Rückgabe mit Ganzjahresreifen statt Sommerreifen (Leasing)

Diskutiere Rückgabe mit Ganzjahresreifen statt Sommerreifen (Leasing) im KL - Allgemein Forum im Bereich Der Leon 4; Hallo zusammen, der Sommer neigt sich dem Ende, bald beginnt der Herbst und für den ein oder anderen sicher auch das Thema Winterbereifung. Das...
Danielson

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Hallo zusammen,

der Sommer neigt sich dem Ende, bald beginnt der Herbst und für den ein oder anderen sicher auch das Thema Winterbereifung.

Das wieso weshalb warum will ich hier nicht weiter thematisieren, aber wir werden gute Ganzjahresreifen (GJR) auf die Werksfelgen montieren. Die ab Werk montierten Sommerreifen bleiben also übrig.

Jetzt habe ich mal den Leasingvertrag studiert und kann dort keine Infos finden, ob eine Rückgabe grundsätzlich auf Sommerreifen erfolgen muss. Eine Definition für einen "Sommerreifen" gibt es nicht, dies gilt nur für Winterreifen (Schneeflocke). Also müsste meiner Meinung nach dies kein Problem/Mangel sein.

Auch der VWFS Schadenskatalog gibt nichts dazu her: Leasingrückgabe: Bewertungskriterien Bereifung | VW FS

Wie seht/macht ihr es?
 
Leoncito1

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meines Wissens nach muss das Fahrzeug so zurückgegeben werden wie man es übernommen hat. Also wenn Sommerreifen montiert waren, müssen diese auch wieder drauf.
 
Danielson

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Das ist das „Wissen“ was ich auch oft gelesen habe. Aber weder im Vertrag noch im Schadenskatalog steht dazu etwas.
Und ein GJR ist eigentlich ebenfalls ein Sommerreifen, da es für letztere keine Definition per se gibt.

Der Händler geht natürlich den einfachen Weg ohne sich wirklich zu kümmern.
 

datotho

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Ein GJR Reifen zählt laut Katalog aber eher zum Winterreifen und muss über 4 mm Restprofil haben.
Bei der Rückgabe unserer Leasingwagen wurde immer darauf hingewiesen, dass unbedingt die Reifensorte montiert sein muss, auf der das Fahrzeug ausgeliefert wurde.
War spaßig das Auto im Januar auf Sommerreifen zum Händler zu bringen.
Beim ersten Mal haben wir die Sommerreifen nachgereicht und man hat sie uns kostenlos auf die Felgen montiert.

Im Prinzip muss sich das Fahrzeug die gleiche Ausstattung wie bei Auslieferung umfassen, also selbst eine nachgerüstete Anhängerkupplung müsste rückgebaut werden oder vorher von der VW Leasing freigegeben werden.
 
Maaaax91

Maaaax91

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Und wie soll man das machen, wenn der Reifen innerhalb der Leasingzeit abgefahren wurde und man sich dann für Ganzjahresreifen entscheidet?
Man wird wohl kaum wieder jeweils einen Satz kaufen müssen oder die abgefahrenen Reifen bei der Abgabe aufziehen.

Ich habe es übrigens ebenfalls so gemacht, meine Sommerreifen gegen GJR getauscht.
Mein Händler hat sich beim letzten Auto sehr gefreut, dass GJR montiert waren, weil das hier in der Stadt eh sinnvoller ist.

Wie es bei diesem ist wird sich in 3 Jahren zeigen 😂
 
Danielson

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Naja laut der vielen Aussagen hier, verlangt die Leasing dann, dass die echt guten (Testsieger) GJR runter kommen und ich dann von Dang-Jong-Xi für 25€ das Stück die letzte Schei*e auf das Auto montiere. Na da freut sich der spätere Käufer sicher...
 
phchecker17

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@Maaaax91 Du solltest dich an der Stelle dann eben nicht für Ganzjahresreifen entscheiden. Im Idealfall least man die Winterreifen mit (wenns ein gutes Angebot gibt), oder macht es so wie ich und fährt die Winterreifen über mehrere Autos hinweg (Leon und GTE). dann kann man sie am Ende sogar nochmal verkaufen.

Wenn du dich für Ganzjahresreifen entscheidest, kann die Leasing drauf bestehen, dass du das Auto dennoch mit Sommerreifen zurückgibst. Kann - muss aber nicht. Bei Seat im Rückgabebuch stand das glaube ich sogar drin, dass die Rückgabe auf Sommerreifen erfolgen muss. Du kannst es natürlich trotzdem probieren und mal schauen, was passiert :)
 
Danielson

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Im Konzernweiten VWFS Leasing Schadenskatalog steht davon nichts, das ist ja das spannende an der Sache.
 
