Ich werde das in meinem ausführlichen Bericht noch - ausführlich

- darlegen. Bitte gebt mir dazu noch ein, zwei Tage Zeit. Aber so viel kann ich sagen, es lag sicherlich nicht an mir oder meiner Zeit!!!

---------- Beitrag am 15.04.2014 um 15:38 Uhr ergänzt ---------- letzte Änderung am 14.04.2014 um 18:19 Uhr ----------
Hallo zusammen,
hier möchte ich kurz berichten, wie die Abwicklung meines Autokaufes über das Autohaus Josten in Monheim gelaufen ist.
Wie in einem Beitrag weiter oben bereits berichtet, ist mir das Handeln und Feilschen nicht wirklich in die Wiege gelegt worden. Daher habe ich mich dazu entschlossen, den Autokauf über einen Vermittler und als Tageszulassung abzuwickeln. Ich habe mich hier für APL entschieden, da der Preis zu dieser Zeit einfach der Beste war. Ich hatte bisher weder Erfahrungen mit irgendeinem Vermittler, noch generell mit einem Neuwagenkauf gesammelt. Daher habe ich natürlich vorher Recherchiert. Auf der eigenen HP sind viele Bewertungen veröffentlich, allerdings wirkten mir die zu positiv und irgendwie gefaked oder gefiltert. Daher habe ich auch google angestrengt. Hier gab es relativ wenige, dann aber eher negative, Erfahrungen. Naja, aber als ich dann von einem unserer Studenten erfuhr, dass in seiner Familie schon mehr als nur einmal gute Erfahrungen mit diesem Vermittler gemacht wurden, habe ich am 03.12.13 bei APL zugeschlagen.
Daraufhin kam bereits am 05.12.13 der Vertrag von Josten per Email, den ich am 06.12.13 unterschrieben postalisch zurück gesandt habe. Der Liefertermin lautete hier 03/14. Am 11.12.13 kam dann wiederum per Email die Bestätigung, dass der Auftrag seitens des Autohauses bereits bearbeitet wäre, die postalische Bestätigung kam bald darauf (Datum weiß ich jetzt nicht). Die Emails des Verkaufsberaters waren stets sehr nett, manchmal etwas zu nett, sodass es aufgesetzt wirkte.
Mitte Januar habe ich dann mal per Email nachgefragt, wie es mit einem genaueren Liefertermin aussieht. Außerdem wollte ich wissen, ob ich zwei Kleinigkeiten mit VCDS geändert haben kann (Zeigertest und Gebläsestufe im AUTO-Betrieb). Bzgl. VCDS war seine Antwort, dass ich das bei der Terminabsprache zur Übergabeinspektion mit dem Kollegen aus dem Abholzentrum noch einmal erwähnen soll. Wenn ich die Codes zur Verfügung stellen würde, würden es die Kollegen dort versuchen. Die Frage des Liefertermins wurde mir einige Minuten später von einer Kollegin aus der Disposition beantwortet. Sie sagte mir Beginn (KW5) und Dauer (1 KW) der Produktion, sowie Dauer des Transportes nach Deutschland (4 KW). Dann solle die Zulassung erfolgen und ich anschließend kontaktiert werden. Somit war ich voll happy, denn ich kam somit auf KW10/11 für die Auslieferung.
Mitte Februar habe ich dann erfahren, dass ich beruflich im März einige Zeit weg musste. Da ich nicht auf den Leon verzichten wollte und mir den genauen Zeitpunkt meiner Abwesenheit einigermaßen aussuchen konnte, fragte ich – wie immer per Email - noch einmal bei dieser Dame nach, ob es möglich wäre, den Termin schon etwas zu konkretisieren. Ihre nette und sehr schnelle Antwort war KW 12/13. Schade, da sind irgendwie noch mal zwei Wochen dazu gekommen. Also habe ich den Termin auf die erste Märzhälfte gelegt.
Als ich das Warten am 27.03.14 (also am vorletzten Tag der genannten Lieferzeit) nicht mehr ausgehalten habe, schrieb ich wieder eine Email an den Verkaufsberater. Trotz Abwesenheitsnotiz kam postwendend die Antwort, dass ich bis spätestens zum nächsten Tag von dem Abholzentrum kontaktiert werden würde (verar*****?).
So war es dann auch. Wieder ein neuer Ansprechpartner. Wieder per Email. Ich solle einen Termin in eineinhalb bis zwei Wochen vereinbaren, erst wenn dieser Vereinbart ist, würde das Auto aus dem Zentrallager angefordert und mir Rechnung und Brief zugesandt. Zur Terminvereinbarung habe ich dann aber doch angerufen und direkt den erstmöglichen Termin vereinbart (ganzer Tag, kann innerhalb der Öffnungszeiten kommen wann ich will). Die Sachen mit dem VCDS sollte ich per Email schicken, die würden dann gucken, was sie machen können.
Nun hieß es warten. Und ich habe gewartet. Es hat mich schon gewundert, dass es so lange dauert, mir Brief und Rechnung zu schicken. Als ich dann aber am 09.04., Tag der Abholung, immer noch keinen Brief hatte, war ich stinkesauer. Die Post war auch an diesem Tag schon durch – weiß ich, da ich ja extra für diesen Tag frei genommen hatte und den Postboten im Haus gehört habe – und daher rief ich direkt wieder bei meinem letzten Ansprechpartner im Abholzentrum an. Ihm habe ich dann etwas unfreundlich zu verstehen gegeben, dass ich leider nicht kommen könnte, da ich immer noch keinen Brief vom AH bekommen habe. Da der nette Herr das so erst einmal nicht nachvollziehen konnte, bat er mich darum, mich zurück rufen zu dürfen, da er erstmal recherchieren müsse. Nach ca. 20 min kam dann auch der Rückruf. Der Brief an mich sei am Vortag wieder in der Zentrale in Düsseldorf angekommen. Leider ohne jeglichen Kommentar durch die Post. Grundsätzlich muss ich dieser Aussage vertrauen. Aber ich weiß nicht, warum die Post – egal wie (un)zuverlässig sie ist - einen Brief (Adresse haben wir extra noch einmal abgeglichen, sie war korrekt) einfach so, ohne Angabe von Gründen, wieder zum Absender zurück schicken sollte. Und ich hätte auch gedacht, dass die in der Verwaltung des AH vielleicht stutzig werden würden, wenn so ein Brief, immerhin gefüllt mit einer Rechnung über 22k€ und einem entsprechendem Kfz-Brief, einfach kommentarlos wieder zurück kommt. Vielleicht hätten die ja auch mal von sich aus auf mich zukommen können. :angry:

