Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten?

Diskutiere Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten? im 1M - Erfahrungsberichte Forum im Bereich Der Leon 1; AW: Leon R32 Bi-turbo DSG Sowas wird aber von der Gemeinde nicht gern gelesen. Ich sprech da aus Erfahrung. ;)
  • Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten? Beitrag #41
AW: Leon R32 Bi-turbo DSG

Sowas wird aber von der Gemeinde nicht gern gelesen.
Ich sprech da aus Erfahrung. ;)
 
  • Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten?

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  • Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten? Beitrag #42
AW: Leon R32 Bi-turbo DSG

Ich finde die Diskussion hier sehr interessant und schön sachlich!
 
  • Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten? Beitrag #43
AW: Leon R32 Bi-turbo DSG

²phobos
ja, ich finds auch interessant und bis zu einem gewissen punkt sachlich. aber dann ist so ein "qualifizierter" beitrag wie von sven-leon sehr unpassend und stachelt nur an.
 
  • Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten? Beitrag #44
AW: Leon R32 Bi-turbo DSG

naja fast alle, bis auf die beim jochen auf der "arbeit".........;)

Richtig, und die müssen es wohl wissen, denn letztendlich entspringt dieser Motor aus deren Händen.. :p

Gibt halt Meschen, die arbeiten an Motoren, bevor Chiptuner handanlegen können


Jo, die eingangsleistungsmessung betrug 130,8kw am motor.

Wie man glauben kann, dass ein Serienmotor in dieser Leistungsklasse um fast 20% nach oben streuen soll, entzieht sich meines Verständnisses.
Es gibt Zulassungsbestimmungen, die eine solche Streuung verbieten. An die muss sich ein OEM halten..

Deine Sicherung im Haus darf auch nicht 20A schadlos überstehen, wenn sie bei 16A durchbrennen soll.

Warum baut VAG einen 16V Motor mit einer 6 Loch Düse und einem grösserem Turbo, wenn sie damit immer noch 5kW unter dem bleiben würden, wass ihre Serienstreuung ihr "Altmotoren" hergeben.

Wäre doch äusserst viel herausgeschmissenes Geld, oder ?

Man sollte an diverse Dinge einfach mal selbkritischer herangehen. Gerade, was das Thema Tuning und Bedienung von Prüfständen angeht
 
  • Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten? Beitrag #45
AW: Leon R32 Bi-turbo DSG

Deine Sicherung im Haus darf auch nicht 20A schadlos überstehen, wenn sie bei 16A durchbrennen soll.

?( Der Vergleich mit der Sicherung ist aber auf die Kupplung bezogen, oder?
 
  • Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten? Beitrag #46
AW: Leon R32 Bi-turbo DSG

Vielen Dank auch von meiner Siete für diese wirklich interessante Diskussion. Ich lese seit Tagen immer wieder gespannt in diesem Thread mit.

Man sollte an diverse Dinge einfach mal selbkritischer herangehen. Gerade, was das Thema Tuning und Bedienung von Prüfständen angeht

Das kann ich nur unterschreiben. Es ist bei Threads zu Prüfständen ähnlich, wie in "Topseed" Threads. Manchmal konnte ich kaum glauben, was ich in verschiedenen Foren zu lesen bekam. Scheinbar streuen nahezu alle Motoren um mindestens 10% nach oben, wenn man die Diskussionen so verfolgt - ein 1M Topsport TDI mit "gigantischen" 150 PS fährt locker 240, wenn nicht gar 250 laut Tacho - genau wie die Topsport 1.8T, denen nach meiner Erfahrung selbst mit Chip auf 210 PS auf ebener Strecke kurz nach gechippten TDI bei spätestens 235/240 laut Tacho die Puste ausgeht...

Ich finde es da sehr erfrischend, wenn mal jemand nicht nur Bodenhaftung bewahrt, sondern auch noch fachlich fundierte Diskussionsbeiträge liefern kann.

@LeonFR861
Das Du die Leistung bei Vollgas selbst bei trockener Straße in den ersten beiden Gängen auch nur einigermaßen auf die Straße bekommst, kann ich mir zwar auch nicht wirklich vorstellen, trotzdem aber größten Respekt für den Umbau, das ist eine echt beeindruckende Arbeit!
 
  • Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten? Beitrag #47
AW: Leon R32 Bi-turbo DSG

Wie man glauben kann, dass ein Serienmotor in dieser Leistungsklasse um fast 20% nach oben streuen soll, entzieht sich meines Verständnisses.
Es gibt Zulassungsbestimmungen, die eine solche Streuung verbieten. An die muss sich ein OEM halten..
Naja bin halt davon ausgegangen das die werte ihre richtigkeit haben, da zum einen direkt vor mir ein clio drauf war der laut OEM 43kw haben sollte und mit entdrosselter ansaugung ca 45kw hatte.
Dann kam hinzu das ich die werte vom Originalsteuergerät abgerufen hatte also so wie paar post vorher beim getriebe, nur das sie beim diesel im motorsteuergerät zu finden waren, und da hatte ich auch schon laut vag com bis 370Nm und wenn ich die werte mit der drehzahl verrechnet hatte, kam ich laut vag mit seriensteuergerät auf ca: 170PS.
Der 3 punkt war halt, das man gegen fahrzeuge die die gleiche leistungsklasse hatten, also ps und gewicht laut Fahrzeugschein,meist mein seat schneller war und somit von einer mehrleistung der anderen ausgegangen worden ist.


Deine Sicherung im Haus darf auch nicht 20A schadlos überstehen, wenn sie bei 16A durchbrennen soll.

Jetzt möchte ich auch mal etwas fachwissen loswerden wollen, da ich mit Elektrik usw ja beruflich täglich zu tun habe.
Die sicherungen haben auslösekennlienien, z.b ein 3Phasen elektromotor hat bei 22kw Nennleistung eine absicherung von 35A je Phase, dennoch fließen ströme beim anlaufen des motors die bis zum 4 fachen nennstrom hoch sind, also wird bei jeden motoranlauf ein strom von über 100A gezogen über eine sicherung die mit 35A angegeben ist.
Das machen die sicherungen jahrelang mit ohne probleme, da die anlaufdauer und diese spitzenströme sich auf nur paar sekunden beziehen, dauert der anlauf durch z.b eine blockierung zulange >5 sekunden löst die sicherung aus.


Warum baut VAG einen 16V Motor mit einer 6-Loch Düse und einem grösserem Turbo, wenn sie damit immer noch 5kW unter dem bleiben würden, wass ihre Serienstreuung ihr "Altmotoren" hergeben.
Das kann ich dir nicht genau sagen, aber ich würde jetzt mal sagen dadurch das meiner in der serie schon mal leicht gerußt hat, es mit sicherheit abgas und verbrauchsrelevante unterschiede sind, demnach muss der diesel mit einen gewissen luftüberschuss betrieben werden den der 1749vb auf dauer warscheinlich nicht haltbar gebracht hätte, gleichzeiting wurde glaube ich auch die ansteuerung der VTG auf einen servo umgestellt anstelle der unterdruckdose, somit kann man die genaue position der VTG abfragen, was bei der unterdruckversion nicht der fall war.

Man sollte an diverse Dinge einfach mal selbkritischer herangehen. Gerade, was das Thema Tuning und Bedienung von Prüfständen angeht

Habe ja nicht gesagt das ich an das thema blauäugig dran gehe, nur es gibt ja sogesehen ne art bedienungsanleitung vom hersteller der prüfstände wie die messung durchzuführen ist, wenn mir keine abweichungen davon aufgefallen ist,ist doch davon auszugehen das die messung fachmänisch durchgeführt wurde.
[/QUOTE]

@fjutsha

Da muss ich mich dazuzählen, da ich mit meinen im gechippten zustand einmal mit navi auf ebener strecke ein test gemacht habe, also da waren es ca 245km/h tacho und 237 km/h GPS.
Wobei ich auf der A1 von köln richtung wuppertal auch schon mal tacho 260 hatte, allerdings auf einen bergabstück.
Aber dazu wollte ich mich jetzt eigentlich nicht äussern da mir der diesel hier im allgemeinen recht stark vertreten ist, obwohl es in diesen Thead ja eigentlich um mein Motorumbau geht, fürn diesel und topspeed gibs genug andere thead´s.