Maaaax91

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@Maaaax91 Du solltest dich an der Stelle dann eben nicht für Ganzjahresreifen entscheiden. Im Idealfall least man die Winterreifen mit (wenns ein gutes Angebot gibt), oder macht es so wie ich und fährt die Winterreifen über mehrere Autos hinweg (Leon und GTE). dann kann man sie am Ende sogar nochmal verkaufen.

Wenn du dich für Ganzjahresreifen entscheidest, kann die Leasing drauf bestehen, dass du das Auto dennoch mit Sommerreifen zurückgibst. Kann - muss aber nicht. Bei Seat im Rückgabebuch stand das glaube ich sogar drin, dass die Rückgabe auf Sommerreifen erfolgen muss. Du kannst es natürlich trotzdem probieren und mal schauen, was passiert :)
Da ich keine Möglichkeit der Einlagerung habe, habe ich mich aus Kostengründen (Einlagerung + Wechsel 2 mal im Jahr) für GJR entschieden.

Bei der Ersparnis über 4 Jahre kann ich auch am Ende der Leasingzeit billigste Sommerreifen draufziehen und komme am Ende vermutlich immer noch billiger bei weg.

Ggf. entscheide ich mich sogar dafür das Auto weiter zu leasen oder eine Anschlussfinanzierung durchzuführen.
Dann erübrigt sich das Ganze vllt auch nochmal.

Ich setze mich damit auseinander, sobald es soweit ist :D
 
phchecker17

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Ich kann das schon irgendwo nachvollziehen, sind halt einfach nochmal ein paar unnötige Euronen mehr. Ich persönlich würde aber die Vorteile der Winterreifen im Winter und Sommerreifen im Sommer nicht aufgeben :)

Finanziell dürfte das bei mir auf 450€ für die Felgen über 6 Jahre und pro Jahr 100€ für Einlagerung und Wechsel rauslaufen. Die Reifen zähle ich nicht mit rein, da ich ja mit den GJR auch eine deutlich höhere Abnutzung habe, weil ich sie einfach doppelt solange fahre. Ich hab insgesamt erst meinen zweiten Winterreifensatz jetzt dann durch, mit insgesamt über 150tkm.
Auf meinem BMW damals hatte ich noch einen Satz drauf, den ich aber nach ein paar Wochen schon aufm Schotterplatz zu Schrott gefahren habe, den zähle ich nicht mit. Danach einen Satz über die gesamte BMW-Lebenszeit, der hielt dann nochmal 1 Jahr aufm Leon. Dann den zweiten Satz nochmal 3 Jahre Leon (davon einen Sommer mit) und jetzt zwei Jahre GTE. Wobei ich beim BMW noch selbst gewechselt habe und entsprechend gar keine Kosten für Wechsel und Einlagerung hatte.

Der größte Vorteil war bei mir, dass ich durch die Winterreifen beim Leon einen neuen Satz Sommerreifen vor der Rückgabe sparen konnte. Hatte 1 Jahr vor Rückgabe noch knapp 5mm, also bin ich den nächsten Sommer einfach mit den Winterreifen gefahren und konnte ihn so im Juli darauf auf Sommerreifen mit 3,5mm zurück geben :) Und witzigerweise reichen die Winterreifen jetzt noch genau diesen Winter, bevor ich dann ja nächstes Jahr eh zu BMW wechsel, wo ich weder Reifen noch Felgen verwenden kann, da ich min. 18" im Winter brauche. Wenns gut läuft, verkauf ich die Felgen dann sogar nochmal für 200-300€, weil die bis auf einen doofen Bordsteinkratzer noch wie neu aussehen.

Summe: 6x100€ + 450€ - 200€ - 100€ (gesparte Sommerreifen, hätte ich gebraucht aufgezogen) = 750€ über 6 Jahre an Mehrkosten für echte Winterreifen und das auch nur wegen der Einlagerung.
 

ChrisEngel

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Ein Leasingfahrzeug ist nun mal kein Eigentum und gehört genau so zurückgegeben, wie man ihn empfangen hat. Da Reifen Verschleißteile sind, müssen diese zumindest gleichwertig sein. Ein Ganzjahresreifen ist gegenüber einem Sommerreifen der Bauart her nicht gleichwertig.
Eigentlich hat dieses Thema doch gar kein Potenzial zur Diskussion.
 
Danielson

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Das ist deine Interpretation. Der Schadenskatalog gibt das aber nicht her imho.

Und auch ein GJR ist ein Sommerreifen...
 

ChrisEngel

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Das ist keine Interpretation, das ist schlicht die Gesetzeslage. Wenn mir das Gesetz nun mal nicht zuschreibt, eine Sache zu verändern (siehe Eigentum), dann muss kein Schadenskatalog darauf hinweisen. Es geht nicht um Schäden, sondern um Veränderungen am Fahrzeug. Du kannst ja auch nicht einfach ein anderes Lenkrad einbauen, selbst wenn dies höherwertig ist. Was sagt der Schadenskatalog da? Nichts, oder? ;)

Und ein Ganzjahresreifen ist KEIN Sommerreifen. Ein Sommerreifen ist ein Sommerreifen. Ein Ganzjahresreifen ein eben solcher. Die haben nicht nur andere Namen 🤔 🤷‍♂️
 
Richter86

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Also bei uns in der Firma sind GJR nicht erlaubt, da die Firmenwagen so nicht zurückgegeben werden können.
 

