- Chiptuning/Prüfstand/Rubbeln beim Beschleunigen Beitrag #1
bones
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Da zu diesen Themen in letzter Zeit sehr viele Postings aufgetaucht sind, möchte ich auch mal meine Meinung zu dem Thema kundtun:
IMHO ist Chiptuning mit "Prüfstandsabstimmung" Schwachsinn. Der einzige Sinn, den es macht, ist Werte von vorher/nachher zu haben - ob sie stimmen sei mal dahingestellt.
Worin soll bitte die Abstimmung auf den Motor bestehen?
Es gibt einfach keinen Unterschied, bis auf ein paar Mikrometer bei der Fertigung. Die Leistungsstreuung der Serienmotoren liegt mehr oder weniger an den Fertigungstoleranzen - die gleiche Leistungsstreuung hat man dann nach dem Chippen auch noch. Mein 110er TDI hatte vor dem Chippen echte 125 PS und 285 NM - nach dem Chippen bei Abt ca. 150PS / 350 NM, obwohl Abt nur 132 PS und 270 NM angibt. Das Rubbeln kann nur ein schlecht abgestimmter Chip sein, der Drehmomentspritzen erzeugt, die die Quelle für das Rubbeln sind. Das ist auch schon bei den ach so tollen "Prüfstandsabgestimmten" Chips aufgetreten. Ich will jetzt hier nicht Abt anpreisen oder sowas, sondern einfach nur empfehlen, zu einem renommierten Tuner zu gehen, die eng mit VW/Audi zusammenarbeiten und daher auch wissen, was sie da verändern. Ein Auto Chiptunen ist nicht sonderlich schwer, die Kennfelder für Ladedruck und Einspritzmenge ein wenig angehoben und schon läuft die Karre besser. Dies geht jedoch meistens zu Lasten des Kupplung/Des Getriebes -> Rubbeln (ÜBerlegt Euch mal, was für belastungen das sind, wenn kurzzeitig Drehmomenntspitzen von +50 NM in die Kupplung/ das Getriebe jagen.) Dieses hatte ich mal ganz extrem bei einem Chipgetunten V6 TDI von AH-Tuning gesehen. Der hatte eine Drehmomentspitze von +100NM...
Vernünftiger Tuner beachten alle Faktoren, auch die Haltbarkeit des Motors und des Antriebsstranges - auch anhand Informationen, die sie von VW bekommen. Andere Tuner, die gar keinen Zugriff auf solche Infos haben, können ihre Chips gar nicht so abstimmen, sondern müssen sich auf das "willenlose" Kennfeldanheben beschränken.
Ein Prüftstandsergebnis ist auch so nichtsaussagend, das glaub Ihr gar nicht. Das sind alles nur Anhaltswerte. Eine um 10 Grad gestiegene Ansaugtemperatur kann einen Leistungsverlust von 20-30PS bewirken!
Eine Prüfungsfahrt wird auch bei Abt durchgeführt - ein Diagnosegerät wird am Diagnoseport angeklemmt und mit laufendem Gerät eine Probefahrt gemacht.
Und eine Probefahrt unter Diagnose sagt weit mehr aus, als ein "stehender" Prüfstandslauf. Die Einfahcen Prüfstände können einfach nicht die notwendigen Umgebungsvariablen bereistellen. Einfach das Auto auf die Rolle zu stellen, ohne sich auf die korrekte Anströmung der Kühler mit der richtigen Temperatur zu kümmern bringt es einfach nicht!
Renommierte Tuner, die meines Wissens eng mit VW/Audi zusammenarbeiten sind meines Wissens MTM, Abt und Oettinger. Es mag noch weitere geben, das bezweifle ich nicht.
Es gibt aber leider zu viele schwarze Schafe wie AH-Tuning.
IMHO ist Chiptuning mit "Prüfstandsabstimmung" Schwachsinn. Der einzige Sinn, den es macht, ist Werte von vorher/nachher zu haben - ob sie stimmen sei mal dahingestellt.
Worin soll bitte die Abstimmung auf den Motor bestehen?
Es gibt einfach keinen Unterschied, bis auf ein paar Mikrometer bei der Fertigung. Die Leistungsstreuung der Serienmotoren liegt mehr oder weniger an den Fertigungstoleranzen - die gleiche Leistungsstreuung hat man dann nach dem Chippen auch noch. Mein 110er TDI hatte vor dem Chippen echte 125 PS und 285 NM - nach dem Chippen bei Abt ca. 150PS / 350 NM, obwohl Abt nur 132 PS und 270 NM angibt. Das Rubbeln kann nur ein schlecht abgestimmter Chip sein, der Drehmomentspritzen erzeugt, die die Quelle für das Rubbeln sind. Das ist auch schon bei den ach so tollen "Prüfstandsabgestimmten" Chips aufgetreten. Ich will jetzt hier nicht Abt anpreisen oder sowas, sondern einfach nur empfehlen, zu einem renommierten Tuner zu gehen, die eng mit VW/Audi zusammenarbeiten und daher auch wissen, was sie da verändern. Ein Auto Chiptunen ist nicht sonderlich schwer, die Kennfelder für Ladedruck und Einspritzmenge ein wenig angehoben und schon läuft die Karre besser. Dies geht jedoch meistens zu Lasten des Kupplung/Des Getriebes -> Rubbeln (ÜBerlegt Euch mal, was für belastungen das sind, wenn kurzzeitig Drehmomenntspitzen von +50 NM in die Kupplung/ das Getriebe jagen.) Dieses hatte ich mal ganz extrem bei einem Chipgetunten V6 TDI von AH-Tuning gesehen. Der hatte eine Drehmomentspitze von +100NM...
Vernünftiger Tuner beachten alle Faktoren, auch die Haltbarkeit des Motors und des Antriebsstranges - auch anhand Informationen, die sie von VW bekommen. Andere Tuner, die gar keinen Zugriff auf solche Infos haben, können ihre Chips gar nicht so abstimmen, sondern müssen sich auf das "willenlose" Kennfeldanheben beschränken.
Ein Prüftstandsergebnis ist auch so nichtsaussagend, das glaub Ihr gar nicht. Das sind alles nur Anhaltswerte. Eine um 10 Grad gestiegene Ansaugtemperatur kann einen Leistungsverlust von 20-30PS bewirken!
Eine Prüfungsfahrt wird auch bei Abt durchgeführt - ein Diagnosegerät wird am Diagnoseport angeklemmt und mit laufendem Gerät eine Probefahrt gemacht.
Und eine Probefahrt unter Diagnose sagt weit mehr aus, als ein "stehender" Prüfstandslauf. Die Einfahcen Prüfstände können einfach nicht die notwendigen Umgebungsvariablen bereistellen. Einfach das Auto auf die Rolle zu stellen, ohne sich auf die korrekte Anströmung der Kühler mit der richtigen Temperatur zu kümmern bringt es einfach nicht!
Renommierte Tuner, die meines Wissens eng mit VW/Audi zusammenarbeiten sind meines Wissens MTM, Abt und Oettinger. Es mag noch weitere geben, das bezweifle ich nicht.
Es gibt aber leider zu viele schwarze Schafe wie AH-Tuning.