Auch wenn das hier die falsche Ecke für die Frage ist
Sorry, ich hatte schon die Unterforen durchsucht, aber nichts wirklich Zutreffendes gefunden. Falls ein Mod/Admin vorbei kommt, kann das auch gern verschoben werden.
So Leute, aber jetzt zurück zum Thema. Ich konnte jetzt einiges in Erfahrung bringen. Ich denke, dass ich die Daten ganz gut recherchiert habe, allerdings bitte ich um Berichtigung falls mir ein Fehler untergekommen ist.
Da ich der Meinung bin, dass einige nicht ganz richtige Annahmen zu dem Thema haben, weiche ich ein klein wenig vom Thema ab:
- Zu den Runflats und der gesetzlichen Rahmung: Das Auto muss ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS) aufweisen. Es spielt keine Rolle, ob direkt (mittels funkendem Sensor am Ventil) oder indirekt (mittels ABS). Alle Autos haben eines der beiden seit November 2014 verpflichtend verbaut.
Dies setzt ein anderes Reifendruckkontrollsystem voraus, welches beim Leon nicht existiert.
Deshalb ist deine Aussage nur halb richtig. Mein Seat hat dieses nämlich definitiv und deiner (falls nach 2014) hat auch ein RDKS. Findest du auch in den Einstellungen, wo du es "reseten" kannst.
- Grundsätzlich gilt rein technisch: Ein Runflat-Reifen passt auf eine H2-Felge und ein nonRunflat-Reifen passt auf eine eH2-Felge. Beides ist erlaubt! Das Auto soll natürlich nur eine Art der Bereifung haben.
Eine Runflat-Bereifung kann aber nur ihre Versprechungen (max. 80 km/h ca. 80 km) erfüllen, wenn das komplette Paket aus Reifen und eH2-Felge (und RKMS) gegeben ist. Denn die eH2(+)-Felge hat besonders nach Innen erhöhte Humbs, die neben dem Abrutschen des Reifens nach Außen auch das Abrutschen nach Innen verhindern/erschweren sollen. (Siehe: Aufbau einer Felge).
Ich schließe daraus, dass man bei einem Reifenplatten ohne eH2-Felgen durchaus von den Notlaufeigenschaften der Runflats profitieren kann, auch wenn man wahrscheinlich mit max. 20 km/h rollend und mit Warnblinkern auf dem Pannenstreifen seinen Weg zur nächsten Ausfahrt bestreitet. Aber man kann vllt. erst mal aus der Gefahrenzone rollen ohne sich die Felge oder mehr zu ruinieren.
Wie hier im Thread auch schon angeklungen ist, gibt es freilich die Diskussion, ob jetzt Runflats generell sinnvoll sind oder nicht, da sie auch einige Nachteile haben. Aber das ist eher Thema für einen neuen Thread und hat es bestimmt auch schon zuhauf gegeben. Außerdem muss ich mich da auch selbst noch schlau machen, weil ich noch nicht in Erfahrung bringen konnte inwiefern Runflats auch (negativ) das Auto/Fahrwerk betreffen können, z.B. bei Verschleiß, etc.
Trotzdem würde mich jetzt noch interessieren was passiert wenn man Felgen hat die nicht für Runflat Reifen geeignet sind? Ist es schlichtweg nicht erlaubt oder lassen Sie sich vielleicht erst gar nicht montieren oder lassen Sie sich montieren, erfüllen aber nicht den Zweck des Runflatreifen?
Die Fragen hatte ich nämlich auch und ich war sehr irritiert, dass ich häufig gelesen habe, dass Runflats um die 20 %+ Marktanteil haben sollen und eben auch für privat in einer Vielzahl zu kaufen sind und verkauft werden, aber bei den Felgen findet man fast nichts zu eH2(+)-Felgen. Das passte meiner Meinung nach überhaupt nicht zusammen. Jetzt bin ich mir ziemlich sicher, dass eine große Anzahl an Runflats nicht auf eH2-Felgen sitzt.
Siehe ;-):
Bei unserem Citroen habe ich Runflatreifen drauf machen lassen weil kein Reserverad vorhanden ist.
Ich wusste gar nicht das die Felgen dafür zugelassen sein müssen. Der Reifenhändler scheinbar auch nicht, denn der hat davon nichts gesagt.
Dann bin ich mal gespannt ob der TÜV im November was dazu sagt.
(Müssen auch nicht für Runflats zugelassen werden ;-) , deshalb wird der TÜV auch kein Problem damit haben.)
Ich hoffe, das hilft Euch ein bisschen weiter.
Greets