Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig?

Diskutiere Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? im Alternative Treibstoffe Forum im Bereich Allgemeiner Bereich; Hallo Zusammen, ich fahre mit dem Motor "AUQ" seit 43.000 km oder 1 Jahr und 3 Monate mit Gas ohne Probleme, bei mir wurde auch nichts verändert...
  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #21
Hallo Zusammen,

ich fahre mit dem Motor "AUQ" seit 43.000 km oder 1 Jahr und 3 Monate mit Gas ohne Probleme, bei mir wurde auch nichts verändert. Die Vialle-Anlage spritzt das Gas genau wie meine Icom-Anlage flüssig ein.

Gruß

SpeedAttack
 
  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #22
Schon mal sehr interessant bis hierher, zumal mein Leon immer näher rückt :-D Nächstes Jahr wirds wohl soweit sein, aber zurück zum Thema...

Hat jemand vielleicht noch ein paar andere Listen der Gasanlagenhersteller? Oder gibt es auch mal Negativerfahrungen oder auch nur ein paar Problemchen? Kann ja nicht sein, dass es da nichts nachzulesen gibt, oder wollen die Leute nicht drüber schreiben?
 
  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #23
also ich fahr n 1m 1.6 L mit 105 PS und der läuft seit 16000 km einwandfrei mit der Öcotec Anlage ... Vorteil: ein deutscher Hersteller ... somit keine Probleme mit Garantie etc.
 
  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #24
Was für andere Listen ... ? ;)

Es gibt von Borel noch eine Liste:

Es gibt noch nicht sehr viele Leons die eine größere Strecke (> 100Tkm) auf Gas gefahren sind. Der Leon scheint aber generell kein Problemfahrzeug zu sein - ich habe bisher von keinen gravierenden Problemen gehört/gelesen. Nur der 20VT scheint bei einigen Umrüstern auf der roten Liste zu stehen - aus Gründen, die bisher niemand genau benennen kann.
 
  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #25
Mein 1,6er 16V (105 PS) hat jetzt knapp 85 000 km in knapp 3 Jahren auf Gas hintersich und tut noch immer ohne Probleme laufen was das Gas betrifft. Beim 20VT sehe ich die Zurückhaltung der Hersteller eher wegen dem Turbo. Wenig Hubraum viel Leistung ist immer eine kritischere Kombination als ein 6 oder 8 Zylinder Sauger mit hoher Leistung. Vom Motor sollte es wenig Probleme geben, zumindest leist man nicht groß das es bei den Motoren zu ausfällen kommt aber die Hersteller der Gasanlagen sichern sich da auch lieber gegen ab. Letztlich bleibt immer ein gewisses Risiko aber wenn man sich die Masse der Erfahrungen ansieht, die es gibt würde ich schon bereit sein das Risiko einzugehen (außer man hat die Chance das Auto zu wechseln und einen schönen 6 oder 8 Zylinder zu nehmen ;)).

mfg schnuf
 
  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #26
@S.E.
wie schon gesagt...du hast nicht viele Möglichkeiten...und so wie deine Einstellung ist, würde ich dir raten...lass es...hinterher ist dann immer die Diskussion groß wenn was nicht passt, der Umrüster ******** war usw...

Möglichkeiten:
- lass es sein...
- lass den Kopf bearbeiten und rüste um...
- trag das Risiko und rüste ohne Bearbeitung um...

Woher sollen auch die Erfahrungen kommen mit über100tkm?!...Wie schon geschrieben liegen hier einige gut um die 50-80tkm mit ihren Anlagen und dem Motor...

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt...
 
  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #27
Sorry, aber bitte nicht falsch verstehen. Ich glaube, daß ich dem LPG Umbau relativ neutral gegenüber stehe. Auch wenn ich hier oder da vielleicht etwas zynisch, provokant geklungen habe, so möchte ich weder den LPG Betrieb schlecht reden, noch jemanden vom Umbau abhalten. "Meine" Möglichkeiten sind mir durchaus bewußt - ich suche hier auch nicht nach Absolution.
Mag sich komisch anhören, aber ich suche bei Produkten manchmal zuerst gern nach Macken. Wenn ich diese dann kenne und damit leben kann, kaufe ich sie trotzdem - aus Überzeugung. Alleine diese Zwanghaftigkeit mag man mir ankreiden ...

:D :eek: ;)
:prost:
 
  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #28
Ich persönlich bin deshalb so an dem Thema interssiert, weil ich einen Arbeitskollegen hab, der seinen kleinen Polo umgerüstet hat (3-Zylinder, 55PS). Der bekam Probleme mit dem Motor, vermutlich aufgrund der nicht gehärteten Ventilsitze. Er hat es im Nachhinein bearbeiten lassen (für in etwas das selbe Geld) und jetzt fährt der Polo wieder.

