Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst

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  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #21
Von den Naviansagen?
 
  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst

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  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #22
@tom84:
Ich möchte mich hiermit nochmals dafür entschuldigen dass ich es einfach nicht besser weiß und solchen Menschen wie z.b. Herrn Professor Lesch glauben schenke. Ich frage mich auch, wie kann es sein dass solche Quacksalber dann immer noch im öffentlichen Fernsehen mit ihrer Berichterstattung fortfahren dürfen?
Seiner Ansicht nach funktioniert es ja zum jetzigen Zeitpunkt mit unseren ganzen Kraftwerken schon nicht mit nur einer Million Elektrofahrzeugen. Wie soll das dann in Zukunft ohne Atom und Kohlestrom funktionieren wenn wir noch mehr Elektrofahrzeuge haben wollen?

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  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #23
Hat das denn jetzt noch was mit dem Thema zu tun? Gehört das nicht besser ? 🤔
 
  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #24
@tom84:
Ich möchte mich hiermit nochmals dafür entschuldigen dass ich es einfach nicht besser weiß und solchen Menschen wie z.b. Herrn Professor Lesch glauben schenke. Ich frage mich auch, wie kann es sein dass solche Quacksalber dann immer noch im öffentlichen Fernsehen mit ihrer Berichterstattung fortfahren dürfen?
Seiner Ansicht nach funktioniert es ja zum jetzigen Zeitpunkt mit unseren ganzen Kraftwerken schon nicht mit nur einer Million Elektrofahrzeugen. Wie soll das dann in Zukunft ohne Atom und Kohlestrom funktionieren wenn wir noch mehr Elektrofahrzeuge haben wollen?

Das hat jetzt genau was mit dem Thema zu tun worüber wir hier gerade diskutiert haben? Es ging um deine sprichwörtliche Schwarzmalerei das wegen anstehenden Kraftwerksabschaltungen nicht mehr genug Strom produzieren werden wird und deswegen durch teure Importe mittelfristig der Strompreis explodieren wird. Das ist das Thema, wieso also lenkst du die Diskussion jetzt auf's Elektrofahrzeug? Generell mal die Frage, warum versuchst du eigentlich immer vom Thema abzulenken bzw. Themen zu vermischen wenn deine Argumentation nicht mehr aufgeht?

Wenn man etwas nicht mitbekommen hat, woher weiß man das dann?

Na dann weiß man es eben nicht, ist auch nichts dabei. Bloß muss man sich dann auch bewußt sein das eventuell die eigenen Argumente/Aussagen/Beispiele/etc. nur soviel Gewichtung haben wie Stammtischgeschwätz. Insbesondere wenn ander User dann Fakten posten....
 
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  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #25
Wir schalten all unsere Kraftwerke ab obwohl ein extremer Anstieg an Energiebedarf wegen der Elektromobilität zu erwarten ist.
Also ich sehe da schon einen Zusammenhang.
 
  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #26
Hier geht es doch darum, wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst. Das lag Dir doch am Heryen, @Gast33205 . Elektromobilitätsdiskussionen sollten doch der Ordnung halber besser im entsprechenden Thread geführt werden, oder?
 
  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #27
Deswegen ist das doch mein Argument auch die Alternative Care Diesel zu genehmigen.
Wir werden alles brauchen was an synthetischen und biologischen Kraftstoffen erzeugt werden kann.
Zumindest in der Übergangszeit bis wirklich klar ist wo die Reise hingeht und was alles möglich ist.
Im Moment kommt's einem so vor wie “wir machen einfach mal und schauen was passiert“.
 
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  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #28
Wir schalten all unsere Kraftwerke ab obwohl ein extremer Anstieg an Energiebedarf wegen der Elektromobilität zu erwarten ist.

