BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative

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  • BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative Beitrag #21
Das werden wir sehen, im Zweifel habe ich noch 50l. Super im Tank.
Inwieweit die Umlage auf das Biogas erhoben wird ist mir nicht ganz klar, und überhaupt kommt das aus der lokalen Erzeugung. Da kann ich zur Kalkulation nur sagen dass das Umfeld bei um die 1,30 € geblieben ist.
 

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  • BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative Beitrag #22
Im Zweifel fährst du mit CNG auch bei dem Preis noch immer umweltfreundlicher und günstiger als mit Flüssigsprit.
Bist du CNG-Clubmitglied? Falls ja, dort mal dazu nachfragen.
 
  • BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative Beitrag #23
Orange Gas möchte offensichtlich im Markt bleiben und verkauft sein regenerativ hergestelltes BioCNG bis Ende 2022 zum Preis von 99 ct pro Kilo CNG. Das Netz ist natürlich grobmaschig, die nächste ist ca. 20 km entfernt, aber für eine Differenz von fast einem Euro...
Ich möchte nur die User von CNG ein wenig sensibilisieren, daß die deltas sehr groß sein können und ein Vergleich absolut notwendig ist.
 
  • BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative Beitrag #24
Jetzt haben die Stadtwerke den BioCNG-Preis frecherweise von 1,17€ auf 1,89€ heraufgesetzt.
Alle anderen im größeren Radius in Bensheim oder Heidelberg sind noch im Normalbereich.
Das ist schon der Hammer, da wird man jetzt zum Fanken etwas weiter fahren müssen.
Beschwerde ist bis jetzt nach 2 Tagen unbeantwortet.
Sind die Stadtwerke auch der Erzeuger?
 
  • BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative Beitrag #25
Keine Ahnung, ich habe auf meine Email seit einigen Tagen keine Antwort.
Trotzdem bewegen sie sich in einem Marktumfeld und werden zu diesem Preis nicht verkaufen können.
Wer das BioCNG der wesentlich günstigeren Mitbewerber aus meiner Liste herstellt weiß zumeist ich auch nicht.
Sind nur längere Wege, das ist ärgerlich.
 
  • BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative Beitrag #26
Ich nehme mal an, dass Du die Stadtwerke Weinheim meinst. Wie man sehen kann, kaufen diese das Gas ein (). Die CNG-Produktion ist in der Regel kein Geschäftsfeld von Stadtwerken. Der Betrieb von CNG-Tankstellen ist ebenso kein Geschäft, bei dem Stadtwerke viel Geld verdienen. Eigentlich deckt es die Kosten nicht. Sie werden wahrscheinlich entsprechend gestiegene Beschaffungskosten haben. Auf Grund der Marktsituation kann man davon ausgehen, dass auch andere nachziehen werden. Es ist nur eine Frage der Zeit, denn der Marktpreis an den Beschaffungsmärkten sinkt sicherlich nicht.
 
  • BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative Beitrag #27
Im Übrigen sollte man sich vor Augen führen, dass im Erdgasnetz nur ein mickriges Prozent aus regenerativen Quellen stammt. Das macht den Kohl nicht fett. Mehr wäre möglich, es wird allerdings Jahre dauern, bis entsprechende Produktionsanlagen gebaut sind.
 
  • BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative Beitrag #28
Dass so wenig regeneratives Gas durch das Netz fließt, liegt u.a. daran, dass ein Großteil des produzierten Gases schlechter Maisqualität ist und direkt am Ort der Produktion verstromt wird (deswegen bekomme ich auch immer einen Lachanfall, wenn mich E-Autofahrer wegen der Maismonokultur angreifen).
Viele Anlagenbetreiber vor allem hochwertigen abfallstämmigen Biogases könnten und würden sofort ihre Produktion vervierfachen, dürfen es aber nicht, obwohl damit 20-30% des russischen fossilen Gases ersetzt werden könnten. Langfristig wäre eine 50%ige Eigenversorgung mit regenerativem Gas in Deutschland möglich. Vor allem die Grünen möchten das nicht, sondern favorisieren amerikanisches Frackinggas und fossiles Gas aus politisch ebenso vertraulichen Ländern wie Russland ….
Dänemark hingegen arbeitet gerade an einer 100% Eigenversorgung mit abfallstämmigem Biogas.
 
  • BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative Beitrag #29
Du stellst ganz schön abenteuerliche Thesen auf. Ich bin da sonst sehr tolerant, aber dafür hätte ich gerne Quellen.
1. Biogas in "schlechter Maisqualität" ist zu schlecht für Heizzwecke, macht aber im Gasmotor keine Probleme? Schon mal daran gedacht, dass das Gas nur deshalb verstromt wird, weil weit und breit keine Gasleitung zum Einspeisen da ist?
2. Die Produzenten von "hochwertigem abfallstämmigem" Gas dürfen ihre Produktion nicht vervierfachen? Wer verbietet es denn?
3. Die 20-30% sind ja wohl sehr optimistisch. Oder beziehst Du das auf die kommenden drei Tage, in denen wieder Mal gar kein Erdgas aus Russland kommt?

Noch was: ich kann dir hier aus dem Stegreif zahlreiche Kläranlagen zeigen, die gar keinen Faulturm haben. Wie soll denn da Methan gewonnen werden?
Sei doch bitte so ehrlich und gib zu, dass dein tolles BioCNG in den nächsten zehn Jahren keine nennenswerte Rolle bei der Energieversorgung spielen kann, weil Produktionsanlagen und Infrastruktur fehlen. Unsere Regierung hat aber nicht jahrelang Zeit, sondern muss innerhalb weniger Monate eine Ersatzversorgung aus dem Boden stampfen.
 
  • BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative Beitrag #30
Also so Faultürme zu bauen sollte doch nun wirklich kein Problem sein.
Obwohl, selbst das kriegen wir wahrscheinlich nicht mehr hin.
 
  • BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative Beitrag #31
@Gast69029

Sorry, aber ich habe nicht die Lust und die Zeit alle 5 Wochen dieselben Links für irgendjemanden erneut rauszusuchen und hier zum drölften Mal zu posten. Zu finden sind solche Dinge z.B. in der ARD-Mediathek, dem SWR, diversen Tageszeitungen, ...
 
  • BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative Beitrag #32
Ich führe nicht ständig Buch über die Zeitungsartikel und halte auch nicht fest, wann das in den Nachrichten im Ersten kam. Gerae du weiß übrigens selber recht gut, wo du diese Infos finden kannst 😉
 
  • BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative Beitrag #33
Ich halte es nur begrenzt sinnhaft, Informationen bei einer Lobby-Organisation zu beziehen. Der CNG-Club ist nichts Anderes. Ich betrachte CNG als den besten Treibstoff, da umweltfreundlich und höchst effizient. Nur Bio ist er halt nur zu einem Prozent, da ändert auch alle Schönrechnerei nichts.
Und den Eindruck zu erwecken, dass "BioCNG" in naher Zukunft ein maßgeblicher Baustein hin zu einer ökologischen Verkehrswende sein kann, halte ich persönlich für Augenwischerei. Genauso wie das Mimimi über angebliche Benachteiligung von "BioCNG" gegenüber z. B. E-Mobilität. Die Versäumnisse der Vorgängerregierungen beim Ausbau von Biomethan-Produktion aus Abfall- und Reststoffen kann unsere aktuelle Regierung nicht in wenigen Monaten aufholen.
Zudem trägt z. B. OrangeGas mit der sinnfreien und unnötigen Preisaktion dazu bei, dass Produzenten ihre Kapazitäten nicht erhöhen, weil OG den Produzenten einen marktüblichen Preis für ihr Produkt seit Monaten verweigert.
Und zum Thema Biogas-Verstromung: warum sollte ein Landwirt einen sechsstelligen Betrag in Aufbereitung, Komprimierung und Einspeisung investieren, wenn die Anlagen zur Verstromung da sind? Außerdem haben viele Betreiber Verpflichtungen zur Wärmelieferung. Wie sollen diese erfüllt werden, wenn nicht mehr verstromt wird?
 
  • BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative Beitrag #34
Ich beziehe meine Infos nicht über eine Lobbyorganisation. Dort werden von Foren-Mitgliedern ganz normale Zeitungsartikel und Nachrichten aus ö.R. Mediatheken verlinkt. Ist eine kluge Sammlung.
Bei uns ist die regionale Zeitung derzeit voll von entsprechenden Artikeln, in denen Biogasanlagenbetreiber deutlich sagen, dass sie innerhalb von drei Tagen ihre Produktion allein mit organischen Abfällen vervielfachen könnten. Einige wenden sich damit an unsere Politik und von dort bleiben die Angebote regelmäßig unbeantwortet. Vor allem von grüner Seite gibt es bislang in dieser Hinsicht keinerlei Unterstützung.

