VW beerdigt das Erdgas-Auto

Diskutiere VW beerdigt das Erdgas-Auto im Alternative Treibstoffe Forum im Bereich Allgemeiner Bereich; Können die cng Fahrer mal bitte ihre Kilometer Stände bekannt geben. Ich gebe zu das ich bei der Haltbarkeit der Motoren skeptisch bin.
  • VW beerdigt das Erdgas-Auto Beitrag #21
Können die cng Fahrer mal bitte ihre Kilometer Stände bekannt geben.

Ich gebe zu das ich bei der Haltbarkeit der Motoren skeptisch bin.
 
  • VW beerdigt das Erdgas-Auto Beitrag #22
Eine weitere Ungerechtigkeit ist, dass Hybrid PKW als E-Flottenfhzge. in den 0,5% statt 1% geldwerten Vorteil kommen. Mein Nachbar hat einen Volvo Hybrid gerade so finanziert. Ob der elektrisch fährt, interessiert keinen. Theoretisch kann der vollkommen benzingetrieben fahren, was er als Vielfahrer auch weitgehend tut, da es keine E-Säule im direkteren Umfeld gibt.
Wir haben 20KG CNG-Tanks und nur 9L Benzin an Bord, da ist das gerade für Firmen PKWs nicht möglich nur mit Benzin zu fahren. Den geldwerten Vorteil von 0,5% sollte die CNG Lobby mal durchboxen, dann wäre in dem Bereich auch die Akzeptanz höher.
Hier in Berlin gibt es ca. 430 E-Säulen die meist zugeparkt sind. In der Innenstadt gerne von ignoranten Nicht-E-PKWs und zunehmend von den 400-600 "we-share" E-Golf des Unternehmens VW. Die versuchen krampfhaft die E-Mobilität in den Markt zu drücken. Die KM-Pauschalen für die Nutzung können jedenfalls nicht deckend sein. Meine Tochter hat bei Anmeldung im Dez. 2019 eine 30,00EUR Nutzung KOSTENFREI dazu bekommen.
 
  • VW beerdigt das Erdgas-Auto Beitrag #23
Können die cng Fahrer mal bitte ihre Kilometer Stände bekannt geben.

Ich gebe zu das ich bei der Haltbarkeit der Motoren skeptisch bin.
Warum skeptisch?
Schau am Besten bei mobile.de mit dem Filter ab 200 000km.
 
  • VW beerdigt das Erdgas-Auto Beitrag #24
@deus8
Mir sind mehrere VW up! / Skoda Citigo /Mii bekannt, die ohne Probleme über 300.000 Kilometer mit dem kleinen 1 Liter Motor gemacht haben und immer noch weiterlaufen. Was glaubst du, warum der Gebrauchtmarkt mit CNG-Fahrzeugen so dünn ist? Das liegt nicht nur an der insgesamt geringen Anzahl von Fahrzeugen, sondern auch dann, dass die Leute ihre CNGler sehr lange fahren aufgrund ihrer Zuverlässigkeit. Warum hast du da Bedenken? Die Motoren sind ab Werk auf die Belastung konzipiert und verstärkt. Der eigentliche Verbrennungsprozess läuft sogar "weicher" aber als bei den bekannten Flüssigkraftsoffen. Die Verdichtung ist aufgrund der Klopfffestigkeit des Kraftstoffs CNG höher, wird aber noch nicht voll ausgenutzt, weil der Motor ja notfalls auch mit Benzin laufen muss. Einzig die Kühlung auch den flüssigen Kraftstoff entfällt beim Gasbetrieb und dafür ist der Motor gerüstet.
Wir haben derzeit 45.000 auf dem Citigo und erst 25.000 auf dem Leon - werden wir also noch viele Jahre fahren können. Ich hätte nichts dagegen, wenn die beiden solange laufen, wie die Gastanks laufen dürfen - und das wären 20 Jahre.
Vermutlich gibt es vorher Elektronikprobleme und irgendwelche porösen Schläuche an anderen Stellen als an Motor und Gasanlage.
 