Wieviel Anteil haben denn die letzten 6 Atomkraftwerke noch am Stromnetz bis das letzte dann in 2 Jahren vom Netz geht?
Welchen Anteil am Stromnetz haben eigentlich die erneuerbare Energien die letzten 2 Jahre zugelegt?
Bis wann wollte Deutschland eigentlich nochmal aus der Kohle aussteigen?
Was könnte man in diesem Zeitraum dann wohl realistisch (natürlich mit einer kleinen Förderung) an Wachstum der erneuerbaren Energien erwarten?
Wieso zum Teufel laden die Tesla Karren eigentlich nicht dauerhaft mit Maximaler Leistung?
Wo kommen denn eigentlich so plötzlich die eine Millionen 350KWh (!) Ladepunkte her?
 
  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #29
Ja komm lass gut sein.
Wir werden sehen wie es wird.
 
  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #30
  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #31
Kommen wir doch mal zurück auf die Diskussion zum C.A.R.E.-Diesel. Nehmen wir mal an, der Diesel würde die Genehmigung erhalten. Wie ginge es denn dann weiter? @Gast33205 wird sich ja sicher seine Gedanken dazu gemacht haben, Es wäre interessant zu erfahren, wie denn die Wettbewerbsfähigkeit dieses Treibstoffes aus seiner Sicht erreicht wetden kann.
 
  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #32
Genau wie jetzt auch. Benzin, Diesel teurer machen und nicht nur E Autos subventionieren sondern auch Care Diesel und andere synthetische Kraftstoffe .
In der Art wie bei CNG/LPG.
 
  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #33
Wie stellst Du Dir denn diese Subventionen vor? Welche Treibstoffe werden denn subventioniert? Warum solte der Staat/die Bürger Treibstoffe subventionieren, mit denen die Industrie Geld verdient? Wie werden denn wohl die Politiker der Oppositionsparteien reagieren?
 
  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #34
Wie bei CNG und LPG nicht so hoch zu besteuern.
Verdient bei CNG und LPG keine Industrie Geld?
Was kostet denn ein Liter Care Diesel in der Herstellung und wieviel herkömmlicher Diesel? Die Umweltschäden und brikäre Arbeitsverhältnisse in den Gewinnungsländern darfst du gerne mit einrechnen.
 
  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #35
Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass sich beim Thema des "Klimaschutzes" und wie er zu bewerkstelligen wäre, bei manchem der Verstand und die Logik verabschiedet.

Natürlich könnten wir sofort alle fossilen Energieträger abschaffen, aber die Auswirkungen auf den Alltag wären mehr als überraschend...und auch dieses Forum würde es nicht mehr geben. Aber das wäre doch keine Lösung.

Eine Lösung wäre aber einen kontrollierten Übergang zu entwickeln. Und dazu gehört m.E. nicht nur die Einführung der E-Mobile - dort wo es Sinn macht wie Fahrzeugflotten, z.B. im ÖPNV, aber nicht generell beim Individualverkehr - sondern auch die Möglichkeit, die bestehenden Verkehrsträger "klimafreundlicher" einsetzen zu können. Dazu zählen für mich auch die Einführung synthetischer Kraftstoffe, die ohne das "böse" Co2 zusätzlich zu produzieren, in bestehenden Verbrennungsmotoren verbrannt werden können.

Die bisherige Fokussierung nur auf das E-Mobil wird keine Lösung insgesamt bringen und eher in die Sackkasse führen. Die Gründe dafür sind schon mehrfach hier im Forum benannt, wenn auch immer wieder belächelt, was sie aber nicht entwertet. Ein komplexes System wie den - notwendigen - Verkehr in einem Industrieland wie dem unseren wird man nur mit verschiedenen geeigneten und ineinander greifenden Lösungen ändern können. Nicht aber mit ideologischer Verblendung.

Und....last but not least...um die - selbstgesteckten - Umweltziele zu erreichen - weniger Co2 - braucht es auch "noch" die verpönte Kernkraft, denn der Wind weht nicht immer und nachts scheint keine Sonne. Komischerweise wird auch in diesen Zeiten Strom benötigt und wenn es nur - aber nicht nur - dafür sein sollte, die daheim am "Stecker" hängenden E-Mobile aufzuladen.
 