Du musst einfach mal die Augen aufmachen, so wie du mir eine Biogasbrille vorwirfst, könnte ich dir seit einer Weile eine Stromerbrille vorwerfen 😉 Tu ich aber nicht, denn wir werden alle Energieträger und -formen mit all ihren Potentialen nutzen müssen, nicht nur in der Mobilität. Und Bioabfälle werden bislang nur sehr wenig zur Energieerzeugung genutzt, obwohl dort tatsächlich einiges an Potential drin steckt, wie vor einigen Wochen in der ARD (ist das auch ein Gaslobbyverein für dich?) zu sehen war: 20-30% des russischen Gases noch in diesem Jahr und langfristig bis zu 50%. Trotz der Notwendigkeit tut sich politisch nichts, die Stromlobby ist mächtig bei unsrern Regierenden - achso, das habe ich aus Katapult, die sind unabhängig.
Und Windenergie aufzubauen dauert, wie wir alle wissen auch eine ganze Weile, mal abgesehen von den nötigen Stromtrassen dafür, die keiner haben will. Strom kommt halt einfach aus der Steckdose …
 
  • BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative Beitrag #35
Aus diesem Neonazi- und Atomkraftverherrlicher-Forum habe ich mich angemeldet, wie Du weißt.
Die Situation mag bei euch im Südwesten eine andere sein. In Nordbayern sind hier überwiegend weiße Flecken auf der Landkarte, was die Verwertung von biogenen Abfällen angeht.
Ich befürworte die E-Mobilität für mich aus einem einfachen Grund: den Strom kann ich mindestens 8 Monate im Jahr zu 100% selbst produzieren. Und ohne den Umstieg auf BEV hätte ich niemals in eine eigene PV investiert.
Reden wir weiter, wenn 5% Bio im Erdgasnetz sind. Dann kann ich eure Bestrebungen wieder ernst nehmen...
 
  • BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative Beitrag #36
Neonazi und Atomkraftverrlicherforum? Warst du auf der gleichen Plattform wie ich? Ja, da sind ein paar wenige, die in diese Richtung tendieren, so wie es sie in allen Foren sonst auch gibt. Deshalb das ganze Forum als solches zu bezeichnen, halte ich für mehr als gewagt, da begibst du dich auf sehr dünnes Eis.

Dass es jede Menge weiße Flecken in der Biogaserzeugung gibt, bestreitet ja niemand, das ist aber ja genau das Problem, vor allem, da das Potential in vielen Regionen vorhanden ist. Bei uns gibt es jetzt den Vorschlag, die Gülle zusätzlich zur Gaserzeugung zu nutzen. Leider werden bei uns in der Stadt die Bioabfälle bislang tatsächlich auch nicht in Biogas umgewandelt, obwohl wir eine passende Anlage vor Ort hätten, die sich damals auch um die regionalen Bioabfälle beworben hatte. Bei uns werden diese Abfälle ins benachbarte Ausland gefahren und dort in einer höchst umstrittenen Anlage kompostiert. Auch da wieder verschenktes Potential.
 
  • BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative Beitrag #38
Da liege ich mit meiner 10-Jahres-Prognose nicht so verkehrt. Das Problem daran: bis dahin kommen noch zwei weitere Bundesregierungen. So weit in die Zukunft plant kein Berufspolitiker.
 
  • BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative Beitrag #39
Schon klar, aber das Potential ist da und wäre schneller verfügbar, wenn die Politik es nicht verhindern würde.
Die vorherige Regierung hat da schon ihren Anteil daran und die neue ist m.E. auch völlig planlos in die Energieversorgungspolitik eingestiegen. Dass Politik nicht so weit plant ist bekannt, aber eben auch eines von vielen Problemen auf diesem Planeten.
 
  • BioCNG-Autos: Die ökologische und ökonomische Alternative Beitrag #40
Also was tun? Bürgerinitiative gründen (pro Methanisierung von Biomüll und Klärschlamm)? Selbst eine Biogasanlage bauen? In die Politik gehen und die Weichen in die richtige Richtung stellen?
Für 2 und 3 bin ich zu alt...
 
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