Schlimm finde ich daran, was auf den drei Seiten steht, überhaupt nichts.
Tatsächlich ist doch die Rechnung, die der Braunschweiger hier aufmacht, wie man so schön sagt, eine für Milchmädchen. Okay, ich weiß, darum geht es nicht. Dennoch sollte man doch froh sein, wenn es kritische Stimmen gibt, die das eben nicht alles so rosarot sehen.
Zukunftsgedanken sind hier wohl eher kaum gesponnen worden. Alles ist jetzt schon auf Kante genäht und auch nur unter Mithilfe anderer zu stemmen. Was passiert, wenn die Freundin (auch so ein Schreckensszenario sollte man berücksichtigen) auszieht und man Miete und den ganzen Rest alleine zu berappen hat? Dann wird das mit den 1600 Euronen aber mehr als knapp, um nicht zu sagen: kaum noch machbar. Upgraden kann man immer. Downgraden tut weh.
Du wirst ja, was zum Beispiel die Versicherung angeht, kaum unter eigenem Namen versichern können. Dazu sind die schadenfreien Jahre so gering, dass du mal schnell auf 200 € und mehr Versicherung kommst - monatlich. Aber auch als Zweitwagen angemeldet wird das Auto Vollkasko ekelhaft teuer. Da lügst dir dir hoffentlich nicht selbst in die Tasche, dass du dein zuvor gepostetes Statement nachträglich als Ironie gekennzeichnet hast. Ich habe da so meine Befürchtungen. Selbst Teilkasko, was ich unter die Rubrik Harakiri einstufen würde, wird nicht ganz unerheblich sein.
Aber auch ich sage, wie schon viele vor mir: Mach wie du willst, Braunschweiger. Ich drücke dir die Daumen, dass alles planmäßig läuft und wünsche dir für die Zukunft alles Gute. Du gehst halt eben ins Risiko. Kann gut gehen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass etwas schief geht, ist auch nicht so ganz gering.
