- Die unglaubliche Geschichte einer Lacknachbesserung auf Gewährleistung Beitrag #1
Leon-Köln1
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Hallo zusammen,
ich möchte euch hier mal die Geschichte meines Gewährleistungsvorgangs zum
Thema "Lackausbesserung" erzählen:
Das Auto: Leon BJ 10/02, 22.000km, Sonnengelb, 20VT
Das Problem: Alle Metallteile bleichen überdurchschnittlich stark aus und bilden einen riesigen optischen Unterschied zu den lackierten Plastikteilen.
Der Weg: Ich fuhr zur nächsten Seat Vertragswerkstatt bei und im Umkreis Hennef. Es wurden Fotos gemacht, eingereicht und schließlich schicke Seat DE einen eigenen Gutachter vorbei (dessen Nummer ich zum verrecken nicht raus kriegen kann). Es hat alles eingereicht und nach 2 Wochen hieß es "Sie bekommen eine neue Außenlackierung". Prima dachte ich, endlich alles einheitlich wie es sich gehört...
Durchführung: Ich brachte den Wagen also zum vereinbarten Termin zum Seathändler. Dieser sagte "am liebsten würde ich den Wagem ganz weit weg schieben.. ich habe eigentlich gar keine Lust auf diese Arbeit..."
Gut dachte ich mir, ich habe auch keine Lust aber einer muss es ja machen.
Also hat er gemacht-ohne den geringsten Zeitdruck meinerseits zu bekommen. Nach einer Woche (Mo-FR) konnte ich den Wagen abholen..)
Das Horrorergebniss: Ich kam an der Werkstatt an und sah schon von weitem das der Wagen irgendwie grünlich wirkte. Es war vorallem an ganz krasser unterschied zwischen alles Metallteilen zu den Plastikteilen zu erkennen. Ich weiss das ein bißchen Unterschied normal ist, aber nicht so.
Selbst zwischen Motorhaube und Kotflügel ist ein Unterschied.
Die Deppen haben nicht nur die falsche Farbe lackiert, sondern haben genau das wieder verbockt weshalb die ganze Aktion gestartet wurde!
Wenn ich nun meine Tür auf mache sehe ich an der Einstiegsleiste halb grünliche und halb Originalfarbe! Muss man sehen schwer zu erklären...
Aber was war das? Da traut man doch seinen Augen nicht mehr wenn man sieht wie der Wagen zusammen gebaut wurde.
Front und Heckschürze wurden total falsch und absolut nicht passgenau angebaut. Die beiden Rückleuchtenhälften stoßen bei zumachen der Heckklappe aufeinander, die Dachantenne ist lose (wasser kann rein kommen), der Innenraum sieht aus wie ein Schlachtfeld, die Klappe vor dem Abschlepphaken hinten wurde nr mit Kabelbindern angestrappst und und und... insgesamt bin ich auf über 40 Mängelpunkte gekommen...
Und das bei einer Original Seat Vertragswerkstatt!
Die Aussagen des Händlers dazu:
"Besser ging das nicht für das Geld"
"seihen Sie froh das sie überhaupt was bekommen haben"
"machen sie das mit dem Händler weiter wo der Wagen her kommt" (ist ein Reimport)
und noch viele weitere dumme Sprüche dieser Art.
Natürlich habe ich noch auf dem Hof stehend Seat DE angerufen und meine Beschwerde durchgegeben. Später habe ich das gleiche noch per Fax gemacht. Mittlerweile habe ich unzählige male dort angerufen, aber außer einer nutzlosen Hotline mit den Mitarbeitern die alles im System eintragen erreicht man da nichts.
Der Händler hat nach einer Woche nochmal ein paar Kleinigkeiten nachgebessert die ihn nichts kosten, aber so Sachen wie meine falsch montierte Heckschürze und natürlich der falsche und schlecht lackierte Lack sind weiterhin da.
Meine Bitte den Seat Gutachter nocheinmal für eine Nachkontrolle zu schicken hat keinerlei Reaktion erfahren.
Außer einem Standartbrief von Seat DE in dem um eine Kopie des Serviceheftes gebeten wird ist von deren Seite aus NICHTS passiert.
Ich jedenfalls habe die Schnauze voll und werde jetzt meinen Anwalt konsultieren. Ich denke ein privates Gutachten wird die Sache hier aufklären. Denn sowas muss man sich nicht bieten lassen!