Man könnte also sagen: Man rüstet erst immer mal um! Wenn keine Probleme auftreten fährt man weiter und ist glücklich oder wenns Probleme gibt, lässt man wie mein Kollege den Motor im Nachhinein noch mal bearbeiten, zahlt dann halt bisschen was drauf und fährt dann glücklich weiter...

oder sehe ich das falsch? ;-)
 
  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #29
gestern hab ich die 66tkm auf lpg geknackt ... bis auf eine defekte zündkerze (die allerdings den falschen wärmewert hatte) und ne defekte lambdasonde hatte ich keine probs bis jetzt ...
 
  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #30
66 tsd wow, bei mir sinds gerade erst einmal 23 tsd seit Jan08
 
  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #31
ich bin erst bei 19tsd aber heute steuer ich auf die 22tsd zu :D
(auch seit Jan 08 )
 
  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #32
Ich werde bei Gelegenheit mal ein Screenshot von der Tabelle hochladen, da die Excel-Datei wohl nicht mehr existiert.

Da steht der AUQ-Motor (also quasi meiner) als EURO3 Motor drin. Meiner hat aber die EURO4 (Baujahr 08/2005). Was wurde denn da verändert, dass der plötzlich eine EURO-Norm aufsteigt?
 
  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #33
Sekundärluftpumpe etc...
 
  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #34
Sekundärluftpumpe... mmmhhh... Klingt für mich irgendwie nach Vergaserinnenbeleuchtung oder Kolbenrückholfeder, aber gut.

Dachte es hätte evtl etwas mit den Zündspulen zu tun. Die gehen - wie ich gelesen habe - wohl auch gern mal nach dem Gaseinbau kaputt.

Wäre nicht schlecht, wenn andere AUQ-Fahrer mal ihre Erfahrungen posten könnten. Ich denke es geht nix über Erfahrungswerte.

Kommt jemand aus der Gegens Limburg-Weilburg und könnte mir nen Gasumrüster ans Herz legen? Ich möchte nicht wie ein Freund von mir 3000 EUR für ne einfache Randi Renzo Verdampferanlage bezahlen.
 
  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #35
Also 2x AUQ mit Landi Renzo 40000km und ca. 55.000km...einmal Zündspule kaputt...einfach wechseln gegen die vom A4 V6 3.0 die passen und halten länger...

Das mit der Sekundärluftpumpe war durchaus ernst gemeint. Weiterhin haben die AUQ eine etwas andere Lambdasteuerung das wars dann aber auch schon...

Was heißt "einfache" Landi Renzo...das ist eine sehr ausgereifte und zuverlässige Anlage!?...Hat man dir auch den Floh ins Ohr gesetzt, Verdampferanlage seien veraltet?...

Der AUQ muss im übrigen nicht umgebaut werden...Zylinderkopf ist gasfest und Ventile sind mit Magnesium gefüllt und somit auch tauglich...

Empfehlung wenn es eine günstige zuverlässige Anage mit Kehein Düsen sein soll....MTM Öcotec...

Gruß
 
  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #36
Zum Thema Verdampferanlagen... Also ein Arbeitskollege hat eine Vialle LPI, also eine Mit Direkteinspritzung. Er hat mit seinem 150 PS Skoda Oktavia bereits knapp 126.000 km mit Gas runter. Durch seine Erfahrungen und dem was ich mir zusammen mit Google an "Wissen" (und Meinungen) angeeignet habe, sieht zusammengefasst in etwa so aus:

Vorteil von Direkteinspritzeranlagen (wie zB von Vialle oder ICOM):

- kein separates Steuergerät benötigt, MSG steuert Benzin und Gas
- Kein Filter, den man wie bei Verdampferanlagen wechseln muss
- kein FlashLube benötigt
- bessere Kühlung dadurch, dass das Gas flüssig eingespritzt wird

Kleiner Nachteil:
- der Einbau einer Direkteinspritzeranlage ist geringfügig teurer

Dsa sollen jetzt keine Fakten sein, sondern eben das, was ich an Informationen gesammelt habe.

Bei mir ist das Problem, dass ich den Leon nur im Sommer fahre und deshalb nicht so schnell auf die KM-Leistung komme, die den Einbau schnell amortisiert. Habe mal durchgerechnet (spritmonitor sei Dank) und kam darauf, dass es bei einer Fahrleistung von 10.000 bis 12.000 KM pro Jahr ca. 3 bis 3,5 Jahre dauert, bis sich der Einbau amortisiert hat.