Also bei trockenheit drehts im 1 und 2 gang, wobei es beim 2 davon abhängt wieviel schlupf beim schaltvorgang im 1 gang war, da ja beim DSG kein gasweggenommen wird, sieht halt bei leicht glatter fahrbahn am tacho lustig aus, wenn du im 1 gas machst, die räder wärend dessen anfangen durchzudrehen, man dann im 2 schaltet und der drehzahlmesser sich erst nicht bewegt sondern einfach der tacho einen sprung nach oben macht:very_hap:, dann aber vom 2 im 3 gang die räder packen und es vorwärts geht,ausser so wie momentan bei regen, da kann man auch schon mal im 4 gang bei 2000 u/min gas geben und dann auf einmal schlupf haben:baby:.
Muss dazu sagen das die winterreifen auch schon recht hart sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten? Beitrag #48
AW: Leon R32 Bi-turbo DSG

Naja bin halt davon ausgegangen das die werte ihre richtigkeit haben, da zum einen direkt vor mir ein clio drauf war der laut OEM 43kw haben sollte und mit entdrosselter ansaugung ca 45kw hatte.
Bei einem Clio kann ich z.B. die Motordrehzahl über den Zündimpuls sehr genau erfassen, was beim Diesel nicht funktioniert und ein RIESEN Problem an Leistungsprüfständen ist:
Das Drehmoment wird falsch (IDR viel zu hoch) berechenet.

Dann kam hinzu das ich die werte vom Originalsteuergerät abgerufen hatte also so wie paar post vorher beim getriebe, nur das sie beim diesel im motorsteuergerät zu finden waren, und da hatte ich auch schon laut vag com bis 370Nm und wenn ich die werte mit der drehzahl verrechnet hatte, kam ich laut vag mit seriensteuergerät auf ca: 170PS.

Dann müsste man erstmal verstehen, was diese Momente im VAG-Com anzeigen:

Es wird das inizierte Moment angezeigt, also das Momentmoment, was rechnerisch entsteht, wenn ich die aktuelle Menge einspritze.
Das iniziierte Moment unterscheidet sich aber vom Getriebeeingangsmoment durch die gesamten Motorverluste, also Reibung Verlust durch sämtliche nebenaggregarte samt PDEs (!).

Dieser Punkt wird übering von einigen Tuner (e.g. Chipping.de) als "Beweis" ihrer Tuningleistung angebracht :rolleyes:

Wenn der OEM nur 320Nm in Prospekt schreibt, ich aber 370Nm ablesen, kann ich mir eigentlich denken, dass dieses Moment nicht stimmen kann, bzw etwas anderes aussagt.

Der 3 punkt war halt, das man gegen fahrzeuge die die gleiche leistungsklasse hatten, also ps und gewicht laut Fahrzeugschein,meist mein seat schneller war und somit von einer mehrleistung der anderen ausgegangen worden ist.

Hier kommt der grosse Vorteil des hohen und steilen VAG-Momentenvrlauf zu tragen.
Auch wichtig, ist der Vergleich der Gewichte und Reifenbreiten um diese Vergleichsfahren einschätzten zu können.


Jetzt möchte ich auch mal etwas fachwissen loswerden wollen, da ich mit Elektrik usw ja beruflich täglich zu tun habe.
Die sicherungen haben auslösekennlienien, z.b ein 3Phasen elektromotor hat bei 22kw Nennleistung eine absicherung von 35A je Phase, dennoch fließen ströme beim anlaufen des motors die bis zum 4 fachen nennstrom hoch sind, also wird bei jeden motoranlauf ein strom von über 100A gezogen über eine sicherung die mit 35A angegeben ist.
Das machen die sicherungen jahrelang mit ohne probleme, da die anlaufdauer und diese spitzenströme sich auf nur paar sekunden beziehen, dauert der anlauf durch z.b eine blockierung zulange >5 sekunden löst die sicherung aus.

Dies funktioniert aber nur, wenn der Anlaufstrom wenige 10 Milisekunden ansteht und du eine träge Sicherung hast.

