Plugin-Hybrid und seine Vor- und Nachteile

Diskutiere Plugin-Hybrid und seine Vor- und Nachteile im Alternative Treibstoffe Forum im Bereich Allgemeiner Bereich; Och, einmal den Everest runterrollen müsste reichen. Also vollkommen alltagstauglich das Ganze! :D zumal man ja auch erstmal die Steigungen und so...
  • Plugin-Hybrid und seine Vor- und Nachteile Beitrag #21
Kann sein, aber das ist halt extrem weit weg von "dass du den beim Runterfahren wieder voll kriegst durch Rekuperation".
Och, einmal den Everest runterrollen müsste reichen. Also vollkommen alltagstauglich das Ganze! :D zumal man ja auch erstmal die Steigungen und so weiter hochkommen muss. Ist also irgendwie ne unsinnige Schönrechnerei. Im Alltag kriegt man bestimmt ein paar Kilometer an Ladung dazu, aber niemals in solchen Ausmaßen.
 
  • Plugin-Hybrid und seine Vor- und Nachteile Beitrag #22
@tom84 ich glaube ich habe mich nicht klar ausgedrückt, selbstverständlich wird nicht dieselbe Energie wieder zurückgewonnen. Damit wollte ich sagen, dass ich den Berg mit dem Hybrid - also mit E-Unterstützung, nicht vollelektrisch - hochfahre und beim Herunterfahren den Akku auch wieder aufladen kann. Wie schon zuvor geschrieben kann das bei einem 10kwh-Akku sehr schnell gehen, laut @kets nach ca. 20km bei konstanter Bergabfahrt ;)
Mir geht es darum, dass es keine Grenze zur Rekuperation gibt - es sei denn der Akku ist komplett voll.
 
  • Plugin-Hybrid und seine Vor- und Nachteile Beitrag #23
Eigentlich ist es gar nicht so schwer. Lohnt sich wenn mann daheim immer Laden kann. Wenn es weiter weg geht, zum Beispiel beim Arbeitgeber, oder Einkauf, oder....
Sprich die Batteriekapazität so oft es geht gut ausnutzt.

Wenn man seinen PHEV nicht regelmäßig laden kann, ist der persönliche Nutzen und der für die Umwelt für die Katz. Ansonsten halte ich das für ein Erschleichen von geldwerten Vorteilen.

Btw-die Industrie folgt der Gesetzgebung. Ausnahmen bestätigen die Regel..........
 
  • Plugin-Hybrid und seine Vor- und Nachteile Beitrag #24
Wenn man seinen PHEV nicht regelmäßig laden kann, ist der persönliche Nutzen und der für die Umwelt für die Katz. Ansonsten halte ich das für ein Erschleichen von geldwerten Vorteilen.
Kollegen von mir haben das Ladekabel nicht mal ausgepackt. Benzin bezahlt die Firma. Also sind sie nur mit Benzin gefahren, Strom daheim hätten sie selber bezahlen müssen. Aber hey, 0,5% Versteuerung sagt alles...
 
  • Plugin-Hybrid und seine Vor- und Nachteile Beitrag #25
Kollegen von mir haben das Ladekabel nicht mal ausgepackt. Benzin bezahlt die Firma. Also sind sie nur mit Benzin gefahren, Strom daheim hätten sie selber bezahlen müssen. Aber hey, 0,5% Versteuerung sagt alles...
Ja, diese Leute mag es geben. Finde ich jetzt nicht wirklich verwerflich. Die meisten Menschen sind nun mal so gepolt, dass man selbst und die Familie an 1. Stelle steht. Würde ich wahrscheinlich genau so machen. Warum soll ich fast das doppelte für ein Auto zahlen, wenn es auch weitaus günstiger geht, selbst wenn ich die Möglichkeiten zum Laden zu Hause nicht hätte. Das gesparte Geld kann man dann anlegen oder für sonst was ausgeben. Finde das hat auch nichts mit dem Erschleichen von geldwerten Vorteilen zu tun. Du versteuerst deinen Wagen ja nach wie vor, kannst du ja nichts für, wenn das so "subventioniert" wird.
 