  • VW beerdigt das Erdgas-Auto Beitrag #25
@sandiego87

Ich würde mich an deiner Stelle erst einmal nicht verunsichern lassen. Du bist zufrieden mit deinem Fahrzeug und du sparst bei jedem gefahrenen Kilometer bares Geld im Vergleich zu jeden anderen Antrieb - außer du hättest zuhause eigenen regenrativen Strom übrig.

Ich weiß noch nicht, wass Herrn Diess zu dieser Aussage hingerissen hat. Ich warte derzeit auf weitere Daten, Fakten und Hintergründen zum Thema. In den nächsten Tagen kann ich vielleicht etwas mehr dazu sagen, das hängt auch damit zusammen, wie vertraulich diese sind.

Bei uns heißt es immer: Das Erdgasauto ist tot, es lebe der CNG-Antrieb 😉
Bin komplett bei dir, ich will ja auch gar nicht weg von CNG, mir ging es rein um den Restwert des Autos.

Ich sehe gerade 3 Szenarien:

1. Den aktuellen Wagen so schnell wie möglich verkaufen und auf aktuelle Leasing Angebote hoffen. Problem ist hier das Angebot an gut ausgestatteten Fahrzeugen mit akzeptablem LSF. Konfigurieren kann man sich den 5F ja nicht mehr.

2. Warten bis der neue Leon als TGI bestellbar ist, dann ein Leasing abschließen und den aktuellen verkaufen. Problem hier ist, dass der Restwert sofort sinkt, sobald der neue draußen ist und bis der neue dann auch gebaut wurde, können ja nochmal 6 Monate vergehen.

3. Einfach nichts machen und ggf. in Kauf nehmen, dass der aktuelle Wagen in 4-5 Jahren so gut wie nichts mehr wert ist und theoretisch noch die ein oder andere CNG Tankstelle wegfällt.

und eine unwahrscheinliches Szenario 4. Einfach nichts machen und darauf hoffen, dass es doch noch die CNG-Wende gibt :D

Generell würde ich gerne so lange wie möglich CNG fahren und da ist Leasing einfach die sicherste Variante. Tendiere daher im Moment zu Szenario 2.

Bin aber jetzt erstmal 1,5 Wochen im Urlaub, da lasse ich das ganze Thema nochmal sacken :D
 
  • VW beerdigt das Erdgas-Auto Beitrag #26
Bis in anderthalb Wochen weiß ich bestimmt auch mehr 😉

Solche Meldungen mache ich seit ich CNG fahre immer mal wieder mit. Mit den Jahren gewöhnt man sich daran - aber klar, lustig ist anders, das gebe ich zu.
Wenn das Szenario sich anders entwickelt und Bio-CNG als 100% regenerativ politisch anerkannt wird oder zumindest der Biogasanteil im Netz, dann hast du evt. sogar schnell eine Wertsteigerung deines TGI.
Ich sehe das gelassen (habe aber auch kein Leasingfahrzeug, sondern neu bestellt und bar bezahlt), vor allem nachdem wir unseren ehemaligen Diesel zu einer Zeit verkauft haben, wo gerade das Dieselgate lief. Interessanterweise war das der bisher problemloseste und auch finanziell erfolgreichste Autoverkauf, den wir je hatten, so mal ganz nebenbei.
 