Naja, wir sind dann so verblieben, dass wir keinen neuen Termin vereinbaren, sondern ich mich wieder bei dem netten Herrn aus dem Abholzentrum melde, wenn der Brief bei mir angekommen ist. Diesen wollte das AH direkt wieder los schicken. Dann würde ich auch einen sehr kurzfristigen Termin bekommen. Klar, die wollen das Auto ja auch vom Hof haben.
Der Brief war dann nur zwei Tage später (letzten Freitag) bei mir. Dort waren ein Anschreiben und die Rechnung drin, beides mit Datum vom 09.04., also von dem Tag an dem ich das Auto ursprünglich abholen sollte und der Brief schon längst hätte bei mir sein müssen. Da kann man mir sagen was man will, die haben den Brief erst gar nicht zu mir geschickt, sind auf meinen Anruf hin erst wach geworden und haben dann den Brief erst losgeschickt! Natürlich kann ich nix beweisen, ist mir jetzt aber auch egal.
Ich habe dann am Freitag (11.04.) telefonisch direkt noch einen Termin für den 14. ausgemacht – natürlich wieder einen anderen Typen erreicht.
Am 14., dem Tag, an dem ich dann tatsächlich mein Auto abholen wollte, lief dann, ehrlich gesagt unerwarteter Weise, alles sehr gut. Ich hatte das Auto morgens beim Amt angemeldet und bin dann vormittags direkt dort hin gefahren. Vor Ort bin ich dann durch so ein Rolltor in die Halle des Abholzentrums gegangen, da ich keine Tür bzw. keinen richtigen Eingang finden konnte. In der Halle standen nur offensichtliche Neuwagen, die von einigen Männern südosteuropäischer Abstammung gereinigt und von Folien befreit wurden. Meiner war glücklicherweise schon fertig. Als mich von diesen keiner ansprach, hab ich dann da so einen Verkäufer angequatscht (natürlich, seinen Namen hatte ich noch nie vorher gehört), welcher mir dann auch nach Beendigung eines Telefonates in Ruhe und auch ausführlich meinen Wagen gezeigt hat. Wir haben uns wirklich alles angesehen, ich konnte nichts finden, was irgendwie Grund zur Beanstandung gewesen wäre. Dann habe ich bar bezahlt und ich konnte direkt mit dem Wagen losfahren. Mir wurde auch noch der Weg zur nächsten Tankstelle erklärt, auch, weil ich unbedingt diese nehmen sollte, weil die dann nächste schon knapp vom Tankinhalt her werden würde.
Was mir leider erst im Nachhinein aufgefallen ist: Die von mir angesprochenen Änderungen mit VCDS wurden natürlich nicht gemacht. Da ich aber auch nichts dahingehend bezahlt habe, ist es mir bisher auch erstmal egal!
Was für euch ganz wichtig ist, gerade wenn ihr über einen Vermittler kommt: Nehmt euch Verbandkasten und Warndreieck mit. Außerdem sind in meinem Leon keine Fußmatten gewesen. Also auch darum kümmern. Ach ja, und natürlich auch die Warnwesten nicht vergessen.

Abschließend möchte ich sagen, ich habe mein Auto! Das Ziel ist erreicht, ****** drauf, wie der Weg dahin war. Wenn man über einen Vermittler kommt und dann noch eine Tageszulassung nimmt, darf man (leider) wohl wirklich keine großen Ansprüche an das AH stellen. Umso erfreulicher war für mich der Verlauf der eigentlichen Übergabe gestern vor Ort!