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  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #36
Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass sich beim Thema des "Klimaschutzes" und wie er zu bewerkstelligen wäre, bei manchem der Verstand und die Logik verabschiedet.
Womit Du selbstverständlich niemanden der hier an der Diskussion Beteiligten meinst. 😉

Natürlich könnten wir sofort alle fossilen Energieträger abschaffen, aber die Auswirkungen auf den Alltag wären mehr als überraschend...und auch dieses Forum würde es nicht mehr geben. Aber das wäre doch keine Lösung.
Wer hat denn davon gesprochen? Deutschland hat sich einen Zeitraum bis 2038 zum Kohleausstieg gegeben. Er steht also nicht unmittelbar bevor. Selbstverständlich würde es auch dieses Forum weiter geben, die Verfügbarkeit wäre halt nicht so ausgeprägt - mangels Strom.

Eine Lösung wäre aber einen kontrollierten Übergang zu entwickeln. Und dazu gehört m.E. nicht nur die Einführung der E-Mobile - dort wo es Sinn macht wie Fahrzeugflotten, z.B. im ÖPNV, aber nicht generell beim Individualverkehr - sondern auch die Möglichkeit, die bestehenden Verkehrsträger "klimafreundlicher" einsetzen zu können. Dazu zählen für mich auch die Einführung synthetischer Kraftstoffe, die ohne das "böse" Co2 zusätzlich zu produzieren, in bestehenden Verbrennungsmotoren verbrannt werden können.
Siehe Stadtwerke Augsburg. Dort wird der ÖPNV mit CNG betrieben. Die Rheinischen Verkehrsbetriebe Köln (RVK) setzen vermehrt auf Bio-Erdgasbusse und auf Brennstoffzellenbusse ( ), in Wuppertal werden ebenso Brennstoffzellenbusse zum Einsatz kommen (). In Mainz/Wiesbaden/Frankfurt ebenso () und der Energiepark Mainz () ist gleichfalls ein innovatives Projekt. Nur einige Beispiele abseits der BEV-Busse, die zum jetzigen Stand aus meiner Sicht der Schritt in die falsche Richtung darstellt.

Synthetisch erzeugte Kraftstoffe sind als Alternative selbstverständlich betrachtenswert, gerade weil sie in bestehenden Fahrzeugen eingesetzt werden können. Nur wer will den die Zeche dafür zahlen? Der Verbraucher? Synthetischer Diesel ist zu teuer in der Produktion und ich wäre gespannt, wie der Bürger darauf reagieren würde, wenn er pro Liter Preise von jenseits 2 € für den Diesel zahlen müßte. Deshalb wird sofort polemisch der Begriff "Subventionen" verwendet.

Die Mineralöl- und Chemieindustrie wird gut beraten sein, Produkte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, die eine wirklich bezahlbare Alternative darstellen, wenn sie denn weiter existieren wollen. Aber das machen sie ja auch. Selbstverständlich arbeiten die Unternehmen daran, auch in Zukunft zu existieren. Wir dürfen gespannt sein, welche Innovationen noch kommen werden.

Die bisherige Fokussierung nur auf das E-Mobil wird keine Lösung insgesamt bringen und eher in die Sackkasse führen. Die Gründe dafür sind schon mehrfach hier im Forum benannt, wenn auch immer wieder belächelt, was sie aber nicht entwertet. Ein komplexes System wie den - notwendigen - Verkehr in einem Industrieland wie dem unseren wird man nur mit verschiedenen geeigneten und ineinander greifenden Lösungen ändern können. Nicht aber mit ideologischer Verblendung.

