1. Teil Erlebnisbericht Fahrsicherheitstraining: „Wie es dazu kam“

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  • 1. Teil Erlebnisbericht Fahrsicherheitstraining: „Wie es dazu kam“ Beitrag #1

pfiff

Gast
Hallo für alle unter Euch, die schon immer wissen wollten wie ein Fahrsicherheitstrainig abläuft und ob es sich lohnt, nachfolgend ein immer noch mit breitem Grinsen geschriebene Erlebnisbericht.

Doch bevor ich beginne, ein kurze Schilderung wie ich zum Fahrsicherheitstraining kam. Man mag mir manch opulente Darstellung verzeihen, die Übertreibung soll euch ein wenig an den Text fesseln. Nicht alles ist so dramatisch wie nachfolgend beschrieben.

1. Teil Erlebnisbericht Fahrsicherheitstraining: „Wie es dazu kam“

Seit Mitte Oktober bin ich stolzer Besitzer eines schwarzen Seat Leon Cupra R, auf den ich rund 12 Wochen gewartet hatte. Als einziges Extra gönnte ich den kleinen Schwarzen die Recaro 2+2 Sitze. Entsprechend der Empfehlungen des Forums wurde mein neuer Liebling eingefahren. Schon bald jedoch hielt ich das Jucken im Gasfuß nicht mehr aus, instinktiv spürte ich das er etwas härter ran genommen werden wollte. Nach 1500km , musste die 200er Km/h Marke alsbald durchbrochen werden. Dies war schon recht aufregend, und nun war auch der Zeitpunkt meinen Freundeskreis mit ein paar Proberunden als Beifahrer die Beschleunigungswerte zu vermitteln. Aus irgendeinen Grund wollen die jetzt aber nicht mehr mit mir mitfahren. Spaß muss es ihnen doch gemacht haben! „Ooohhhh“ hörte ich von den Jungs als wir uns den Kreuzungen näherten. Sie waren ganz blas vor Neid, oder war der Grund ein Anderer? Das Kreischen der Mädels ging im Sound von Turbolader und quietschender Reifen unter….
Da ich zukünftig jedoch nicht immer nur allein fahren will, hatte ich also den ersten Grund für ein FST. Ich brauchte eine Legitimation, eine Zertifizierung für dieses Geschoß, damit meine Freunde wieder Vertrauen in meine Fahrkünste fassen. Bevor der Entschluss aber so richtig reifte war noch eine Fahrt ab ins Gewinkel angesagt. Gesagt getan und ab ging’s in die Sächsische Schweiz auf die Naturrennstrecke bei Hohenstein, welche nicht mit dem Sachsenring bei Hohenstein Ernstal zu verwechseln ist.

Zunächst musste die Strecke aufwärmmäßig abgefahren werden. Die Rennleitung war, wie hier sonst eigentlich üblich, noch nicht anwesend. Da ich sonst der 2-Räder-Fraktion als Organspender zur Verfügung stehe, kenne ich und meine Knie die Strecke aus dem ff. Eine ganz neue Perspektive tat sich auf, und welch ein Zufall eine Gummikuh (2rädriger BMW Fahrer) hatte trotz des recht kühlen aber trockenen Herbstwetters ins Revier gefunden. So dachte ich bei mir „versuchst Du es heut mal anders herum und ärgerst mal einen Mopped Fahrer“.

Dies erachtete ich für beide als relativ wenig risikoreich, da die wunderschönen Serpentinen bergauf mit der Breite von 2 Fahrspuren bewältigt werden können. Obwohl ich wusste das es ein fast aussichtsloses Unterfangen ist ein Motorradfahrer zu fangen, wollte ich es dennoch versuchen. Und tatsächlich, der Cupra R hatte mit seine 225PS keinerlei Mühe dran zubleiben. Jedoch bemerkte ich, das es mit meinen Fahrkünsten auf 4 Rädern nicht optimal bestellt ist. Wo ist der richtige Bremsepunkt, wie reagiert man eigentlich auf das Untersteuern, was soll das komische Blinken inmitten der Armaturen. Alles Fragen die sich bisher nicht in der Form gestellt hatten. Ich ließ also den BMW Fahrer im Glauben enteilen, er wäre der Bessere. Es ist ja so schön Anderen eine Freude zu machen.

