Meine Erfahrungen zur Ladekantenschutzfolie - vielleicht hilft es ja jemandem:
Da ich in meinen ST häufiger mal Sachen verlade, dachte ich, ich müsste die Heckschürze ("Stoßstange" wäre wohl unpassend) vor Kratzern schützen. Aus optischen Gründen hatte ich mich statt einer Metallabdeckung für eine transparente Folie entschieden. Hersteller weiß ich nicht mehr, machte aber einen professionellen Eindruck, sah gut und unauffällig aus, ließ sich einfach aufkleben und hat zunächst wohl auch einige Kratzer verhindert. Inzwischen nach fast 8 Jahren war die Folie allerdings vermutlich durch die Sonne sehr hässlich vergilbt und eine Schutzwirkung war offenbar auch nicht mehr gegeben, also musste sie runter. Nun weiß man ja eigentlich, dass man Folie mit Wärme ablösen kann - habe ich auch versucht, mit Fön und heißem Wasser. Problem dabei ist, dass, lange bevor die Folie oder der Kleber weich werden, wird der Lack weich und löst sich in Blasen von dem Kunststoff. Letzlich konnte ich die zersetzten Folienreste zumindest an den Rändern mit einer flach geführten Rasierklinge in kleinen Stücken ablösen, und die Kleberreste danach mit einem Lappen und reichlich Spiritus entfernen. Fazit:
- Behandelt lackierte Kunststoffteile keinesfalls mit Wärme!
- Kunststofffolien haben eine begrenzte Lebensdauer, und danach bekommt man sie kaum ohne Lackschäden von Kunststoffteilen runter
- Ein paar mit Lackstift reparierte Kratzer sehen nach einigen Jahren wohl weniger hässlich aus als eine vergilbte Folie
- Wenn ihr einen Ladekantenschutz braucht, nehmt besser gleich einen vernünftigen aus Edelstahl. Leider habe ich keinen gefunden, der auch um die hinterste Kante herumgeht.