- Wie die Politik Grüne Kraftstoffe bremst Beitrag #21
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Von den Naviansagen?
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@tom84:
Ich möchte mich hiermit nochmals dafür entschuldigen dass ich es einfach nicht besser weiß und solchen Menschen wie z.b. Herrn Professor Lesch glauben schenke. Ich frage mich auch, wie kann es sein dass solche Quacksalber dann immer noch im öffentlichen Fernsehen mit ihrer Berichterstattung fortfahren dürfen?
Seiner Ansicht nach funktioniert es ja zum jetzigen Zeitpunkt mit unseren ganzen Kraftwerken schon nicht mit nur einer Million Elektrofahrzeugen. Wie soll das dann in Zukunft ohne Atom und Kohlestrom funktionieren wenn wir noch mehr Elektrofahrzeuge haben wollen?
Wenn man etwas nicht mitbekommen hat, woher weiß man das dann?
Wir schalten all unsere Kraftwerke ab obwohl ein extremer Anstieg an Energiebedarf wegen der Elektromobilität zu erwarten ist.
Ja komm lass gut sein.
Womit Du selbstverständlich niemanden der hier an der Diskussion Beteiligten meinst.Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass sich beim Thema des "Klimaschutzes" und wie er zu bewerkstelligen wäre, bei manchem der Verstand und die Logik verabschiedet.

Wer hat denn davon gesprochen? Deutschland hat sich einen Zeitraum bis 2038 zum Kohleausstieg gegeben. Er steht also nicht unmittelbar bevor. Selbstverständlich würde es auch dieses Forum weiter geben, die Verfügbarkeit wäre halt nicht so ausgeprägt - mangels Strom.Natürlich könnten wir sofort alle fossilen Energieträger abschaffen, aber die Auswirkungen auf den Alltag wären mehr als überraschend...und auch dieses Forum würde es nicht mehr geben. Aber das wäre doch keine Lösung.
Siehe Stadtwerke Augsburg. Dort wird der ÖPNV mit CNG betrieben. Die Rheinischen Verkehrsbetriebe Köln (RVK) setzen vermehrt auf Bio-Erdgasbusse und auf Brennstoffzellenbusse ( Projekt Null Emission), in Wuppertal werden ebenso Brennstoffzellenbusse zum Einsatz kommen (Wuppertal rüstet sich für Brennstoffzellenbusse). In Mainz/Wiesbaden/Frankfurt ebenso (https://www.wiesbaden.de/medien/rathausnachrichten/PM_Zielseite.php?showpm=true&pmurl=http://www.wiesbaden.de/guiapplications/newsdesk/publications/Landeshauptstadt_Wiesbaden/141010100000340795.php) und der Energiepark Mainz (Energiepark Mainz: Energiepark Mainz) ist gleichfalls ein innovatives Projekt. Nur einige Beispiele abseits der BEV-Busse, die zum jetzigen Stand aus meiner Sicht der Schritt in die falsche Richtung darstellt.Eine Lösung wäre aber einen kontrollierten Übergang zu entwickeln. Und dazu gehört m.E. nicht nur die Einführung der E-Mobile - dort wo es Sinn macht wie Fahrzeugflotten, z.B. im ÖPNV, aber nicht generell beim Individualverkehr - sondern auch die Möglichkeit, die bestehenden Verkehrsträger "klimafreundlicher" einsetzen zu können. Dazu zählen für mich auch die Einführung synthetischer Kraftstoffe, die ohne das "böse" Co2 zusätzlich zu produzieren, in bestehenden Verbrennungsmotoren verbrannt werden können.
Wir haben 18 Jahre Zeit, den Kohleausstieg umzusetzen und die Kernkraft zu kompensieren. Heute schon zu behaupten, dass das alles nicht klappen wird, ist typisch deutsch: Die Angst vor der Veränderung. Natürlich braucht dies alles seine Zeit. Die Zukunft wird nicht nur eine Technologie kennen, sondern mehrere Technologien werden zum Einsatz kommen, je nach Anwendungsgebiet. Und trösten wir uns, denn wir werden noch lange Jahre mit Verbrennern durch die Gegend fahren.Die bisherige Fokussierung nur auf das E-Mobil wird keine Lösung insgesamt bringen und eher in die Sackkasse führen. Die Gründe dafür sind schon mehrfach hier im Forum benannt, wenn auch immer wieder belächelt, was sie aber nicht entwertet. Ein komplexes System wie den - notwendigen - Verkehr in einem Industrieland wie dem unseren wird man nur mit verschiedenen geeigneten und ineinander greifenden Lösungen ändern können. Nicht aber mit ideologischer Verblendung.
Und....last but not least...um die - selbstgesteckten - Umweltziele zu erreichen - weniger Co2 - braucht es auch "noch" die verpönte Kernkraft, denn der Wind weht nicht immer und nachts scheint keine Sonne. Komischerweise wird auch in diesen Zeiten Strom benötigt und wenn es nur - aber nicht nur - dafür sein sollte, die daheim am "Stecker" hängenden E-Mobile aufzuladen.