  • VW beerdigt das Erdgas-Auto Beitrag #27
Bzgl. km-Stand:
Sind zwar keine Seat, aber trotzdem recht repräsentativ. Mein Combo hatte 370Tkm drauf, als ich ihn verkauft habe (knapp 10Jahre), mein Zafira Turbo hat aktuell 240Tkm (7 Jahre). Motordefekte gab es keine, lediglich beim Combo brauchte ich einmal einen Kat (den hatte es zerbröselt). War aber m. E. der Fahrleistung geschuldet. Insofern kann ich mich nur den Ausführungen von @el rojo in #24 anschließen. (Werks-)CNG-Motoren sind für den Betrieb mit CNG optimiert und daher normalerweise sehr langlebig. Weiterer Punkt pro CNG: durch die praktisch partikelfreie Verbrennung tragen die Blow-by-Gase keinen Dreck ins Motoröl ein. Kann man bei jedem Erdgaser am Peilstab demonstrieren. Das Öl ist selbst nach über 30Tkm (im Opel) immer noch bernsteinfarben.
 
  • VW beerdigt das Erdgas-Auto Beitrag #28
@sandiego87

Ich würde mich an deiner Stelle erst einmal nicht verunsichern lassen. Du bist zufrieden mit deinem Fahrzeug und du sparst bei jedem gefahrenen Kilometer bares Geld im Vergleich zu jeden anderen Antrieb - außer du hättest zuhause eigenen regenrativen Strom übrig.
noch viel billiger wäre jeder gefahrene kilometer mit einem elektro auto und "tanken" an den noch zahlreichen kostenlosen ladestationen oder kostenlos bzw. miniobolus beim arbeitgeber.
 
  • VW beerdigt das Erdgas-Auto Beitrag #29
Naja das elektro Auto müsste man auch erstmal kaufen und beim Arbeitgeber laden können auch nicht viele. Da ist Gas aktuell noch immer die günstigere Variante.
 
  • VW beerdigt das Erdgas-Auto Beitrag #30
Und die praxistauglichere! Wer will schon 30 min. an der Tanke stehen, damit er wieder ein paar km weiter kommt. War gestern geschäftlich 560km unterwegs. Mit einem BEV hätte ich da zwei Stunden länger gebraucht...
 
  • VW beerdigt das Erdgas-Auto Beitrag #31
beim Arbeitgeber laden können auch nicht viele
Genau so ist das auch bei mir. Ich arbeite an zwei Einsatzorten. Einer ist mitten in der City, da geht mit Aufladen nichts. Der andere ist am Stadtrand, da ginge es theoretisch, aber praktisch auch nicht, weil der Weg vom Parkplatz bis zur ersten Steckdose mit ausreichend Leistung zu weit ist.​
E-Antriebe sind in meinen Augen nach wie vor eine Spielerei. Für Kurzstrecken in Citys mag der E-Antrieb passen, aber genau für solche Strecken bevorzuge ich Fahrzeuge mit 2 statt 4 Rädern, von wegen Stau an der Ampel und Parkplatzsuche.​
 
  • VW beerdigt das Erdgas-Auto Beitrag #32
Mein Szenario lautet 160 km am Tag pendeln, davon 20% Eifel-Landstraße, 80% Autobahn, keine Stadt.

Ein Renault Zoe mit 50 kWh Batterie packt das auch locker im Winter und ich kann zuhause eine Wallbox montieren.

Aber: Bei 130 km/h zieht so ein Zoe eben auch über 20 kWh/100km durch die Drähte, und bei knapp 30 Cent für die kWh liegt man am Ende auch bei knapp über 6€/100km für Strom.

Dann doch lieber gleich nen aktuellen Diesel holen und gut ist. Solange es sie den noch gibt... CNG ist wie gesagt mangels Tankstelle auf meiner Strecke keine Option.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • VW beerdigt das Erdgas-Auto Beitrag #34
Ich bin mir nicht sicher was die Energiequelle der Zukunft ist.

Aber eine Sache sollte klar sein.

Es geht bei den neuen Technologien nicht darum Mobilität biliger zu machen.

Ich möchte mir demnächst ein E- Auto kaufen. Einfach weil ich es probieren möchte.