  • Plugin-Hybrid und seine Vor- und Nachteile Beitrag #26
@Gast58809 Weil m.E. du mit der Plugin-Geschichte viele Nachteile ( Gewicht, Kapazität usw. ) nur wegen der Förderung in Kauf nimmst. Es ist mir ein Rätsel, wieso so etwas gefördert wird. Für mich hat das schon etwas von zumindest Augenwischerei. Das ist aber nur meine rein persönliche Meinung zu dem Thema.
Das Konzept mag seine Schwächen haben, allerdings empfinde ich solche Pauschalisierungen als unpassend. Wer mit seinem Plugin-Hybrid den Großteil der Strecken (z. B. Arbeitsweg und Einkaufsfahrten) überwiegend elektrisch zurücklegen kann, fährt selbst dann umweltfreundlicher und günstiger, wenn der Strom zum Auflanden 100 % aus nicht regenerativen Energiequellen kommt. Hierzu gibt es bereits entsprechende Studien. Wer Ökostrom bezieht, fährt elektrische Strecken zu 100 % emissionsfrei. Bleibt noch das Problem das umweltschädlichen Ressourcenabbaus für die Batterieproduktion. Es ist allerdings nicht so, dass die Erdölförderung und -weiterverarbeitung besonders umweltfreundlich wäre.

Für Vertreter, die ausschließlich digital fahren und gerne mit Vmax über die Bahn ballern, ist ein Plugin-Hybrid nichts. Vor diesem Hintergrund ist die Förderung (0,5 anstatt 1,0 %) eigentlich fast eine Frechheit, da es ganz offensichtlich nicht der Umwelt dient, sonder nur den Absatz ankurbeln soll. Die private Förderung halte ich indes für äußerst sinnvoll.

Das Konzept des Plugin-Hybrid pauschal als Augenwischerei abzutun, halte ich für ganz und gar falsch, da selbst beim Aufladen mit Strom aus fossilen Energieträgern lokal emissionsfrei gefahren werden kann und die Treibhausgasemissionen niedriger sind als beim Fahren mit einem Verbrenner. Wenn kein Stromanschluss zum Laden zur Verfügung steht, ist ein Vollhybrid oder Mildhybrid sinnvoller. Dieser ermöglicht deutlich niedrigere Verbräuche als ein Diesel oder Benziner, schleppt aber nicht die riesige Batterie mit sich herum. Es kein Patentrezept, der Käufer muss sich einfach überlegen, welches Konzept am besten zum persönlichen Nutzungsverhalten passt.
 
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  • Plugin-Hybrid und seine Vor- und Nachteile Beitrag #27
@Gast58809 Ich denke @griwer wollte lediglich darstellen, dass es vielen nicht auf die Überlegung ankommt, welches Konzept zum persönlichen Nutzungsverhalten des "PKW" passt, sondern - tatsächlich - auf das Nutzungsverhalten ihrer "Brieftasche".

Deine Beschreibung deckt die "theoretischen" Erwägungen ab, ignoriert aber die "tatsächlichen" Auswirkungen der Sonderbesteuerung von Hybrid-Fahrzeugen. Oder anders gesagt, die Regelung ist "gut gemeint", aber in Wirklichkeit alles andere als "gut", sondern eher das Gegenteil. Letztlich ermuntert sie auch Leute, die "tatsächlich" keinen Hybrid brauchen oder brauchen können, zum Erwerb eines Hybriden.

btw....Du arbeitest gerne auch mit Pauschalierungen oder wie ist sonst Dein Abs. mit den "Vertretern" zu verstehen? 🤨
 
  • Plugin-Hybrid und seine Vor- und Nachteile Beitrag #28
@Gast67293

Nein, ich habe nicht pauschal von Vertretern gesprochen. Ich sprach von "Vertreter[n], die ausschließlich digital fahren und gerne mit Vmax über die Bahn ballern". Es gibt natürlich auch andere, die solch einen Fahrstil pflegen. Von dieser Berufsgruppe sprach ich deshalb, weil diese besonders häufig vom Steuervorteil profitieren können, gleichzeitig deren Fahrprofil für Plugin-Hybride aber häufig besonders ungeeignet ist. Es handelte sich hierbei um ein Beispiel, nicht um eine Pauschalisierung. Ich dachte, dass dies auch ohne explizites Kenntlichmachen klar wird, werde aber auf deine besonderen Bedürfnisse zukünftig Rücksicht nehmen und Beispiele entsprechend deklarieren.

Ich war der Auffassung, dass für @griwer das Konzept "Plugin-Hybrid" generell eine Augenwischerei darstellt, nicht nur die Förderpolitik der Bundesregierung, auch weil in der Argumentation auf gängige Vorurteile zurückgegriffen wurde. Falls ich das falsch verstanden haben sollte, bitte ich um einen kurzen Hinweis, dann ist das auch schon geklärt.
 
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  • Plugin-Hybrid und seine Vor- und Nachteile Beitrag #29
@Gast58809 Es ging mir nicht um das Konzept an sich. Ich finde es nur nicht richtig dieses Konzept zu fördern. Aus eben all den nicht nur von mir genannten Gründen.
 
