ARL-Tuning: Was ist möglich?

Diskutiere ARL-Tuning: Was ist möglich? im 1M - Antrieb Forum im Bereich 1M - Tuning; Oh, hört hört. Was haste denn in Planung? Schick mir auf jeden fall ne PN, wenns soweit ist. Oder auch gern ne E-Mail. Ok, bin schon gespannt...
  • ARL-Tuning: Was ist möglich? Beitrag #201
Oh, hört hört. Was haste denn in Planung?
Schick mir auf jeden fall ne PN, wenns soweit ist. Oder auch gern ne E-Mail.

Ok, bin schon gespannt.
Hast Du eine Änderung durch die andere Ladeluftstrecke bemerkt? Was kann man denn da allgemein sagen? Leistung denk ich wenn, dann nur wenig. Besseres Ansprechverhalten?
 
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  • ARL-Tuning: Was ist möglich? Beitrag #202
Ich bau zurück auf Serie. :D

Nur Spaß! Ich habe noch Raum für kleinere Optimierungen. Mehr dazu gibts aber erst, wenn alles geklappt hat.
Ich schreib dir eine Mail wenns soweit ist. PN darf ich ja nicht.
 
  • ARL-Tuning: Was ist möglich? Beitrag #203
Hatten wir hier schon das Thema Nockenwelle?
Weiß jemand, obs da was Gescheites gibt und was das leistungsmäßig bringt?
 
  • ARL-Tuning: Was ist möglich? Beitrag #204
ich weiß, das dbilas NW umschleift. Auch vom PD TDI. Aber was es bringt und wie haltbar sowas ist, keine Ahnung :idea:
 
  • ARL-Tuning: Was ist möglich? Beitrag #205
Man kann die originale Nockenwelle umschleifen lassen. Meine hat z. B. dbilas gemacht. Schrick macht das auch.
Wenn die Software noch angepasst wird, dreht der TDI schöner oben raus.
Macht aber nur in Verbindung mit anderen Mods Sinn (Kopfbearbeitung, andere Pleuel) und zählt eher zu Feintuning.
Man sollte aber einen gemäßigten Umschliff wählen, sonst verliert man nutzbares Drehmoment im unteren und mittleren Bereich, der beim TDI irgendwie wichtiger ist.
 
  • ARL-Tuning: Was ist möglich? Beitrag #206
läuft der TDI nicht dann noch "ruppiger", nach so einer nockenwellenkur?
 
  • ARL-Tuning: Was ist möglich? Beitrag #207
Nein, läuft ganz normal. Bei mir wurde nur die Lehrlaufdrehzahl um 50 u/min hoch gesetzt, weil er sonst sägt.
Ob es nur an der Nocke lag, kann ich aber nicht sagen. Es wurden ja gleichzeitig noch andere Sachen gemacht.
Aber ich denke mit der Anhebung kann man leben.

Einzige Unsicherheit sind die Nockenwellenlager. Meine Welle wurde nitriert. Die Schicht ist so hart, dass sie den neuen Satz Nockenwellenlagerschalen gleich mal gefressen hatte.
Der aktuelle Satz hält aber. Woran es letztlich lag, kann keiner sagen. Beide Sätze waren Originalteile.

@Psyke:
Das Umschleifen ist eigentlich eine relativ günstige Sache. Kostet mit nietriern um die 200 €. Zuzüglich Aus-/Einbau, neue Lager und Abstimmung.
Und wenn man einmal dran ist, kann man auch gleich die PDEs wechseln und einen größeren Lader verbauen. :D
 
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  • ARL-Tuning: Was ist möglich? Beitrag #208
Ich denke durch solche Umbaumassnahmen übertrifft man auch die preislichen Vorstellungen, bzw das Kosten-Nutzen Verhältnis das sich die meisten vorstellen.

Da kostet so ein Satz Nockenwellen mal eben 600 Euro nur an Material, für effektiv evtl 10PS (beim Sauger!).

Ich denke beim Turbodiesel ist das wirklich nur eine Sache für die Leute die es RICHTIG ernst meinen und einige tausender in das Projekt stecken.
 
  • ARL-Tuning: Was ist möglich? Beitrag #209
AW: ARL-Tuning___Was ist möglich?