Diese werde IDR aber nicht verbaut. Eine Sicherung muss bei Anstehen einer Überlast in binnen< 1 Sekunde auslösen....

Würde der Motor über 5 Sekunden 100A ziehen, anstatt < 35A, wirst du ein deutliches Probelm mit den Wicklungen haben...

Das kann ich dir nicht genau sagen,

Ich dir aber schon, denn inzwischen handelt ein gossteil des Threats aus genau dieser Beschreibung

nur es gibt ja sogesehen ne art bedienungsanleitung vom hersteller der prüfstände wie die messung durchzuführen ist, wenn mir keine abweichungen davon aufgefallen ist,ist doch davon auszugehen das die messung fachmänisch durchgeführt wurde.

Richtig, aber diese Bedienungsanleitung beinhaltet keine Punkte zur Interpretation des Messergebnisses.

Und hier wird es entscheident:
Ich kann alles messen, muss aber entscheiden können, ob die Messung sinnhalft ist und ich keine Fehler gemacht habe, die der Prüfstand nicht erfassen kann:

falsch abgegriffenes Drehzahlsignal, falscher Luftdruck an den Reifen, zu deutlich auf die Rollen gezogen, nicht sauber ausgekuppelt, falsche Korrektur nach DIN, falsche Umgebungstemperatur, falscher Luftdruck etc etc etc...

Es gibt soviele Gründe, warum eine Leistungmessung auf den Rollenprüfstand nicht stimmig sein kann. Nicht ohne Grund gibt es der Zeit nur einen Rad-Leistunsprüffstand der bei Leistungsproblemen von VAG anerkannt wird und wohL es überhaupt zu einer Reagtion des OEMs auf das Messergebniss kommt.

Es ist doch vollkommen klar, dass es nicht im Sinn eines Tuners liegen kann, seine "erreichten" Leistungen zu reduzieren.

Immerhinn ist der Kunde dann stolz auf sein Auto, da er genau eine der Modelle bekommen, die Mehrleistung haben und mit dem Tuning gehts dann richtig.

Nur übertreiben viele inzwischen soweit, dass ihre Messungen / Angaben die Leistungsfähigkeit und den Überlastungsschutz deutlich überragen ohne dass es zum Auslösen des selben kommt.

Und spätestens da, kann man nurnoch von den "Faritales of Tuners Work" sprechen.

Die "möglichen" 130 bis 135PS aus eine 105PS BLS mit P1.5/80/350 mini PDEs sind doch eins der besten Bespiele hierfür 8o
 
  • Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten? Beitrag #49
AW: Leon R32 Bi-turbo DSG

So ich mal wieder :D

Gut das mit der Schleppleistung und Verlustleistung habe ich falsch gelesen. Was ich mich aber dabei noch frage ist, was dabei gemessen wird als Bezugsgröße. Ich müsste doch in dem Fall vom Rad an bis zu geöffneten (!) Kupplung die Schlppleistung messen um den Wert Drehzahlabhängig als Schleppleistungkurve vom Messwert abziehen zukönnen. So könnte ich die Triebstrangverluste auf den mit der Rolle gemessenen Wert rauf addieren um so die Motorleistung am Motoraugang zu ermitteln, so wie auch der Herstelle. Richtig?

Hab bisher nie einen Geamtfahrzeugprüfstand gehabt sondern Komponentenprüfstände für Schleppleistungen und Wirkungsgrade.

Das mit dem messen und richtig auswerten/interpretieren der Messung ist eh ein riesen Akt, die meisten Prüfsandsbetrieber fahren ihr Programm wie sie es immer fahren und der Kunde muss dann die Sinnhaftigkeit selbstständig prüfen so meine Erfahrung.... :rolleyes:
Man muss aber auch zugeben einen Prüfstand richtig zu betrieben kann man nicht nebenher machen sondern erfordert viel Arbeit und Erfahrung.

mfg schnuf
 
  • Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten? Beitrag #50
AW: Leon R32 Bi-turbo DSG

Gut das mit der Schleppleistung und Verlustleistung habe ich falsch gelesen. Was ich mich aber dabei noch frage ist, was dabei gemessen wird als Bezugsgröße. Ich müsste doch in dem Fall vom Rad an bis zu geöffneten (!) Kupplung die Schlppleistung messen um den Wert Drehzahlabhängig als Schleppleistungkurve vom Messwert abziehen zukönnen. So könnte ich die Triebstrangverluste auf den mit der Rolle gemessenen Wert rauf addieren um so die Motorleistung am Motoraugang zu ermitteln, so wie auch der Herstelle. Richtig?