  • Plugin-Hybrid und seine Vor- und Nachteile Beitrag #30
Habe das Thema Plugin-Hybrid ausgelagert :) Dann muss man sich nicht schlecht fühlen, drüber zu sprechen ;)
 
  • Plugin-Hybrid und seine Vor- und Nachteile Beitrag #31
Also ich für meinen Teil werde auch am Alibiplugin partizipieren. Macht durch den Firmenwagen dann schon nen Unterschied, ob ich monatlich 1000€ weniger Netto habe oder aber 500€ ;) (oder z.B. 250 statt 500, wie aktuell noch)
Und genau das ist doch der Grund für die ganzen aktuellen PlugIns.
 
  • Plugin-Hybrid und seine Vor- und Nachteile Beitrag #32
Fahrspass nicht vergessen ;-) - 204- 245PS bei "moderatem" Verbrauch sind schon eine Ansage
 
  • Plugin-Hybrid und seine Vor- und Nachteile Beitrag #33
Die Förderung sollte in meinen Augen ein Ziel haben: die Umwelt entlasten und dafür Sorgen, dass die Hybride bei den richtigen Leuten landen. Und das sind nunmal nicht die Vertreter bzw. Geschäftswagenfahrer, die mit der Dienstwagenbesteuerung einfach nur Geld sparen, ohne sich tatsächlich mit dem Thema Hybrid auseinanderzusetzen.
Die anderen Förderungen hingegen sind in meinen Augen "sauber":
Durch die Prämie wird der Hybrid attraktiv, da bei der Anschaffung nicht mit enormen Mehrkosten zu rechnen ist. Man hat also eine faire Wahl zwischen Benzin, Hybrid und Diesel und kann sich entsprechend seines Fahrverhaltens entscheiden. Jemand, der jeden Tag Langstrecke fährt wird sich dann auch nicht für den Hybrid entscheiden, da es sich einfach finanziell nicht lohnt.
Durch die Dienstwagenversteuerung fällt diese Entscheidung weg, denn die Ersparnis gleicht jegliche Mehrkosten durch Betrieb aus. Man darf nicht vergessen, da geht es schnell mal um 300-500€ im Monat.
Dazu kommen noch die Förderungen für Versicherung und Steuer (Förderungen, Nachlässe, wie auch immer). Die senken den Unterhalt zusätzlich deutlich unter das Niveau eines Diesels oder Benziners in der gleichen Leistungsklasse, aber auch diese gleichen nicht den Mehrverbrauch bei Langstrecke bzw. nicht-Verwendung des Elektro-Motors aus.

Als Beispiel: Für den Nachfolger meines Leons zahle ich trotz 292PS Hybrid-PS in der Versicherung (Vollkasko) nicht mal 100€ mehr als für meinen Leon, da ich sozusagen nur die 184 Benzin-PS versichern muss. In der KFZ-Steuer ist er auch billiger (logisch, da Emissionen). Für einen vergleichbaren Benziner oder sogar Diesel wird sowohl die Versicherung wie auch die Steuer wesentlich teurer. Beim Fahrzeugpreis kann man dann die ca. 5000€ Prämie abziehen und kommt damit auf ca. 4-5% mehr Rabatt, was die Preisdifferenz zum Benziner fast ausgleicht, der Diesel kostet Liste ungefähr gleich viel und ist mit Prämie damit auch teurer - besonders mit Unterhalt. Für einen Benziner würde ich also etwas weniger zahlen, dafür etwas mehr im Unterhalt. Der Diesel ist ein gutes Stück teurer, lohnt sich damit erst bei vielen gefahrenen Kilometern.
Für den Hybrid habe ich mit entschieden, weil ich damit 80-90% meiner Strecken komplett emissionsfrei (dank 100% Ökostrom in der TG) fahren kann, dabei aber dennoch ein sehr sportliches und trotzdem sparsames Fahrzeug habe, dass mich auch in technischer Hinsicht absolut überzeugt.

In einer perfekten Welt werden also viele Leute dazu animiert, einen Hybriden zu kaufen, den sie dann immer mit 100% Ökostrom laden und somit der Umwelt etwas gutes tun. Wie uns allen klar ist, macht eben genau die Dienstwagenversteuerung das kaputt und zerstört das Image des Plugin-Hybriden. In meinen Augen ist die verringer Dienstwagenbesteuerung nichts anderes als ein Flottenverbrauchssenker für die Hersteller. Auf dem Papier top und in großen Mengen verkauft sehr effektiv, in der Praxis schlimmer als eine Dieselflotte :) Bei Elektroautos und E-Bikes sieht das wieder anders aus, von der E-Bike-Versteuerung bspw. profitiere ich selbst auch und mit dem Elektroauto kann man nicht "tricksen".
 
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