- Flachbalkenwischer("Aerotwin") von Bosch Beitrag #1
Andreas
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Mich nervt das bei hohen Geschwindigkeiten auftretene Wischergeräusch mit in der Regel schlechten Wischergebnissen der montierten Spoiler-Scheibenwischer.
Z.Z. werden Alhambra, Audi A4, diverse VW-Modelle mit den neuen "Flachbalkenwischern" ausgeliefert.
Meine Nachfrage an Bosch ergab Folgendes: (Zitat):
Seit mehr als zwei Jahren wird das neuartige, gelenkfreie Wischblatt
"Aerotwin" von Bosch in der Erstausruestung eingesetzt.
Damals zeigte Daimler-Chrysler es erstmalig am Mercedes-Benz CL. In diesem
Jahr kommen gleich mehrere Fahrzeuge von Daimler-Chrysler, Volkswagen, Audi,
Renault, Ford, Skoda und Seat auf den Markt, die serienmäßig mit dem
innovativen Wischblatt ausgestattet sind. Bosch erwartet, dass in den
nächsten sechs Jahren mehr als 80 Prozent aller Neuwagen in Europa mit einem
derartigen Wischersystem ausgerüstet sein werden.
Zudem gibt es den "Aerotwin" jetzt auch im Handel. Der Wischer ist zunächst
für den CL und die S-Klasse von Mercedes-Benz, für den Polo und Passat von
Volkswagen sowie den Audi A2 erhältlich. Nach Einführung der mit "Aerotwin"
ausgestatteten Fahrzeuge stehen gleichzeitig die jeweiligen Handelsvarianten
zur Verfügung. Der Preis für ein Paar Aerotwin-Wischer von Bosch beträgt
beispielsweise beim Volkswagen Passat circa 24 Euro, zuzüglich
Mehrwertsteuer. Bosch entwickelt derzeit auch an so genannten
rückwärtskompatiblen Varianten des neuartigen Wischersystems für Automodelle
älterer Bauart, die nicht ab Werk mit "Aerotwin" ausgerüstet sind.
Der schnelle Erfolg des "Aerotwin" basiert auf den auch für die Autofahrer
direkt erkennbaren Vorteilen des neuen Konzepts. Statt aus einem Bügelsystem
mit Gelenkteilen besteht der gelenkfreie Wischer aus einem einteiligen
Gummiprofil mit integriertem Spoiler. Zwei Federschienen verteilen den
Anpressdruck gleichmäßig über die gesamte Länge des Wischblatts. Dadurch
wird das Wischergebnis auch bei höheren Geschwindigkeiten weiter verbessert.
Im Vergleich zu herkömmlichen Wischblättern mit Bügelsystem ist der
"Aerotwin" nur halb so hoch. Der flache Aufbau verbessert die Aerodynamik
des Wischblatts und reduziert die Windgeräusche beträchtlich. Daneben
beeinträchtigt es während des Wischens weniger die Sicht. Und nicht zuletzt
ist der "Aerotwin" eine Voraussetzung für die verdeckte, nicht sichtbare
Ablageposition der Wischerarme hinter der Motorhaube, wo sie elektronisch
geregelte Motoren in eine erweiterte Parkstellung bringen.
Seit der Einführung 1999 erhielt Bosch für den "Aerotwin" mehrere
Innovationspreise, wie den Pace Award 2002 des US-Fachblatts Automotive News
und der Managementberatung Cap Gemini Ernst & Young. Der Name "Aerotwin"
weist auf die hervorragenden aerodynamischen Eigenschaften und den bewährten
Zweistoff-Wischgummi (bei Bosch-Wischern 1994 als "Twin"-Technik eingeführt)
dieses Wischers hin.
Z.Z. werden Alhambra, Audi A4, diverse VW-Modelle mit den neuen "Flachbalkenwischern" ausgeliefert.
Meine Nachfrage an Bosch ergab Folgendes: (Zitat):
Seit mehr als zwei Jahren wird das neuartige, gelenkfreie Wischblatt
"Aerotwin" von Bosch in der Erstausruestung eingesetzt.
Damals zeigte Daimler-Chrysler es erstmalig am Mercedes-Benz CL. In diesem
Jahr kommen gleich mehrere Fahrzeuge von Daimler-Chrysler, Volkswagen, Audi,
Renault, Ford, Skoda und Seat auf den Markt, die serienmäßig mit dem
innovativen Wischblatt ausgestattet sind. Bosch erwartet, dass in den
nächsten sechs Jahren mehr als 80 Prozent aller Neuwagen in Europa mit einem
derartigen Wischersystem ausgerüstet sein werden.
Zudem gibt es den "Aerotwin" jetzt auch im Handel. Der Wischer ist zunächst
für den CL und die S-Klasse von Mercedes-Benz, für den Polo und Passat von
Volkswagen sowie den Audi A2 erhältlich. Nach Einführung der mit "Aerotwin"
ausgestatteten Fahrzeuge stehen gleichzeitig die jeweiligen Handelsvarianten
zur Verfügung. Der Preis für ein Paar Aerotwin-Wischer von Bosch beträgt
beispielsweise beim Volkswagen Passat circa 24 Euro, zuzüglich
Mehrwertsteuer. Bosch entwickelt derzeit auch an so genannten
rückwärtskompatiblen Varianten des neuartigen Wischersystems für Automodelle
älterer Bauart, die nicht ab Werk mit "Aerotwin" ausgerüstet sind.
Der schnelle Erfolg des "Aerotwin" basiert auf den auch für die Autofahrer
direkt erkennbaren Vorteilen des neuen Konzepts. Statt aus einem Bügelsystem
mit Gelenkteilen besteht der gelenkfreie Wischer aus einem einteiligen
Gummiprofil mit integriertem Spoiler. Zwei Federschienen verteilen den
Anpressdruck gleichmäßig über die gesamte Länge des Wischblatts. Dadurch
wird das Wischergebnis auch bei höheren Geschwindigkeiten weiter verbessert.
Im Vergleich zu herkömmlichen Wischblättern mit Bügelsystem ist der
"Aerotwin" nur halb so hoch. Der flache Aufbau verbessert die Aerodynamik
des Wischblatts und reduziert die Windgeräusche beträchtlich. Daneben
beeinträchtigt es während des Wischens weniger die Sicht. Und nicht zuletzt
ist der "Aerotwin" eine Voraussetzung für die verdeckte, nicht sichtbare
Ablageposition der Wischerarme hinter der Motorhaube, wo sie elektronisch
geregelte Motoren in eine erweiterte Parkstellung bringen.
Seit der Einführung 1999 erhielt Bosch für den "Aerotwin" mehrere
Innovationspreise, wie den Pace Award 2002 des US-Fachblatts Automotive News
und der Managementberatung Cap Gemini Ernst & Young. Der Name "Aerotwin"
weist auf die hervorragenden aerodynamischen Eigenschaften und den bewährten
Zweistoff-Wischgummi (bei Bosch-Wischern 1994 als "Twin"-Technik eingeführt)
dieses Wischers hin.