Und....last but not least...um die - selbstgesteckten - Umweltziele zu erreichen - weniger Co2 - braucht es auch "noch" die verpönte Kernkraft, denn der Wind weht nicht immer und nachts scheint keine Sonne. Komischerweise wird auch in diesen Zeiten Strom benötigt und wenn es nur - aber nicht nur - dafür sein sollte, die daheim am "Stecker" hängenden E-Mobile aufzuladen.
Wir haben 18 Jahre Zeit, den Kohleausstieg umzusetzen und die Kernkraft zu kompensieren. Heute schon zu behaupten, dass das alles nicht klappen wird, ist typisch deutsch: Die Angst vor der Veränderung. Natürlich braucht dies alles seine Zeit. Die Zukunft wird nicht nur eine Technologie kennen, sondern mehrere Technologien werden zum Einsatz kommen, je nach Anwendungsgebiet. Und trösten wir uns, denn wir werden noch lange Jahre mit Verbrennern durch die Gegend fahren.

Wer hätte vor 18 Jahren gedacht, dass wir alle kleine Taschencomputer mit uns rumtragen, die um ein vielfaches leistungsfähiger sind als die damaligen PC´s?

Ich warte jedenfalls darauf, dass die ollen Braunkohleschleudern entlang des Rheins endlich abgeschaltet werden. Die Drecksdinger hätten schon vor Jahren stillgelegt werden sollen.
 
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  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #37
Nett Gebrüll @Personaler,

dass - teilweise - an der Umsetzung gearbeitet wird - so ganz wird sich der Klimawahnsinn - wohl nicht durchgesetzt haben, ist nicht zu bestreiten, doch sind diese "Projekte" nur Leuchttürme, die zwar wichtig sind, aber nicht ein abgestimmtes Vorgehen. Generell geht die Tendenz in der Politik doch dahin, dem Bürger seine Individualmobität zu rauben, ohne Alternativen zu bieten. Der ÖPNV ist es nicht, zumindest derzeit. Ob sich das ändert, bleibt abzuwarten.

Nur, in der Zwischenzeit bleibt es dem "arbeitsamen Bürger" - dem selbsterklärten Feind Nr .1 der Sozialdemokratie (ist kein Witz!) - nur die Lösung per PKW seinem Broterwerb nachzugehen, was bekannterweise Co2 in die Welt setzt. Also muss/sollte man da ansetzen, wie man den Ausstoß verringern kann. Weil nicht jeder einer dieser tollen, aber auch teueren E-Mobile fahren kann - vielleicht ist der aktuelle Benziner/Diesel auch nicht abbezahlt - sollte man doch versuchen, den Co2-Abdruck auf andere Weise zu verringern.

Du sprichst dne "technischen Fortschritt" an. Ist die Erzeugen Co2-neutraler synthetischer Kraftstoffe nicht auch einer? Und würde eine entsprechende Förderung nicht die Wirtschaftlichkeit der Produktion verbessern? Vielleicht so, dass diese Kraftstoffe zumindest den fossilen beigemischt werden könnte. Eine ideale Anwendung für die Co2-Steuer (!)...aber Moment würde diese ja ad absurdum führen. Weniger Co2 im Kraftstoff, weniger Steuer....nein das darf es nicht geben!

18 Jahre Zeit..soso..Dir ist schon klar, wieviel Jahre ein Genehmigungsverfahren für eine alternative Stromherstellung im industriellen Maßstab - aka "Kraftwerk" benötigen würde? Zudem ein Kraftwerk, das noch nicht erfunden ist. Vernünftigerweise würde man einen "Ausstieg" beschließen, wenn man Alternativen hat, aber nicht ohne Alternativen. Und Wind/Solar sind "keine" Alternative für KKW und Braunkohle. Schwer zu akzeptieren aber leider unwiderlegbar.

Und auch wenn Wind/Solar eine Alternative wären. Wieviele dieser "Anlagen" müssten aufgestellt werden um zu jeder Zeit (!!) den Energiebedarf decken zu können. Wären das vielleicht so viele, dass diese Menge nicht auch einen entscheidenen Einfluss auf der Klima haben könnten? Immerhin "erzeugen" diese Anlagen keine Energie, sondern wandeln sie nur um. Welche Energie? Nun, die Energie, die in der Atmosphäre für das Klima sorgt!
 
