Ich verabschiede mich dann mal...

Diskutiere Ich verabschiede mich dann mal... im Newbie & Goodbye Forum im Bereich Andere Themen; In der letzten Zeit habe ich mich hier ja schon etwas rarer gemacht. Das hatte nichts mit dem Forum oder dessen Mitgliedern zu tun. Eher damit...
  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #1

Gast64879

Gast
In der letzten Zeit habe ich mich hier ja schon etwas rarer gemacht. Das hatte nichts mit dem Forum oder dessen Mitgliedern zu tun. Eher damit, daß die Finanzierung meines Leons ausläuft und die Frage des Wechsels oder Behaltens aufkam. Logisch, die vernünftigste Lösung wäre behalten gewesen. "Leider"waren meine Entscheidungen bzgl. KFZ nur sehr selten von Vernunft getragen. So auch diesmal ;-)
Vorhin habe ich den "Neuen" (TZ 09.19) angemeldet. Was hat sich für mich nun geändert. Ein Wechsel vom 6Gang DSG zum 10Gang Wandlerautomaten ( na ja, einen Tod muß man sterben ;-). B&O Soundsystem, ja ich weiß, es ist nicht das High-End verbaut aber mir reichts. Der Gerät hat serienmäßig eine Klappenauspuffanlage, allerdings keinen Turbolader. Das Ganze in einem der dunkelsten Blau das ich bisher gesehen habe. Ach ja, der Neue ist ein "Benziner". Damit bin ich also vom "Teufelsdiesel" weg, natürlich nur um meine grüne Ader zu besänftigen.
Natürlich werde ich hier noch vorbeischauen. Das eine oder andere Thema habe ich immer gerne gelesen.
Ich wünsche allen Mitschreibern allzeit eine Handbreit Asphalt unter den Reifen....
 
  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #2
@Gast64879
Mustang?
 
  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #3
Wäre das einzig derzeit verfügbare Vehikel mit 10-Gang-Wandler ;)
 
  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #4
@Gast64879

Ich wünsche dir für die Zukunft alles Gute!

Vorher möchte ich als DSG-Pilot aber deine Eindrücke zum 10-Gang-Wandler im Vergleich zum DSG wissen! :p
 
  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #5
"Leider"waren meine Entscheidungen bzgl. KFZ nur sehr selten von Vernunft getragen. So auch diesmal ;-)

In diesem Sinne, auch von einem Frischling, gehab Dich wohl!
 
  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #6
Yep, es ist ein 2019er Mustang GT, Tageszulassung. In Konablau. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht. Alternativ dazu wären "2Liter turbos" zur Auswahl gestanden. Wenn man allerdings die Verbrauchszahlen so liest, dann werde ich bei meinem Fahrprofil nicht wesentlich mehr Sprit brauchen. Das und die selber gemachte "Erfahrung" im letzten Urlaub waren dann letztendlich ausschlaggebend.
Frei nach der alten Weisheit: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen.
Und im allerschlimmsten Fall kriegt er irgendwann eine Gasanlage ;-)
@Gast58809 Darauf bin ich selber gespannt. Eigentlich sind mir Wandlerautomaten zu "indirekt". Ein DSG wäre mir lieber gewesen. Gäbe es auch. Im neuen Shelby GT500. Der ließ sich leider nicht mit meinem Budget realisieren. Bedenken hatte ich eher in die Richtung "totschalten". Es sind ja allerhand Zahnräder zu sortieren. Außer dass der Wandler wohl etwas zum "heulen" neigt, liest man nichts schlechtes darüber. Es trägt wohl auch maßgeblich zum Streckenverbrauch von 8,5 Litern bei.
 
  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #7
@Gast64879

Bezüglich der Indirektheit musst du dir wohl keine Gedanken machen, denn das hängt letztendlich einfach von der Ansteuerung der Wandlerüberbrückungskupplung ab. Wenn man diese gleich nach dem Anfahren schließt und beim Gangwechsel nicht oder nur minimal öffnet, verhält sich eine Wandlerautomatik kaum anders als ein DSG. Anders herum versucht VW ja auch beim DSG in bestimmten Fahrsituationen durch gezielten Schlupf an den Lamellenkupplungen eine gewisse Indirektheit herzustellen um den Fahrkomfort zu verbessern.

