Hallo liebe Forenfreunde.
Ich möchte wegen meiner wirklich unschönen Erfahrung von Freitag hier mal diesen Thread etwas bereichern.
Meinen geliebten grünen 5F FR (EZ 11/2013) habe ich im Juni bei Berolina in Berlin geholt. Ich habe wiederholt Probleme mit dem großen Navi gehabt (setzte plötzlich aus und im Fahrerdisplay stand "Navigation nicht verfügbar" bis es dann letzte Woche komplett ausfiel mit dem Fehler "Navigationsdatenbank fehlerhaft".
Mit der Einstellung dass dies sicher ein Garantiefall ist wollte ich beim lokalen Händler Seubert einen Termin zur Kontrolle wahrnehmen. Montags angerufen, Freitags den "frühestmöglichen" Termin bekommen. Ich habe gefragt ob mich die Diagnose etwas kostet. Auskunft vom Büromädchen "Wenn es ein Garantiefall ist, nicht".
Dann hat sich plötzlich jemand (der nicht in der Lage war sich vorzustellen, aber es kann nur der Chef gewesen sein: eine ältere Person mit grässlichem Mundgeruch und einem dümmlichen Grinsen) eingemischt, mich persönlich angegangen und beschuldigt, ich hätte die SD-Karte manipuliert und so den Defekt selbst verursacht. Außerdem habe ich das Fahrzeug nicht bei ihm gekauft ("nichts in den Topf eingezahlt") und habe deswegen keinerlei Erbringung von Serviceleistungen zu erwarten. Für das Auslesen der Ereignisspeichereinträge habe ich noch 32,86 Euro bezahlen müssen.
Nun habe ich gestern von einem Leon-Freund mit Linux ein Image seiner SD-Karte (mit der gleichen Versionsnummer V2) auf meine übertragen und es funktioniert jetzt wieder! Für eine neue SD-Karte hätte mir Herr Seubert "über 300 Euro" abnehmen wollen.
Neben dem Fehler '2562 B126CF0 Navigationsdatenbank fehlerhaft' enthielt der Speicher übrigens noch die Einträge
263426 B10AF31 Sensor für Luftgüte kein Signal und
1048835 P171900 Funktionseinschränkung durch Motorsteuergerät
Kann es vielleicht sein, dass der Geschäftsführer mich absichtlich zornig machen wollte um mich loszuwerden, weil er sonst eine unprofitable Garantiereparatur hätte durchführen müssen?