  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #38
Nett Gebrüll @Personaler,
Habe ich etwa gebrüllt? Ist dies etwa so bei Dir angekommen? Dann kann ich da leider nichts ändern. Empfinden ist ja immer subjektiv.

dass - teilweise - an der Umsetzung gearbeitet wird - so ganz wird sich der Klimawahnsinn - wohl nicht durchgesetzt haben, ist nicht zu bestreiten, doch sind diese "Projekte" nur Leuchttürme, die zwar wichtig sind, aber nicht ein abgestimmtes Vorgehen.
Na ja, Augsburg ist eine langjährige Erfolgsgeschichte, die sich übrigens fortschreibt: ,

Selbstverständlich sind die H²-Projekte Leuchtturmprojekte, die durch Fördergelder realisiert werden, denn die ÖPNV-Betreiber wären schlichtweg nicht in der Lage, die Kosten hierfür aufzubringen. Das ÖPNV-Geschäft ist defizitär und wird es auch bleiben. Die Frage ist, wie viel ist die öffentliche Hand bereit, beizusteuern? Dass das Vorgehen nicht abgestimmt sein soll, wirst Du ja wohl nicht ernsthaft glauben, oder. Diese Projekte sind genehmigungspflichtig und bedürfen einer mehrjährigen Planung und Umsetzung. Einen H²-Bus kauft man nicht mal soeben von der Stange und sie sind für die Betreiber z.Zt. auch nicht finanzierbar. Dass eine Strategie zu erkennen ist, kannst Du gerne nachlesen: ,

Im Gegensatz zu BEV-Bussen ist die Anwendung von H² und CNG im ÖPNV bzw. auch im NFZ-Bereich langfristig richtig, bieten sie doch deutlich bessere Reichweiten etc.

Generell geht die Tendenz in der Politik doch dahin, dem Bürger seine Individualmobität zu rauben, ohne Alternativen zu bieten. Der ÖPNV ist es nicht, zumindest derzeit. Ob sich das ändert, bleibt abzuwarten.
Glaubst Du das ernsthaft? Die Politik will also ernsthaft den Bürger um seine Individualmobilität bringen? Dann wundere ich mich allerdings, warum die Förderung für E-Mobilität zunimmt und Fahrpreise für den ÖPNV in den Verbünden steigen. Sollte es dann nicht genau umgekehrt der Fall sein?

Nur, in der Zwischenzeit bleibt es dem "arbeitsamen Bürger" - dem selbsterklärten Feind Nr .1 der Sozialdemokratie (ist kein Witz!) - nur die Lösung per PKW seinem Broterwerb nachzugehen, was bekannterweise Co2 in die Welt setzt. Also muss/sollte man da ansetzen, wie man den Ausstoß verringern kann. Weil nicht jeder einer dieser tollen, aber auch teueren E-Mobile fahren kann - vielleicht ist der aktuelle Benziner/Diesel auch nicht abbezahlt - sollte man doch versuchen, den Co2-Abdruck auf andere Weise zu verringern.
Sonderbar, dass die P+R-Parkplätze so rappelvoll sind. Manchmal bekomme ich keinen Parkplatz mehr. Auch habe ich das Gefühl, dass immer mehr Menschen an den Bahnhöfen stehen und den ÖPNV nutzen. Die Tatsache, dass ein Jobticket mittlerweile von vielen Arbeitgebern angeboten wird und es auch von Beschäftigten in Anspruch genommen wird, ist Dir aber bekannt? Ich erlebe es sogar bei Einstellung von neuen Beschäftigten, dass diese aktiv danach fragen.

Ich nutze seit 2017 den ÖPNV in Verbindung mit einem Jobticket und meinem Auto und ärgere mich mittlerweile darüber, dass ich es nicht schon viel früher getan habe. Ich hätte viel Geld gespart und meine Nerven schonen können. Es ist halt die Frage, ob ich von Haus zu Haus mit dem ÖPNV fahren kann oder will oder ob ich bereit bin beides miteinander zu kombinieren.