Mich würde neben der Charakteristik vor allem die Schaltstrategie interessieren, denn 10 Gänge sind natürlich schon eine Hausnummer. Offenbar überspringt das Getriebe beim Beschleunigen teilweise sogar Gänge, schaltet also z. B. 1-3-5-7 usw. Ich kenne jetzt leider die Übersetzung des Getriebes in den verschiedenen Varianten nicht. Allerdings muss man auch bei einem 10-Gang-Automaten alle zur Verfügung stehenden Gänge regelmäßig nutzen können. Es macht beispielsweise keinen Sinn die oberen Gänge so auszulegen, dass sie erst ab Geschwindigkeiten von 160 oder 180 km/h nutzbar sind, denn das sind Geschwindigkeiten, die abseits von Rennstrecken fast nirgends auf der Welt gefahren werden können. Man hätte damit quasi zwei Gänge verschenkt, handelt sich aber trotzdem zusätzliche Schaltelemente ein, die Schleppmoment- oder Planschverluste generieren sowie die Reibung und das Gewicht erhöhen. In den USA liegt beispielsweise das Tempolimit auf Highways in der Regel bei 70 mph (113 km/h). Bei gut 100 km/h müsste also der 10. Gang nutzbar sein. Das macht pro Gang einen Geschwindigkeitsbereich von 10 km/h. Da muss dann schon viel Geschaltet werden, wenn man wirklich jeden Gang nutzen möchte. Daher stellt sich für mich die Frage, ob man mit 10 Gängen nicht langsam über das Ziel hinausschießt und die Nachteile anfangen zu überwiegen.

Vielleicht erinnern sich einige an das 10-Gang-DSG von VW, welches vor einigen Jahren eingestampft wurde. Solche Getriebe machen für mich nur bei Spezialenwendungen Sinn, wo klar ist, dass ich im Alltag niemals alle zur Verfügung stehenden Gänge nutzen werde. Beispielsweise, wenn man die unteren beiden Gängen bei Gelände-, Zug- oder Nutzfahrzeugen sehr stark untersetzt und sich dadurch ein Untersetzungsgetriebe sparen kann. Diese Gänge werden dann aber tatsächlich nur im Offroadmodus, bei starker Beladung oder beim Ziehen eines Anhängers genutzt.
 
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  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #8
Naja...ich denke, was die Übersetzung des letzten Ganges angeht, so macht es keinen Unterschied, ob ich früher im 5. oder 6., aktuell im 7. oder dann eben im 10. Gang 110Km/h fahre. Die Übersetzung des letztens Ganges bleibt nahezu gleich, alles andere macht ja keinen Sinn, da -wie du bereits schreibst- Geschwindigkeiten über 120/130 keine Regel sind. Wichtig ist eben die Spreizung zwischen den Gängen, die dann resultierend aus der Gesamtzahl viel kleiner werden kann. Zwangsläufig wird dann übertrieben viel geschaltet. Und ich glaube das wird auch nur durch das Mitwirken eines Wandlers erträglich.

Der nächste Step wird sicherlich eine Art Variomatik sein, die stetig und stufenlos unendlich viele Übersetzungen durchläuft. Denn in 10 Jahren wird es garantiert unerträglich sein, wenn ein Fahrzeug 20 Mal geschaltet hat, bis man auf Tempo 100 ist ;)
 
  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #9
@ChrisEngel

Genau darauf wollte ich hinaus. Letztendlich bewirken die 10 Gänge einfach extrem kleine Gangsprünge, und zwar so kleine, dass selbst Ford der Meinung ist, dass aus den von dir genannten Gründen nicht in jeder Situation jeder Gang genutzt werden muss. So ein Schaltvorgang kostet schließlich auch immer ein klein wenig Energie, durch den Energiebedarf der Getriebesteuerung und den Schlupf an diversen Kraftübertragungselementen. Für mich ist das fast schon pervers, ein Getriebe zu bauen, dass beim Schalten regelmäßig Gänge überspringt.
 
