Ich habs glaube ich schonmal irgendwann in einem anderen Fall geschrieben: Man muß auch sehen, wie solche Kulanzanträge bearbeitet werden! Ich weiß wovon ich da rede, denn ich habe beim Daimler 3 Jahre im Service gearbeitet und zig Kulanzanträge aufgenommen. Es wird wohl nicht nur beim Daimler so Handhabe sein, daß Kulanzanträge grundsätzlich in Rücksprache mit dem Händler bearbeitet werden. Dabei haben Anträge, die ein Händler stellt, schonmal grundsätzlich das solidere Fundament, als wenn es ein Privatmann stellt, soviel sollte klar sein. Daß das unter Mitwirkung des Händlers auch dazu führt, daß sowas schnell abgewickelt werden kann, braucht ebenfalls nicht erläutert zu werden. Das entscheidende ABER kommt dann ins Spiel, wenn es um so Sachen wie km-Grenzen geht. Da sagt der Händler 90tkm, die Richtlinie sagt 75tkm, und leider Pech gehabt. Wenn Du dann bei dem Händler kein echter "Premium"-Kunde bist, warum sollte der für Dich eine Falschaussage treffen?
Dein Händler hat also grundsätzlich mit seinen Teil dazu beigetragen, daß Du jetzt sauer bist. Zumal er seinerseits ja auch Möglichkeiten hat, für Dich den Ärger zu schmälern, wenn er Dich als Kunde unbedingt halten will: Weniger Stunden aufschreiben, Prozente beim Material etc etc. Da geht immer was! Aber anstelle diese Möglichkeiten auszuschöpfen, geht er den leichten Weg und läßt Dir durch Seat sagen, daß es nix is mit Kulanz. Was erwartest Du von Seat? -Du bist nunmal kein Flottenkunde, also hast Du auch keinen Anspruch auf einen Key-Account Service-Mitarbeiter, der für Dich solche Sachen regelt und den Karren irgendwie aus dem Dreck zieht. Grundstzlich gilt: Von übergeordneten Stellen wird es niemals eine so punktuelle Aussage geben, wie man sie von seinem Händler erhalten kann; man muß pauschal abwickeln, basta.