- An alle Navi-Benutzer Beitrag #1
Namgor
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(c) by ADAC
GPS: Satelliten fehlen
Navigationssystem kann in die Irre führen
Wer sich derzeit zu sehr auf sein Navigationssystem im Auto verlässt, kann in die Irre fahren: In Kriegszeiten behält sich das US-Verteidigungsministerium vor, die Gobal Positioning Systems (GPS) -Daten so zu verändern, dass die Genauigkeit spürbar leidet. Als Konsequenz des Irakkrieges müssen Autofahrer auch in Europa mit Irrfahrten rechnen.
Rund 2,5 Millionen GPS-Systeme sind derzeit in Fahrzeugen auf deutschen Straßen unterwegs. Europaweit sind es rund vier Millionen Systeme, die bisher Autofahrer sicher und schnell an ihr Ziel navigieren. Im Krieg wird das sonst auf wenige Meter exakte System ungenau, denn Herr über die Daten ist das US-Verteidigungsministerium.
Während Krisen kann das Petagon die nötigen GPS-Daten ändern und etwa die Genauigkeit auf einige hundert Meter erweitern. Mit der Änderung soll verhindert werden, dass feindliche Armeen die GPS-Daten für sich nutzen. Die Veränderungen sind auch in Europa groß genug, um sich im Einbahnstraßengewirr einer fremden Stadt zu verfransen. Im schlimmsten Fall muss jetzt wieder zum Navigieren im Stadtplan geblättert werden.
Allerdings verfügt die heutige festeingebaute GPS-Gerätegeneration über zwei Kontrollmechanismen. Die Elektronik überwacht dank Tacho und elektronischem Kompass ständig die Position und korrigiert die vom Satelliten gesendeten Daten. Selbst bei einem totalen Ausfall des GPS können die festeingebauten Geräte noch mehrere hundert Kilometer zuverlässig weiternavigieren.
ADAC-Telematik-Experte Johann Nowicki: „Spätestens nach einer Woche wird das System aber ungenau.“ Das können Autofahrer kontrollieren, wenn sie in einer bekannten Umgebung das System ab- und wieder anschalten: Kommt es zu Ungenauigkeiten oder Abweichungen auf dem Display, haben die Amerikaner das GPS-Signal verändert. Spätestens dann sollten Autofahrer den ADAC-Atlas wieder in greifbare Nähe legen.
Eine andere Möglichkeit, dem falschen Signal auf die Spur zu kommen, bieten die neuen ADAC-Karten: Sie zeigen auch GPS-Daten, die mit dem des Navigationssystems im Auto verglichen werden können.
„Vorsicht!“ rät Nowicki Nutzern von Navigationssystemen für so genannte Pocket-PCs und Laptops. Diese kostengünstigeren Lösungen verfügen über keine Kontrollmechanismen. Werden die Satelliten vom US-Militär "unscharf" gemacht, muss bei diesen mobilen Gerätearten häufig mit Navigationsfehlern gerechnet werden. Ganz ohne GPS wäre mit PDA oder Laptop das Navigieren nicht möglich.
Die ADAC-Straßenwachtfahrzeuge sind mit festeingebauten Navigationssystemen ausgestattet. Die Gelben Engel werden also auch weiterhin zuverlässig Pannenhilfe vor Ort leisten und das havarierte Fahrzeug schnell orten können.
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Also vielleicht doch die hübsche Beifahrerin mit Landkarte befragen
Namgor
GPS: Satelliten fehlen
Navigationssystem kann in die Irre führen
Wer sich derzeit zu sehr auf sein Navigationssystem im Auto verlässt, kann in die Irre fahren: In Kriegszeiten behält sich das US-Verteidigungsministerium vor, die Gobal Positioning Systems (GPS) -Daten so zu verändern, dass die Genauigkeit spürbar leidet. Als Konsequenz des Irakkrieges müssen Autofahrer auch in Europa mit Irrfahrten rechnen.
Rund 2,5 Millionen GPS-Systeme sind derzeit in Fahrzeugen auf deutschen Straßen unterwegs. Europaweit sind es rund vier Millionen Systeme, die bisher Autofahrer sicher und schnell an ihr Ziel navigieren. Im Krieg wird das sonst auf wenige Meter exakte System ungenau, denn Herr über die Daten ist das US-Verteidigungsministerium.
Während Krisen kann das Petagon die nötigen GPS-Daten ändern und etwa die Genauigkeit auf einige hundert Meter erweitern. Mit der Änderung soll verhindert werden, dass feindliche Armeen die GPS-Daten für sich nutzen. Die Veränderungen sind auch in Europa groß genug, um sich im Einbahnstraßengewirr einer fremden Stadt zu verfransen. Im schlimmsten Fall muss jetzt wieder zum Navigieren im Stadtplan geblättert werden.
Allerdings verfügt die heutige festeingebaute GPS-Gerätegeneration über zwei Kontrollmechanismen. Die Elektronik überwacht dank Tacho und elektronischem Kompass ständig die Position und korrigiert die vom Satelliten gesendeten Daten. Selbst bei einem totalen Ausfall des GPS können die festeingebauten Geräte noch mehrere hundert Kilometer zuverlässig weiternavigieren.
ADAC-Telematik-Experte Johann Nowicki: „Spätestens nach einer Woche wird das System aber ungenau.“ Das können Autofahrer kontrollieren, wenn sie in einer bekannten Umgebung das System ab- und wieder anschalten: Kommt es zu Ungenauigkeiten oder Abweichungen auf dem Display, haben die Amerikaner das GPS-Signal verändert. Spätestens dann sollten Autofahrer den ADAC-Atlas wieder in greifbare Nähe legen.
Eine andere Möglichkeit, dem falschen Signal auf die Spur zu kommen, bieten die neuen ADAC-Karten: Sie zeigen auch GPS-Daten, die mit dem des Navigationssystems im Auto verglichen werden können.
„Vorsicht!“ rät Nowicki Nutzern von Navigationssystemen für so genannte Pocket-PCs und Laptops. Diese kostengünstigeren Lösungen verfügen über keine Kontrollmechanismen. Werden die Satelliten vom US-Militär "unscharf" gemacht, muss bei diesen mobilen Gerätearten häufig mit Navigationsfehlern gerechnet werden. Ganz ohne GPS wäre mit PDA oder Laptop das Navigieren nicht möglich.
Die ADAC-Straßenwachtfahrzeuge sind mit festeingebauten Navigationssystemen ausgestattet. Die Gelben Engel werden also auch weiterhin zuverlässig Pannenhilfe vor Ort leisten und das havarierte Fahrzeug schnell orten können.
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Also vielleicht doch die hübsche Beifahrerin mit Landkarte befragen
Namgor