  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #10
@Gast58809 @ChrisEngel Euere Aussagen spiegeln meine Bedenken wieder. Gestern habe ich die ersten 150km abgespult. Viel kann ich also noch nicht sagen. Da ich bekennender Autoeinfahrer bin war das eher ruhig gecruist. Landstraße, BAB und a bisserle Stadt. Auf "D" arbeitet der Automat auffällig unauffällig. Mit "wenig Gas" sind die Schaltvorgänge nicht spürbar. Ich war des öfteren erstaunt, nach einem Blick auf´s Display, welcher Gang gerade anliegt. Und ja, beim cruisen überspringt er auch schon mal einen Gang. Das Herunterschalten, zb beim überholen, macht er genauso unauffällig. Meine Bedenken in Sachen "sich totschalten" haben sich somit erledigt. Da "D" ja eher der "Ecomodus" ( hat er nicht ) bei dem Auto ist nehme ich an, daß das Schaltverhalten der Spriteffizienz geschuldet ist. Nach den offiziellen Verbrauchsangaben von Ford braucht der 10AT weniger Sprit als der Handschalter. Ich hab´s zwar noch nicht probiert aber auf "S" oder "S+" schaltet er spürbarer und überspringt auch nix mehr. Auf "Track" oder "Strip" haut er dir die Gänge deutlich spürbar ins Kreuz. So hart, dass sich Leute schon erkundigt haben ob das so richtig sei. Zur Endübersetzung kann ich sagen, daß bei 120km/h ca. 2000/min anliegen. Dürfte also "hinten raus" ähnlich übersetzt sein wie mein Leon (184PS, 6Gang-DSG). Dafür macht er "obenrum" ein paar mehr Rpm`s ;-). Bevor die Frage aufkommt. Ja, er ist abgeriegelt und wird´s auch bleiben ( u.a. der 7jährigen Garantie geschuldet ). Offen sollen gem. hörensagen so knappe 290 drin sein.
Alles in Allem ein "ganz nettes" Auto zum Preis eines GTI´s. Da "der Gerät" bei mir täglich genutzt wird, bin ich schonmal gespannt in welche Richtung sich der Spritverbrauch entwickelt. Allerdings lehne ich mich mal so weit ausm Fenster und sage, daß ich weniger brauchen werde als so mancher Cupra Fahrer. Was allerdings hauptsächlich damit zusammenhängt, daß er praktisch keinem Stadtverkehr ausgesetzt werden wird. Dort nimmt er sich natürlich reichlich. Na ja, Kraft kommt nunmal von Kraftstoff.

PS: Zum Thema "Gänge überspringen". Lt meiner BDA empfiehlt Ford auch beim Handschalter in "ebenem Gelände" im 2.Gang anzufahren. Ja, ich bin auch noch bekennender Bedienungsanleitungsleser ;-)
 
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  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #11
@Gast64879
Vielen Dank für den ersten Bericht. Es wäre schön, wenn Du Dich zwischendurch zu Deinen Erfahrungen mit dem Auto äußern würdest und auch ab und an mal an der ein oder anderen Stelle im Forum Deinen fachmännischen Input beisteuerst. Diesen habe ich immer gerne und auch mit Schmunzeln gelesen, wie übrigens zuvor auch schon früher im anderen Forum der kleinen netten Marke aus Milano. 😉
 
  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #12
Wie man einen Mustang mit 8.5 Litern bewegen will, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Und nur weil du seltener Stadtverkehr fährst, meinst du ca. 4 Liter unter Durchschnittsverbrauchsangabe bleiben zu können?
Das wäre dann ein Drittel weniger. Hut ab. 🤔
 
  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #13
Puh, Mustang mit 8,5 ltr, dass wäre eine Hausnummer. Ich war bei einem befreundeten Fordverkäufer und habe mal nach dem Mustang gefragt. Seine Aussage zum Spritverbrauch, ich sollte mit rund 16Liter rechnen. Das war mir dann zu viel.
 
  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #14
Drücke dir die Daumen zu deinem wirklich tollem Auto. Gute Fahrt
 
  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #15
Mein Arbeitskollege hatte bis vor kurzem auch nen Mustang mit dem 5.0l Motor.. aber der miesen Automatik von 2010 oder so.. im Schnitt keine 10 Liter verbraucht das Teil. Und Ansprechverhalten.. da kann jeder Turbo einpacken :D Geiles Ding, aber jetzt is er verkauft.
 