Hallo,

wenns auch schon älter ist, erscheint mir das doch interessant :

Allgemein pendelt sich das Groh der ARL bei etwa 145PS ein, wobei der ASZ häufig nach oben streut und 140PS nicht selten sind..

Also laufen etliche ASZ mit 140PS . .. das sind 140 /130 = 7,7% zuviel Leistung.


die Streuung der Serienleistung darf nur in einem Rahmen von 5% liegen, sonst erlischt offziell die ABE des Fahrzeugs. (Zulassungsvorschrieft, Mehrleistung von mehr als 8% sind Eintragungspflichtig)
Würde der ARL 165PS haben, wären dies mehr 10%, das Auto also illigal. Du glaubst doch nicht im Erst, dass der OEM Fahrzeuge ausliefter, die zum grössen Teil ohne ABE ab Werk sind ?
Offenbar glaubst Du es ja selbst – zumindest beim ASZ?
 
  • ARL-Tuning: Was ist möglich? Beitrag #210
Ach Ulf, muss das jetzt hier eine Fortsetzung der Diskussion aus dem Seat-Forum werden?
Er wird Dir sowieso nicht mehr antworten, weil er seit Mitte Januar nicht mehr hier drin war ;)
 
  • ARL-Tuning: Was ist möglich? Beitrag #211
  • ARL-Tuning: Was ist möglich? Beitrag #212
Manchmal kommt es mir aber so vor das du mit Jochen Streit suchst....:dontknow: Jochen ist jetzt nur noch selten online und ich denke das wird auch so bleiben.... Diskussion RIP
 
  • ARL-Tuning: Was ist möglich? Beitrag #213
Manchmal kommt es mir aber so vor das du mit Jochen Streit suchst . . .
Mir geht es um technische Fakten.
Wenns dabei in Richtung Streit abgletet, lasse ich mich davon aber nicht abschrecken, solange ich noch Hoffnung auf die Klärung der Sachfragen sehe.
 
  • ARL-Tuning: Was ist möglich? Beitrag #214
Du praktizierst seit deiner Anmeldung leider vermehrt als Todengräber. Das wird kaum neue technische Erkenntnisse bringen. :rolleyes:
 
  • ARL-Tuning: Was ist möglich? Beitrag #215
Du praktizierst seit deiner Anmeldung leider vermehrt als Todengräber. Das wird kaum neue technische Erkenntnisse bringen. :rolleyes:
Kommt drauf an, wer es liest, ob er etwas dazu weiß und es schreiben will.

Was einmal beantwortet wurde, muß nicht zwangsläufig für alle Zeiten richtig sein . . . :nene:

Z.B. das hier:
Oder glaubst du auch diesem Diagramm:



Da liegt das maximale Serienmoment 560rpm später an, als der Verlauf der Einsprizmengen, bzw das Prospekt zulässt / beschreibt
Wenn der OEM für die gleichen PDE in der gleichen Hardware-Umgebung (Nockenwellenprofil für den PDE-Förderhub usw.) je nach Motorsoftwareversion verschiedene Förderdauer-Kalibrierungen auf den Markt wirft (und das tut er definitiv):
Wie kann man dann sicher sein, daß diejenige Version, die man für die eigenen Betrachtungen heranzieht, die korrekte ist - oder ob es überhaupt eine korrekte Förderdauer-Kalibrierung in irgendeinem Datenstand gibt?


EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

Schade daß Jochen hier nicht mehr aktiv ist, aber vielleicht interessiert es ja noch den einen oder anderen Mitleser . . .
Wir messen den ARL auf stationär-Prüfständen den ARL in der Regel unter der angegebenen Serienleistung.
Wie man in einigen Foren lesen kann, ist dies ein "offenes Geheimnis".
Passende MAHA- Messungen erziehlen gleiche Ergbnisse:

Allgemein pendelt sich das Groh der ARL bei etwa 145PS ein, wobei der ASZ häufig nach oben streut und 140PS nicht selten sind.
Der ARL stellt als "Hochleistungsmotor" deutlich höhere Anforderungen an die Ladeluftkühlung als z.B. der ASZ.
In den Motorsoftwares kann man klipp & klar sehen, daß der ASZ seine normale Pmax bis hinauf in LLT-Bereiche hält, in denen der ARL schon ~ 9PS einbüßt.

