- Garantieanspruch nach Umbaumaßnahmen Beitrag #1
surrealcrash
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Hello Ladies und Gents,
es folgt ein leidiges und immer wieder heiß diskutiertes Thema: „Der Garantieanspruch“.
Ich möchte meiner Leonie eine AGA ab Turbo spendieren – alles akkurat mit EG, schließlich fährt das Gewissen mit. Um die Passgenauigkeit zu prüfen und absegnen zu lassen, soll der Einbau trotz der horrenden Preise bei einem Freundlichen erflogen. Somit hat ein Fachmann Einblick und kann eventuelle Bedenklichkeiten äußern.
Kasus Knacktus: Ich habe noch locker 2,5 Jahre Garantieanspruch.
Um mir im Vorwege Informationen einzuholen, habe ich die Thematik drei Freundlichen aufgetischt (via E-Mail) und außerdem Seat Deutschland telefonisch kontaktiert. Das Resultat – wie sollte es anders sein – sind völlig unterschiedliche Aussagen.
Varianten:
Ich persönliche habe mal studiert, auch in Richtung Motorentechnik – mir ist also klar, dass eine Abgasanlage einen Eingriff in den Gesamthaushalt vornimmt. Dennoch und auch faktisch, hat das Fahrzeug permanent mit wechselnden Faktoren zu kämpfen und spezifischen Sicherheiten sollten mehr kompensieren.
Ich kann mir also nicht vorstellen, das ein abgesenkter Staudruck (in Summe vielleicht 5%) für den Defekt z.B. an meiner Steuerkette verantwortlich gemacht werden kann. Gerade dieses Thema verschafft mir nämlich beim TFSI den nötigen Respekt – kann unangenehm kostspielig werden und vermasselt mir meine Vorfreude am Individualsieren des Fahrzeugs.
Was sind eure Erfahrungen, Tendenzen und Emotionen? Hat jemand etwas Vergleichbares durchleben müssen?
Grüße!
es folgt ein leidiges und immer wieder heiß diskutiertes Thema: „Der Garantieanspruch“.
Ich möchte meiner Leonie eine AGA ab Turbo spendieren – alles akkurat mit EG, schließlich fährt das Gewissen mit. Um die Passgenauigkeit zu prüfen und absegnen zu lassen, soll der Einbau trotz der horrenden Preise bei einem Freundlichen erflogen. Somit hat ein Fachmann Einblick und kann eventuelle Bedenklichkeiten äußern.
Kasus Knacktus: Ich habe noch locker 2,5 Jahre Garantieanspruch.
Um mir im Vorwege Informationen einzuholen, habe ich die Thematik drei Freundlichen aufgetischt (via E-Mail) und außerdem Seat Deutschland telefonisch kontaktiert. Das Resultat – wie sollte es anders sein – sind völlig unterschiedliche Aussagen.
Varianten:
- Der erste Freundliche ist der Meinung: „Garantieanspruch erlischt vollkommen, für das gesamte Fahrzeug“. Keine Diskussion! :angry:
- Der zweite Freundliche rief mich telefonisch zurück und erzählte mir was von angehängten Komponenten. Also sprich: „Turbine, Motor inkl. Getriebe seinen künftig von jeglichen Garantieansprüchen ausgeschlossen“.
Auf meine Rückfrage, wer gerade diese Komponenten verankert und wo Abgrenzungen stattfinden, folgte schwammiges Gefasel ohne Aussage. Denn nimmt man z.B. den Satz der Impulserhaltung, lassen sich bedingt durch die Downpipe ganz sicher auch infinitesimal kleine Druckänderungen in z.B. der Brennstoffpumpe feststellen. Willkür kennt keine Grenzen und lässt sich beliebig erweitern - von thermischen Änderungen des Gesamtsystems mal abgesehen. Also bitte doch mal was Schriftliches - zack, das Gespräch fand sein Ende.
- Der dritte Freundliche meinte sinngemäß, dass er alles auf Garantieanspruch prüfen lassen würde und Seat erstmal nachweisen muss, dass der Schaden durch die abgasseitige Änderung am Turbo erfolgte. Außerdem, woher weiß Seat bzw. der jeweilige Sachbearbeiter im Schadensfall von einer anderen Abgasanlage – von ihm nicht! Ggf. das die Ursache tatsächlich „AGA“ lautet, solle ich den Hersteller der AGA verklagen. Alleine aufgrund der Basis: EG und offizielles Austauschteil.
Außerdem sei der Schaden an sich abzugrenzen: „ein defekter Sensor bzw. Messgeber ist nicht die Folge eines anderen Auspuffs“. Bam!
- Seat Deutschland, komische unsympathische Frau am Telefon: „Machen sie mit ihrem Fahrzeug was sie wollen, sie haben es bezahlt“. Pauschalisierte Aussagen gibt es nicht, geprüft wird immer der individuelle Fall! Aber sie würde sowas nicht machen, weil ab Werk sowieso alles „high end“ ist.
Ich habe den nachgefragt, ob es möglich ist Rücksprache mit der jeweiligen Fachabteilung zu halten: „Nein“! Warum nicht, ich bin Kunde? „Nein“! Danke! Tschüß!
Hier wird Service also noch groß geschrieben!:wave:
Ich persönliche habe mal studiert, auch in Richtung Motorentechnik – mir ist also klar, dass eine Abgasanlage einen Eingriff in den Gesamthaushalt vornimmt. Dennoch und auch faktisch, hat das Fahrzeug permanent mit wechselnden Faktoren zu kämpfen und spezifischen Sicherheiten sollten mehr kompensieren.
Ich kann mir also nicht vorstellen, das ein abgesenkter Staudruck (in Summe vielleicht 5%) für den Defekt z.B. an meiner Steuerkette verantwortlich gemacht werden kann. Gerade dieses Thema verschafft mir nämlich beim TFSI den nötigen Respekt – kann unangenehm kostspielig werden und vermasselt mir meine Vorfreude am Individualsieren des Fahrzeugs.
Was sind eure Erfahrungen, Tendenzen und Emotionen? Hat jemand etwas Vergleichbares durchleben müssen?
Grüße!