  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #16
@Personaler @RoterFR @DSG-Pilot @ChrisEngel @Cupra
Sorry, daß ich so lange nichts von mir hören lassen habe. Nein, leider war ich nicht mit dem Pferdewagen unterwegs. Es war eher so der Klassiker schlechthin: Am Donnerstag das Auto abgeholt. Freitagabend noch gesund "auf Arbeit" gefahren. Dort hat mich dann innerhalb von 3 Stunden eine Influenza niedergestreckt. Dagegen hilft nicht mal ein neues Auto. Nicht empfehlenswert.
Da ich seit Montag wieder am ackern bin, stehen mittlerweileso um die 980km auf der Uhr. Den realen Spritverbrauch habe ich bisher nicht gemessen, da wegen der Einfahrphase noch wenig aussagekräftig. Allerdings glaube ich mich zu erinnern, daß Ford bei der Verbrauchsangabe ausserorts irgendwas um die 8 Liter angibt. Bei Autos für den amerikanischen Markt und Autos "aus dem amerikanischen Markt" waren die angegenen Verbräuche immer schon etwas realistischer als bei uns hier. Hat viel mit den Klagemöglichkeiten dort zu tun. Und nein, ich glaube nicht, daß ich ihn mit 8,5 Litern fahren werde. Im Landstraßentempo halte ich es für machbar. Als ich die "Machbarkeitsrechnung" aufstellte habe ich mit 12 Litern zu je € 1,65 gerechnet ;-)
Die Automatik arbeitet immer unauffälliger. Und ja, wenn du innerorts nach einem Ampelstop auf 60km/h beschleunigst, fühlt sich das tatsächlich wie eine Variomatik an. Du schaust auf´s Display und stellst erstaunt fest: 7er Gang. Wie er sich in den anderen Modi verhält kann ich noch nicht sagen. Bin immer noch am einfahren. By the way, der Pferdewagen ist ja jetzt nicht mein erstes neues Auto. Bisher hat mich die Einfahrerei wenig gestört. Ist halt so, hülft nix. Beim Pferdchen kann ich es nicht erwarten die 1600km voll zu machen. Mehr als 4000RPMs hat er noch nicht gesehen. Reicht aber völlig aus um mitzuschwimmen. Gott sei Dank sollte das bis nächstes Wochenende erledigt sein.
Momentan bin ich noch damit beschäftigt mit dem Fahrzeugmenü und den möglichen Einstellungen in Einklang zu kommen. Das "Fordmenü" und die Führung durch eben dieses ist, wie soll ich sagen, hm, interessant. Zum Beispiel gibt es so etwas wie einen "gute Nachbarschaftsmodus". Dort kannst du einstellen, daß er ohne "Klappe auf" startet. Du könntest dort sogar die dafür gewünschten Uhrzeiten eingeben. ZB. von 22:00 bis 07:00 leise. Ist halt nicht für jeden geil, wenn ich das Ding um 4 Uhr morgens im Hof, in einer Einzelgarage anwerfe. Eingestellt wäre alles, leider bekomme ich es nicht aktiviert.
Fazit bisher: Definitiv alles richtig gemacht! Bei jeder Betätigung des Startknopfe meisselt es mir ein oberfettes Grinsen ins Gesicht. Absolut unbezahlbar ist die "Geräuschkulisse" im Innenraum des Pferdchens. Du spürst sehr deutlich, was da vor dir am arbeiten ist. Da bekommt das Wort "Lautstärkepedal" auf einmal eine tatsächliche Bedeutung. Vor allem bei Auspuff auf "Rennstrecke". Innerhalb geschlossener Ortschaften nicht empfehlenswert. Da wird er dann richtig laut.
 
  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #17
Wir sind gespannt, wie der Mustang 🐎 dann rennt (und schaltet 🙈), wenn er eingefahren ist !
 
  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #18
Das bin ich selber ;-)
Zumindest kann ich schon mal sagen, daß der Pferdewagen vom Fahrwerk her trotz Winterreifen höhere Kurvengeschwindigkeiten zulässt als das FR Fahrwerk.
Am Wochenende sollte die Einfahrphase vorüber sein. Dann werden wir sehen...
 
  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #19
Bin mit dem Ford Mustang GT 3 Wochen (4500km) durch Californien gereist und muss sagen dass der Wagen echt spitze war. Er ist halt eher ein GT und man fährt sehr entspannt.
Hast nichts falsch gemacht :) viel Spaß 👍👍
 
  • Ich verabschiede mich dann mal... Beitrag #20
Das habe ich auch hinter mir. Daher die Kaufentscheidung. Ach ja, zur Debatte standen neben den diversen 2Liter Turbos ala Cupra der Challenger ( scheiterte an der bei uns eher bescheidenen Werkstattsituation) und der Camaro ( scheiterte an mangelndem Umsatzwillen des Verkäufers ).
 
Thema:

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