ChrisEngel

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Dito.
(Außerdem sind sowohl Sommer- als auch Winterreifen und der Wechsel im Leasing inkludiert. Also wieso dann GJR?)
Das Zauberwort ist ja auch ORIGINALZUSTAND. Ich verstehe daher die Diskussion überhaupt nicht. Wird der Wagen mit Sommerreifen ausgeliefert, ist er mit Ganzjahresreifen schlicht nicht im Originalzustand. Aber wenn ich oben lese, dass es Annahmen gibt, GJR seien Sommerreifen, verstehe ich in der Tat das Verständnisproblem.
 
Danielson

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Es gibt per se keine Definition für einen Sommerreifen im Gegensatz zum Winterreifen bzw. MS Symbol.
Ein Sommerreifen mit MS Symbol ist kein Sommerreifen? Ein GJR? Tja, schwierig.

Übrigens: Der Schadenskatalog heißt halt so, es handelt sich bei den dort aufgerufenen Punkten nicht zwangsläufig um Schäden. Dort ist ja z.B. auch die Wartung etc. aufgeführt; hier also nochmal: Der Schadenkatalog als interaktiver Fahrzeugcheck | VW FS

Was ich da raus lese: >4mm ist okay.

Selbst Bohrlöcher am Fahrzeug sind in Ordnung, sofern den Angaben entsprechen.

Eine Pflicht für den gleichen Reifen wie bei Auslieferung gibt es aus gutem Grund nicht, man hat hier also die Freiheit.
Jetzt frage ich: Ist es sinnvoller, den Dang-Jong-Xi für 25€ aufzuziehen? Das wäre erlaubt aber wem bringt das am Ende was? Niemandem.
 
phchecker17

phchecker17

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@ChrisEngel das ist so nicht ganz richtig. Bei vielen Leasings sind Upgrades auch möglich und die Händler freuen sich darüber. Zumindest wenn sie die Fahrzeuge danach selbst verkaufen können. Wichtig dabei sind zwei Punkte: 1. Die Veränderung muss mit dem Leasinggeber abgesprochen sein und 2. Das Upgrade wird normalerweise bei Rückgabe nicht bezahlt, d.h. man schenkt es der Bank.

Natürlich wird kein Leasinggeber es erlauben, das Fahrzeug mit pinkem Plüsch auszustatten, weil es den Weiterverkauf sehr erschwert. Aber das billige Lenkrad gegen ein höherwertiges Sportlenkrad mit Multifunktion zu tauschen erhöht ja auch den Wiederverkaufswert.

Ich finde die Diskussion alles andere als dumm, schließlich kann man mit vielen Menschen - auch bei Banken und den Händlern - sprechen und Zusatzvereinbarungen treffen.
 
Maaaax91

Maaaax91

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Ich denke es geht hier auch um weitere Faktoren, wie z.B. die Lage des Autohauses oder der allgemeine Zustand des Fahrzeuges oder auch wie verhält sich der Kunde nach der Rückgabe (finanziert er vllt ein neues Fahrzeug bei dem Händler etc).
Glaube pauschal kann man hier keine Antwort treffen.

Ich wohne in der Stadt (Berlin) und habe ein Fahrprofil von 10t km im Jahr.

Da werde ich einen Teufel tun Sommer- UND Winterreifen mit Einlagerung und Wechsel zu zahlen.

Zur Not spendiere ich ihnen den Satz Sommerreifen am Ende, wenn sie unbedingt drauf bestehen sollten.
Ich persönlich sehe Reifen auch als Verschleißgegenstand an, die nun mal eh irgendwann fällig werden zur Erneuerung..
Da sollte man dem Kunden schon so viel Freiraum lassen zu entscheiden, welche Wahl er trifft. Sonst müsste man ihm auch die teure Pirelli Variante vorschreiben.
Für mich ist ein guter GJR besser als wie von meinem Vorredner bereits erwähnt, eine billigste Sommerreifen Variante.

PS: ich hätte ihn auch gern direkt mit GJR bestellt, waren aber zum Zeitpunkt meiner Bestellung noch nicht im Konfigurator.

PPS: da ich das Auto über 4 Jahre / 40tkm geleast habe, werden die GJR vermutlich eh am Ende der Laufzeit erneuert werden müssen, so dass ich vor Abgabe wieder Sommerreifen draufziehe.
Dann aber evtl. wirklich die 0815 Reifen ;)
 
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