Habe ich etwa gebrüllt? Ist dies etwa so bei Dir angekommen? Dann kann ich da leider nichts ändern. Empfinden ist ja immer subjektiv.Nett Gebrüll @Personaler,
Na ja, Augsburg ist eine langjährige Erfolgsgeschichte, die sich übrigens fortschreibt: Gratis durch die City-Zone, Augsburgs Nahverkehr ist klimaneutraldass - teilweise - an der Umsetzung gearbeitet wird - so ganz wird sich der Klimawahnsinn - wohl nicht durchgesetzt haben, ist nicht zu bestreiten, doch sind diese "Projekte" nur Leuchttürme, die zwar wichtig sind, aber nicht ein abgestimmtes Vorgehen.
Glaubst Du das ernsthaft? Die Politik will also ernsthaft den Bürger um seine Individualmobilität bringen? Dann wundere ich mich allerdings, warum die Förderung für E-Mobilität zunimmt und Fahrpreise für den ÖPNV in den Verbünden steigen. Sollte es dann nicht genau umgekehrt der Fall sein?Generell geht die Tendenz in der Politik doch dahin, dem Bürger seine Individualmobität zu rauben, ohne Alternativen zu bieten. Der ÖPNV ist es nicht, zumindest derzeit. Ob sich das ändert, bleibt abzuwarten.
Sonderbar, dass die P+R-Parkplätze so rappelvoll sind. Manchmal bekomme ich keinen Parkplatz mehr. Auch habe ich das Gefühl, dass immer mehr Menschen an den Bahnhöfen stehen und den ÖPNV nutzen. Die Tatsache, dass ein Jobticket mittlerweile von vielen Arbeitgebern angeboten wird und es auch von Beschäftigten in Anspruch genommen wird, ist Dir aber bekannt? Ich erlebe es sogar bei Einstellung von neuen Beschäftigten, dass diese aktiv danach fragen.Nur, in der Zwischenzeit bleibt es dem "arbeitsamen Bürger" - dem selbsterklärten Feind Nr .1 der Sozialdemokratie (ist kein Witz!) - nur die Lösung per PKW seinem Broterwerb nachzugehen, was bekannterweise Co2 in die Welt setzt. Also muss/sollte man da ansetzen, wie man den Ausstoß verringern kann. Weil nicht jeder einer dieser tollen, aber auch teueren E-Mobile fahren kann - vielleicht ist der aktuelle Benziner/Diesel auch nicht abbezahlt - sollte man doch versuchen, den Co2-Abdruck auf andere Weise zu verringern.
Klar ist es ein Fortschritt, dass synthetische Kraftstoffe produziert werden können. Deshalb habe ich ja von Alternativen geschrieben. Wenn Du die o.g. Links zum Thema Synthetischer Kraftstoffe verfolgst, wirst Du feststellen, dass diese bereits Anwendung als Beimischung finden. Die Frage ist halt, in wie weit ein vollsynthetischer Kraftstoff wirtschaftlich und ökologisch Sinn macht, denn es macht ja nur Sinn, wenn dieser preislich konkurrenzfähig ist. Der Bürger, insbesondere der Wutbürger wird am Ende nämlich wieder mosern, wenn er draufzahlen muss.Du sprichst dne "technischen Fortschritt" an. Ist die Erzeugen Co2-neutraler synthetischer Kraftstoffe nicht auch einer? Und würde eine entsprechende Förderung nicht die Wirtschaftlichkeit der Produktion verbessern? Vielleicht so, dass diese Kraftstoffe zumindest den fossilen beigemischt werden könnte. Eine ideale Anwendung für die Co2-Steuer (!)...aber Moment würde diese ja ad absurdum führen. Weniger Co2 im Kraftstoff, weniger Steuer....nein das darf es nicht geben!
Selbstverständlich weiß ich das. Ich arbeite ja schließlich langjährig in der Branche. Aber mal eine andere Frage. Weißt Du, wie viele Kraftwerke nicht in Betrieb sind bzw. nur quasi in Bereitschaft vorgehalten werden?18 Jahre Zeit..soso..Dir ist schon klar, wieviel Jahre ein Genehmigungsverfahren für eine alternative Stromherstellung im industriellen Maßstab - aka "Kraftwerk" benötigen würde?
Es gibt doch Alternativen: z.B. Gaskraftwerke. Diese sind flexibel in der Fahrweise und auch in der Lage regenerativ erzeugten Wasserstoff oder Biogas zu verstromen.Zudem ein Kraftwerk, das noch nicht erfunden ist. Vernünftigerweise würde man einen "Ausstieg" beschließen, wenn man Alternativen hat, aber nicht ohne Alternativen. Und Wind/Solar sind "keine" Alternative für KKW und Braunkohle. Schwer zu akzeptieren aber leider unwiderlegbar.
Die Energie aus Sonne, Wind und Wasser ist da. Sie muss, wie Du richtigerweise festgestellt hast, nur umgewandelt und darüber hinaus idealerweise auch gespeichert werden. Power-to-X bietet einen breiten Spielraum in der Anwendung.Und auch wenn Wind/Solar eine Alternative wären. Wieviele dieser "Anlagen" müssten aufgestellt werden um zu jeder Zeit (!!) den Energiebedarf decken zu können. Wären das vielleicht so viele, dass diese Menge nicht auch einen entscheidenen Einfluss auf der Klima haben könnten? Immerhin "erzeugen" diese Anlagen keine Energie, sondern wandeln sie nur um. Welche Energie? Nun, die Energie, die in der Atmosphäre für das Klima sorgt!
