestimmte Menge Luft zu wenig oder zu viel Kraftstoff eingespritzt wird, dann verbrennt das Gemisch nicht optimal und die volle Leistung des Motors wird nicht erreicht.
Konkret könnte dein Problem darin bestehen, dass der Luftmassenmesser entweder weniger Luft misst, als tatsächlich in den Motor gelangt, weil er defekt oder verdreckt ist, oder dass das Steuergerät nicht genug zusätzlichen Kraftstoff für die erhöhte Luftmenge einspritzt. In beiden Fällen wird das Gemisch zu mager, die Leistung sinkt.
Zu meinem Vorschlag, die Beschleunigung, statt der Maximalleistung zu messen:
Leistungssteigerungen können auch über das Drehzahlband auftreten, ohne sich in der maximalen Leistung niederzuschlagen. Dies misst man am Besten durch Beschleunigungsversuche.
Als Besipiel: Motor A hat eine max. Leistung von 200PS bei 7000upm, Motor B ebenfalls.
Wenn jetzt Motor A für den Drehzahlanstieg von 3000upm auf 4000upm 1 Sekunde bräuchte, und Motor B 1,5 Sekunden, dann hätte das Fahrzeug mit Motor A eine um 0,5s bessere Beschleunigung, obwohl die maximale Leistung gleich bliebe.
Zur Interpretation von Prüfstandmessenungen:
http://www.turbomagazine.com/tech/0304tur_chart/
(letzter Satz)
Grüsse,
@lex
Deine Erklärung des Saugmotorprinzips ist imho falsch.
Die Drosselklappe ist mit dem Gaspedal verbunden (mechanisch oder elektronisch), und regelt darüber, wieviel Luft dem Motor zur Verfügung gestellt wird. Die Menge der zur Verfügung gestellten Luft wird aber nicht an eine konstante Einspritzung angepasst.
Dieses Prinzip würde ausserdem nur über E-Gas funktionieren. Richtig ist, dass das Steuergerät misst, wieviel Luft angesaugt wird, und zwar über den Luftmassenmesser. Heute elektrisch, früher über Stauscheibe. Dementsprechend wird die Menge eingspritzten Kraftstoffs variiert. Ziel ist es möglich nahe ans Ideale Mischungsverhältnis Kraftstoff / Luft zu kommen (Anpassungen wg. Temperatur, Luftfeuchtigkeit etc. mal außer Betracht gelassen.
Wenn jetzt für eine bestimmte Menge Luft zu wenig oder zu viel Kraftstoff eingespritzt wird, dann verbrennt das Gemisch nicht optimal und die volle Leistung des Motors wird nicht erreicht.
Konkret könnte dein Problem darin bestehen, dass der Luftmassenmesser entweder weniger Luft misst, als tatsächlich in den Motor gelangt, weil er defekt oder verdreckt ist, oder dass das Steuergerät nicht genug zusätzlichen Kraftstoff für die erhöhte Luftmenge einspritzt. In beiden Fällen wird das Gemisch zu mager, die Leistung sinkt.
Zu meinem Vorschlag, die Beschleunigung, statt der Maximalleistung zu messen:
Leistungssteigerungen können auch über das Drehzahlband auftreten, ohne sich in der maximalen Leistung niederzuschlagen. Dies misst man am Besten durch Beschleunigungsversuche.
Als Besipiel: Motor A hat eine max. Leistung von 200PS bei 7000upm, Motor B ebenfalls.
Wenn jetzt Motor A für den Drehzahlanstieg von 3000upm auf 4000upm 1 Sekunde bräuchte, und Motor B 1,5 Sekunden, dann hätte das Fahrzeug mit Motor A eine um 0,5s bessere Beschleunigung, obwohl die maximale Leistung gleich bliebe.
Zur Interpretation von Prüfstandmessenungen:
http://www.turbomagazine.com/tech/0304tur_chart/
(letzter Satz)
Grüsse,
@lex