Auf meinem 20VT 2WD hat noch kein Sommerreifen die 15 000 Kilomter Grenze geknackt. Das einmal ein Conti Sport Contact, dann 2xGoodyear Eagle F1 und nun fahre ich 9000er Dunlops (225/45/17).
Ein Satz Bridgestones (weiß die genaue Bezeichnung nimmer, in jedem Fall wars der "sportlichste" von Bridgestone) hielt auf einem S4 keine 8000 Kilometer (aber mein alter Herr fährt auch wie eine Sau

).
Gute Trocken + Nassleistung schließt sich nicht aus. die Eagle F1 und die Dunlops sind auf Trockenem wie auf Nässe gleichermaßen gut.
Wo fängt "billig" an? Also für mich fängts beim halben Preis eines sehr guten Markenreifens an. 100-130€ (bei 215 oder 225ern) pro Reifen empfinde ich nicht als billig sondern eher als "günstiger".
Man kann mit günstigen Reifen durchaus Glück haben, allerdings auch genauso extremes Pech.
Ein Kollege hat auf dem 20VT 2WD Avon Winterreifen gehabt. Die waren sowas von dermaßen schlecht, da hat man Angstzustände bekommen solange es trocken war. Auf Schnee gings halbwegs, nur ist man ständig hin und her geschwommen.
Ein anderer fuhr mal GT Radial 195er auf seinem 306er. Die hatten in Kurven einen sehr "schwimmenden" Grenzbereich und haben teils völlig unberechenbar und willkürlich Grip verloren. Der Bremsweg bei Nässe war katastrophal. Flogen nach 2000 Kilomteren wieder runter, wurden verscherbelt und ein Satz Contis kam drauf.
Andersrum gehts auch. Wir hatten mal Semperit Reifen (205er) auf einem 2.8 Liter Passat 2WD. Die hielten ewig (über 25 000 Kilomter) trotz fixer Fahrweise und lagen gut in den Kurven. Haben etwas nachgelassen wenns Nass war, aber waren nie unberechenbar. Also eigentlich (weil halb so teuer als die Konkurrenz, war ein Sonderangebot) ein guter Reifen.
Ist halt immer ein Gradwanderung. Ich würds nicht riskieren weil die chancen gut stehen das mehr Geld kaputt geht als man spart.