Wer Lust hat sich Fotos von dem Übel anzuschauen könnte sich unter
--klick mich --
eine ZIP-Datei runterladen. (39MB)
Fazit: Kein Seat mehr, kein gelbes Auto mehr!
ich möchte euch hier mal die Geschichte meines Gewährleistungsvorgangs zum
Thema "Lackausbesserung" erzählen:
Das Auto: Leon BJ 10/02, 22.000km, Sonnengelb, 20VT
Das Problem: Alle Metallteile bleichen überdurchschnittlich stark aus und bilden einen riesigen optischen Unterschied zu den lackierten Plastikteilen.
Der Weg: Ich fuhr zur nächsten Seat Vertragswerkstatt bei und im Umkreis Hennef. Es wurden Fotos gemacht, eingereicht und schließlich schicke Seat DE einen eigenen Gutachter vorbei (dessen Nummer ich zum verrecken nicht raus kriegen kann). Es hat alles eingereicht und nach 2 Wochen hieß es "Sie bekommen eine neue Außenlackierung". Prima dachte ich, endlich alles einheitlich wie es sich gehört...
Durchführung: Ich brachte den Wagen also zum vereinbarten Termin zum Seathändler. Dieser sagte "am liebsten würde ich den Wagem ganz weit weg schieben.. ich habe eigentlich gar keine Lust auf diese Arbeit..."
Gut dachte ich mir, ich habe auch keine Lust aber einer muss es ja machen.
Also hat er gemacht-ohne den geringsten Zeitdruck meinerseits zu bekommen. Nach einer Woche (Mo-FR) konnte ich den Wagen abholen..)
Das Horrorergebniss: Ich kam an der Werkstatt an und sah schon von weitem das der Wagen irgendwie grünlich wirkte. Es war vorallem an ganz krasser unterschied zwischen alles Metallteilen zu den Plastikteilen zu erkennen. Ich weiss das ein bißchen Unterschied normal ist, aber nicht so.
Selbst zwischen Motorhaube und Kotflügel ist ein Unterschied.
Die Deppen haben nicht nur die falsche Farbe lackiert, sondern haben genau das wieder verbockt weshalb die ganze Aktion gestartet wurde!
Wenn ich nun meine Tür auf mache sehe ich an der Einstiegsleiste halb grünliche und halb Originalfarbe! Muss man sehen schwer zu erklären...
Aber was war das? Da traut man doch seinen Augen nicht mehr wenn man sieht wie der Wagen zusammen gebaut wurde.
Front und Heckschürze wurden total falsch und absolut nicht passgenau angebaut. Die beiden Rückleuchtenhälften stoßen bei zumachen der Heckklappe aufeinander, die Dachantenne ist lose (wasser kann rein kommen), der Innenraum sieht aus wie ein Schlachtfeld, die Klappe vor dem Abschlepphaken hinten wurde nr mit Kabelbindern angestrappst und und und... insgesamt bin ich auf über 40 Mängelpunkte gekommen...
Und das bei einer Original Seat Vertragswerkstatt!
Die Aussagen des Händlers dazu:
"Besser ging das nicht für das Geld"
"seihen Sie froh das sie überhaupt was bekommen haben"
"machen sie das mit dem Händler weiter wo der Wagen her kommt" (ist ein Reimport)
und noch viele weitere dumme Sprüche dieser Art.
Natürlich habe ich noch auf dem Hof stehend Seat DE angerufen und meine Beschwerde durchgegeben. Später habe ich das gleiche noch per Fax gemacht. Mittlerweile habe ich unzählige male dort angerufen, aber außer einer nutzlosen Hotline mit den Mitarbeitern die alles im System eintragen erreicht man da nichts.
Der Händler hat nach einer Woche nochmal ein paar Kleinigkeiten nachgebessert die ihn nichts kosten, aber so Sachen wie meine falsch montierte Heckschürze und natürlich der falsche und schlecht lackierte Lack sind weiterhin da.
Meine Bitte den Seat Gutachter nocheinmal für eine Nachkontrolle zu schicken hat keinerlei Reaktion erfahren.
Außer einem Standartbrief von Seat DE in dem um eine Kopie des Serviceheftes gebeten wird ist von deren Seite aus NICHTS passiert.
Ich jedenfalls habe die Schnauze voll und werde jetzt meinen Anwalt konsultieren. Ich denke ein privates Gutachten wird die Sache hier aufklären. Denn sowas muss man sich nicht bieten lassen!
Wer Lust hat sich Fotos von dem Übel anzuschauen könnte sich unter
--klick mich --
eine ZIP-Datei runterladen. (39MB)
Fazit: Kein Seat mehr, kein gelbes Auto mehr!