Kurzum ich hatte Blut geleckt und wollte einfach mehr, erkannte aber meine Grenzen. Vernünftig wie ich bin, kam ein Intensivtraining ohne Anleitung in der Dresdner Innenstadt weniger in Frage. So machte ich mich auf die Suche nach Alternativen und fand die Renntrainings von Auto, Motor und Sport im Internet. Beiläufig wurde da erwähnt, man benötige als Vorraussetzung ein Basis-Fahrsicherheitstraining und ein Perfektionstraining. Da bot es sich gleich an Beides zu kombinieren im so genannten Perfektionstraining2 was am Wochenende auf den oben schon erwähnten Sachsenring 260Euronen kosten sollte. Dies buchte ich sogleich für den 13. und 14.12. Die Rechnung mit Anfahrtsbeschreibung, Versicherungsbedingungen und Hinweis auf die im Umfeld des Sachsenringes positionierten Automaten für die schönsten Andenken mit Fotofinish erhielt ich umgehend, welche ebenso umgehend bezahlt wurde.

Jetzt hieß es nur noch warten. Warten worauf? Auf die Winterreifen, welche in dieser Jahreszeit eine übliche und vom Veranstalter geforderte Vorrausetzung für ein FST sind. Dies stellte sich als eine harte Herausforderung heraus, wie andere Cupra R Fahrer sicher auch schon leidvoll erfahren mussten, stellt doch die Brembo Bremsanlage ein gewisses Hindernis dar. Ich will hier gar nicht auf die verschiedenen Möglichkeiten eingehen, ich habe mich für das SEAT Winterangebot der 4 Kompletträder 18 Zoll Alufelge entschieden, welche bescheidene 1600Euros kosteten. Auch wenn es nicht wirklich „günstig“ im klassischen Sinne war, ist es genau betrachtet dann doch eine Art Schnäppchen rechnet man einmal die üblichen Einzelpreise zusammen. Aber genug, nach 4 Wochen Wartezeit in denen der Winter, zumindest was die Temperaturen anbelangt, schon so manches mal Dresden recht nahe kam, hatte ich eine Woche vor Trainingsbeginn endlich die Winterreifen. Mit denen fuhr ich dann zum ersten Trainingstag.

Wie ich dort empfangen wurde und was ich am ersten Tag alles erlebt habe erzähl ich euch im 2. Teil wenn Euch mein Bericht bis hierher gefallen hat.

Also Ich freu mich auf Eure Kommentare.

Bis bald,
euer pfiff
 
  • 1. Teil Erlebnisbericht Fahrsicherheitstraining: „Wie es dazu kam“ Beitrag #2
... ja ... doch ... recht unterhaltsam ...

Wo bleiben die restlichen 9 Teile ... ? :D ;) :tongue:
 
  • 1. Teil Erlebnisbericht Fahrsicherheitstraining: „Wie es dazu kam“ Beitrag #3
Als ebenfalls noch frischer Organspender mit Gummikuh und Leon:

Dein Bericht ist wirklich erste Sahne.
Da freut man sich auf die nächsten Teile. :]

chromium
 
  • 1. Teil Erlebnisbericht Fahrsicherheitstraining: „Wie es dazu kam“ Beitrag #4
Original von pfiff



„Ooohhhh“ hörte ich von den Jungs als wir uns den Kreuzungen näherten. Sie waren ganz blas vor Neid, oder war der Grund ein Anderer? Das Kreischen der Mädels ging im Sound von Turbolader und quietschender Reifen unter….
f

so so :D ich glaube ich muss mal vorbeikommen und deinen mädels kreischen beibringen :D so laut ist der turbo ja wirklich nicht :D
 
  • 1. Teil Erlebnisbericht Fahrsicherheitstraining: „Wie es dazu kam“ Beitrag #5
Weitermachen :)
 
  • 1. Teil Erlebnisbericht Fahrsicherheitstraining: „Wie es dazu kam“ Beitrag #6
mach ich! versprochen! Nur kann es ein paar Tage dauern, da ich ab Morgen Urlaub habe und deshalb im Office nicht mehr ans Netz komme.
 
Thema:

1. Teil Erlebnisbericht Fahrsicherheitstraining: „Wie es dazu kam“

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