Du sprichst dne "technischen Fortschritt" an. Ist die Erzeugen Co2-neutraler synthetischer Kraftstoffe nicht auch einer? Und würde eine entsprechende Förderung nicht die Wirtschaftlichkeit der Produktion verbessern? Vielleicht so, dass diese Kraftstoffe zumindest den fossilen beigemischt werden könnte. Eine ideale Anwendung für die Co2-Steuer (!)...aber Moment würde diese ja ad absurdum führen. Weniger Co2 im Kraftstoff, weniger Steuer....nein das darf es nicht geben!
Klar ist es ein Fortschritt, dass synthetische Kraftstoffe produziert werden können. Deshalb habe ich ja von Alternativen geschrieben. Wenn Du die o.g. Links zum Thema Synthetischer Kraftstoffe verfolgst, wirst Du feststellen, dass diese bereits Anwendung als Beimischung finden. Die Frage ist halt, in wie weit ein vollsynthetischer Kraftstoff wirtschaftlich und ökologisch Sinn macht, denn es macht ja nur Sinn, wenn dieser preislich konkurrenzfähig ist. Der Bürger, insbesondere der Wutbürger wird am Ende nämlich wieder mosern, wenn er draufzahlen muss.

18 Jahre Zeit..soso..Dir ist schon klar, wieviel Jahre ein Genehmigungsverfahren für eine alternative Stromherstellung im industriellen Maßstab - aka "Kraftwerk" benötigen würde?
Selbstverständlich weiß ich das. Ich arbeite ja schließlich langjährig in der Branche. Aber mal eine andere Frage. Weißt Du, wie viele Kraftwerke nicht in Betrieb sind bzw. nur quasi in Bereitschaft vorgehalten werden?

Zudem ein Kraftwerk, das noch nicht erfunden ist. Vernünftigerweise würde man einen "Ausstieg" beschließen, wenn man Alternativen hat, aber nicht ohne Alternativen. Und Wind/Solar sind "keine" Alternative für KKW und Braunkohle. Schwer zu akzeptieren aber leider unwiderlegbar.
Es gibt doch Alternativen: z.B. Gaskraftwerke. Diese sind flexibel in der Fahrweise und auch in der Lage regenerativ erzeugten Wasserstoff oder Biogas zu verstromen.

Und auch wenn Wind/Solar eine Alternative wären. Wieviele dieser "Anlagen" müssten aufgestellt werden um zu jeder Zeit (!!) den Energiebedarf decken zu können. Wären das vielleicht so viele, dass diese Menge nicht auch einen entscheidenen Einfluss auf der Klima haben könnten? Immerhin "erzeugen" diese Anlagen keine Energie, sondern wandeln sie nur um. Welche Energie? Nun, die Energie, die in der Atmosphäre für das Klima sorgt!
Die Energie aus Sonne, Wind und Wasser ist da. Sie muss, wie Du richtigerweise festgestellt hast, nur umgewandelt und darüber hinaus idealerweise auch gespeichert werden. Power-to-X bietet einen breiten Spielraum in der Anwendung.

Man sollte nicht immer nur Schwarz/Weiß sehen, sondern auch die schauen, welche Möglichkeiten sich bieten. In einem sind wir uns jedoch einig: Die Zukunft wird nicht alleine in BEV-Fahrzeugen liegen.
 
  • Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #39
Ich finde, daß der Umstieg auf E-Mobilität in vollem Gange ist, da würden immer neue Kraftstoffalternativen nur den Wandel aufhalten.
Und damit uns auch zukünftig nicht der (grüne) Strom ausgeht bauen unsere südwestlichen Nachbarn und Stromexportmeister flugs noch ein-zwei dutzend Kernkraftwerke.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. 🙄
 
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