Genrell gilt: Sobald du was gezahlt hast, handelt es sich um "Versandhandel". Sprich, es ist nicht mehr von "privat" an "privat" (auch wenn man bei eBay von Privatleuten kauft)
Also die Versandkosten werden miteingerechnet. Gibt oft genug Angebote auf eBay, die kosten dann 1 € und 40 € Versand (bei ner kleinen Verpackung). Da sagen einem schon die Erfahrungswerte, dass da was nicht stimmen kann.
Wenn man nen paar Tage in der Postverzollung sitzt, dann erkennt man schon am Paket, ob es sich um nen Kauf handelt. Wenn nicht, kommt es im Gespräch auf jeden Fall raus.
Wenn mir Freunde aus den USA was schenken, dann legen sie auf jeden Fall nen Brief oder so bei, dann ist das Paket auch anders (meistens mit mehr Liebe) verpackt. Gibt schon nen paar Anhaltspunkte.
Wenn der Beteiligte keinen eBay-Nachweis/Rechnung/Kontoauszug vorweisen kann und man davon ausgehen kann, dass es sich um nen Kauf handelt, dann wird geschätzt. Das reicht dann schon und plötzlich kommt der Nachweis aus der Tasche. Denn schätzen wird teurer als die so gezahlt haben^^
Man darf ja auch nicht vergessen, dass auch Geschenksendungen ab nem gewissen Wert verzollt werden müssen. Es kann ja wirklich sein, dass man was geschenkt bekommt, was die Freigrenze überschreitet. Dann kann jedoch bis zu einem Wert eine pauschalierte Abgabe erhoben werden.