Ich bin ja auch nicht abgeneigt von einer Verdampferanlage - Im Gegenteil, wenn ich in meiner Nähe einen guten Umrüster finden würde der mir keine 3000 EUR dafür aus der Tasche zieht, dann würde ich vermutlich gleich nach der Wintersaison meinen Löwen umrüsten lassen =)
 
  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #37
Hallo,

Da es grad passt, meine Erfahrungen:

Ich fahren ebenfalls nicht mehr als 15.000 km im Jahr und habe meinen 1.8 VT (AUQ) im April des Jahres mit einer LPI6 ausrüsten lassen. Hat mich damals hier bei einem lokalen Händler/Umrüster ca. 2900,- (inkl. 100,- für Befüllstutzen in der Tankklappe und 3 Adapter) gekostet. Hab inzwischen knapp 10.000 km damit runter. Bis jetzt keine größeren Probleme. Beim Umrüsten ging eine Zündspule kaputt. Die Ersatzspule war kein VAG-Produkt und war 1000 km später wieder hinüber. Habe dann beim SEAT-Händler alle 4 durch richtige VAG-Spulen ersetzen lassen. Hatte dann noch Probleme mit verzögertem Anspringen beim Kaltstart. Nach ewigem Hin- und Her wurden die Injektoren getauscht und seitdem klappt das auch.
Bin inzwischen auch mal bis nach Hyéres an der Cote D'Azur (pro Fahrt ca. 1500 km nahezu am Stück) gefahren. Auf den sehr guten französischen Autobahnen kann man bis da runter eine saubere Durchschnittsgeschwindigkeit von 110 erreichen. Bei also maximaler Geschwindigkeit von 135-140 km/h liegt der Gas-Mehrverbrauch (franz. Autobahn ohne nennenswerten Startbenzinanteil) bei mir bei ca. 30%. Bei kürzeren Strecken mit mehr Benzinanteil liege ich hier bei ca. 10-20% Mehrverbrauch.
Gegenüber dem Benzinbetrieb gibt es zwischen 2.000-3.000 Umdrehungen nochmal einen sehr leichten Leistungs-Schub. In der Warmlaufphase - aber bereits im LPG-Betrieb - hat der Wagen/Motor eine Art leichte Anfahrschwäche bekommen (ruckt etwas stärker beim kuppeln). Das verschwindet aber, sobald der Motor warm ist (oder im Benzin Modus läuft).

Ich habe inzwischen ein KM-Stand von knapp 74.000 km. Vor einem Monat ist mir irgendwas von der Kat-Heizung kaputt gegangen. Dabei kam dann bei jedem 2ten Start die Motorkontroll-Lampe und beim Umschalten von Benzin auf Gas im Standgas/Leerlauf ist der Motor ausgegangen. Reparatur kostete nochmal ca. 250 Euro. Das schreibe ich jetzt aber als normalen Defekt und nicht dem Autogas zu.
 
  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #38
also direkteinspritzende Anlage gibt es (noch) nicht ;)...was du meinst sind flüssig einspritzende Anlage...

Den Vorteil, den du nennst, das kein separates Steuergerät nötig ist, ist der größte Nachteil. Denn Das Benzinsteuergerät kennt keine Gaskennfelder, die je nach Temperatur, Druck etc..weit komplexer sind als die von Benzin...LPG ist nicht linear...die Icom versucht das mit Kalibrierung von Düsen mehr schlecht als recht hin zu bekommen...

Das hat Vialle erkannt und bei seiner Anlage ein Steuergerät mit Gaskennfeld eingebaut...

Flashlube brauchst du auch bei einer Verdampferanlage nicht...
Kühleffekt des verdampfenden Gases <=0,1%...

Die Vialle ist schon eine sehr gute Anlage keine Frage,...
 
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  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #39
Hallo,

auch von mir einige Erfahrungswerte:

Motor: 1,8T (AUQ) + ICOM
Mittlerweile habe ich 67.000 km auf Gas hinter mir.
Bei der Gasanlage war einmal die Pumpe nach 30.000 km (Garantie) und einmal das Relais (Garantie) defekt, sonst nur Kalibrationsschwierigkeiten am Anfang welche Kalibratoren am Besten Laufen.
Sonst haben sich noch 2 Zündspulen verabschiedet.

Alles im allen bin ich zufrieden mit der Analge und würde wieder auf Gas umrüsten, dann wahrscheinlich aber auf eine Vialle Anlage wie meine Freundin sie eingebaut hat, da es hier die Kalibratoren-Probleme nicht gibt.
 
  • Vialle Autogasanlagen und 1.8T 20V 132kw Motor, Bearbeitung nötig? Beitrag #40
So, hab mal den Link aus dem ersten Beitrag aktualisiert. Der alte zu dieser Excel-Datei ging ja nicht mehr.

Noch mal an die AUQ mit Vialle LPI Fahrer... Wurdet ihr nicht von euren Umrüstern darauf aufmerksam gemacht, dass laut der eigens erstellten Tabelle eine Anpassung des Zylinderkopfes notwendig wäre?
 
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