AUFBAU Eine Zelle ist die kleinste Einheit der Starterbatterie. Sie besteht im wesentlichen aus den positiven und den negativen Plattenblöcken, den Scheidern und den für den Zusammenbau und Anschluss erforderlichen Teilen. Mittels der Zellenverbinder werden bei 6-V-Starterbatterien drei Zellen, bei 12-V-Starterbatterien sechs Zellen in Reihenschaltung miteinander verbunden.
ELEKTROCHEMISCHE VORGÄNGE - Ladevorgang Das weiße Bleisulfat (PbSO4) der Plusplatten wird in braunes Bleidioxid (PbO2), das der Minusplatten in graues Blei (Pb) umgewandelt. Dabei wird Wasser (H2O) umgesetzt; es entsteht Schwefelsäure (H2SO4). Die Säuredichte vergrößert sich.
LADESPANNUNG Hat die Zelle eine Spannung von etwa 2,4 V erreicht (Gasungsspannung), so fängt sie bei weiterem Laden stark zu gasen an; sie ist dabei etwa zu 80% geladen. Durch weiteres Laden kann die Zellenspannung bis auf etwa 2,75 V, der Ladeschlußspannung, ansteigen. Während des Gasens entstaht das hochexplosive Knallgas.
Bei Starterbatterien mit Einfüllstopfen kann man den Ladezustand mit einem Aräometer prüfen. Die Säuredicht soll bei vollgeladener Batterie und einer Temperatur von +20°C bis +27°C etwa 1,28g/cm³ betragen, bei entladener Batterie etwa 1,12g/cm³.
mfg
Micha