Exakt das ist der Weg :)

Das Problem ist jetzt "einfach", dass z.B. ein Rad mit zu geringen Luftdruck (auf dem Prüfstand fährt man IDR über 3,0 bei 225ger) auf der Rolle sehr starkes Walkverhalten zeigt und deshalb eine zu grossen Rollreibungsverlust aufzeigt und schon ... bingo, wird die Leistung zu hoch addiert..

Gleiches gilt, wenn ich das Fahrzeug in die Rolle ziehe oder mit 3 Mann im Auto sitzte

Hab bisher nie einen Geamtfahrzeugprüfstand gehabt sondern Komponentenprüfstände für Schleppleistungen und Wirkungsgrade.

Die sind IDR auch exakter, da ich nicht nur eine Gesamtverlustleistung habe, die von x- Parametern beieinflusst werden kann.
Messe ich ohne Rad, direkt an der Achse, bin ich schon deutlich genauer.


Man muss aber auch zugeben einen Prüfstand richtig zu betrieben kann man nicht nebenher machen sondern erfordert viel Arbeit und Erfahrung.

Richtig,

es reicht halt nicht 75k€ in die Hand zunehmen und schon ist man der "King der Leistungsmessung"
 
  • Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten? Beitrag #51
OK dann ist mir auch klar warum alle immer so super Leistungen haben :D

Ich find selbst 40kW Verlustleistung bei 6500 rpm sehr viel das entspricht ja fast 60Nm und das ist für einen aktuellen Triebstrang deutlich zu viel, aber das macht es jeden Tuner recht einfach sich eine tolle Leistung zu bescheinigen.

Und 75k€ für nen Prüfstand ist ja ein Schnäppchen :D Da würd ich glatt 10Stück kaufen ;)

mfg schnuf
 
  • Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten? Beitrag #52
leistung_bi_turbo.jpg


So das ist jetzt vorm Winter fürs gewissen gemacht worden.

Ne einfache messung zur ermittlung der Aktuellen leistung.
 
  • Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten? Beitrag #53
ein bissl schwach, zieht ja keine Wurst vom Teller... :nene:

:p ;)

Respekt, 353kw ~ 480PS, geile Kurve, so ein V6 hat halt Potenzial mit nem Fön drauf. 8)
Kriget man solche Power auch mit nem 4WD auch noch auf die Straße?
 
  • Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten? Beitrag #54
480PS sind ziemlich uninteressant, die Frage ist, wieviel Moment jeweils anliegt. Anhand des Leistungsverlaufs würd ich sagen, dass der Turbo untenrum relativ entspannt einsetzt, da die Leistung bis oben konstant steigt.
Zumal der Motor untenrum aufgrund des Hubraums relativ wenig Moment bieten wird und erst der Lader anfangen muss Moment zu ermöglichen.

Ordentlich Moment bekommt man auch problemlos mit der Hinterachse auf die Straße, so ab 5,5l Hubraum :D

mfg schnuf
 
  • Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten? Beitrag #55
Hi, war wie gesagt nur ne messung um mal die maximal leistung zu ermitteln wo ich momentan stehe, Reserve ist noch jede menge vorhanden, da ich noch nicht den Richtigen(großen) LMM verbaut habe und auch noch nicht ne finale abstimmung vorgenommen habe.
Also die Leistung liegt ja bei gemessenen 223,5 Km/h an, was mit der Getriebeübersetzung und dem Reifenumfang umgerechnet ~6500 U/min entspricht, somit kommt man auf ein Drehmoment von ~520Nm, im mittleren Drehzahlbereich sollte es sich zwischen momentan 600-650Nm belaufen.