Und schon der Erste der davon hört fragt mich was ich da spare und ob das weniger kostet wie sein alter Diesel. 😉
 
  • VW beerdigt das Erdgas-Auto Beitrag #35
Mir wäre die Lebensdauer der Batterie zu heiß. Bei meinen gut 40Tkm im Jahr prognostiziere ich eine Nutzung von max. drei bis vier Jahren.
Ich habe mal bei Renault nachgeschaut. Für den Zoe Neo mit 50kWh zahlt man bei meiner Fahrleistung monatlich 124 EUR Miete (und das auch nur für Privatkunden!). Die Garantie für die Kapazität ist in den ersten zehn Jahren auf 75% festgesetzt, sprich der Austausch erfolgt erst, wenn die Batterie nur noch 35 kWh speichert. Wie sieht es dann mit der Reichweite aus? Zudem kaufe ich nur für den Mietpreis CNG für gut 2.800km.
Ich sehe BEV maximal als Übergangstechnologie. Es sei denn, ein findiger Ingenieur entwickelt einen kleinen, leichten, nicht alternden und umweltfreundlichen Stromspeicher. Bis dahin fahre ich mit der Übergangstechnologie CNG besser.
 
  • VW beerdigt das Erdgas-Auto Beitrag #36
Genau das meinte ich 😂 😉

Gleich der Erste weiß das es nicht geht.
 
  • VW beerdigt das Erdgas-Auto Beitrag #37
Mir wäre die Lebensdauer der Batterie zu heiß. Bei meinen gut 40Tkm im Jahr prognostiziere ich eine Nutzung von max. drei bis vier Jahren.
Ich habe mal bei Renault nachgeschaut. Für den Zoe Neo mit 50kWh zahlt man bei meiner Fahrleistung monatlich 124 EUR Miete (und das auch nur für Privatkunden!). Die Garantie für die Kapazität ist in den ersten zehn Jahren auf 75% festgesetzt, sprich der Austausch erfolgt erst, wenn die Batterie nur noch 35 kWh speichert. Wie sieht es dann mit der Reichweite aus? Zudem kaufe ich nur für den Mietpreis CNG für gut 2.800km.
Ich sehe BEV maximal als Übergangstechnologie. Es sei denn, ein findiger Ingenieur entwickelt einen kleinen, leichten, nicht alternden und umweltfreundlichen Stromspeicher. Bis dahin fahre ich mit der Übergangstechnologie CNG besser.

Wer sich einen BEV kauft statt ihn sich zu leasen, dem kann eh nicht mehr geholfen werden. Bei deinen 40k p.a. steigen aber gerade beim BEV viele Leasinggeber ohnehin aus. Klar, denn beim Kilometer-Leasing tragen die das Restwertrisiko.
 
  • VW beerdigt das Erdgas-Auto Beitrag #38
@andy.dark
Das alles geht bei mir z.B. nicht: Arbeitgeber und Ladeinfrastruktur? Fehlananzeige. Laden zuhause? Keine Lademöglichkeit weit und breit vorhanden. Wann und wo soltel ich also bei einr 60 Stunden Arbeitswoche dann noch laden?
 
  • VW beerdigt das Erdgas-Auto Beitrag #39
Wobei das ja jeder selber in der Hand hatte. Ich hatte mir damals zum Beispiel extra einen Audi A4 Avant 1.8 Turbo gekauft, da der Motor gehärtete Ventilsitze hatte und gut mit LPG auskam, und in die große Reserveradmule zudem ein 90l Gastank hinein passte. Bei 12 Litern Verbrauch (sparsam gefahren bin ich nie) also immer noch eine sehr akzeptable Reichweite. Zur Not hätte man sogar noch den 70 Liter Benzintank nutzen können um von Aachen bis Rom fahren zu können ohne tanken zu müssen.
 
  • VW beerdigt das Erdgas-Auto Beitrag #40
Wann und wo soltel ich also bei einr 60 Stunden Arbeitswoche dann noch laden?
Mit einem Windenergierotor auf dem Dach des Leon alles kein Problem 🙃 bei Gegenwind kann man dann noch andere E-Autos versorgen.
 
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