AW: Leon R32 Bi-turbo DSG
Naja bin halt davon ausgegangen das die werte ihre richtigkeit haben, da zum einen direkt vor mir ein clio drauf war der laut OEM 43kw haben sollte und mit entdrosselter ansaugung ca 45kw hatte.
Bei einem Clio kann ich z.B. die Motordrehzahl über den Zündimpuls sehr genau erfassen, was beim Diesel nicht funktioniert und ein RIESEN Problem an Leistungsprüfständen ist:
Das Drehmoment wird falsch (IDR viel zu hoch) berechenet.
Dann kam hinzu das ich die werte vom Originalsteuergerät abgerufen hatte also so wie paar post vorher beim getriebe, nur das sie beim diesel im motorsteuergerät zu finden waren, und da hatte ich auch schon laut vag com bis 370Nm und wenn ich die werte mit der drehzahl verrechnet hatte, kam ich laut vag mit seriensteuergerät auf ca: 170PS.
Dann müsste man erstmal verstehen, was diese Momente im VAG-Com anzeigen:
Es wird das inizierte Moment angezeigt, also das Momentmoment, was rechnerisch entsteht, wenn ich die aktuelle Menge einspritze.
Das iniziierte Moment unterscheidet sich aber vom Getriebeeingangsmoment durch die gesamten Motorverluste, also Reibung Verlust durch sämtliche nebenaggregarte samt PDEs (!).
Dieser Punkt wird übering von einigen Tuner (e.g. Chipping.de) als "Beweis" ihrer Tuningleistung angebracht
Wenn der OEM nur 320Nm in Prospekt schreibt, ich aber 370Nm ablesen, kann ich mir eigentlich denken, dass dieses Moment nicht stimmen kann, bzw etwas anderes aussagt.
Der 3 punkt war halt, das man gegen fahrzeuge die die gleiche leistungsklasse hatten, also ps und gewicht laut Fahrzeugschein,meist mein seat schneller war und somit von einer mehrleistung der anderen ausgegangen worden ist.
Hier kommt der grosse Vorteil des hohen und steilen VAG-Momentenvrlauf zu tragen.
Auch wichtig, ist der Vergleich der Gewichte und Reifenbreiten um diese Vergleichsfahren einschätzten zu können.
Jetzt möchte ich auch mal etwas fachwissen loswerden wollen, da ich mit Elektrik usw ja beruflich täglich zu tun habe.
Die sicherungen haben auslösekennlienien, z.b ein 3Phasen elektromotor hat bei 22kw Nennleistung eine absicherung von 35A je Phase, dennoch fließen ströme beim anlaufen des motors die bis zum 4 fachen nennstrom hoch sind, also wird bei jeden motoranlauf ein strom von über 100A gezogen über eine sicherung die mit 35A angegeben ist.
Das machen die sicherungen jahrelang mit ohne probleme, da die anlaufdauer und diese spitzenströme sich auf nur paar sekunden beziehen, dauert der anlauf durch z.b eine blockierung zulange >5 sekunden löst die sicherung aus.
Dies funktioniert aber nur, wenn der Anlaufstrom wenige 10 Milisekunden ansteht und du eine
träge Sicherung hast.
Diese werde IDR aber nicht verbaut. Eine Sicherung muss bei Anstehen einer Überlast in binnen< 1 Sekunde auslösen....
Würde der Motor über 5 Sekunden 100A ziehen, anstatt < 35A, wirst du ein deutliches Probelm mit den Wicklungen haben...
Das kann ich dir nicht genau sagen,
Ich dir aber schon, denn inzwischen handelt ein gossteil des Threats aus genau dieser Beschreibung
nur es gibt ja sogesehen ne art bedienungsanleitung vom hersteller der prüfstände wie die messung durchzuführen ist, wenn mir keine abweichungen davon aufgefallen ist,ist doch davon auszugehen das die messung fachmänisch durchgeführt wurde.
Richtig, aber diese Bedienungsanleitung beinhaltet keine Punkte zur Interpretation des Messergebnisses.
Und hier wird es entscheident:
Ich kann alles messen, muss aber entscheiden können, ob die Messung sinnhalft ist und ich keine Fehler gemacht habe, die der Prüfstand nicht erfassen kann:
falsch abgegriffenes Drehzahlsignal, falscher Luftdruck an den Reifen, zu deutlich auf die Rollen gezogen, nicht sauber ausgekuppelt, falsche Korrektur nach DIN, falsche Umgebungstemperatur, falscher Luftdruck etc etc etc...
Es gibt soviele Gründe, warum eine Leistungmessung auf den Rollenprüfstand nicht stimmig sein kann. Nicht ohne Grund gibt es der Zeit nur einen Rad-Leistunsprüffstand der bei Leistungsproblemen von VAG anerkannt wird und wohL es überhaupt zu einer Reagtion des OEMs auf das Messergebniss kommt.
Es ist doch vollkommen klar, dass es nicht im Sinn eines Tuners liegen kann, seine "erreichten" Leistungen zu reduzieren.
Immerhinn ist der Kunde dann stolz auf sein Auto, da er genau eine der Modelle bekommen, die Mehrleistung haben und mit dem Tuning gehts dann richtig.
Nur übertreiben viele inzwischen soweit, dass ihre Messungen / Angaben die Leistungsfähigkeit und den Überlastungsschutz deutlich überragen ohne dass es zum Auslösen des selben kommt.
Und spätestens da, kann man nurnoch von den "Faritales of Tuners Work" sprechen.
Die "möglichen" 130 bis 135PS aus eine 105PS BLS mit P1.5/80/350 mini PDEs sind doch eins der besten Bespiele hierfür 8o