Hier mal ein Link von einen R32 motor der abgestimmt ist, der hat bei 6500 U/min ca: 600Nm also 80Nm mehr.
Bei ihm handelt es sich um einen Gt35 Singelturbo, ich habe ein Bi-turbo mit 2 GT2871, somit mehr reserve obenrum.
Dennoch sind die Momentdaten eine Klasse für sich aus meiner sicht, nen Maximal Moment von fast 780Nm und selbst bei 2500 U/min sind schon 450Nm vorhanden, somit kann man auch behaupten das im unteren drehzahlbereich genügend Moment vorhanden ist.
Es ist nochmals ein Deutlicher unterschied vom 2,8 zum r32 motor, was das drehmoment usw angeht.

 
  • Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten? Beitrag #56
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  • Leistungsprüfstand - Risiken, oder auf was sollte man achten? Beitrag #57
AW: Leon R32 Bi-turbo DSG

Gut das mit der Schleppleistung und Verlustleistung habe ich falsch gelesen. Was ich mich aber dabei noch frage ist, was dabei gemessen wird als Bezugsgröße. Ich müsste doch in dem Fall vom Rad an bis zu geöffneten (!) Kupplung die Schlppleistung messen um den Wert Drehzahlabhängig als Schleppleistungkurve vom Messwert abziehen zukönnen. So könnte ich die Triebstrangverluste auf den mit der Rolle gemessenen Wert rauf addieren um so die Motorleistung am Motoraugang zu ermitteln, so wie auch der Herstelle. Richtig?

Exakt das ist der Weg :)

Das Problem ist jetzt "einfach", dass z.B. ein Rad mit zu geringen Luftdruck (auf dem Prüfstand fährt man IDR über 3,0 bei 225ger) auf der Rolle sehr starkes Walkverhalten zeigt und deshalb eine zu grossen Rollreibungsverlust aufzeigt und schon ... bingo, wird die Leistung zu hoch addiert..
Sorry mal wieder für die Verspätung, aber:

Halb platte Reifen erhöhen zwar die Verlustleistung, aber sie bremsen auch die Beschleunigungsphase in gleicher Weise.
Wenn also z.B. halb platte Reifen und Getriebeverluste 40 PS bei der Messung eines Motors mit real 150 PS schlucken, dann werden als Radleistung 110 PS gemessen, und als Schleppleistung beim Ausrollen die besagten 40 PS.
Zur Berechnung der Motorleistung werden dann Radleistung + Schleppleistung addiert, und heraus kommen -simsalabim- 150 PS.
Bei prallgepumpten Leichtlaufreifen am gleichen Wagen und Gesamtverlusten von z.B. 20 PS kommen zwar 130 PS auf die Rolle, aber es werden nur 20PS als Schleppleistung gemessen, und wieder werden als real vorhandene Leistung berechnet 130PS + 20PS = 150PS . . . so weit die vereinfachte Theorie zu Reifenverlusten usw., die IMO nicht ausreicht, um prinzipielle gravierende Meßfehler von Rollenprüfständen zu erklären.

Grinsezuschläge lassen sich wirkungsvoller z.B. über versteckte Systemkalibrierungen, falsche Umgebungsdaten (Luftdruck, Temperatur) und unpassende Umrechnungen auf DIN- bzw. EN-Ergebnisse einbauen.
IMO liegen in diesen Bereichen die hauptsächlichen Gründe für die positiven Streuungen der meisten Rollendaten, denn:

1. Sobald mit einem Prüfstand Geld verdient werden soll, ist der Betreiber an möglichst vielen Kunden interessiert.

2. Wie bekommt man Kunden?
Durch teure Werbung, aber am liebsten kostenlos(!), indem man das liefert, was die Mehrheit von ihnen haben will und so weitere Mundpropaganda-Kunden anlockt.

3. Was wollen die meisten Prüfstandskunden am liebsten haben?
Drehmoment- und Leistungsdaten auf jeden Fall oberhalb der Herstellerdaten, aber ohne allzu offensichtliche Übertreibungen -> das dürfte für die meisten Kunden der Bereich um 5 - 10% über den Papierdaten sein.

4. In welchem Bereich liegen die meisten Prüfstandsdaten (plus realer Motorstreuungen) ?
. . . .
Zufall?? :rolleyes:
 
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