- Unruhiges Heck bei starken Bremsmanövern Beitrag #41
svensson.
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Macht ein Fahrsicherheitstraining. So was muss man nicht unbedingt im Straßenverkehr ausprobieren 
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Also bei allen mir bekannten Fahrzeugen ist das Verhalten schon immer so gewesen: Vollbremsung aus hohen Geschwindigkeiten entlastet das Heck nunmal bei jedem Auto extrem, so dass die Hinterachse durchaus etwas tänzelt. Aber hierfür gibt's schließlich unsere elektronischen Helferfreunde. Die machen ihren Job ausgezeichnet!
Das sich das irgendwie "nicht ganz sicher" anfühlt ist doch auch verständlich. Man arbeitet ja hier auch im Grenzbereich. Längerer Radstand und mehr Gewicht hinten würden dem subjektiven Gefühl der Stabilität natürlich helfen, aber das Mehrgewicht würde dann trotzdem für längere Bremswege und Mehrverbrauch sorgen.
Wie von snooki schon geäußert kann minimal geringere Gewicht der neuen MQB-Fahrzeuge den subjektiven Eindruck schon leicht verstärken, aber man muss hier nun wirklich keine Angst haben. Gerade sportlichere Modelle wie der GTI, Focus ST oder auch unser Cupra werden gerne mal mit "leichtem Heck" abgestimmt, um beim Lastwechsel (Gaswegnahme oder sogar Bremsen) in Kurven ein leichtes Eindrehen (Übersteuern) zu ermöglichen.
Deswegen fahren sich solche Modelle trotz Frontantrieb viel schöner als z.B. die sehr unglücklich abgestimmten BMWs aktueller Bauart. Hier ist ständiges Untersteuern angesagt...
Wer mal die Grenzen seines Autos ausloten möchte, dem seien mal diverse Fahrtrainings empfohlen!
Wenn man natürlich in einer schnellen Kurve wie Winkelmann in die Eisen muss, lässt die Physik einen wach werden. Aber er - denke ich mal - übertreibt. "Ausgebrochen" wird sein Heck nicht sein, das hätte das EPS schon eingefangen, nur das Übersteuern wird angefangen haben, gegen etwas Gegenlenken spricht in so einer Situation nichts.