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Habe mir gerade nochmals die Logs angeschaut. Sind ja eigentlich gut. Der LAdedruck schwappt nur über wenn ich das Gaspedal voll betätige. Bleib ich auf dem Gas regelt er schön zurück.Die Logs sind auch ned der 1a . ewiges schalten und Gas weg.
MAche morgen Testenshalber nochmals ein Log im 3 ten von 2000 - 4000 u/min.
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Nu kann ich mittels Mundruck den kompletten Weg der VTG steuern......
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da du ja noch einmal einen log machen willst - so mach doch bitte einen in dem du von leerlaufdrehzahl an bis fast abregeldrehzahl vollgas eines machst - dann lässt sich auch eine komplett zuverlässige aussage machen ob alles ok ist.....
Komme leider erst jetzt dazu in den Thread reinzuschauen und da ist das Thema schon größtenteils erledigt. 8) Schln das das Problem gelöst zu sein scheint.....der Händler bekommt eine 6
Ja, der Log sieht absolut in Ordnung aus - so gehört das !!

Die Ladedruckdose arbeitet mit recht kleinem Unterdruck, der 1749 benötigt IMHO 0,7bar für Vollanschlag = VTG komplett zugezogen.
Trotz der Unzulänglichkeiten bei einem Log mit VAG-COM sieht man sehr schön wie bei konstantem Solladedruck und steigender Motordrehzahl die VTG-Stellung weiter geöffnet wird - der Ladedruck wird konstant gehalten in dem entgegen dem höheren Abgasdurchsatz an der Turbine durch ansteigende Motordrehzahl das VTG weiter geöffnet wird.
Schaut man sich die Messungen an, dann wird auch deutlich, dass der Kanal D-Cycle nicht die Verstellung des VTG an sich ist (eine reale Lagerückmeldung wäre nur über einen elektrioschen Steller möglich), sondern der einzustellende Unterdruck in dem Wandler mit dem schließlich über der Unterdruck an der Dose der Istladedruck eingestellt wird.
19,9% = maximaler vom Motorsteuergerät angefordeter Unterdruck im Wandler=VTG-Dose => VTG maximal zugezogen => maximal möglicher Ladedruck aufgrund des vorhandenen Abgasmassenstroms.
92,4% = minimaler Unterdruck im Wandler=VTG-Dose => VTG maximal geöffnet => minimal möglicher Ladedruck aufgrund des vorhandenen Abgasmassenstroms.
Sehr schön sieht man dieses Verhalten in Deinen ersten "Klemm-Messungen". Der Istladedruck fällt nicht ab, obwohl das VTG eigentlich komplett öffnen sollte.
Noch etwas....will Dich im Nachherin nicht beunruhigen...jedoch hat Dein Auto mit Sicherheit mehr als die gemessenen 2570 mbar gesehen (Maxanschlag des Ladedrucksensors). Ich tippe eher in Richtung 2bar Ladedruck absolut. Siehe Messung 1 von 8-11 Sekunden - zum Zeitpunkt des Solladedruckabfalls dürfte die Diagnose zugeschlagen haben und die Einspritzmenge stark begrenzt, um die Motordrehzahl absinken zu lassen (Du konntest nicht höher als 3750 rpm drehen). Die VTG-Verstellung stand schon die ganze Zeit auf "ÖFFNEN---ÖFFNEN---ÖFFNEN" aber keiner hats gehört....
Ein sehr anschaulicher Fall der zeigt, dass Motordiagnose und Schutzfunktionen eine sehr sehr wichtige Sache sind und ein Daseinsberechtigung haben. *mit*dem*Zaunpfahl*wink*
Wie jofam sagte, mache noch einmal einen Log von 1000-3250 rpm (z.B. 3.Gang Vollgas) und beobachte den Ladedruck-Istwert (notfalls abbrechen !!). Höher brauchst Du IMHO nicht zu drehen, da Du spätestens ab 2750 rpm wieder Überladedruck bekommst (falls es wieder klemmt - dann gleich abbrechen bevor die Diagnose zuschlägt). Die Überschwinger beim Einregeln sind vollkommen normal und gewollt - daher schlägt die Diagnose auch erst nach x Sekunden zu (siehe Beiträge weiter oben)
Vergiss aber nicht noch Deinen weiterhin vorhandenen elektrischen Fehlereintrag, oder war das das falsche Labelfile ?
Hier werden Sie geholfen. 8) 8)