kommt darauf an was betroffen ist. eine "normale" überholung, daher die gangräder/das getriebegehäuse etc. ist noch i.O. und es müssen nur die "verschleißteile" (dh lagerung und synchronringe etc) getauscht werden kostet je nach dem wo du es machen lässt 700-900€. austuaschgetriebe gibts ab etwa dem selben geld, sinnvoll wird das aber erst ab ca. 1500€ den für weniger ist das immer ein pokerspiel. habe grad selbst das problem und habe für unter 1000 ein austauschgetriebe geholt und eben pech gehabt da der erste gang nicht geht. jetzt steht mir die übliche streiterei mit dem verkäufer ins haus. ein austausch hat den vorteil das du praktisch keine standzeit hast, eine überholung dauert minimum 1woche, realistisch eher 3. wenn am getriebe aber mehr schaden zu erwarten ist (was der fall wäre wenn du mit diesen geräschen schon sehr lang gefahren bist oder das vor hast) ist allgemein ein austausch vorzuziehen, da wenn sich metallabrieb aus einem defekten lager verteilt alle anderen komponenten (gangräder, schaltschwingen etc.) dadurch auch in mitleidenschaft gezogen werden. irgendwann kommt der punkt das durch den veschleis aller lager die wellen nichtmehr sauber laufen und unter last verschoben werden, was dann dazu führt das der eingriffspunkt der verzahnung nicht mehr stimmt und die last aufs gehäuse zunimmt was irgendwann zum bruch des gehäuses führt und damit zum totalverlust. zumindest das sollte man vermeiden, da man nur getriebe mit augenscheinlich intakten gehäusen als pfand für das austauschteil zurück geben kann. weiterhin kommt hinzu das eine instandsetzung nur ca. 2-3mal sinn macht, dann ist das getriebe wirklich fertig. normalerweise erreicht man das aber nicht. ich stehe aber durch meine leistungsteigerung regelmäßig vor dem problem und der tatsache das es keine sinnvolle alternative gibt. für viel geld kann man für die 02M getriebe wie ich eines im R habe dogkits oder gar komplett verstärkte / sequentielle getriebe kaufen. das bewegt sich aber im raum zwischen 5000-15000€ und birgt den nachteil das von vorn herein keine garantie gegeben ist und besonders bei sequentieller schaltung die standzeit oft unter 10Tkm liegt. weiterhin sind diese getriebe meist geradverzaht um höhere momente übertragen zu können da eine schrägverzagnung immer kräfte in axialer richtung und höhere radiale kräfte auf die wellen bringt. leider bedingt das eine extreme geräuschkulisse (man kennt das bei einigen fahrzeugen vom rückwärtsgang, so klingts dann auch vorwärts). ich brache aber eigentlich eine dauerlauf-lösung, die hab ich aber bis jetzt nicht gefunden. daher bin ich nun nach der 3. überholung gezwungen ein austauschgetriebe zu nehmen.
warum erzähle ich das alles: auch wenns erstmal teurer und aufwendiger scheint ist eine überholung deines jetzigen getriebes bei einem fähigen unternehmen sinnvoller, da man nie weis was man als austausch bekommt und eben auch (so wie ich) richtig pech dabei haben kann. ich war wie gesagt leider dazu gezwungen...
PS: die og. preise verstehen sich ohne ein und ausbau oder eventuelle transportkosten...