- Leon 1.6 16V ausreichend motorisiert? Beitrag #41
jaal
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RE: 105 PS reichen
Leider bist du da nicht der einzige. Die große Mehrheit der Deutschen Autobesitzer mit Wagen aus dem südlichen Herstellgebiet meinen mit so einem Wagen ließe sich der Physik ein Schnäppchen schlagen. ESP, ABS, ASR und wie sie alle heißen helfen in den Grenzsituationen, aber beim besten Willen nicht mehr, wenn es schon zu spät ist. Dann hilft auch die beste Technik nicht mehr, wenn sie vom Fahrer, der nicht die geringste Ahnung davon hat, wann sein Auto sich in den Grenzbereich bewegt, übervorteilt wird.
Man kann nicht einfach der Technik das Denken überlassen, ohne das man mal seinen eigenen Kopf benutzt und merkt, wann man nicht schneller fahren kann. Und damit ist nicht das Ende des Tachos gemeint.
Und gerade der Grenzbereich ist es doch, den viele Menschen fürchten. Ein Instruktor hat mal gesagt: "Wenn die Fahrer wüssten, wie weit sie wirklich mit Ihrem Wagen oder Motorrad gehen könnten, dann hätte das manchen Toten verhindert." Und ich finde, dass er im Grunde recht hat. Gut, der Grenzbereich ist ein Zweischneidiges Schwert. Die einen Loten ihn mit Absicht aus um zu zeigen was sie können, die anderen hätten sich mit ein wenig mehr Wissen aus der Gefahrensituation retten können, statt sich falsch zu verhalten.
Wer als Fahranfänger auf der Straße zeigen will was er kann, der hat in meinen Augen noch nicht ganz den Sinn einer Fahrerlaubnis erkannt. Sie ist keine Lizenz sich wie ein wilder auf der Straße aufzuführen. Dafür gibt es Rennstrecken und Rennlizenzen. Versteht mich nicht falsch, ich fahre selber gerne schnell. Nur habe ich etwas gegen Leute, die gerade mal ein halbes Jahr den Führerschein haben und meinen mit Papis Auto mal den dicken Mann makieren zu müssen. Sie haben keine Ahnung von dem Wagen, ausser das er mehr als 200 PS und 225er Breitreifen hat. Und das ist in meinen Augen viel zu wenig.
Aber die Vorschläge Fahranfängern eine maximale PS Anzahl aufzudrücken, finde ich auch Schwachsinn. Das bringt keinem was.
Vielmehr sollte man Fahranfänger intensiver auf den Straßenverkehr vorbereiten. Die haben genug mit dem Streß zu tun, der auf sie hereinbricht, wenn sie aus dem angestammten Fahrschulgebiet herauskommen. Man sollte sie besser schulen und mit ihrem ersten Wagen auf ein Fahrtraining schicken. In meinen Augen ist das viel Sinnvoller als jede Vorschrift und jedes Bußgeld.
Nicht umsonst sagt die Statistik, dass es im Schnitt mehr als 8 Jahre braucht, bis aus einem Autofahrer ein routinierter Fahrer geworden ist. Erst dann hat er alles so verinnerlicht, dass seine Handlungen absolut automatisch ablaufen.
P.S.: Ja, ich bin auch ein gebranntes Kind.
Gruß
Jan
Original von Tek
Mein erstes Auto war ein gebrauchter 328er BMW, den habe ich von meinen Eltern zum 18. Geburstag bekommen (auch noch im Winter)
Habe nur wenige Tage gebraucht bis ich ihn zu Schrott gefahren habe.
Totalschaden, bei Tempo 120 vonner Strasse abgekommen, glücklicherwiese ist keinem was passiert.
Leider bist du da nicht der einzige. Die große Mehrheit der Deutschen Autobesitzer mit Wagen aus dem südlichen Herstellgebiet meinen mit so einem Wagen ließe sich der Physik ein Schnäppchen schlagen. ESP, ABS, ASR und wie sie alle heißen helfen in den Grenzsituationen, aber beim besten Willen nicht mehr, wenn es schon zu spät ist. Dann hilft auch die beste Technik nicht mehr, wenn sie vom Fahrer, der nicht die geringste Ahnung davon hat, wann sein Auto sich in den Grenzbereich bewegt, übervorteilt wird.
Man kann nicht einfach der Technik das Denken überlassen, ohne das man mal seinen eigenen Kopf benutzt und merkt, wann man nicht schneller fahren kann. Und damit ist nicht das Ende des Tachos gemeint.
Und gerade der Grenzbereich ist es doch, den viele Menschen fürchten. Ein Instruktor hat mal gesagt: "Wenn die Fahrer wüssten, wie weit sie wirklich mit Ihrem Wagen oder Motorrad gehen könnten, dann hätte das manchen Toten verhindert." Und ich finde, dass er im Grunde recht hat. Gut, der Grenzbereich ist ein Zweischneidiges Schwert. Die einen Loten ihn mit Absicht aus um zu zeigen was sie können, die anderen hätten sich mit ein wenig mehr Wissen aus der Gefahrensituation retten können, statt sich falsch zu verhalten.
Wer als Fahranfänger auf der Straße zeigen will was er kann, der hat in meinen Augen noch nicht ganz den Sinn einer Fahrerlaubnis erkannt. Sie ist keine Lizenz sich wie ein wilder auf der Straße aufzuführen. Dafür gibt es Rennstrecken und Rennlizenzen. Versteht mich nicht falsch, ich fahre selber gerne schnell. Nur habe ich etwas gegen Leute, die gerade mal ein halbes Jahr den Führerschein haben und meinen mit Papis Auto mal den dicken Mann makieren zu müssen. Sie haben keine Ahnung von dem Wagen, ausser das er mehr als 200 PS und 225er Breitreifen hat. Und das ist in meinen Augen viel zu wenig.
Aber die Vorschläge Fahranfängern eine maximale PS Anzahl aufzudrücken, finde ich auch Schwachsinn. Das bringt keinem was.
Vielmehr sollte man Fahranfänger intensiver auf den Straßenverkehr vorbereiten. Die haben genug mit dem Streß zu tun, der auf sie hereinbricht, wenn sie aus dem angestammten Fahrschulgebiet herauskommen. Man sollte sie besser schulen und mit ihrem ersten Wagen auf ein Fahrtraining schicken. In meinen Augen ist das viel Sinnvoller als jede Vorschrift und jedes Bußgeld.
Nicht umsonst sagt die Statistik, dass es im Schnitt mehr als 8 Jahre braucht, bis aus einem Autofahrer ein routinierter Fahrer geworden ist. Erst dann hat er alles so verinnerlicht, dass seine Handlungen absolut automatisch ablaufen.
P.S.: Ja, ich bin auch ein gebranntes Kind.
Gruß
Jan