Folge:
Läßt man auf dem Motorenprüfstand (aus Gewohnheit) entsprechend hohe LLT’en zu, dann ist es völlig klar, daß der ARL nicht seine übliche Pmax bringt.
Daher könnte es durchaus sein, daß ein mit 145PS gemessener ARL bei ausreichender Ladeluftkühlung ca. 154PS brächte - und sich damit nahtlos in die Reihe der VAG-TDIs einfügt, die ein paar PS mehr haben als auf dem Papier steht.

Denn wenn der OEM so genau weiß was er tut (wie von Jochen regelmäßig dargestellt), dann wäre es doch wohl eine dicke Blamage, zwischen ASZ und ARL mittels Upgrades bei Hard- und Software eine Pmax-Steigerung von 20PS zu planen und dann Fahrzeuge in den Kundenverkauf zu bringen, deren reale Pmax nur um ¼ der gewollten Differenz auseinanderliegen (140 -> 145 PS)??


EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

Hier mal zusammenfassend meine Erfahrungen zum Thema "was geht beim ARL?".

Testfahrzeuge waren

- ein ASZ-Ibiza mit einem Upgrade-Lader GT1752VB, dem Cupra-FMIC, den ARL-ZK-Schrauben, einer verstärkten Kupplung, einer 65mm Sport-AgA ohne Kat, ansonsten Serienhardware

- ein ARL-Leon mit rundum Serienhardware

- mein BUK-Ibiza mit rundum Serienhardware.


Die primär leistungsbestimmende Hardware (Motorblock, FMIC, Lader, 550er PDE) war somit bei allen Wagen recht gut vergleichbar und entspricht bis auf Kleinigkeiten dem ARL.
Mit den Upgrades bei Lader und AgA hatte der ASZ-Ibiza nach allgemeiner Ansicht die besten Voraussetzungen.

Bei allen Fahrzeugen waren die störenden Software-Begrenzungen der Einspritzmengen beseitigt, um sozusagen alles an Diesel in die Zylinder kippen zu können, was die 550er PDE (Serie) hergeben.

"Meine" Leistungsdaten aller Wagen wurden NICHT auf Prüfständen ermittelt (Warum? Siehe z.B. ), sondern anhand geloggter Vollgasbeschleunigungen: denn dabei sind die Fehlermöglichkeiten besser abzuschätzen und die Ergebnisse aus meiner Sicht zuverlässiger.

Aus dem geloggten Verlauf des Drehzahlanstieges, den Getriebedaten und dem Reifenabrollumfang ergibt sich der Geschwindigkeitsanstieg aka Beschleunigung.
Daraus lässt sich zusammen mit dem Fahrzeuggewicht (bei den hier genannten Wagen: anhand von Wägungen samt Korrekturen von Zuladung und Tankinhalt bei den jeweiligen Logs ermittelt) und den Fahrwiderständen (Luft- und Rollwiderstand) für jeden Moment bzw. jede Drehzahl der Drehmoment - bzw. Leistungsbedarf berechnen, um den geloggten Drehzahlanstieg) zu erreichen.

Wind- und Steigungs-Einflüsse lassen sich bei der Rechnung korrigieren (Problem: Wie kommt man an exakte Daten?); die Erfahrung zeigt aber, dass Logs in beiden Richtungen der gleichen Strecke ohne Rechnungskorrekturen für Wind- und Steigung praktisch die gleichen Ergebnisse liefern wie korrigierte Einzel-Logs.


Für den besagten ARL-Leon sind die Ergebnisse eines früheren (komplizierteren und tendenziell weniger präzisen) Auswerteverfahrens schon im Seatforum dargestellt:



Um eine Referenz zu bekommen, die grobe Rechenfehler aufzeigen würde, habe ich zunächst für alle Fahrzeuge auch die Leistungsdaten mit der jeweiligen Seriensoftware per Logs berechnet.
Das ergab

- für den ASZ mit geänderter Hardware: ca. 291 Nm / 133 PS (Serien-Papierdaten: 310 Nm / 130 PS)

- für den ARL: ca. 348 Nm / 161 PS (Serien-Papierdaten: 320 Nm / 150 PS)

- für den BUK: ca. 365 Nm / 166 PS (Serien-Papierdaten: 330 Nm / 160 PS)

Die relativ mageren Daten des ASZ-Ibiza gegenüber den anderen Wagen (ein normaler ASZ im meinem Ex-Polo 9N bringt mit der Seriensoftware ca. 329 Nm / 142 PS) lassen sich IMO am ehesten mit dem "falschen" Lader und / oder der geänderten AgA erklären.
Ansonsten zeigen die o.a. Seriendaten der Wagen, dass mein Beschätzrechnungsverfahren geeignet ist, realistische Ergebnisse zu liefern.


Die Tuningdaten der Wagen sind:

- für den ASZ mit geänderter Hardware: je nach Software bis zu 441 Nm / 187 PS

- für den ARL: ca. 440 Nm / 188 PS

- für den BUK: ca. 400 Nm / 189 PS (mehr Drehmoment will ich meinem Getriebe nicht zumuten).


Besonders beim ASZ-Ibiza wurden Dutzende Softwareversionen mit verschieden Ladedrücken und Einspritzmengenverläufen ausprobiert, um wirklich das Maximum herauszuholen.
Dabei wurden teilweise Dieselmengen eingespritzt (und mit entsprechendem Ladedruck "rußfrei" verbrannt), die anhand von Hochrechnungen der anderen Wagen Leistungen weit über 200 PS erwarten ließen – aber bei der Beschleunigung im Pmax-Bereich änderte sich praktisch nichts.

Die o.a. Daten zeigen daher IMO recht deutlich, dass die Serienhardware des ARL auf ca. 185 – 190 PS (incl. möglicher Berechnungsfehler) limitiert ist, und dass höhere Leistungen vermutlich erst möglich sind, wenn größere PDE verbaut werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ARL-Tuning: Was ist möglich? Beitrag #216
@ulf
bist du das mit diesem "Durchzugsrecher"? Ich meine die Excel-Datei, in die man alle Parameter des Wagens eintragen konnte und die dann die Leistung ermittelt hat nach einer Messung 2000-4000 Rpm im 3ten Gang?

Falls ja, die Messung habe ich vor Jahren auch mal gemacht und bin mit meinem Serien-ARL auf 159 PS gekommen. Denke schon dass die Serienleistung nicht unter den angegeben 150 PS liegt, sonst würden die Kisten auch nicht GPS-gemessene Geschwindigkeiten von 217-220 km/h (Tacho 230-235 km/h) erreichen.

Grüße
Kai
 
  • ARL-Tuning: Was ist möglich? Beitrag #217
@ulf
bist du das mit diesem "Durchzugsrecher"? . . .
Ja, den Durchzugsrecher habe ich seinerzeit bei Dieselschrauber gebastelt.

Mein aktuelles Tool ist sozusagen der Rückwärtsgang des DZR:
Es berechnet jeweils zwischen 2 Log-Samples die Drehzahlbeschleunigung. Aus dieser Wertereihe werden per Interpolation die Drehzahlbeschleunigungen bei fixen Drehzahlen (z.B. 1500, 1600, 1700 rpm usw.) ermittelt, und daraus nach dem o.a. Prinzip das Motordrehmoment für jede Drehzahl.
 
  • ARL-Tuning: Was ist möglich? Beitrag #218
Um was anderes dazwischen zu werfen:

Wie siehts eigentlich mit dem Ladedruck beim ARL bei hohen Drehzahlen aus?

War letztens auf der Autobahn und hab mal die LDA beobachtet. Der drückt bei 4000rpm noch immer 1.6bar. Sollte der LD da nicht langsam mal abfallen beim original Lader? Soft ist geändert. Rest original.
 
  • ARL-Tuning: Was ist möglich? Beitrag #219
Der drückt bei 4000rpm noch immer 1.6bar. Sollte der LD da nicht langsam mal abfallen beim original Lader? Soft ist geändert. Rest original.
Tja . . . sobald ein Tuner an der Software war, gelten andere "sollte"-Regeln, und die stellt der Tuner oft nur Pi x Daumen auf.

Hinzu kommt:
Wieviel LD der Tuner haben will, und was eingeregelt wird, hat manchmal kaum etwas miteinander zu tun . . . :rolleyes:

Wenn Du genaueres wissen willst, besorge Dir ein Diagnosetool (VCDS o.ä.) und logge den MWB 11 ;)
 
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